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von Richard

Mediaspree versenken! fordert den sofortigen Rücktritt von Klaus Wowereit

11. April 2013 in Blog - alle Themen

via Email

Liebe Leute!

An der East Side Gallery wird unter Hochdruck weiter gebaut. Es sollen offenbar nicht rückgängig zu machende Fakten geschaffen werden.

Klaus Wowereit ist an der Vermeidung der Bebauung des Todesstreifens an der East Side Gallery offenbar nicht interessiert.

Als Kultursenator und Bürgermeister hat er damit für uns versagt. Wenn es Chefsache ist, die Bebauung des Todesstreifens gegen 75% der Berliner Bevölkerung durchzusetzen (s. repräsentative Forsaumfrage der Berliner Zeitung) dann ist Klaus Wowereit unseres Erachtens nach für Berlin nicht mehr tragbar.

Mediaspree versenken! fordert daher nun konsequenter Weise den sofortigen Rücktritt von Klaus Wowereit.

Wir fordern die Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses, zusammen mit der nächsten Bundestagswahl am 22. September 2013.

Da der Senat offenbar nicht gewillt ist die Bebauung des Todesstreifens noch zu verhindern,

ruft das Bündniss “East Side Gallery retten!” für den kommenden Sonntag, den 14. April 2013 erneut zu einer Kundgebung an der East Side Gallery auf. Start ist um 14 Uhr. Ort: vor der Mühlenstr. 60. Weiterlesen →

Refugee Protest :: Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor :: eMail an Bürgermeister Wowereit

30. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Kopie eMail vom 30.10.2012 um 13:47
Empfänger: presse-information@senatskanzlei.berlin.de, der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.berlin.de, Direktion3@polizei.berlin.de
Telefon: (030) 9026-3015 (Senatskanzlei Regierender Bürgermeister Berlin)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wowereit,
sehr geehrte Damen und Herren,

bitte handeln Sie: sofort und umfassend. Menschen vor dem Brandenburger Tor befinden sich in Lebensgefahr. Der Hungerstreik der Refugee Protest Aktivisten ist politisch und friedlich. Die Maßnahmen der Polizei vor Ort (u.a. Entwendung von Schlafsäcken und Isomatten) bringt die Hungerstreikenden in unmittelbare Lebensgefahr.

Ich appelliere an Ihre Menschlichkeit, Empathie und Ihre Mitverantwortung in dieser sehr kritischen Situation.

Die Flucht vor Verfolgung, Folter, Gefängnis, Tod, Krieg und Unterdrückung sowie wirtschaftlicher Not ist auch durch unsere europäische Aussenpolitik und Exportwirtschaft bedingt.

Wie können Sie Menschen, die friedlich für Menschenwürde und universelle Menschenrechte mahnen und dabei sogar ihr Leben einsetzen (Hungerstreik bei Minustemperaturen!) so begegnen?

Bitte veranlassen Sie persönlich die höchste Priorität in dieser Angelegenheit.

Berlin ist eine weltoffene europäische Metropole. Bitte zeigen Sie, dass wir uns in dieser Stadt auch unserer Verantwortung für die Welt bewusst sind. Wir dürfen uns nicht länger dem Leid und der Ungerechtigkeit in der Welt verschließen.

Diese Menschen setzen ihr Leben dafür ein, anderen dieses Schicksal zu ersparen und für menschenwürdige Flüchtlingsgesetze für Alle zu kämpfen und sie verdienen unsere uneingeschränkte Solidarität!

Bitte agieren Sie menschlich und NICHT nur nach Vorschrift. Es gibt eine höhere Gewalt und eine höhere Instanz der Moral und Ethik.

Die Flüchtlinge zeigen uns, was wir in der Welt anrichten, diese Menschen sind hunderte Kilometer marschiert und bringen die Botschaft der Menschlichkeit zu uns und auch die Botschaft der Verantwortung. Unserer Verantwortung.

Ich bitte Sie, im Namen vieler Bürger, den Menschen nicht auch noch das Letzte zu nehmen was sie besitzen, die Menschenwürde und tun Sie alles, um die bestehende Lebensgefahr abzuwenden! Bei eisigen Temperaturen einem Menschen das letzte Wärmende zu nehmen, kann nicht in Ihrem Sinne sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Zacharias Raffel

 

Arbeitsgruppe Aufklärung & Solidarität #as13
web: http://occupyberlin.info/blog/ag-as13/

 

 

 

 

Refugee Protest :: Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor

29. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Das Problem sind nicht die Flüchtlinge. Das Problem sind wir. Und die Ursache des Übels: unser Lebensstil und unser Kapitalistisches System.

Die Szenen am Brandenburger Tor sind eine Schande! Hungerstreikende Flüchtlinge werden von Polizei und einigen Schaulustigen angegriffen (u.a. Festnahmen, Entwendung von Schlafsäcken und Isomatten) und beschimpft.

Ich schäme mich für diese Blindheit, Herzlosigkeit und diese widerliche *römische Dekadenz* der Berliner “Wohlstandsgesellschaft”.

Warum erkennen die Menschen nicht, dass sie u.a durch ihren Konsum an den Ursachen beteiligt sind, die zu dem Leid führen, aus dem Menschen flüchten müssen – wenn sie ihr Leben retten wollen…

Es ist eine Schande für unser Land, dass wir uns “Exportweltmeister” nennen und uns hinter scheinheiliger *Entwicklungshilfe* verstecken… Die EU-Asylpolitik ist unmenschlich.

