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International sichtbarer Protest gegen den Syrienkrieg

28. August 2013 in Blog - alle Themen

Wenn das viele machen….sieht’s die ganze Welt…und dafür muß man noch nicht mal vor die Haustür.

Habt Ihr schon alle Transparente aus dem Fenster zu hängen und tut damit Euren Protest kund??
Ich habe mir ca 2,5m Fensterbreite gegönnt um
“STOP NATO WAR IN SYRIA”
kund zu tun. …steht zwar noch “undercover” drauf aber das Transpi habe ich auch vor nem Jahr gemacht.
…macht einfach mit…könnte ein schönes Stadtbild ergeben!!!
Für kompliziertere Lösungen im Berliner Raum, gebe ich mich gern als Kletterer her.

 

Pressemitteilung: Zwangsräumung einer 67 Jährigen verhindern! – Berlin Reinickendorf

24. Februar 2013 in Blog - alle Themen

Pressemitteilung, Berlin, den 22.02.2013

Am Mittwoch, den 27.02.2013 droht die Zwangsräumung der schwerbehinderten 67-jährigen Rosemarie F. aus Reinickendorf. Das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ versucht diese Räumung im Vorfeld zu verhindern. Am Tag der möglichen Räumung ist eine Kundgebung angemeldet.

Zur Abwendung der Räumung hat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ von Politikern und öffentlichen Personen konkrete Unterstützung eingefordert. Zusammen mit Rosemarie F. haben Aktivist_innen den Sozialstadtrat von Reinickendorf und die Eigentümerin der Wohnung besucht.

Rosemarie F. ist durch Presseberichte auf das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ aufmerksam geworden und bat dieses um Hilfe. Sie bezieht Rente vom Amt für Grundsicherung. Sie wohnt zur Miete in einer Eigentumswohnung. Die Miete wird direkt vom Amt für Grundsicherung an die wechselnden Eigentümer_innen überwiesen. Durch Eigentümerwechsel, Krankheit und Krankenhausaufenthalte ist die Miete nicht rechtzeitig gezahlt worden. Dies führte zu Kündigung und zum Räumungstitel. Ein Eilantrag auf Räumungsschutz (Vollstreckungsschutz) ist beim Amtsgericht Wedding, Brunnenplatz 1 in 13357 Berlin eingereicht.

Rosemarie F. ist anerkannte politisch und konfessionell Verfolgte in der DDR und seit einem Wirbelsäulenbruch schwerbehindert. Ihr Arzt attestiert, dass„…der Streß einer Wohnungsräumung der Patientin absolut nicht zumutbar…“ ist. In Spanien kommt es wegen Zwangsräumungen in letzter Zeit vermehrt zu Selbstmorden.

Konkrete Unterstützung von Politikern und öffentlichen Personen eingefordert

Aufgrund dieser dramatischen Situation hat das Bündnis „Zwangsräumung verhindern“ von den Politikern des Abgeordnetenhauses und öffentlichen Personen (Dr. Jürgen Schneider, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung; Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband; Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki; Pfarrerin Susanne Kahl-Passoth, Vorstandsvorsitzende Direktorin Diakonische Werke Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V., Joachim Gauck, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland) konkrete Unterstützung eingefordert.

Besuch bei Sozialstadtrat und Eigentümerin

Am Donnerstag, den 21.02.2013, begleiteten ein Dutzend Aktivist_innen des Bündnisses „Zwangsräumung verhindern“ Rosemarie F. bei einem Besuch des Sozialstadtrats von Reinickendorf, Andreas Höhne (SPD). Dieser sagte eine Übernahme vergangener Mietschulden sowie der zukünftigen Miete zu. Dies wurde schriftlich durch den Fachbereich Allgemeine Soziale Dienste bestätigt. Der Sozialstadtrat hat dies der Eigentümerin der Wohnung telefonisch mitgeteilt.

