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#occupystrategy

17. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Meta-Strategien für die #globalchange Revolution:

1. Aufklärung (schreiben, reden und zuhören (Dialog), plakatieren, sprayen, …)
2. Mobilisierung (Mahnwachen, Demos, Flashmobs, etc.)
3. Organisation und Strukturen aufbauen (schnell und einfach agieren und kommunizieren können)
4. Vernetzung, Bündnisse, Kooperationen
5. Softskills / Fähigkeiten / *Denkstile* / Wahrnehmung lehren&lernen&erfahren&sichgegenseitigbeibringen
6. Alternativen aufbauen (sich dem System entziehen)
7. Rein ins System und von innen… (z.B. Piratenpartei)
8. Finanzierung

Jede Aktivistin und jeder Aktivist sucht sich ihre/seine Strategie aus bzw. kombiniert und rotiert in verschiedenen *Rollen* im dezentralen-revolutionären Prozess.

Was können wir tun? Syrienkonflikt, Occupy Deutschland und Friedensarbeit

4. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Wie können wir aus den *globalen Kriegs- und Waffenbündnissen* aussteigen? D.h. wäre es nicht sinnvoll eine Kampagne / Mobilisierung zu besprechen, die folgende Ideen kommuniziert und umsetzen will:

1. Austritt Deutschlands aus der NATO, sofortiger Abzug aller deutscher Soldaten / Beendigung aller “Auslandseinsätze”

2. Deutschland wird zur Atomwaffenfreien Zone / sofortiger Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland

3. Sofortiger Stopp von deutschen Waffenexporten

4. Keine deutsche Beteiligung an Rüstungswirtschaft

5. Einstellung deutscher Waffenproduktion / Zulieferung

u.a.

Siehe auch Stimmungsbild in der Occupy Deutschland Asamblea 24/7 auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/occupydeutschlandvollversammlung/permalink/213953572069095/

(R)EVOLUTIONÄR NEUE MENSCHEN vs CONTRAS

22. September 2012 in Blog - alle Themen

Es führt kein Weg daran vorbei, diese Sachen jetzt sachlich und mit allen Details aufzuarbeiten. Occupy Deutschland befindet sich in einer Phase, die schon in anderen Ländern / Städten / Camps durchschritten werden musste. So ist es leider. Und in dieser Phase ist die Bewegung mit inneren Prozessen beschäftigt, denen wir uns alle stellen sollten…

*Mumblegate*, *Abhör-Skandal*, *Schmutz-Kampagnen* immer wieder die klassischen *Troll-Attacken* in der Asamblea247, Gerüchte-Köche am Werk, Shitstorms und gestern abend der *Admin-Putsch* in der Überregionalen Vernetzungsgruppe – heute wird Marilla Reich mit der *CEM Verbalattacke* angegangen….

Und wohin lassen sich alle diese *Angriffe* zurück recherchieren? Ja, leider sind es immer wieder Pxxx XXXXX-XXXX und ihre Mitläufer aus dem EDJDF und OGDF. Ziel der Attacken bin immer wieder ich und eine Gruppe von engagierten und politisch-aktiven Occupy Aktivisten (Anluven Schotendicht, Andreas Vetter, Michael Haferkorn, Florian Hausschild, Ralf Sommer, Maestro Symbiont, Maestro Que, Noreen Chen u.v.a.). Diese Woche wurden wir jeden Tag mit *neuer Munition* angegriffen. Die Contras (dies ist mein neuer Begriff für alle die innerhalb der Occupy Bewegung destruktiv und dogmatisch agieren) scheinen seit der Veröffentlichung von Pxxxxx’s Papier “Aufklärendes & Abklärendes” (Archivierung: http://on.fb.me/11s2IfA ), in der Vorwoche, einen virtuellen Krieg auf Facebook erklärt zu haben… Weiterlesen →

Deutsches Global Change Manifest

19. September 2012 in Blog - alle Themen

Die letzten 12 Monate Occupy in Deutschland waren eine Orientierungs- und Erfahrungszeit. Ab heute wird Revolution gemacht…! Basisdemokratisch, auf Basis des Grundgesetzes und auf Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Rahmen der Ideale der aCAMPada/EDj/Indignados/Occupy Bewegung – friedlich, dialogbereit und konsens-lösungsorientiert.

Es ist Zeit sich zu bekennen und seine Position zu überprüfen. Welche inneren Werte lebe ich, an welche Prinzipien fühle ich mich gebunden und welchen Idealen fühle ich mich verbunden.

