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von elflorian

Die Medien, das sind wir! – Über den Auf- und Ausbau dezentraler Mediennetze

4. November 2012 in Blog - alle Themen

Aus gegebenen Anlass möchte ich hier mal wieder auf einen schon etwas älteren Artikel verweisen. Den Artikel habe ich vor rund einem Jahr geschrieben und er behandelt vor allem die Frage, wie Struktur und Charakter freier, dezentraler Mediennetze unmittelbar mit dem Ziel einer freien, gerechten Gesellschaft zusammen hängen.  Denn ohne hier bashen zu wollen: Ich finde es schon ziemlich absurd und bedenklich wie viele Aktivisten es dann doch lieber vorziehen in einer zentralisierten Konzern-Monokultur mit Filter(=Zensur)-Mechanismus zu kommunizieren, anstatt in ein freies, dezentrales und basisdemokratisch organisiertes Netz zu gehen – bzw. mitzuhelfen dieses weiter aufzuabuen.

Wie schnell werden die so oft wiederholten Ideale und Ziele über den Haufen geworfen, wenn ihre Umsetzung eine Änderung des eigenen Handelns beinhaltet…schon ziemlich krass. Und nicht besonders glaubwürdig…

Auszug:

“Information führt zu Wahrnehmung, Wahrnehmung führt zu Handeln, das aufsummierte Handeln ist unsere soziale Realität. Über die vergangenen Jahrtausende – bis heute – üben Partikularinteressen über die Medien Einfluss auf die soziale Ordnung aus. Stets war die Informationsverbreitung eng verbunden mit religiöser, staatlicher oder wirtschaftlicher Herrschaft.”

“Die digitale Revolution menschlicher Kommunikation eröffnet uns nun erstmals in der Geschichte die Möglichkeit, diese ideellen Fesseln zu zerschlagen. Das Internet, als dezentrales, freies Netz ist der Raum in dem wir uns vollends entfalten können und in dem wir – wenn wir bewusst handeln – die Struktur medialer Informationsverbreitung nachhaltig ändern können.”

Text:

http://the-babyshambler.com/2012/01/08/die-medien-das-sind-wir/

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Über den Sinn und Unsinn (a)sozialer Netzwerke – Offene Fragen

31. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

 

 

 

 

 

 

 

Seit Anfang vergangener Woche geht ein Gespenst um bei facebook: Das Gespenst DIASPORA* – die freie, dezentrale Open-Source-Alternative zum Konzernmulti. Viel aufklärende Information zu diesem Thema wurde seit dem in Umlauf gebracht, aber auch viele Vermutungen, Zweifel bis hin zu Unterstellungen wurden verbreitet.

Der folgende Artikel soll daher offene Fragen zu dem Themenkomplex „Soziale Netzwerke“ klären.

Wieso DIASPORA*?

Der Vorschlag künftig DIASPORA* anstelle von facebook zu nutzen, wurde von mehreren Teilnehmern der Boykott-Veranstaltung gegen Bezahl-Postings bei facebook https://www.facebook.com/events/333048010126499/ gemacht, kam also „aus dem Schwarm“. Als dann noch gute Argumente für DIASPORA* angeführt wurden und kritische sowie zweifelnde Fragen glaubhaft und konstruktiv beantwortet werden konnten, entschieden sich einige Aktivisten eine weitere Veranstaltung ins Leben zu rufen: Wir machen uns Accounts bei der OpenSource-Facebook-Alternative DIASPORA*

Der Diskussionsprozess zu diesem Thema verlief transparent und kann weiter auf den Pinnwänden dieser Veranstaltungen nachgelesen werden.

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Support DIASPORA* – Das System sind wir!

23. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

(eigenen DIASPORA*-Account anlegen? Zum Beispiel hier: https://despora.de/ – weitere Erklärungen unten im technischen Teil)

Im Informationszeitalter, in dem wir uns befinden, ist der freie Zugriff auf Information und  die Möglichkeit der freien Verbreitung ebendieser kein reiner Luxus mehr, kein Zeitvertreib, kein Hobby. Freier Informationsfluss ist längst zur Grundlage einer freien Gesellschaft geworden und zu einem genuinen Bestandteil jeder echten demokratischen Ordnung – die wir anstreben.

Und während da einige die digitalen, sozialen Medien noch zum Zeitvertreib – oder gar nicht – nutzen (oder eben zum persönlichen Frustabbau), ist anderen längst klar, dass sich auch auf dieser Kommunikationsebene entscheiden wird, wie wir unsere Zukunft gestalten.

Gesellschaftliche Kommunikation sollte deshalb nicht auf zentralisierten Großrechnern, die sich in Privatbesitz befinden, stattfinden. Zu groß sind die Missbrauchsmöglichkeiten, die Begehrlichkeiten und die Versuchung der unlauteren Einflussnahme auf den Kommunikationsfluss.

Gesellschaftliche Kommunikation sollte in einem dezentralen, über Brücken verbundenen, Netz stattfinden in dem jeder Herr (oder Dame) über seine eigenen Daten ist.

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