Die schriftliche Zusage der Mietübernahme wollten Aktivist_innen umgehend der Eigentümerin überbringen. Diese war aber nicht zu einem Gespräch bereit. An ihrer Stelle nahm der Ehemann der Eigentümerin die schriftliche Zusage der Mietübernahme an. Eine Rücknahme der Kündigung lehnte er trotzdem kategorisch ab, da es einen langen Konflikt mit Rosemarie F. gäbe. Allerdings ist seine Frau erst seit 01.08.2012 Eigentümerin der Wohnung. Weiterhin beschuldigte er das Bezirksamt nicht rechtzeitig gehandelt zu haben und sagte über Rosemarie F. „solche Leute sollten im Dschungel wohnen“ oder sich „umbringen“.

Zwangsräumung am 27.02.2013? Wir sind da!

Aber Zwangsräumungen finden nicht mehr still und leise statt, sondern werden von einer kritischen Öffentlichkeit begleitet. Wir finden, dass es nicht zu rechtfertigen ist eine schwerbehinderte 67-jährige Frau auf die Straße zu werfen. Die Menschen, welche Wohnungen besitzen, können mit den Mieterinnen und Mietern umspringen, wie sie wollen. Das Recht auf Profit steht in unserer Gesellschaft höher als das Recht auf Wohnen. Wir aber schauen nicht untätig zu, wie alte und schwache Menschen wegen dem Profitstreben von Wenigen auf die Straße gesetzt werden. Deshalb werden wir am Mittwoch, den 27. Februar früh ab 8 Uhr vor dem Haus in der Aroser Allee 92 in Berlin Reinickendorf mit der Forderung stehen: Lasst Rosemarie F. hier wohnen!

Bündnis Zwangsräumung verhindern

http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/2013/02/22/schwerbehinderte-67-jaehrige-soll-in-5-tagen-zwangsgeraeumt-werden/

Zwangsräumung um jeden Preis – Widerstand wächst

14. Februar 2013 in Blog - alle Themen

Vorbereitung der Blockade am 14.2.

