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Occupygezi – eine 3 Teilige Dokumentation

19. November 2013 in Blog - alle Themen

Wer sich an den arabischen Frühling und die Ereignisse aus dem Jahr 2011 in Nordafrika erinnert, wird sich auch gleichermaßen an die Asambleas in Spanien und die Bewegung rund um 15M und später Occupy erinnern. ‘Puerta del Sol’ oder ‘Tahrir-Moment’ sind Begriffe und Erinnerungen die in ein kollektives Gedachtnis eingebrannt sind, über Landesgrenzen hinweg, über Sprachräume hinweg. Die Wünsche einer freien, selbstbestimmten, demokratischen und sozialen Welt, ergreift die Menschen überall auf dem Globus. Sie zerren an den Ketten und merken wie gefangen sie sind. Ob in Brasilien oder Chile oder die USA oder auch in Deutschland.

Eine andere Welt ist möglich! Another World is possible!
Hier nun Bilder von 2013 aus der Türkei.

Gezi Parkı Belgeseli – Bölüm 1 from Gezi Doc on Vimeo.

Gezi Parkı Belgeseli – Bölüm 2 from Gezi Doc on Vimeo.

Gezi Parkı Belgeseli – Bölüm 3 from Gezi Doc on Vimeo.

http://vimeo.com/channels/geziparkibelgeseli

#stopWatchingUs und #IDP13 – Auf die Straße gegen Onlineüberwachung!

2. Juli 2013 in Blog - alle Themen

#StopWatchingUs ! Am Samstag, den 27.07.2013 um 14 Uhr geht´s los. Bundesweite Proteste gegen #Prism und #Tempora!

Es ist an der Zeit, dass wir unseren inneren Aufstand auch äußerlich sichtbar machen. Flächendeckend! Bitte ladet alle eure FreundInnen ein, sagt es weiter und bringt euch in die Orga ein!

++++GRUNDLEGENDE INFO ZUR DEMO++++

Am 27.07.2013 gibt es bundesweite Demonstrationen gegen #Prism und #Tempora. Die Organisation der Demonstrationen läuft dezentral und nach Chaosprinzip. Das heisst am besten schaut jeder selbst ob es in seiner Stadt schon eine Regionalgruppe gibt, bringt sich ein bzw. baut eine auf, falls noch nicht vorhanden.

Genauso läuft dann die Promo für die Demo. Wir sind ALLE dafür verantwortlich, dass die Sache läuft! Wir nutzen dafür ALLE Plattformen, die uns zur Verfügung stehen!

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Versammelt Euch!

27. Mai 2013 in Blog - alle Themen

Demokratie. Neben vielfältigen Aktionen zivilen Ungehorsams und einer Demonstration wird es bei Blockupy auch Asambleas geben.

Letztes Jahr zu Himmelfahrt gab es mit ‚Blockupy’ die erste zentrale Mobilisierung in Deutschland, die an die Krisenproteste in der südeuropäischen Peripherie anknüpfte, also die Platzbesetzungen, Generalstreiks und fortwährenden Demonstrationen in Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien. Adressat dieses Protests: die Europäische Zentralbank (EZB) an ihrem Sitz in Frankfurt. Die Protestaktivitäten, darunter Diskussionsveranstaltungen und Filmvorführungen, wurden allerdings mit Ausnahme der Abschlussdemonstration allesamt verboten. Die Stadt und insbesondere das Bankenviertel glichen auf Grund einer vollkommen überzogenen Gefahrenprognose von Polizei und Geheimdiensten für fünf Tage einer polizeistaatlichen Sonderzone. Demokratische Grundrechte wurden ausgehebelt, die Bankenmetropole suchte mit allen Mitteln zu verhindern, Schauplatz von Protesten gegen die anhaltende Finanz- und Schuldenkrise zu werden. Dennoch reisten aus ganz Europa Menschen an, letztlich demonstrierten mehr als 25.000 friedlich ihr Unvernehmen mit dem herrschenden Krisenmanagement.