Es geht nicht mehr nur um Protest in Sinne von Stéphane Hessel oder um die Besetzung von Straßen und Plätzen im Sinne der Acampada und Democracia Real Ya Bewegung in Spanien oder im Sinne von medialer Präsenz und Aktionsformen der Occupy Wall Street Bewegung.

Nun wird es Zeit sich auch in Deutschland politisch einzumischen und Reformen sowie Alternativen zu dem bestehenden System zu entwickeln und sich mit einer klaren gemeinsamen Positionierung (Deutsches Global Change Manifest) überregional und weltweit zu vernetzen und sich dem Protest anzuschliessen.

18.09.2012

Florian Zacharias Raffel

Einladung zur Occupy Deutschland Vollversammlung (General Assembly, Asamblea)

11. September 2012 in Blog - alle Themen

Es gibt auf Facebook mehrere Informationsforen und Diskussionsforen – was bisher fehlt ist eine Gruppe, die sich an der Idee der Vollversammlung (General Assembly, Asamblea) orientiert.

 

Damit die Bewegung nach aussen ein Bild abgeben kann, haben wir uns entschieden diese Facebookgruppe zu begründen, um Stimmungsbilder, Feedback, Lösungsfindungen und Ideen aus der Bewegung sichtbar zu machen – als Inspiration und zur Orientierung für alle Menschen, die sich über die Bewegung informieren oder die in der Bewegung mitmachen wollen.

 

Occupy Deutschland Vollversammlung (General Assembly, Asamblea): https://www.facebook.com/groups/205800089551110/

 

Diese Vollversammlung (VV) ist aus den Bewegungen aCAMPada, Indignados, Echte Demokratie jetzt!, Occupy und Global Change entstanden und versteht sich als revolutionäres Plenum der Protestbewegung.

 

Die Idee einer Online-Asamblea kann durch Facebook Umfragen, Likes und Teilen der Inhalte, sowie Kommentare umgesetzt werden. Nicht als Ersatz für eine echte Asamblea, aber als Inspirationsquelle, Orientierung, Feedback-Möglichkeit und für Stimmungsbilder.

 

Alle Themen sind erwünscht, solange die Posts mit den Facebook-Regeln und den Gruppenregeln konform gehen.

 

Hinweis: Wir hatten bei uns in vielen Gesprächsgruppen immer eine große Regel: Wer nur kritisiert, aber nichts beizutragen hat (z.B. eine Alternative oder Gedanken zum Lösen des Problems), möge bitte zugunsten der Gruppe und im Sinne des Fortschritts der Diskussion schweigen.

 

Hier sind die Gruppenregeln, die von jedem Teilnehmer verbindlich anerkannt werden, wenn eine Aufnahme in die VV gestellt wird: https://www.facebook.com/groups/205800089551110/doc/205806499550469/

 

Wir müssen menschlich bleiben, auch im Angesicht der Unmenschlichkeit.

9. September 2012 in Blog - alle Themen

Occupy hat keinen Schwarzen Block – Occupy kennt keine Feindbilder: ich möchte das Thema noch mal aufnehmen und ich werde es so neutral wie irgendmöglich beschreiben. Es gut dabei nicht um mich, es geht um ein Thema, das die Bewegung betrifft.

Meine Wahrnehmung ist es, dass innerhalb der Facebook-Diskussionsgruppen einige wenige Aktivisten, als Querfrontler, Rechtspopulisten bzw. als rechtsoffen benannt werden. Es herrscht ein großes Misstrauen und ein Ablehnungsreflex, wenn kritische Posts erstellt werden bzw. wenn Posts erstellt werden, die sich auf Quellen wie z.B. NuoVisio oder Jürgen Elsässer beziehen oder Gedanken formulieren, die sich eben nicht in ein schwarz-weisses Weltbild einsortieren lassen.

Das Verhalten von einer wahrnehmbaren Gruppe innerhalb von Occupy wirkt auf mich: ausgrenzend, diffamierend und auch zum Teil gewaltbereit.

Dies ist für mich nicht mit den zentralen Werten von Occupy vereinbar. Diese Werte sind: Gewaltfreiheit, Dialog und Menschenrechte.

Occupy hat keinen Schwarzen Block, der Gewalt als politisches Mittel einsetzt. Occupy hat keine Strategie der Feinbilder, sondern ist eine Prozess des gegenseitige Respekts, der lösungsorientieren Zusammenarbeit und letztendlich der Versöhnung.