9. Februar 2013 in Blog - alle Themen

Am 14. Februar droht die Zwangsräumung einer Familie in Berlin-Kreuzberg. Beim ersten Versuch verhinderten Sitzblockaden die Räumung, der zweite Versuch wurde kurzfristig abgesagt.
Nun laufen die Vorbereitungen zur Verhinderung des dritten Versuchs auf Hochtouren. Zuletzt hat die Köpi und Blockupy Berlin zu einer Verhinderung der Räumung aufgerufen. In den nächsten Tagen finden in ganz Berlin Infoveranstaltungen statt, am Samstag wird eine Warm-Up-Demo die Nachbar*innen in Kreuzberg informieren und am Sonntag findet ein Aktionstraining statt. Am Tag selbst ist eine Schlafplatzbörse für auswärtige anreisende Aktivist*innen eingerichtet, die Nummer des Infotelefons ist nun bekannt und ein Infoticker wird immer die neuesten Informationen liefern.
Zwangsräumung ? Nicht mit uns !
Die Hintergründe der Räumung in der Lausitzer Straße 8 wurde schon in einigen Texten und Presseartikeln beschrieben (Interview, ausführlicher Indymedia-Artikel). Die Geschichte wird auch im neuen Mobiclip für den 14. Februar erläutert. Es soll grob zusammengefasst eine Familie, welche seit über 30 Jahren in ihrer Wohnung wohnt, wegen eines Fristversäumnisses zwangsgeräumt werden. Beim ersten Räumungsversuch widersetzten sich 150 Anwohner*innen der Räumung, welche damit verhindert werden konnte (Video).
Ausgelöst durch den Erfolg meldeten sich weitere Betroffene beim Bündnis. Die gemeinsame Vernetzung von betroffenen Mieter*innen zeigte auch schnell weitere Ergebnisse. So konnte gemeinsam mit Kotti und Co eine Zwangsräumung einer Familie durch die GSW verhindert werden. Nach einem Sit-In und öffentlichem Druck gab schließlich auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft WBM die angedrohte Räumung eines älteren Ehepaares in der Lübbener Straße auf.
Berlin ist total angesagt !
In Berlin steigen in den letzten Jahren massiv die Mieten an. Fast jeden Monat erscheint eine neue Studie, die die neuesten erschreckenden Zahlen zeigt. Besonders krass ist der Mietenanstieg in den Vierteln in der Innenstadt, in denen besonders viele Menschen mit geringen Einkommen leben. Im Mai kommt der nächste Mietspiegel in Berlin heraus, dieser wird für viele Mieter*innen erneute Mieterhöhungen bringen. Das Geld, welches das Arbeitsamt maximal für die Miete auszahlt, liegt deutlich unter den realen Miete in der Innenstadt. Es bleibt den Mieter*innen nur beim Essen zu sparen oder umzuziehen. Aber auch die Menschen, welche noch eine Arbeit haben, können sich die Miete zunehmend nicht mehr leisten. So führen die steigenden Mieten schlussendlich zur Verdrängung von Mieterinnen und Mietern.
Die Politik unterstützt diese Entwicklung, bedeutet sie doch eine Entlastung des Haushalts durch die Mieteinnahmen der stadteigenen Wohnungsbauunternehmen und steigende Steuereinnahmen durch neue zahlungskräftige Mieter*innen oder Eigentumsbesitzer*innen. Der zunehmende Druck von der Straße konnte zumindest kleinere Erfolge erzielen, so im “sozialen” Wohnungsbau durch die Aktivitäten von Kotti und Co.
Zwangsräumungen sind die notwendige Konsquenz der massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten. Die Mieter*innen können sich die Miete nicht mehr leisten, es kommt zu Mietschulden und schlußendlich zur gewaltsamen Räumung. Dabei ist die Zahl der Zwangsräumungen nicht bekannt. Es liegt im Kalkül der Politik keine Zahlen zu veröffentlichen, damit die Verdrängung weiter unerkannt vor sich gehen kann. Der Senat wünscht, dass die Mieter*innen ihre Interessen nicht wahrnehmen. So wird immer wieder versucht wieder ihnen beizubringen, dass die Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen alternativlos ist und niemand daran etwas ändern kann. Dagegen setzt die stadtpolitische Szene vielfältige Aktivitäten von Demos bis zu Blockaden und macht Protest sichtbar, um immer mehr Menschen zum Widerstand zu motivieren.
Mit Sitzblockaden die Verdrängung stoppen ?
Die angekündigten Sitzblockaden sind dabei ein wichtiger Baustein. Sie verbinden die Versuche, dass wir uns als Mieter*innen auch ganz konkret helfen, mit dem grundlegenden Widerstand gegen den kapitalistischen Wohnungsmarkt. Die Ankündigung der Blockade findet dabei breite Unterstützung. So hat die Köpi einen eigenen Aufruf geschrieben, welche aktuell von einer Zwangsversteigerung des Wagenplatzes betroffen ist. Die Köpi hatte mit dem Vermieter Andre Franell ihre eigenen Erfahrungen, konnte aber den Kauf ihres Hauses durch den jetzigen Hauseigentümer der Lausitzer Straße 8 2007 verhindern. Es ist zu hoffen, dass es mit ihrer Unterstützung wieder gelingt, Andre Franell eine Niederlage zu bereiten. Auch die Mieter*innen-Initiative Kotti und Co, welche sich in einem gänzlich anderen Umfeld bewegt, ruft mit einem eigenen Text zur Blockade auf. Zuletzt bekundete auch Blockupy die Unterstützung der Blockade. In der Nachbarschaft haben sich viele Menschen solidarisiert, vor Kreuzberger Schulen wurden Flyer verteilt. Über 100 Institutionen, Einzelhandelsgeschäft, Politiker*innen, Künstler*innen und Vereine befinden sich auf einer Unterstützer*innenliste. Über 400 Menschen haben sich auf einer SMS-Liste eingetragen. In der ganzen Stadt hängen tausende Mobilisierungsplakate, es finden viele Infoveranstaltungen z.B. in Treptow, Neukölln, Kreuzberg, Mitte und Wedding statt (Terminliste).
Das Bündnis besuchte vor zwei Wochen mit einem Spaziergang das ehemalige Privathaus des Hauseigentümers Franell in Berlin-Zehlendorf, welches er offensichtlich in letzter Zeit verkaufen musste… Vor einer Woche nahmen mit Franell-Masken ausgestattete Aktivist*innen an der Satiredemo in Friedrichshain zum dritten Jahrestag der Räumung der Liebig 14 teil. Am Samstag wird nun eine Warm-Up-Demonstration (14 Uhr, Kottbuser Tor) durch Kreuzberg folgen, welche die Nachbar*innen nochmals über die anstehene Räumung und die Sitzblockaden informieren soll. Am Sonntag findet dann ein Aktionstraining um 14 Uhr im neubesetzten Irving-Zola-Haus statt, welches sein Eröffnungswochenende feiert. Im übrigen ist in den Tagen vor der Räumung nicht mit Berichten der bürgerlichen Presse zu rechnen, weil sie die mobilisierende und solidarisierende Wirkung fürchtet.
Am Tag selbst wird es eine umfangreiche Infrastruktur geben. Die Nummer des Infotelefons lautet 0176-38357696, über den Twitteraccount WirKommenAlle wird am 14. Februar der Ticker laufen. Dort werdet ihr während der Blockaden mit den wichtigsten Informationen versorgt. Auf der Internetseite findet ihr während des Tages Fotos und kleinere Zusammenfassungen. Rund um die Lausitzerstraße wird es außerdem Infopunkte und Rückzugsorte geben. Am Tag selbst bekommt ihr eine Karte indem alle wichtigen Orte verzeichnet sind. Wenn ihr von auswärts kommt und einen Schlafplatz benötigt, schreibt an die Adresse: schlafplatz14f@riseup.net. Die Schlafplätze werden sich in der Nähe der Lausitzerstraße befinden. Wichtig ist es, dass ihr euch Sitzunterlagen und warme Kleidung mitbringt. Die bisherige Wettervorhersage sagt leichte Minusgrade voraus. Trotz Kälte und früher Uhrzeit ist massenhaftes Erscheinen erwünscht.

