Soziale Netzwerke Artikel schreiben

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Diaspora ist anders als Facebook – und das soll es auch bleiben

12. November 2012 in Blog - alle Themen

von Nathalie, Diaspora-Userin. Jenen die noch nicht dort aktiv sind hier zugänglich gemacht:

“Diaspora ist anders als Facebook – und das soll es auch bleiben

Eine Liebeserklärung.

Es freut mich, dass die Anzahl der Diaspora-Nutzer momentan so schnell zunimmt. So bekommt das Netzwerk bald endlich die Aufmerksamkeit, die ihm zusteht.

Das Problem ist nur, dass viele, die von Facebook kommen um dessen Unverschämtheiten zu entkommen, ganz falsche Erwartungen mitbringen. Sie erwarten von einem sozialen Netzwerk, dass sie dort lesen können, was ihr Freunde machen, wie es ihnen geht und wo man sich trifft. Sie suchen einen unkomplizierten Weg der Kommunikation, der direkter und schneller ist als ein Mail-Verteiler und unverbindlicher als ein Telefongespräch. Ein Instrument, um jeden Kontakt sofort zu erreichen. Sie wollen wissen, was in ihrem Umkreis läuft und was die Freunde in Amerika treiben. Sie wollen sich durch Facebook gut und mit ihren Liebsten verbunden fühlen.

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Warum Facebook die Bedeutungslosigkeit droht

6. November 2012 in Blog - alle Themen

…und gleich noch eine Artikelempfehlung. In dieser akutellen Analyse von heute, geht man dem Phänomen Aufstieg und Niedergang sozialer Netzwerke aus mathematischer Sicht auf den Grund. Aus aktuellem Anlass in Bezug auf facebook ;)

Auszug:

“Sind Sie auch bei Facebook? Sind Ihre Eltern und Großeltern oder gar Ihr Chef schon bei Facebook und wollen Sie als Kontakt bzw. als “Freund” hinzufügen? Hat Ihr Bäcker um die Ecke eine eigene Fan-Seite bei Facebook? Die Tagesschau ist seit langem ebenso vertreten wie Politiker aller Parteien sowie A-, B- und C-Promis. Einfach alle sind bei Facebook. Ein Leben ohne Facebook ist heute fast nicht mehr vorstellbar. Erst kürzlich hat Marc Zuckerberg verkündet, dass nun 1 Mrd. Menschen aktiv das größte soziale Netzwerk der Welt nutzen würden. Facebook wächst doch seit Jahren. Warum sollte das Unternehmen also in die Bedeutungslosigkeit abdriften?”

Text: http://www.elliott-waves.com/freie-analysen/warum-facebook-die-bedeutungslosigkeit-droht/11060/

 

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Die Medien, das sind wir! – Über den Auf- und Ausbau dezentraler Mediennetze

4. November 2012 in Blog - alle Themen

Aus gegebenen Anlass möchte ich hier mal wieder auf einen schon etwas älteren Artikel verweisen. Den Artikel habe ich vor rund einem Jahr geschrieben und er behandelt vor allem die Frage, wie Struktur und Charakter freier, dezentraler Mediennetze unmittelbar mit dem Ziel einer freien, gerechten Gesellschaft zusammen hängen.  Denn ohne hier bashen zu wollen: Ich finde es schon ziemlich absurd und bedenklich wie viele Aktivisten es dann doch lieber vorziehen in einer zentralisierten Konzern-Monokultur mit Filter(=Zensur)-Mechanismus zu kommunizieren, anstatt in ein freies, dezentrales und basisdemokratisch organisiertes Netz zu gehen – bzw. mitzuhelfen dieses weiter aufzuabuen.