Mein Eindruck ist es, das hier Taktiken und Strategien der Antifa Bewegung und der Antideutschen aggressiv in die Bewegung hineingetragen werden. Es wird der Eindruck erweckt, es gäbe eine Gefahr von Rechts (Unterwanderung durch Nazis) und in diesem Zuge wird dann gefordert: sogenannte Verschwörungstheoretiker, Esoteriker und Staatliche Selbstverwalter aus der Bewegung auszuschließen…. diese Menschen, werden pauschal gebrandmarkt und praktisch in ideologische “Sippenhaft” genommen.. woran erinnert das? ….auf mich wirkt das wie eine Unterwanderung von extremen Linken, die sich nach dem Motto “der Zweck heiligt die Mittel” selbst nicht zu schade sind faschistische und menschenverachtende Strategien einzusetzen.

Es werden dabei Mittel eingesetzt, die auch Beleidigungen, Diffamierungen und Rufmord einschließen. So werden Grabenkämpfe initiiert und nach und nach die Macht in den Foren übernommen.

Ich kann nur noch mal daran erinnern, dass diese Mittel nicht mit Occupy und der Kernidee vereinbar sind.

Es ist schwierig, da Occupy eine Bewegung ist, die sich bewusst als prozesshaft definiert und daher gibt es kein offizielles Handbuch, aber jeder der von Anfang an dabei war, weiß und hat es erlebt, dass Ausgrenzungen von Menschen oder Diskriminierungen niemals Teil der Occupy Bewegung waren oder sein können. Jeder kann nachlesen: http://www.occupywallst.org/http://www.occupytheory.org/,http://www.takethesquare.net/ oder auch http://www.interoccupy.net/ auch Wikipedia liefert viele Informationen über Strategie, Werte und Ideen der Occupy Bewegung wenn nach den Stichworten Indignados, Echte Demokratie Jetzt und Acampada gesucht wird.

Die Frage, wie mit aggressiven, gewaltbereiten oder respektlosen Menschen umgegangen werden kann, die sich z.B. in einer Asamblea gegen die Gruppe oder gegen Einzelne wenden, ist mehrfach diskutiert worden. Und jeder der schon mal an einer Asamblea teilgenommen hat, weiß wie viel Geduld es braucht, einem Störenfried erstmal Raum zu geben, bis dieser sich beruhigt und bis ein Dialog möglich ist.

Aber dieser Dialog ist so wichtig, weil die Aggression, die Verwirrung und auch der Hass aus dem System kommen, das wir als Ursache erkennen müssen, es ist nicht der Mitläufer oder der Aufgehetzte, den wir als Problem markieren sollten. Es ist das System und in dem System 1% machtorientierte, herzlose, gierige, menschenverachtende Menschen, die immer wieder Gewalt, Angst, Zerstörung, Ausbeutung und Krieg provozieren und initiieren.
Aus dieser Spirale der Gewalt will Occupy austreten, indem wir weder Forderungen an das System stellen, noch uns an dem Kreislauf der Feinbilder beteiligen. Eine echte Demokratie muss sich daran messen lassen, wie es die Menschen behandelt, die sich gegen die Gesellschaft wenden bzw. die anderen schaden. Wenn diese Menschen, auch bei krassen Verfehlungen wie Mord oder Vergewaltigung, nicht menschlich behandelt werden, dass ist eine Demokratie auf dem Weg in die Diktatur.

Wir müssen menschlich bleiben, auch im Angesicht der Unmenschlichkeit. 

Wenn wir Mörder, Vergewaltiger, Kinderschänder oder auch politische Brandstifter, Hetzer oder Provokateure zu Menschen ohne Rechte, zu Menschen zweiter Klasse degradieren, dann werden wir selbst zu Faschisten und Rassisten und begeben uns herab auf die Stufe des Totalitarismus oder der Diktatur. Und insbesondere als basisdemokratische Grasswurzelbewegung müssen wir auch im verbalen Umgang darauf achten, hier nicht abzugleiten in Gewalt, Ausgrenzung und Schubladendenken.

Jeder Verstoß gegen die Menschenrechte muss geahndet und im Sinne des Schutzes der Gesellschaft und im Sinne der Resozialisierung – nicht der Bestrafung – behandelt werden. Und hier ist kein Unterschied zu machen zwischen Kriminellen, linken oder rechten Gewalttätern oder politischen Brandstiftern. Menschenrechte sind nicht verhandelbar.