Neueste Informationen: Blog // Facebook // Twitter

http://zwangsraeumungverhindern.blogsport.de/

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von Alinka

Der Aufruf aus Griechenland zum 19.01

16. Januar 2013 in Blog - alle Themen

Am 19. Januar 2013 werden wir die Straßen Athens mit Aktivisten und Aktivistinnen aus jeder Stadt und Nachbarschaft des Landes fluten – mit ArbeiterInnen und Jugendlichen, mit Menschen von jedem Arbeitsplatz und von jedem Ort der Bildung und Kunst. Wir werden die Stadt mit Musik, Gesängen und Reden einnehmen. Wir werden herausschreien, dass die Nazis nicht willkommen sind, und dass uns die rassistische Politik der Koalitionsregierung mit FRONTEX-Internierungslagern und der Verweigerung der Staatsbürgerschaft für die Kinder von Einwanderern ebenso erzürnt, wie die barbarischen Kürzungen, die Hunderttausende in die Erwerbslosigkeit treiben.

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Zwangsräumung verhindern: Sit-in bei WBM

16. Januar 2013 in Blog - alle Themen

Heute, Dienstag, den 15.01.2013 um 10.30 Uhr haben sich ca. 30 Menschen zu einem Sit-in im Foyer der WBM (Wohnungsbaugesellschaft Mitte) in der Dircksenstr. 38, 10178 Berlin, eingefunden. Sie unterstützen damit das von Zwangsräumung bedrohte Ehepaar K. aus der Lübbener Straße in Berlin-Kreuzberg.
Der Geschäftsführer der WBM, Lars Ernst, und der Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Ephraim Gothe, wollen heute darüber entscheiden ob das Ehepaar K. in der Wohnung bleiben kann. Solidarität und der gemeinsame Kampf gegen Verdrängung und Zwangsräumung haben in Kreuzberg einen hohen Stellenwert. Deshalb wollen die Unterstützer_innen gemeinsam mit Frau K. die, für das Ehepaar existentielle, Entscheidung abwarten.

Bisher ist die Stimmung im proppevollen Foyer der WBM ruhig und entspannt aber erwartungsvoll. Frau K. und Vertreter der Presse sind anwesend.