Wie schnell werden die so oft wiederholten Ideale und Ziele über den Haufen geworfen, wenn ihre Umsetzung eine Änderung des eigenen Handelns beinhaltet…schon ziemlich krass. Und nicht besonders glaubwürdig…

Auszug:

“Information führt zu Wahrnehmung, Wahrnehmung führt zu Handeln, das aufsummierte Handeln ist unsere soziale Realität. Über die vergangenen Jahrtausende – bis heute – üben Partikularinteressen über die Medien Einfluss auf die soziale Ordnung aus. Stets war die Informationsverbreitung eng verbunden mit religiöser, staatlicher oder wirtschaftlicher Herrschaft.”

“Die digitale Revolution menschlicher Kommunikation eröffnet uns nun erstmals in der Geschichte die Möglichkeit, diese ideellen Fesseln zu zerschlagen. Das Internet, als dezentrales, freies Netz ist der Raum in dem wir uns vollends entfalten können und in dem wir – wenn wir bewusst handeln – die Struktur medialer Informationsverbreitung nachhaltig ändern können.”

Text:

http://the-babyshambler.com/2012/01/08/die-medien-das-sind-wir/

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Über den Sinn und Unsinn (a)sozialer Netzwerke – Offene Fragen

31. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anfang vergangener Woche geht ein Gespenst um bei facebook: Das Gespenst DIASPORA* – die freie, dezentrale Open-Source-Alternative zum Konzernmulti. Viel aufklärende Information zu diesem Thema wurde seit dem in Umlauf gebracht, aber auch viele Vermutungen, Zweifel bis hin zu Unterstellungen wurden verbreitet.

Der folgende Artikel soll daher offene Fragen zu dem Themenkomplex „Soziale Netzwerke“ klären.

Wieso DIASPORA*?

Der Vorschlag künftig DIASPORA* anstelle von facebook zu nutzen, wurde von mehreren Teilnehmern der Boykott-Veranstaltung gegen Bezahl-Postings bei facebook https://www.facebook.com/events/333048010126499/ gemacht, kam also „aus dem Schwarm“. Als dann noch gute Argumente für DIASPORA* angeführt wurden und kritische sowie zweifelnde Fragen glaubhaft und konstruktiv beantwortet werden konnten, entschieden sich einige Aktivisten eine weitere Veranstaltung ins Leben zu rufen: Wir machen uns Accounts bei der OpenSource-Facebook-Alternative DIASPORA*

Der Diskussionsprozess zu diesem Thema verlief transparent und kann weiter auf den Pinnwänden dieser Veranstaltungen nachgelesen werden.

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Zwischen Puerta del Sol und dem Tahrir-Platz

28. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

Der spanische Journalist Amador Fernández-Savater verbrachte, begleitet von seinem Freund David PM, im Dezember auf Einladung des Goethe-Instituts eine Woche in Kairo, um anlässlich einer Tagung über «Politik und Kultur in Zeiten des Wandels» seine Sicht auf die spanische Protestbewegung darzustellen. Die Erfahrungen in Kairo und seine Überlegungen zum Dialog zwischen der ägyptischen und der spanischen Protestbewegung sind Gegenstand der folgenden Aufzeichnungen.

Sie durchsuchen uns und verlangen Ausweispapiere, bevor wir den Tahrir-Platz betreten können, der seit den ersten Tagen der Wahlen erneut besetzt ist. Ein junger, in eine Schutzweste gezwängter Revolutionär erklärt uns die Massnahme. Es gehe darum, wenn immer möglich zu verhindern, dass Schläger auf den Platz gelangten, die dafür bezahlt würden, Chaos zu verbreiten, die Proteste zu diskreditieren und so Mubarak (früher) und das Militär (heute) zu rechtfertigen. «Wo kommt ihr her?» fragt er uns. Wir antworten wie immer: «Midan [Platz] Sol». Die Puerta del Sol wird schon wie eine andere Stadt, ein anderes Land gehandelt: der beste Ausweis, den wir auf dem Tahrir-Platz vorweisen können. Er schlägt sich mit der Faust auf die Brust und streckt uns lächelnd die Hand entgegen: «Erzählt die Wahrheit über die Vorgänge in Ägypten, wenn ihr zurückkehrt!» Weiterlesen →