Und zurück zur Occupy Bewegung zu kommen, wer hat denn ein Interesse daran der Bewegung Antisemitismus vorzuwerfen, wer hat ein Interesse daran aus einer friedlichen Bewegung für eine bessere Welt, eine gewaltbereite Gefahr zu machen? Wer will uns aufstacheln oder uns gegeneinander aufhetzten?

Herrsche und Teile. Dieses Prinzip in Verbindung mit Desinformation und Infiltration ist seit Jahrtausenden das Gegenmittel um revolutionäre Bewegungen im Keim zu ersticken…

Solange wir uns intern bekämpfen, zerstreiten und immer mehr Misstrauen innerhalb der Bewegung zum tagtäglichen Miteinander mutiert, solange können die Wirtschafts-Nazis, die Umweltzerstörer, die korrupten Parlamentarier und Beamte, die Lobbyisten und die Kapitalisten den fortschreitenden Abbau der Demokratie und den Ausbau ihres menschenverachtenden und -zerstörerischen Systems fortführen. Solange wir uns uneinig sind, sind diese Kräfte nicht zu stoppen.


Ich bin mir sicher, dass innerhalb der Bewegung niemand ernsthaft rechte Inhalte verbreiten will. Und wenn es jemand versucht, dann ist dies als Trittbrettfahrerversuch schnell enttarnt und wird genug Veto und Dissonanz erzeugen, dass sich solche Unterwanderungsversuche schnell in Luft auflösen werden… so habe ich es in Berlin erlebt.
Was aber gerade voranschreitet, ist die gegenseitige Bespitzelung und die schnellen Anschuldigungen, jener Gedanke oder dieser Aktivist sei rechts, böse und müsse ausgeschlossen werden. Ich habe mich aus diesem Grund aus meinem Urlaub zurückgemeldet, weil einige Aktivisten namentlich angegriffen und in den Fokus gerückt wurden… Menschen die ich kenne und die es nicht verdient haben, als Nazis oder Verschwörungsspinner aus der Bewegung gedrängt zu werden…

Darin sehe ich ein viel größere Gefahr, weil natürlich niemand in einer aus dem linken Spektrum (attac, Adbuster, Antiglobalisierungsgegener u.ä.) gegründeten Bewegung sich als Rechter, Querfrontler oder Nazi benannt sehen möchte – insbesondere in Deutschland ist dieses Stigma mit einem gesellschaftlichen Ausschluss verbunden und auch mit einer Bedrohung der Existenz verbunden.

Ich kann die Strategie der Antifa respektieren, nachvollziehen und auch tolerieren. Aber ich kann es nicht hinnehmen, dass eine Pseudo-Antifa sich der Occupy Bewegung in der Form annimmt, die Werte zu verändern und aggressiv Menschen aus der Bewegung rausdrängt. Occupy ist nicht die Verjüngungsformel für Pseudo-Antifas und auch nicht das Sympathiepferd für die rechten Extremisten, die sich der Massen auf den Straßen und Plätzen bemächtigen wollen.

Beides sind Unterwanderungen, denen wir Occupy Aktivisten und entschieden entgegenstellen müssen.

Mir ist es mittlerweile egal, ob ich als Querfrontler, Populist, Kinderschänder oder Sektenmitglied attackiert werde (alles schon vorgekommen in 12 Monaten meiner politischer Arbeit), das zeigt mir nur, dass ich mit meinen Thesen und Notizen ins Schwarze treffe und einige Akteure hektisch und aufgescheucht von meinen Themen ablenken wollen. Jeder der mich kennt, jeder der mit mir befreundet ist oder der mit mir arbeitet, weiß dass die Anschuldigungen und Diffamierungen absolut haltlos und absurd sind. Es sind Versuche mich und andere mundtot zu machen und politisch ins Abseiht zu drängen, weil unsere Ansichten linke und rechte Unterwanderungs-Akteure sichtbar machen und ihren Macht- und Deutungshoheitsansprüchen entgegenstehen.

Ich werde in Zukunft darauf verzichten, mit noch in Diskussionen zu begeben, da dies zu viel Nerven und Zeit kostet mit Trollen oder Agitatateuren, die alle Formen eine respektvollen Diskussionskultur mit Füssen treten, ich werde aber weiter Impulse setzen und mich zu Wort melden.