Zum Hintergrund: WBM bedroht Rentnerehepaar mit Zwangsräumung

Das 70 bzw. 80 Jahre alte Ehepaar K. ist 1969 aus der Türkei nach Berlin gekommen und lebt seit 37 Jahren in der Wohnung in der Lübbener Straße in Kreuzberg. Sie fühlen sich in ihrem Kiez zuhause und erfahren dort nachbarschaftliche Hilfe. Nach langwierigen und anstrengenden Rechtsstreitigkeiten hat das Ehepaar, entnervt und verzweifelt, einem gerichtlichen Vergleich mit der WBM zugestimmt, der auch beinhaltet die Wohnung zu verlassen. Das Ehepaar K. will aber in seiner Wohnung bleiben!

Die WBM hat eine Ersatzwohnung an einem anderen Ort angeboten, die kleiner aber genauso teuer ist. Warum fordert die WBM von einem alten Ehepaar den Umzug in eine andere Wohnung und Umgebung? Sie kann die Wohnung im angesagten Wrangelkiez wesentlich teurer neu vermieten. Die WBM ist aber eine städtische Wohnungsbaugesellschaft. Ist es schon bei privaten Eigentümern nicht hinnehmbar, dass Menschen aus ihrer Wohnung zwangsgeräumt werden, so ist dies bei einem Eigentümer, der sich in öffentlicher Hand befindet, absolut inakzeptabel.

Erfolgreiche Verhinderung einer Zwangsräumung am Kottbusser Tor…

Wie gestern, Montag, den 14.01.2013, bekannt wurde, hat die GSW Immobilien AG die Zwangsräumung einer fünfköpfigen Familie am Kottbusser Tor zurückgenommen. Gemeinsames Handeln des Bündnisses „Zwangsräumung verhindern“ und der Mieter_inneninitative „Kotti&Co.“ hatte den Druck auf GSW und Politik so erhöht, dass diese eine positive Lösung für die Familie finden mussten. Lösungen im Einzelfall können aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass weiterhin viele Mieter_innen von Verdrängung bedroht sind. Sie zeigen aber, dass Widerstand möglich ist und durch solidarisches und kollektives Handeln erfolgreich sein kann.

…als Beispiel für die WBM

Wir erwarten, dass die WBM als öffentliche Wohnungsbaugesellschaft nicht hinter die GSW zurückfällt. Die GSW, eine ehemals öffentliche Wohnungsbaugesellschaft, wurde 2004 vom rot-roten Senat privatisiert. Wenn es einer privatisierten Wohnungsbaugesellschaft möglich ist eine Zwangsräumung zurückzunehmen, dann kann es unmöglich sein, dass eine öffentliche Wohnungsbaugesellschaft eine Zwangsräumung durchführt.

Hohe Mieten, Verdrängung, Zwangsräumung

Zwangsräumungen stehen im Kontext massiv steigender Mieten in Berlin. Immer mehr Menschen können sich die hohen Mieten nicht mehr leisten. Verdrängung hat viele Gesichter: Modernisierung, Mieterhöhung nach Mietspiegel, Jobcenter zahlt die Miete nicht, Umwandlung in Eigentumswohnungen. Zwangsräumung ist nur die gewalttätigste Art der Verdrängung. Das alles ist legal, politisch gewollt und in einer Gesellschaft mit kapitalistischem Wohnungsmarkt völlig üblich.

Solidarischer Widerstand lohnt sich

Aber dieser „Normalität“ von Verdrängung und Zwangsräumung können wir mit Solidarität und kollektivem Handeln etwas entgegensetzen. Am 22.10.2012 verhinderten 150 Menschen mit Blockaden die Räumung einer Familie in der Lausitzer Straße. Die darauf folgende Unterstützung und Solidarität in der Nachbarschaft und in ganz Berlin war so groß, dass ein zweiter Räumungsversuch verschoben wurde.

Wir wehren uns gemeinsam gegen hohe Mieten, Verdrängung und Zwangsräumung! Wir bleiben alle!