 

Nun wird für den 31. Mai und 1. Juni erneut zu Protesten aufgerufen. Dabei geht es nicht nur darum, im Krisengewinnler-Deutschland Solidarität mit den Europäischen Geschwistern zu zeigen, für welche die Krise jetzt schon jahrelang, alltäglicher Überlebenskampf ist. Es geht um nicht weniger als Demokratie und bürgerlichen Freiheitsrechte. Die EZB ist in der ‚Troika’ (mit dem Internationalen Währungsfond und der EU-Kommission) zu einem Politikentscheider geworden, der gleichzeitig keinerlei nennenswerte, demokratische Legitimation aufweist. Sie ist für die Verarmung und Entrechtung der Menschen in Südeuropa genauso verantwortlich, wie für die Enteignungen auf Zypern. Keine nationale Regierung hätte übrigens solch einen Schritt vollziehen können, ohne von der Sozialismuskeule erschlagen zu werden. Plus die EZB diktiert den Staaten, die auf Grund der sogenannten ‚Bankenrettungen’ zahlungsunfähig sind, die gleichen Rezepte, welche die Zuspitzung der Krise erst herbeigeführt haben: Privatisierungen, Deregulierung und Flexibilisierung.

Sie ist keiner Bevölkerung Rechenschaft schuldig und dementsprechend macht sie keine Politik für Menschen. Im Gegenteil, viele der ZentralbänkerInnen kommen direkt aus finanzwirtschaftlichen Unternehmen wie Goldman Sachs, kein Wunder, dass ein ominöses ‚Vertrauen der Märkte’ dort höchstes Entscheidungskriterium ist.

 

Während Blockupy 2012 noch als Protest-Event gedacht war, hat sich mittlerweile ein kontinuierlicher Arbeitsprozess entwickelt, das Bündnis ist breiter aufgestellt, aber auch die Themen, die dieses Jahr auf der Protestagenda stehen, sind vielfältiger.

Neben dem erneuten Blockadeversuch der EZB wird es Aktionen vor der Deutschen Bank gegen Landgrabbing und Lebensmittelspekulation, in der Shoppingmeile ‚Zeil’ gegen globale Ausbeutungsverhältnisse und am Frankfurter Abschiebeflughafen gegen rassistische Zustände geben. Dem Gemurmel aus klandestinen Kreisen folgend, könnten auch erneut Systemgastronomie-Ketten, Unternehmen der Immobilienwirtschaft und private Reichtumszonen – also die Villenviertel in und um Frankfurt – Aktionsziele werden.

 

Es wird in jedem Fall spannend, während letztes Jahr die massive Polizeipräsenz unsere Schwäche – nämlich die mangelnde Mobilisierungsfähigkeit für Aktionen zivilen Ungehorsam – noch überdeckte, wird es dieses Jahr wohl auf gewalttätiges ‚Ordnungshüten’ gegenüber Menschen hinauslaufen, die am Freitag blockieren oder markieren wollen. Dass die Stadt weiterhin nicht gewillt ist, den Protest zuzulassen, zeigen die Verfügungen zur Demonstration am Samstag, ein rigoroses Vorgehen der Polizei scheint in dieser Logik unabwendbar. Allerdings werden wir die Kriminalisierung unseres Protests durch die Herrschenden nicht einfach hinnehmen. Wenn die Schere zwischen Armut und Reichtum in den letzten fünf Krisenjahren immer weiter auseinanderklafft, ist wohl ausreichend belegt, dass der soziale Frieden von Oben aufgekündigt wurde. Auch wenn noch ein Großteil der ‚99%’ der herrschenden Krisendeutung glauben schenken mag, ‚wir’ hätten eben über unsere Verhältnisse gelebt und ‚wir’ müssten nun akzeptieren, dass es uns besser geht, wenn es uns Dank ‚Enthaltsamkeit’ (meint ‚Austeritätspolitik’ aka Sozialabbau) faktisch schlechter geht.

Mit unseren Aktionsangeboten und der wahrscheinlichen Polizeieskalation wird es uns allerdings schwer fallen, in der veröffentlichten Meinung alternative Positionen zu vermitteln. Die Leitmedien werden auch weiterhin den Menschen weiszumachen versuchen, dass die zerborstenen Scheiben einer Bankfiliale, ein nicht hinnehmbares, gar staats- und verfassungsgefährdendes Phänomen seien, während sie beispielsweise die Verantwortung der EZB im Krisenregime und damit für die wachsende Armut im reichen Europa weiterhin geflissentlich übersehen bzw. gezielt desinformieren.