Ich bin mir sicher, ich habe weder Recht noch bin ich in der Lage, meine Gedanken so niederzuschreiben, dass ich ohne Missverständnisse oder Provokationen, jeden erreichen kann. Auch bin ich mir bewusst, dass ich eine gewisse Lust an der Diskussion und Streitkultur besitze… man möge mir dies nachsehen.

In diesem Sinne: Lasst uns aussteigen aus den Ideologien und Weltbildern, die uns gegenseitige immer wieder neu zu Feinden machen wollen. Wir sind alle Menschen, die alle ein Recht auf ein Leben in Frieden, Glück und Würde haben. Jeder Mensch hat das Geburtsrecht auf Schutz, Nahrung, Bildung, persönliche Entfaltung…

Lasst uns eine neue Welt erdenken, die dies möglich macht.

 

 

We are the 99% vs. Querfront-Propaganda

7. September 2012 in Blog - alle Themen

Der Gedanke, dass wir alle zusammen etwas bewegen wollen und uns nicht mehr einschüchtern lassen, wird durch den Begriff “Querfront” ad absurdum geführt.

Die positive Energie der Bewegung (Tahrirplatz, Puerta del Sol, Wall St., Reichstagswiese oder Blockupy) wird damit ins Gegenteil verdreht und es wird mit Angst gearbeitet… dies erinnert mehr an die Propaganda der Massenmedien als an ein eine basisdemokratische Bewegung.

Es werden so offensichtlich Werte und Ideale innerhalb der Bewegung der 99% mit Füssen getreten, dass man sich schon wundern muss, warum das überhaupt zugelassen wird… unsinnige Machtkämpfe, aggressive Deutungshoheit und eine Hysterie / Paranoia scheinen sich immer mehr durchzusetzen… dabei spielt das Ausgrenzen der sogenannten “Querfrontler” und die reflexartige “Schubladisierung” eine entscheidende Rolle…
Einige scheinen eine Art hypersensiblen “Nazi-Radar” zu betreiben, um die Bewegung (insbesondere in den FB-Gruppen) vor rechtem Gedankengut zu schützen. Hier scheint zu gelten: lieber neun Aktivsten zu Unrecht diskreditieren und rausekeln, als einen Aktivisten mit nationalem, konservativen oder rechten Gedanken in der Gruppe zu dulden.

Die Mitläufer agieren dann im Sinne der Querfront-Propagandisten und sorgen dafür, dass sich die Hysterie und Paranoia in der Bewegung ausbreitet… wie ein schleichendes Gift.

Wenn das so weiter geht, wird sich die Occupy Bewegung in eine Antifa 2.0 Bewegung reduzieren und der Gedanke der Ideologiefreiheit und der Gedanke der 99% wird verloren gehen… weil er nicht mehr gelebt wird…
Insbesondere die aggressive verbale Art und Weise, in der Beleidigungen und Unterstellungen tagtäglich angewendet werden, schreckt immer mehr Interessierte ab… zu sehr erinnern diese Attacken an das etablierte Gezeter der politischen Parteien und Lobbyisten…

Ich bin ja selbst früh als “Querfrontler” markiert, direkt angegriffen und diskreditiert worden: u.a. hier nachzulesen http://reflexion-blog.com/?p=1335 Der Reflektionsblock hat damals kein Gespräch mit mir gesucht, sondern meine Zitate einseitig und bösartig interpretiert, damit die These “Occupy sei rechtsoffen”, die als Enttarnung dargestellt wurde, mit “Beweisen” belegt wird. Auch Wolfram Siener wurde in die selbe Schublade geworfen. Diese Art und Weise, eines “pseudo-investigativen Schubladen-Enthüllungsjournalismus” zeigt deutlich, dass hier Aktivisten der Bewegung, die sich sehr engagiert haben, mit unsauberen und unfairen Methoden aus der Bewegung ins Abseits geschoben werden sollten. Dieses Muster wiederholt sich…

Wer profitiert von antideutscher Hetze und linken Vorurteilen?

