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Der Zins schläft nicht!

8. April 2013 in Blog - alle Themen

Wilkommen im Zeitalter der Konkursverschleppung.
An statt die Karten zu legen, ein Scheitern einzugestehen (ich erinnere in dem Zusammenhang gerne an das Scheitern des sogenannten Kommunismus / Sozialismus) besteht das politische Handeln darin, in den Ländern Sündenböcke zu finden.
Wie in solchen Fällen üblich benötigt man einen Aussenfeind (faule Südländer), Feinde im Innern (Minderheiten) und eine starke Propaganda, abgesichert durch einen Clan mächiger Medienkonzerne.
“Ich habe von allem nichts gewusst” Wirklich?
Es ist klar zu sehen wie nach und nach die Menschen die ihnen gelieferten Erklärungsmodelle übernehmen, diese neue Rechte in Deutschland kommt nicht von ungefähr, scheint wie gezüchtet.
Der Kapitalismus hat Menschen hervorgebracht, die jeden Scheiß unreflektiert mitmachen. Wachstum ist dabei der Tribut der erbracht werden muß. Dazu werden die meisten Rohstoffe dieses Planeten vergeudet. Für den Zins. Der fordert immer mehr.
“Ich habe von allem nichts gewusst”
Mehr. Holt noch mehr raus, führt Kriege um die letzten Rohstoffe, tötet einander.
“Ich habe von allem nichts gewusst”
Mißtraut dem Nachbarn. Erkläre sie zu Schmarotzern. Les deine Zeitung, seh Fern, kauf Dir mal was Schönes.
Den Zins zahlst DU. Gemeinsam mit deinem Nachbarn. Denn die Konkursverschleppung ist nicht auf ein Land begrenzt, so sicher wie die Sonne nicht nur auf ein Land scheint.
Grenzen von Oben für Unten. Zeit der Zelte?

Es wird der Tag kommen,
an dem die Kinder des Weißen Mannes
sich wie Indianer kleiden werden,
Perlenschnüre und Stirnbänder tragen werden.
Aus dieser Generation
werden unsere ersten wahren
nichtindianischen Freunde hervorgehen.

Aus einer Prophezeihung der Hopi-Indianer

Countdown…..KdE

7. November 2012 in Blog - alle Themen

Zum Einschunkeln auf den Karneval der Empörten werden bis Sonntag hier Büttenreden erscheinen.

Ich Danke Rainer Weigt, einem bewgten Karnevalisten für seine Reime.

Karnevalsgrüße

Ich grüße herzlich die närrischen Leute,
denn wir haben Mittwoch heute.
Ein besonderer Gruß allen die immer nur angeschmiert.
Ich wünsche, dass keiner den Humor ganz verliert.

Humor ist wenn man trotzdem lacht,
auch wenn der Alltag viel Ärger gebracht.
Doch wenn Politik dem Volk vertreibts Lachen,
heißt es, was „Moritz Hartmann“ sagt, machen.

„Am Volke liegt es,
denn so wie es ist,
werden die Dinge.

Erhebt es sich gegen Ungerechtigkeit,
so muss etwas getan werden,
um es zu stillen.

Erhebt es sich nicht,
so muss es sich
der Ungerechtigkeit beugen.“

[Weisheit von Moritz Hartmann, närrische Grüße Rainer Weigt ]

Offener Brief: Echter Frieden jetzt!

6. November 2012 in Blog - alle Themen

Offener Brief an alle #contras #saboteure #dummschwätzer #lügner_innen und auch an alle #kritiker_innen, die nicht dialogfähig sein können und nur auf ihrer Sichtweise beharren wollen.

Dies ist der finale Post von mir zu der “Contra”-Thematik. Versprochen. Hier im Thread kann ich gern noch Fragen beantworten, warum ich das Thema noch einmal als Offenen Brief formuliere.

Auslöser: Schmutzkampagne gegen die Organisatoren des #gunpowderday, öffentlicher Boykottt-Aufruf von Aktivisten, Streuung des Gerüchtes, die NPD sei involviert, Anfeindungen und Unterstellungen… in den letzten Tagen vor dem #flashmob Aktionstag am 05.11.2012

Meine Gedanken diesbezüglich sind:

1. Lügen, unsachliche oder aggressive Kritik und generell destruktives Verhalten werde ich nicht mehr lesen und auch nicht mehr kommentieren.