 

Schlechte Presse soll hier aber kein Anlass sein, von Widerständigen Aktionsformen abzuraten, im Gegenteil. Auch angesichts der zumeist verdrängten Krisen (des Ökosystems/Klimawandel sowie der globalen Verteilungsgerechtigkeit) sollte gerade hier, wo die existenziellen Bedrohungen noch nicht so vorherrschen, das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass unsere politischen Aktivitäten Nichts als (ziemlich hilflose) Selbstverteidigungsstrategien sind. Wie aber vermitteln wir das der schweigenden Frankfurter Mehrheitsgesellschaft, die doch spätestens mit Schirrmacher eine kapitalismuskritische Grundhaltung angenommen hat?

 

Geeignet scheint ein ebenfalls neues Element im Blockupy Werkzeugkoffer, auch wenn es bisher noch nicht dazu vorgesehen ist. Nach der Demonstration am 1. Juni, der übrigens ein neuerlicher Höhepunkt dezentraler, globaler Proteste gegen den Kapitalismus wird, weil gleichzeitig unter dem Motto ‚Pubelos Unidos contra la Troika’ vor allem in Portugal und Spanien in zahlreichen Städten ebenfalls Aktionen stattfinden werden, und zumindest wird fleißig gezwitschert, dass es ein ‚homecoming’ von Occupy Wallstreet geben soll. Jedenfalls in Frankfurt soll es nach der Demo dieses mal auch Asambleas geben.

 

Die Asamblea (oder Versammlung) schafft Räume horizontaler, nicht hierarchischer Kommunikation, in denen sich jeder Mensch einbringen kann, auch ohne in Organisationsstrukturen eingebunden zu sein oder über besondere Expertise verfügen zu müssen. Sie ist ein Mittel des gleichberechtigten Austauschs und der politischen Willensbildung. Auf allen besetzten Plätzen der letzten zwei Jahre wurden damit weltweit Erfahrungen einer neuen demokratischen Kultur gesammelt. Asambleas sind ein- und nicht ausschliessend, weil keine Mehrheitsentscheidungen getroffen werden, sondern mit Konsensverfahren experimentiert wird. Und es ist damit auch nicht gleichmacherisch oder vereinheitlichend, weil die Unterschiede in Positionen transparent werden und nebeneinander stehen bleiben können. Zudem haben Asambleas eine besondere Funktion, was die Selbstermächtigung von uns Menschen angeht. Sie sind bestens geeignet, die angebliche Komplexität unsere gesellschaftlichen Problem zu entschlüsseln und das Politkersprech zu entlarven. Sie generieren praktische Handlungsanweisungen konkreter Alternativen und zeigen uns damit unsere Möglichkeiten auf. Kurzum, diese Versammlungen können helfen, aus nicht mehr demokratisch repräsentierten Subjekten ein Kollektiv mündiger Menschen zu bilden. Und das vielleicht allerwichtigste, sie bringen mit den Menschen auch die Menschlichkeit zurück in die Sphäre des Politischen. Nach dreißig Jahren neoliberaler Hegemonie mit der Vermarktlichung aller Lebensbereiche, welche das Konkurrenzdenken bis in die engsten Familienkreise getragen hat, wird in diesen Versammlungen Zusammenhalt (auch in Abgrenzung gegen die 1%) spür- und erlebbar und damit als reale Alternative auch greifbarer. Genau diese solidarische Praxis und daraus hervorgehende Selbstorganisierungsprozesse könnten entscheidende Schlüssel sein, ein Gemeinwesen vollkommen neu zu errichten.

 

Allerdings sind die Asambleas im bisherigen Konzept von Blockupy eher ein Anhängsel. Die interventionistisch geprägten AkteurInnen im Bündnis haben eben von Anfang an den Schwerpunkt auf eine Kampagne zivilen Ungehorsams gelegt. Schon die Demonstration ist ein eher strategisches Element, um überhaupt an Attac, Gewerkschaften und Linkspartei anschlussfähig zu werden. Und wer in der Organisation für Blockupy hierarchiefreie und basisdemokratische Prozesse sucht, wird sich schon einigermaßen wundern, wenn er hauptsächliche informelle Machtstrukturen und herkömmliche Delegationsverfahren vorfindet.