Offizielle Website: www.refugeetentaction.net/

Wo ist die freie und unabhängige Presse? Warum handeln Wowereit und andere Politiker in Berlin nicht?

 

[occupyberlin] zweiter Anlauf Brief an Körting/Wowereit

4. November 2011 in Blog - alle Themen

[short english version below] auf der occupberlin liste bereits veröffentlicht:

heute gab es auf der asamblea sehr berechtigte einwände gehen ein
abschicken eines briefes, weil ihn viele noch nicht mal gelesen haben.

oder eher so: abschicken ginge eigentlich nur im namen weniger oder
einzelne. wir kennen die problematik auch bereis aus anderen
situationen, zB durch das auftreten in einer Fernsehsendung oder das
Sprechen in einer Radiosendung, einem Interview.

In solchen Situationen werden einzelne schnell zu "Sprecher_innen" einer
Bewegung gemacht, was häufig für viel unbehagen in einer Bewegung oder
Gruppe auslöst.

Deswegen wurde heute auf der asamblea ein neues Verfahren überlegt:
der Text soll und kann weiterhin über das Typepad:

von allen bearbeitet werden.

Im wesentlichen soll die Aussage des Briefes sein: 'wir bitten um ein
Gesprächstermin um die dauerhafte Durchführung eines Camps genehmigt zu
bekommen'.

Ergänzungen, Korrekturen an dem Text am besten bis 15 Uhr, so das die
Moderations AG eine Version hat mit der sie die asamblea vorbereiten kann.

Denn, die Moderations AG kümmert sich um ein Verfahren wie der Brief
morgen auf der asamblea vorgetrage, diskutiert und abgestimmt werden kann.

Es wollte jemand Kopien der letzten Version machen um sie auf der
Samstags asamblea rumzureichen.

Wenn das Verfahren, also das diskutieren auf der asamblea zu kompliziert
wird, so das es möglich ist den Text vor Ort als asamblea abzustimmen,
dann soll der Text dennoch an die Politiker geschickt werden. Allerdings
eben nur unterzeichnet von einigen aus der Bewegung hier in Berlin.

Ansonsten könnte die asamblea vom Samstag unterzeichnen, evtl. mit
Nennung der Anzahl der Personen in der asamblea zum Zeitpunkt der
Abstimmung.

Im falle das die asamblea sich mehrheitlich auf einen Text geeinigt hat,
sollte die Presse AG den Brief an die Politiker senden. Im anderen Falle
ist es mal wieder eine privat Initiative einzelner aus der Bewegung, was
erneut das repräsentationsproblem hervorruft, in dem Sprecher der
Bewegung produziert werden.

Der weitere Vorschlag ist das wir einen Tag auf eine Antwort von den/dem
Poltiiker warten. Kommt keine Antwort in der genannten Zeit, können wir
via Presse nochmal Druck machen, das wir eine Antwort auf den Brief
haben wollen.

Sollte es zu dem Gesprächstermin kommen ist der Vorschlag für das
weitere vorgehen das viele von uns vor dem Gebäude wo das Gespräch
stattfindet auftauchen und einige die es sich zutrauen und wollen das
Gespräch machen. Der Vorschlag bisher ist das dabei Prominente bei dem
Gespräch dabei sind. Die Liste der bisher angefragten Prominenten findet
ihr in dem Brief.

Die Presse AG kann dazu via Pressemitteilung viele Journalisten
einladen. Der Termin von der Karneval der Empörten kann dabei breit
beworben werden, wie auch das Konzert am Samstag abend und weitere
Termine nächstes Wochenende.

Wir sollten auch mit eigenen Medien am Start sein, bei einem solchen
Gespräch.

Sorry an alle nochmal die dieses Verfahren zu schnell finden, aber die
Zeit drängt. Der Bewegungskessel kocht und das begehren nach einem
Campplatz ist gross. Insbesondere groses Sorry an die die kein deutsch
verstehen oder sonstwie gerade ausgegrenzt werden, weil zu vieles über
Internet läuft...

und nu: occupy the Tastatur:
http://willyou.typewith.me/p/social-hack

####

short english version:
dear internationals,

i apologize: there is actually a discussion going on for writing a
letter to the Berlin Senator of internal affairs (controls police etc.)
Mr. Körting and the mayor of berlin Mr Wowereit.

The intend is a talk to get a camp at a prominetn place in berlin.

The text for the letter is here: http://willyou.typewith.me/p/social-hack

People can now again change the text til tomorrow 15 o'clock. After that
the moderation group will work with the text to prepare the big GA
tomorrow. the idea is that at the GA the text will be read out loud and
the people of the GA can comment and discuss on this. ideally there is a
big vote in favour for the letter so that it than can be send out via
the press group to the politicians.

after that is done we give the politicians one day to answer, if we get
none we will get them on their nerves via press and demos and the like.

in every public talks/actions we can invite people to join the carnival
of the indignants on 11.11.11. and on the mass demo on 12.11. and the
concert which should take place on the evening of 12.11. at marx-engels
forum.

if we get the appointment the idea is to go with many people to the
office building of the politicians, some of us should speak to them. we
hope that we will have many celebrity kind of people with us. and a lot
of press maybe.

dates and concrete times will be send around as soon as we get them

sorry that the translation problem is still that bad.