2. Die ist meine allerletzte Stellungnahme zu diesen Verhaltensmustern innerhalb von #acampada #occupy und #globalchange Aktivistengruppen. Negative Verhaltensmuster und Kommunikations(ab)arten werde ich in Zukunft kategorisch ignorieren. ich werde mich weder um den nächsten Shitstorm noch um die nächste Lügenkampage kümmern.

Wenn ich es vergessen sollte, bitte erinnert mich daran per PN und ich werde für jeden Verstoß gegen diese freiwillige Selbstverpflichtung 5 € auf das Spendenkonto #as13 beim Clof e.V. überweisen.

3. In den Arbeitsgruppen (Bündnis #14n Berlin; Griechisches Solikomitee, #as13, #mumbleTalk, fb Asamblea247 u.a.) in denen ich aktiv bin ist alles ok. In diesen Arbeitsgruppen wird konstruktiv, respektvoll und politisch agiert.

4. Stänkereien, Sabotage oder personenfixiertes Gelaber sowie emotional-aufgeladene personenbezogene Kritik passiert (leider und ärgerlicherweise) immer nur ausserhalb von Arbeitsgruppen. Innerhalb von Aktions- und Arbeitsgruppen werden die Dinge sachlich angesprochen, Quellen benannt und es besteht eine Verbindung zwischen den Menschen, die auf Vertrauen oder Verbindlichkeit basiert.

5. Verhaltensmuster und Kommunikations(ab)arten, die wir speziell immer wieder auf Facebook erlebt haben, gehören nicht in eine politische Arbeit. Auch nicht in eine anarchistische Bewegung bzw. in einen dezentralen APO-Prozess.

6. Die Aussage: “I refuse to be your enemy.” möchte ich hier als Inspiration anbieten. Ich lehne es ab, für irgendjemand als “Feinbild” herzuhalten. Ich bin neutral. Ich bin bereit zu kooperieren, aber ich bin nicht mehr bereit, anderen als Projektionsfläche für ihre Ängste, Aggressionen oder Missrauen herzuhalten. Ich bin auch nicht bereit, Missachtung der Menschenrechte (auch nur im Ansatz) zu tolerieren – wenn es sich um verbale Missachtungen handelt, entziehe ich mich und meine Unterstützung 100%.

7. Ich werde mich auch nicht mehr aufregen, ich konzentriere mich auf das Positive und auf die Menschen, wo positive Resonanz und Respekt gelebt werden.

8. Ich werde keine Blockierungen z.B. auf facebook nutzen (um Menschen auszublenden), sondern ich werde einfach die Posts und Kommentare der “Trolle”, “Pappenheimer” und anderer “üblichen Verdächtigen” prinzipiell nicht mehr lesen. Ich bleibe aber per persönlicher Nachricht (PN) oder eMail an zacharias@occupyberlin.info dialogbereit. Wenn wieder Dialog entsteht, dann werde ich mit diesem Menschen auch wieder auf Facebook oder persönlich kommunizieren.

9. Das Alte können wir alle hinter uns lassen und neu aufeinanderzugehen. Für die Sache. Echter Frieden jetzt! (auch unter uns, nicht nur als Forderung in bzw. an die Welt…). Auch wenn das ein oder andere aus der Vergangenheit noch quersitzt oder noch weh tut: Frieden ist möglich.

10. Auch das gehört zur Revolution. Innere Überwindung und persönliche Schattenarbeit. Konsens und Kooperation sind immer und jederzeit möglich. Eine andere Welt ist möglich! #globalchange

 

Venceremos!

Florian Zacharias

+++ Update Demo Karneval der Empörten +++

6. November 2012 in Blog - alle Themen

+++ Update Demoroute +++
die vorgesehene Route wird nicht genehmigt, weil am 10. + 11. Unter den Linden teilweise gesperrt ist. Um nicht auf Straßen zu laufen, die weitestgehend unbeachtet sind, wurde nun folgende Demoroute angemeldet (Telefonische Rücksprache + Mail):
HU -> Allee der Lobbyisten zum Schlossplatz (kleine Kundgebung – Kein Geld für Berlin Casle) -> Drehen dann in den Lustgarten (Wir haben “Lust” uns zu Empören) -> am Alten Museum vorbei zur Bodestraße -> Friedrichsbrücke (Für Kaiser,Könige und Diktatur gibts nur die Sohlen unsrer Schuh) -> Dann die die Anna-Louisa-Karsch-Straße entlang zum Litfaß-Platz, gegenüber der Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, wo unsere Abschlusskundgebung mit den Büttenreden stattfinden wird. Der Platz und die Namensfindung sind geprägt von Lobbyistischen Einflüssen, so hat die Berliner Werbeagentur Scholz & Friends hier ihren Sitz, die an der Namensgebung des Platzes nach dem Außenwerber beteiligt war und damit wohl maßgeblich in die Namensfindung eingegriffen hat..