Jedenfalls mit einem Zeitfenster von einer Stunde noch nach der Abschlusskundgebung der Demonstration haben die Asambleas allenfalls die Möglichkeit eine Wirkung in unsere internen Kreise zu entfalten. Auch die angedachte Fragestellung, die auf ein ‚wie weiter mit Blockupy’ abzielt, ist sehr eng. Aber vielleicht wächst ja mit diesen Erfahrungen das Vertrauen in offene Prozesse und erweitert sich damit auch mittelfristig unsere Protestkultur. Wenn wir nach Spanien schauen, wirkt es ja geradezu so, dass die Demonstrationen einzig noch als Verkehrsmittel zum Zweck der Versammlung herhalten.

 

Der Frage, wie wir PolitaktivistInnen mit normalen FrankfurterInnen in Austausch kommen, hat sich nun die ‚Asamblea AG’ angenommen, die eine der letzten arbeitenden Überbleibsel aus Berliner Occupy Zusammenhängen ist. Sie werden am Freitag um 17 Uhr eine Asamblea an der Konstabler Wache durchführen, in die sie aktiv PassantInnen einbinden wollen. Die Fragestellung ist folglich, was halten die Menschen in Frankfurt von Blockupy? Es verspricht eine spannende Debatte zu werden, kurz nachdem in der Stadt eine Vielzahl ungehorsamer Aktionen stattgefunden haben wird, die allesamt nur symbolischen Charakter haben, der herrschenden Lesart folgend jedoch angeblich Gewalt darstellen. Aber was bleibt uns übrig, als den direkten Austausch auch mit denjenigen zu suchen, die uns vielleicht erstmal unsympathisch weil fremd sind. Daher ist stark zu hoffen, dass weitere solcher Initiativen von AktivistInnen während der Aktionstage in der Stadt gestartet werden und nicht das Camp zum selbstreferentiellen Mittelpunkt von Blockupy wird.

 

Lasst uns also beginnen, ‚Echte Demokratie Jetzt!’ nicht nur zu fordern, sondern sie sofort zu praktizieren und einzuüben. Lasst uns die Konstabler Wache zur Agora unserer sozialen Bewegung machen. Kommt nach Frankfurt und lasst uns über die ganze Scheißkrise auch ins Gespräch kommen und gemeinsam Wege entwickeln, wie wir von der Empörung zu Alternativen kommen können. Es ist höchste Zeit!

 

Blockupy Frankfurt. Eine andere Welt ist möglich.

CC-BY-ND

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Erste stachelige Pflänzchen!

13. März 2013 in Blog - alle Themen

Es ist mal wieder an der Zeit, eine andere Perspektive anzubieten. Weil eine Debatte über zivilen Ungehorsam, welche aktuelle Entwicklungen ausblendet, zur geistigen Sitzblockade zu verkommen droht.

Angestoßen wurde diese Debatte durch einen Kommentar meines Lehrers Peter Grottian in der taz. Die Kernbotschaft, wir bräuchten mehr zivilen Ungehorsam; die zentrale Frage, an der er sich – letztlich ohne eine wegweisende Antwort zu liefern – abarbeitet, wieso es so schwierig ist, schlagkräftige Bewegungen (dort auf das Aktionsmoment ‚Ziviler Ungehorsam’ reduziert) zur ‚Sozialen Frage’ zu etablieren. Grottian argumentiert anhand von vergangenen und aktuellen Kampagnen, Aktionen und Organisierungsansätzen, nicht ohne mehr oder weniger (un)berechtigte Seitenhiebe gegen Ziele, Strategien oder Akteure dieser auszuteilen. Wenn auch solidarisch provozierend gemeint, eine wenig hilfreiche Methode. Aber immerhin, das besonders hervorgehobene Attac bellt in Form seiner ewigen Funktionärselite zurück. Die Debatte ist da. Das ist gut.

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Lesestoff

16. Januar 2013 in Blog - alle Themen

Derzeit ist ja relativ wenig los. Auf den Straßen wie auch in den Medien. Damit man den Winter für etwas Weiterbildung nutzen kann (sofern man gerade kein gutes Buch zur Hand hat), hier noch einmal die Auflistung der Texte, die im Rahmen der Occupy Berlin Biennale dort vor Ort präsentiert wurden. Da sollte für jeden etwas dabei sein:

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48h . . . später, im Universum !

13. Januar 2013 in Blog - alle Themen

Ach, ist mir, schön !

Hab’t Dank ! Weltweit !

Respekt ! An Euch Alle !

An jede Stelle der Welt . . . , seid gegrüßt und Freude, an Euch!

