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Briefe eines argentinischen Revolutionärs an die spanische Bewegung

5. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

 

liebe leute, für euch und zum mal drüber reflektieren zwei briefe eines argentiniers an die spanier, im juni geschrieben. ich denke, auch wir sollten uns das hier geschriebene sehr zu herzen nehmen und verinnerlichen. es kann für unsere bewegung sehr wichtig sein, auf daß wir nicht fehler machen, die vermeidbar sind:

 

Ein Rebell des movimiento popular 2001 in Argentinien hat zwei Briefe an die aktuelle Bewegung der Indignad@s (Entrüstete) in Spanien gesandt. Sie stehen auf Indymedia Barcelona und sollen wegen ihres auf realer Erfahrung basierenden Inhalts hierzulande ebenfalls zugänglich sein…. Brief eines der argentinischen Aufständischen von 2001 (siehe: „Que se vayan todos“….., Colectivo de situaciones, Assoziation A)…an die Empörten von 2011, im Monat der Empörung (31.) Mai 2011. „Der Brief des Rebellen, der im Jahr 2001 an der argentinischen Volksbewegung Teil genommen hatte, ist als persönlicher Erfahrungsbericht mit Parallelen zum aktuellen Geschehen in Europa als höchst lesenswert zu empfehlen (so auf Indymedia-Barcelona), pues….

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“Banken in die Schranken” – Die Berliner Rede von “occupy”

12. November 2011 in Blog - alle Themen

Die Umzingelungen des Bankenviertels in Frankfurt mit 10.000 Teilnehmern und des Regierungsviertels in Berlin mit 8.000 Teilnehmern unter dem gemeinsamen Motto “Banken in die Schranken” waren ein großer Schritt für den aufkeimenden, systemkritischen Protest in Deutschland. Zu den Protesten aufgerufen hat ein breites Bündnis von Trägern: Gerwerkschaften, attac, Campact. Auch das aCAMPada/occupy/usw.-Netzwerk beteiligte sich an den Aktionen. Im Folgenden soll die Rede widergegeben werden, die Berliner Aktivisten als Vertreter des Netzwerkes bei der Abschlusskundgebung hielten.
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von Richard

Redebeitrag auf dem 2. Zeltmarsch

18. September 2011 in Blog - alle Themen

Hallo,

it’s the same shit everywhere

Unsere Bewegung “Democracia Real Ya” zu deutsch “Echte Demokratie Jetzt!” wollte auf dem Alexanderplatz ein Camp errichten und den Alex als öffentliches Forum nutzen. Wir wollten darüber Diskutieren, wie wir diese verdammte scheiße hinbekommen, das Demokratie wieder von Menschen für Menschen gemacht wird. Wir wissen schon längst das die Wirtschaft und der ganze Großkapitaltischtische Mist, die repräsentative Demokratie indoktriniert hat.

Von den Parteien, und repräsentativen Systemen dieser Welt, ist nicht zu erwarten, das sie sich für eine Welt einsetzen, die sozial und menschengerecht ist. Einige wenige haben uns diese unerträgliche Leistungsgesellschaft und Wachstumsscheiße eingebrockt. “Nachhaltigkeit” ist bei denen doch ein Pausenfüller. Ich bin Empört darüber, das die Verantwortlichen das alles in den Parlamenten zugelassen haben. Gewinnmaximierung und Umweltzerstörung erreichen Höhepunkte, es reicht. Der unterschied zwischen Arm und Reich ist in meinen Augen durch nichts mehr zu rechtfertigen.

Wir hier sind natürliche Menschen, wir sind keine Organisation, wir haben haben keine Mitgliedsausweise, wir sind keine juristischen Personen oder was man sonst so kennt. Wir sind eine Bewegung. Wir versammeln uns unter dem Banner „Echte Demokratie Jetzt!“

Wir Menschen wollten uns auf dem Alexanderplatz Basisdemokratisch zusammensetzen und endlich die Welt in unsere Hände nehmen. Wir glauben das Konsensentscheidungen langfristig besser sind.

Das Forum, das man uns verweigert, wäre offen für jeden der rein privat hin zukommt, jeder ist angehalten seine Ämter, zuhause lassen und auch der Polizist darf seine Uniform durch Zivilklamotten ersetzen und sich zu uns gesellen. Das was uns verbindet sind Demokratie und die Menschenrechte. Wir sehnen uns nach einer Welt in der jeder Glücklich sein kann, frei von Angst und Leistungsdruck. Wir wollen nicht geringeres als eine bessere Gesellschaft.

Jedoch verhindert man uns, das wir Demokratische Prozesse anstoßen. Dagegen Protestieren wir friedlich. Interventionen von Seiten der Politik und Polizei fassen wir als Abwehrreaktion auf des Staates auf. Wir wissen, dass das kranke System ausgedient hat. Es wehrt sich mit immer nervöser werdenden Tremor, von Krise zu Krise. Wir können keine fertigen Lösungen präsentieren, den der Weg den wir gehen ist für alle neu.

Statt darüber zu reden wie wir eine humanistische und demokratische Gesellschaft für alle Menschen schaffen können, müssen wir einen Großteil unserer Energie und Engagement für sekundäre belange ausgeben.

Ich fordere die Stadt Berlin auf und das Land Deutschland auf, den Wandlungsprozess in allen Regionen zuzulassen und von Repressalien abzulassen.

Wenn ich mir die Welt ansehe, dann erkenne ich eines; Überall die selben Probleme, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Es ist ein verdammter Fehler im System. Leute, lasst euch nicht verarschen, es reicht nicht alle 4 Jahre ein Kreuz zu machen.

Empört Euch,

Engagiert Euch,

Vernetzt Euch!

Unsere Bewegung ist International. Wir Sympathisieren uns mit den Bewegungen in Spanien, Griechenland, Israel, und Chile.

Das Zelt ist ein Symbol für die Bewegung und ich verspreche euch

„Niemand kann ein Zelt aufhalten dessen Zeit gekommen ist“

(Eine Meinung)