So haben wir eine Route in der es einerseits genug Publikum gibt, aber auch genug Zwischenstationen für Eure Darbietungen.

Mit einem empörten Helau, Alaaf oder was auch immer ♥

Hungerstreik ist ein politisches Mittel

31. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Hungerstreik ist ein politisches Mittel… oft das letzte, wenn alles andere ignoriert wurde.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gandhi#Phoenix-Siedlung.2C_Moral-_und_Widerstandsprinzipien

Ein anderer wichtiger Grundbegriff in Gandhis Ethik war seine Wortschöpfung Satyagraha („Festhalten an der Wahrheit“), ein Ausdruck, den er geprägt hatte, um nicht von passivem Widerstand zu sprechen. Er verfolgte damit eine aktive Strategie der Nichtkooperation, d.h. Übertretung ungerechter Gesetze und Anweisungen, Streiks, einschließlich HUNGERSTREIK, Boykotte und Provokation von Verhaftungen. Satyagraha war für ihn eng verbunden mit Gewaltlosigkeit:

„Wahrheit schließt die Anwendung von Gewalt aus, da der Mensch nicht fähig ist, die absolute Wahrheit zu erkennen, und deshalb auch nicht berechtigt ist zu bestrafen.“

Die Satyagraha-Bewegung entwickelte sich nach und nach von den Zulu-Aufständen an, über die Kampagne gegen die Meldegesetze bis zum schließlich erfolgreichen Kampf um die Unabhängigkeit Indiens.

Profilbild von KUper

von KUper

Offener Brief zum Hungerstreik der Flüchtlinge am Brandenburger Tor

29. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Am 24.10.2012 sind in Berlin Flüchtlinge in den Hungerstreik getreten. Ihr Protest richtet sich gegen die derzeitige Asylpolitik der deutschen Regierung.

Dieser Streik und Protest findet derzeit unter unmenschlichen Zuständen statt. Den Flüchtlingen wurde verboten ein Zelt zu benutzen, mitgebrachte schützende Utensilien wie Schlafsäcke, Isomatten usw. wurden ihnen unter Anwendung von Gewalt seitens der Polizei entwendet.

Wir, die Unterzeichner dieses Briefes unterstützen die folgenden Forderungen der Flüchtlinge :

 Abschaffung des Abschiebegesetzes

Anerkennung ALLER Asylsuchenden als Politische Flüchtlinge

Abschaffung der Residenzpflicht

Abschaffung der Lager und Sammelunterkünfte für Flüchtlinge
Außerdem fordern wir mit Nachdruck die entsprechenden Behörden auf, den Protest zu ermöglichen und das Schikanieren der Flüchtlinge unverzüglich einzustellen.

Ein menschenwürdiger Protest muss in Berlin möglich sein, dazu zählt die Erlaubnis für das Aufstellen eines Veranstaltungszeltes, sowie die Benutzung von schützenden Materialien, wie Schlafsäcke und Isomatten.
Unsere Solidarität gehört den Flüchtlingen, die sich unter schwierigsten Bedingungen für eine Verbesserung der Situation Tausender Menschen einsetzen.

Weitere Infos auch unter http://www.refugeetentaction.net/index.php?lang=de

Zum Unterzeichnen des Briefes einfach den eigenen Namen als Kommentar posten.

Einstimmung zum #13o #GlobalNoise Tag

12. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Gedanken am Morgen – ohne Anspruch. Gedanken, die inspirieren bzw. erinnern mögen. Gedanken als Einstimmung zum #13o #GlobalNoise:

Keiner kann der Occupy/Global Change Bewegung schaden, Occupy/Global Change ist eine innere Haltung. So wie auch Gandhi nicht auf seinem Weg des zivilen Ungehorsams und der friedlichen Kooperationsverweigerung nicht “besiegt” bzw *aufgehalten* werden konnte.

Wir müssen im Dialog bleiben (auch und besonders mit unseren *Widersachern*), aus der Ruhe und der Kraft der Empathie – mit unseren zentralen Werte: Frieden, Freiheit und Wahrhaftigkeit.

Bitte lasst uns alle lernen, anderen Menschen grundsätzlich sachlich und konstruktiv zu begegnen, auch wenn Meinungsverschiedenheiten und politische Standpunkte unterschiedlich sind. Versöhnung und Veränderung sind immer, zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich – wenn sich Menschen begegnen.