Aus Berlin, der Hauptstadt, der deutschen Republik, an Alle . . . Kämpferinnen und Kämpfer der Welt !

MIR, IST, SCHÖN.

Der 12. Mai 2012 . . . ! Ein Fest, der Freundlichkeit und Zärtlichkeit, für das Gute und Richtige. War das ein Fest! Egal, welche Stelle der Welt ? Alle, sind für, was noch nicht Jeder sich traut! Ohne Gewalt und mit Überzeugung offen und erhlich dabei gewesen!

Welch ein Fest, Welt - weit.

Am 29. 04. 2012. In Berlin Mitte sind kleine Mädchen unterwegs gewesen. Vor dem ” Roten Rathaus “. Sie haben gemalt. . . . ???. . . Keinen Raketenabwehrschirm. So, wie die Kriegsminister in ‘Nenas’ Lied von 99 Luftbalongs.

Sie haben Regenschirme bemalt! Ein Spruch ist, mir, schön! . . . :” Geist, ist gail.” . . . (Top!)

Und Sie haben noch einen anderen Spruch, mit Kreide, auf den Boden ( keine Graphitie) geschrieben. In der Tradition, der größten, friedlichen Revolution auf deutschem Boden, 4. November 1989. Auf dem Alexanderplatz (Alex). Da hat einer gesagt, ( ??? . . . ich weiß nicht, wie der genau heißt . . . ??? Ich glaube es . . . ??? Egbert Wink ???) Er sagt: ” Geschichte, muß man tun. Oder sie wird gemacht!”

Die kleine Mädels ( Sie sollen später mit 67 Jahren in Rente gehen!) schreiben :

” Weil ich, es, getan hab’, ist es geschehen !”

Ach, ist mir schön !

(Ich habe Träume, bin verliebt und weiß, was mir schön ist. Ich möchte mein Wohlsein, mit Allen teilen.)

-Ein Traum (meiner)  I

-Eine Kämpferin ( eine, an meiner Seite. Schon richtig gut.) II

-Meine Schwiegermama in spe III 

I = http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=UAOxCqSxRD0 

II = http://www.youtube.com/watch?v=DJ1ErKFe7os ( Bitte, einen Gruß von Baar bestellen !)

III = http://sabn-spn.blog.de/ ( Meine Schwiegermutter in spe !!! Bitte, an Ihre Tochter, meine in die ich verliebt bin, auch schöne Grüße von mir !)

Offener Brief an das Griechische Solikomitee und alle Interessierten

9. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Danksagung und Nachbetrachtung #14n #demo #berlin

14n-2012Ich danke allen, die sich innerhalb und ausserhalb des Griechischen Solikomitee Berlin engagiert haben. Ich danke für die vielen Arbeitsstunden, die wir zusammen in das gemeinsame Projekt #demo #14n eingebracht haben. GlobalchangeBerlinTV hat auf youtube drei Videos von der #demo #14n veröffentlicht (Part 1-3) http://www.youtube.com/watch?v=7Tl_HaaM9VQ

Insbesondere danke ich den Spendern und Unterstützern, die Geld- und Sachleistungen zur Verfügung gestellt haben – ohne diesen Beitrag ist eine ausserparlamentarische politische Arbeit (noch) nicht möglich. Hervorgehoben seien: die Druckerei dreigroschendruck in Berlin, das Jojo-Mobil, die Zionskirche im Prenzlauer Berg und der Clof e.V. – auch die Unterstützung und Kooperationsbreitschaft der Polizei Direktion 3 Abschnitt 32 und Abschnitt 31 seien an dieser Stelle hervorgehoben. Herzlichen Dank auch allen die ich hier nicht aufgelistet habe.

14n-demo-berlin-as13-occupy-globalchange-griechischessolikomitee-flyer

Ich danke allen, die sich respektvoll, sachlich und kooperativ verhalten – auch und insbesondere, wenn die politische Positionierung und die Sichtweisen unterschiedlich sind oder scheinen.