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Bündnis Zwangsräumung verhindern

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Pink Revolution – Auftand der Empörten und Misbrauchten

29. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Weltweite solidarität für humanistische Werte für ein Leben miteinander.
Wir stehen für einander, für das Gute und Richtige, ein.

Recht schaffende Grüße an unsere Brüder und heute um so mehr unsere Schwestern nach
Indien !

Baar von Berlin Mitte

+++ Update Demo Karneval der Empörten +++

6. November 2012 in Blog - alle Themen

+++ Update Demoroute +++
die vorgesehene Route wird nicht genehmigt, weil am 10. + 11. Unter den Linden teilweise gesperrt ist. Um nicht auf Straßen zu laufen, die weitestgehend unbeachtet sind, wurde nun folgende Demoroute angemeldet (Telefonische Rücksprache + Mail):
HU -> Allee der Lobbyisten zum Schlossplatz (kleine Kundgebung – Kein Geld für Berlin Casle) -> Drehen dann in den Lustgarten (Wir haben “Lust” uns zu Empören) -> am Alten Museum vorbei zur Bodestraße -> Friedrichsbrücke (Für Kaiser,Könige und Diktatur gibts nur die Sohlen unsrer Schuh) -> Dann die die Anna-Louisa-Karsch-Straße entlang zum Litfaß-Platz, gegenüber der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, wo unsere Abschlusskundgebung mit den Büttenreden stattfinden wird. Der Platz und die Namensfindung sind geprägt von Lobbyistischen Einflüssen, so hat die Berliner Werbeagentur Scholz & Friends hier ihren Sitz, die an der Namensgebung des Platzes nach dem Außenwerber beteiligt war und damit wohl maßgeblich in die Namensfindung eingegriffen hat..

So haben wir eine Route in der es einerseits genug Publikum gibt, aber auch genug Zwischenstationen für Eure Darbietungen.

Mit einem empörten Helau, Alaaf oder was auch immer ♥

#14n Auf zum Europäischen Aktionstag! Gemeinsam gegen die Krise kämpfen!

2. November 2012 in Blog - alle Themen

Der Druck der Troika und der nationalen Regierungen auf die arbeitende und erwerbslose Bevölkerung, die Rentner_innen und die Jugendlichen in den südeuropäischen Ländern nimmt immer weiter zu. Aber auch der Widerstand dagegen wächst: In Portugal erkämpften die größten Demonstrationen seit dem Ende der Diktatur 1974 eine Rücknahme von Teilen des Spardiktats. In Griechenland und Spanien reißen die Mobilisierungen ebenfalls nicht ab. Sogar in Frankreich und Großbritannien gingen zehntausende Menschen gegen die Krise auf die Straße. Immer stärker äußert sich der Unwille der Menschen gegen das autoritäre Auftreten der Herrschenden.

Der Europäische Gewerkschaftsbund erklärte nun den 14. November zum europaweiten Aktionstag. In Portugal, Spanien und Malta wird zu einem Generalstreik mobilisiert, zusätzlich gibt es Mobilisierungen und Aktionen in Italien, Zypern und sogar Großbritannien.

Es ist längst überfällig, auch in Deutschland gegen die Krise auf die Straße zu gehen! Griechenland und Spanien sind die Experimentierfelder für neoliberale Krisenlösungen, die auch hier in Deutschland geplant sind. Schon jetzt leiden hier in Deutschland immer mehr unter Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung, während das Vermögen der wenigen Reichen weiterhin steigt. Wenn wir jetzt nicht eingreifen, werden sich diese Trends fortsetzen. Allein die jetzige Solidarität und der gemeinsame Kampf mit unseren Kolleg_innen europaweit kann dies verhindern. Mit Demonstrationen auf den Straßen und Streiks und Besetzungen in den Betrieben stellen wir uns den Plänen der Herrschenden zur Abwälzung der Krisenkosten auf uns alle entgegen. Mit dem brutalen sozialen Kahlschlag der herrschenden Konzerne und Banken und ihrer Regierungen zeigt der Kapitalismus sein wahres Gesicht; einen sozial gerechten oder „gezähmten“ Kapitalismus kann es nicht geben. Höchste Zeit, dass wir uns international zur Wehr setzen.