Wir dürfen und wir werden in der Occupy Bewegung menschenverachtenden Ideologien / Dogmen / Gedanken keinen Platz geben, wir müssen aber mit diesen Menschen umgehen lernen, die immer noch in alten, systemkonformen Gedanken und Weltbildern *festhängen*. Ausgrenzung oder Zensur können nicht unser Weg sein – ebenso wenig kann Gewalt diese Welt zum Besseren verändern. Der Weg ist echter Dialog.

Stellt Fragen, diskutiert, debattiert, streitet Euch mit Niveau, versucht das *Gegenüber* zu verstehen, bleibt nicht an Oberflächlichkeiten hängen, geht tief in Kontakt. Nutzt die Chance, dass sich Menschen inspirieren lassen können, sich erinnern können, sich berühren lassen, … und bleibt geduldig, den jeder Gedanke, ist wie ein Samen, der manchmal länger Zeit braucht, um *aufgehen* zu können.

Das ist der Dialog, der neue Chancen, neue Ideen, neue Möglichkeiten schafft. Und Verständnis, Versöhnung und auf dieser Basis: Veränderung. Im Sinne aller Beteiligten.

Wahrhaftigkeit wird uns erkennen lassen und es sichtbar machen, wer sich ideologisch / dogmatisch der Occupy Bewegung bedienen will und wer mit neuen Gedanken und Kooperationsbereitschaft zu *uns* kommt.

Habt keine Angst. Die Illusion wird verschwinden. Bitte bleibt ruhig und sucht immer eine Lösung und bitte nicht die Konfrontation.

Frieden wird aus Frieden entstehen. Liebe wird Liebe schaffen und Dunkelheit weicht durch das Licht. #13o

#13o :: Global Noise Day :: 13.okt.2012

9. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Please watch, share and participate!

Quelle: https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=TvtNjk2Jkkw

Infos: http://occupyberlin.info/blog/2012/10/05/larm-um-alles/

 

 

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von mm

AGORA TUTTI – Occupy the Webserie, das 2. Kapitel

8. Oktober 2012 in Blog - alle Themen


AGORA TUTTI wirft einen Blick in das Innenleben und Treiben von Aktivisten aus dem Umfeld der sog. Global Change Bewegung, die derzeit weltweit einen tiefgehenden Wandel fordert. Unsere Berliner Aktivisten leiden dabei darunter, dass sich keine rechte Dynamik in der Bevölkerung hierzulande entwickeln will .. Die Gründe dafür sind vielfältig, frustrierend ist so ein Kampf gegen Windmühlen dennoch. Die Apathie oder Ignoranz ist schwer zu durchbrechen in einem Land, in dem die systemtreuen und übermächtigen Medien stets die alte Leier von “wir sind gut durch die Krise gekommen” oder gar “hier geht es allen noch zu gut” heruntereiert. Zudem ist diese Bewegung eben keine klassische soziale Bewegung, die versucht die Verhältnisse innerhalb eines Systems zu verbessern, sondern sie spiegelt einen Prozess der Veränderung wieder, die in den Köpfen und Alltagshandlungen aller stattfindet. Deshalb kann es gar keine messbaren Erfolge geben, vieles was sich bereits verändert oder Menschen zum Umdenken bringt wird auch niemals Occupy oder was auch immer zugeschrieben werden – warum denn auch!? Weiterlesen →

Rede von Elke Zwinge Makamizile auf der Friedensdemo am 15. September 2012

6. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Vielen Dank für die Einladung auf eurem Friedensbündnis zu sprechen.
Als Mitglied im Deutschen Friedensrat begleitet mich das Thema von Krieg und Frieden seit vielen Jahren.

Einige Punkte möchte ich anreißen, die auf der Generalversammlung des Weltfriedensrates in Kathmandu zur Sprache kamen, wo ich als Delegierte teilgenommen habe.

Diese Punkte geben einen Überblick über die zentralen Themen der Friedens- und Antikriegsbewegung.

Dies sind die Bereiche:

Die NATO-Kriegsmaschine

Rüstungsproduktion und Rüstungsexport

Atomwaffen

Verteidigung des Völkerrechts

Abbau demokratischer Rechte

Focus der USA gegen Russland und China

Militärbasen

Steuerung der Politik durch Medien, Geheimdienste, Stiftungen und bestimmte NGOs

Jetzt das Positive:
Eine multipolare Welt entsteht gegen die unipolare Hegemonialmacht USA. Weiterlesen →