Solidarität sollte menschlich verankert sein und nicht ideologisch oder dogmatisch. Auch nicht „cliquen-orientiert“ oder „taktisch“ eingesetzt werden. Weiterlesen →

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Neues zur Geldsystemdebatte – Diffamierungen und konstruierte Gegenargumente (aktualisierte Fassung)

6. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Einige kurze Gegendarstellungen

Ein weiteres Jahr ist nun vergangen, seit dem Aufkommen der Occupy-Bewegung, ein weiteres Jahr auch in dem die mediale Berichterstattung über das was gemeinhin „Krise“ genannt wird oft nur noch die ewig selben Ratlosigkeiten verkündet. Währenddessen leiden die Menschen in Europa und weltweit unter den Auswirkungen eines erodierenden Systems. Die arte-Doku „Gemachte Armut“  verdeutlicht die konkreten Auswirkungen immer klammerer Staatshaushalte und immer weiter steigender Schuldenberge. Sozialleistungen werden gestrichen, Ausgaben werden gekürzt, die gigantischen Schuldenstände im System werden konsequent auf die Bevölkerung überschrieben.

Eng mit Occupy verbunden war und ist eine Kritik am bestehenden Giralgeldsystem. Diese Kritik macht natürlich nicht Notwendigkeit die kapitalistische Wirtschaftslogik ebenso zu überwinden obsolet, ist jedoch wichtiger Bestandteil eines gesamtsystemischen Verständnisses bezüglich der immer größeren Ungleichverteilung von Besitz und Einkommen.

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Brief aus Portugal: Ausstieg aus dem Kapitalismus

6. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

GENUG – WIR FORDERN UNSER LAND ZURÜCK!

Wir sind auf einer Pilgerschaft für eine Zukunft ohne Krieg. Wir sind Teil einer weltweiten Bewegung für eine freie Erde – diese Bewegung trägt keine Fahne und besteht aus keiner Organisation, aber wächst aus der internationalen Solidarität und Zusammenarbeit all jener Menschen, die heute entschlossen sind, das System der Gewalt zu verlassen und Modelle zu schaffen für eine neue Kultur des Friedens.

Die Welt befindet sich im Übergang zu einer neuen Form des Lebens auf der Erde. Die alten Autoritäten und Hierarchien sind nicht länger haltbar. Wir erleben den Zusammenbruch der großen Systeme.

Egal was sie öffentlich auch verkünden mögen; Troika, Regierung und Banker wissen insgeheim schon lang, dass es innerhalb der bestehenden Ordnung keine Lösung für die Krise mehr gibt. Dass die bestehenden Sozialsysteme vernichtet, demokratische Grundrechte aberkannt und Millionen von Menschen in Armut und Hunger gezwungen werden, sodass jetzt schon einige soziale Kantinen im Land nicht mehr genug Essen haben, um die vielen Hungernden zu ernähren, all das ist kein Schicksal, das aufgrund schlechter Konjunktur zufällig über uns eingebrochen ist. Es ist ein Anschlag auf die Souveränität eines Landes und die Würde seiner Menschen, genauso wie wir es in Griechenland und vorher in vielen Ländern der so genannten “dritten Welt” gesehen haben, die unter die Kralle der Globalisierung gekommen sind. Schluss mit diesem Wahnsinn! Da helfen keine kleinen Reformen, Rettungsversuche oder gar weitere Sparmaßnahmen. Der Ausweg liegt auf einer anderen Ebene. Die Krise ist ein Systemfehler, der deshalb nur durch einen umfassenden Systemwechsel behoben werden kann. Weiterlesen →

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Die vielen Gesichter von Occupy (1) – Heute: Linke und Geldsystemkritiker

5. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Heute würde ich gerne mal auf eine Initiative hinweisen, die in den sozialen Netzwerken seit ein paar Tagen rege Verbreitung findet und diese ein wenig in Verbindung zu dem “Was ist links?”-Artikel weiter unten hier auf Alex11 stellen.

Hier zunächst der Linktipp:

http://www.geolitico.de/2012/12/03/wirtschaftsanwalt-im-schuldenstreik-gegen-banken-und-staat/

Hans Scharpf, Frankfurter Wirtschaftsanwalt, bestens verankert im System, sieht sich als Teil von Occupy Money und kritisiert offensiv das bestehende Geldsystem. Während der geneigte Linksdogmatiker hier nun sicher schnappatmend zu hyperventilieren beginnt, sehe ich genau hierin die Stärke dessen, was einige Bewegung, andere Prozess nennen: Themen die lange erfolgreich unterdrückt wurden und aus dem politischen Diskurs herausgehalten wurden, finden immer mehr Verbreitung. Durch Occupy eben vor allem auch die Ungerechtigkeit des (leider immernoch) bestehenden Giralgeld/Zins-Systems.

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