Auf zum Europäischen Aktionstag am 14. November!
Solidarität mit den Generalstreiks in Südeuropa!
Rücknahme und Stopp aller Spardiktate!
Die Kapitalist_innen sollen ihre Krise selbst bezahlen!
Für einen Europaweiten Generalstreik!

Kundgebung und Demonstration zum Europäischen Aktionstag
am 14. November 2012 – 15 Uhr, Pariser Platz

 

Offizieller Text des Griechischen Solikomitee, Berlin

Druckvorlage (300dpi) zum Selbstausdrucken steht hier zum Download zur Verfügung: http://redmine.zackboom.com/projects/aufklaerung-und-solidaritaet-14n-2012/files

144 dpi Dateien zur weiteren Verwendung (website, eMail attachments) als Download: http://redmine.zackboom.com/projects/aufklaerung-und-solidaritaet-14n-2012/files

Refugee Protest :: Hungerstreik vor dem Brandenburger Tor :: eMail an Bürgermeister Wowereit

30. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Kopie eMail vom 30.10.2012 um 13:47
Empfänger: presse-information@senatskanzlei.berlin.de, der-regierende-buergermeister@senatskanzlei.berlin.de, Direktion3@polizei.berlin.de
Telefon: (030) 9026-3015 (Senatskanzlei Regierender Bürgermeister Berlin)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Wowereit,
sehr geehrte Damen und Herren,

bitte handeln Sie: sofort und umfassend. Menschen vor dem Brandenburger Tor befinden sich in Lebensgefahr. Der Hungerstreik der Refugee Protest Aktivisten ist politisch und friedlich. Die Maßnahmen der Polizei vor Ort (u.a. Entwendung von Schlafsäcken und Isomatten) bringt die Hungerstreikenden in unmittelbare Lebensgefahr.

Ich appelliere an Ihre Menschlichkeit, Empathie und Ihre Mitverantwortung in dieser sehr kritischen Situation.

Die Flucht vor Verfolgung, Folter, Gefängnis, Tod, Krieg und Unterdrückung sowie wirtschaftlicher Not ist auch durch unsere europäische Aussenpolitik und Exportwirtschaft bedingt.

Wie können Sie Menschen, die friedlich für Menschenwürde und universelle Menschenrechte mahnen und dabei sogar ihr Leben einsetzen (Hungerstreik bei Minustemperaturen!) so begegnen?

Bitte veranlassen Sie persönlich die höchste Priorität in dieser Angelegenheit.

Berlin ist eine weltoffene europäische Metropole. Bitte zeigen Sie, dass wir uns in dieser Stadt auch unserer Verantwortung für die Welt bewusst sind. Wir dürfen uns nicht länger dem Leid und der Ungerechtigkeit in der Welt verschließen.

Diese Menschen setzen ihr Leben dafür ein, anderen dieses Schicksal zu ersparen und für menschenwürdige Flüchtlingsgesetze für Alle zu kämpfen und sie verdienen unsere uneingeschränkte Solidarität!

Bitte agieren Sie menschlich und NICHT nur nach Vorschrift. Es gibt eine höhere Gewalt und eine höhere Instanz der Moral und Ethik.

Die Flüchtlinge zeigen uns, was wir in der Welt anrichten, diese Menschen sind hunderte Kilometer marschiert und bringen die Botschaft der Menschlichkeit zu uns und auch die Botschaft der Verantwortung. Unserer Verantwortung.

Ich bitte Sie, im Namen vieler Bürger, den Menschen nicht auch noch das Letzte zu nehmen was sie besitzen, die Menschenwürde und tun Sie alles, um die bestehende Lebensgefahr abzuwenden! Bei eisigen Temperaturen einem Menschen das letzte Wärmende zu nehmen, kann nicht in Ihrem Sinne sein.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Zacharias Raffel

 

Arbeitsgruppe Aufklärung & Solidarität #as13
web: http://occupyberlin.info/blog/ag-as13/