Auch auf FB wird dieses Instrument der Verleumdung nach dem Motto “…xy bewegt sich in zwielichtigen Kreisen” oder “xy sei Antisemit” etc. immer wieder angewendet. Schon merkwürdig, das nicht respektvoll und auf Augenhöhe diskutiert und argumentiert wird, wenn einzelne Positionen einmal unterschiedlich sind… (wäre doch eigentlich naheliegend in einer Bewegung, die sich auch als basisdemokratische Bewegung begreift…) sondern es werden einzelne Akteure in alter “Gruppenkeile”-Manier persönlich angegriffen, beleidigt und mit Todschlagargumenten solange diskreditiert, bis was hängenbleibt und Gerüchte zu Selbstläufern werden oder die Betroffenen sich zurückziehen…

Immer wieder beliebt: argumentum ad hominem (lateinisch „Beweisrede zum Menschen“) In dem die Position oder These eines Streitgegners durch einen Angriff auf persönliche Umstände oder Eigenschaften seiner Person angefochten wird. Dies geschieht meistens in der Absicht, wie bei einem argumentum ad populum die Position und ihren Vertreter bei einem Publikum oder in der öffentlichen Meinung in Misskredit zu bringen. Es kann in der Rhetorik auch bewusst alspolemische und unter Umständen auch rabulistische Strategie eingesetzt werden.
Die Clique der Antifa-Leute scheint ein maßlos übertriebenes Schutzverhalten und aggressive Machtansprüche auszuleben – auf Kosten der Occupy Bewegung. Diese Leute nutzen es aus, das die Bewegung offen ist, keine Struktur hat und auch die Positionierungsich noch in einem Prozess befindet (keine Forderungen an das System) – obwohl es eigentlich um die Kernthemen a) Basisdemokratie und b) Kritik am Kapitalismus und c) Geldsystem / Schulden geht, verschiebt sich die Diskussion immer öfter zu Gunsten des Pseudo-Themas “Abgrenzung nach Rechts”.
Ich frage mich, halten diese “Wächter” die restlichen Aktivisten für dumm? Als wenn nicht jeder Aktivst und jede Aktivistin für selbst erkennen könne, ob ein Nazi in die Bewegung eintauchen will bzw. ob sich ein Thema aus einer rechtsradikalen Position beschrieben wird…

Fast jedes Thema lässt sich von unterschiedlichen Standpunkten aus betrachten, dies erleben wir sehr deutlich in den Protesten am ESM und Fiskalpakt. Hier überschneiden sich inhaltlich Occupy, Pro Deutschland, NPD und Trittbrettfahrer-Neonazis in ihrer Kritik. Und es werden teilweise ähnliche Argumente genutzt – aber die Motvation sowohl als auch die Alternativen sind dann doch wieder sehr unterschiedlich.

Es gab innerhalb der Occupy Bewegung etliche Abgrenzungen nach Rechts, Distanzierung zu Rassismus – diese werden aber scheinbar ignoriert und hindern einige Aktivisten nicht daran, selbst auf diskriminierende und menschenverachtende Art und Weise andere Aktivisten anzugehen. Einige FB-Threads erwecken den Eindruck eine verbal-inquisatorisches Dogma schleicht sich langsam in die Protestbewegung – wer nicht “perfekt” nach linken Ideologien einzusortieren ist, wird zum Feind oder zur persona non grata erklärt.

Sollte nicht viel mehr Wissensvermittlung und eine zielführende Streitkultur in gegenseitigem Respekt zeigen, dass wir mehr an Lösungen und einem menschlichen MIteinander interessiert sind, als an Machtkämpfen und Deutungshoheiten?
Warum wird innerhalb der Bewegung Basisdemokratie nicht weiterentwickelt und prozessorientiert gelebt, in der jede Stimme gehört werden kann? Ohne Vorurteile und ohne Vorverurteilungen, weil mal das ein oder andere Wort zum Schlag- und Stichwort deklariert wird und jegliche Diskussion beendet wird. Nach dem Motto: “Mit Nazis wird nicht geredet!”. Warum wird immer noch versucht FB für Diskussionen zu nutzen, obwohl es bekannt ist, das FB a) ein Instrument des Systems ist und b) gar nicht dafür angelegt ist, Diskussionen zu führen, sondern den “Bewertungs-Reflex” und Shitstorming / Bashing zu fördern…
Wer hat daran ein Interesse? Schon lange gibt es Alternativen: http://www.echte-demokratie-jetzt.de/forum/ – stattdessen leben einige Admins in den FB-Gruppen ihre Machtbesessenheit aus und definieren selbstherrlich und unantastbar, welche Themen diskutiert werden dürfen und welche nicht…

Und kritische Stimmen werden rausgemobbt… weil echte Diskussionen immer öfter im Keim erstickt werden…
Auch das führt die Bewegung ad absurdum, denn Kritik am System ist eine der Kernidee.

Diejenigen, die noch die Kraft haben, sich innerhalb der Bewegung zu engagieren, kann ich nur raten, sich gegen diese schleichende innere Spaltung und Zersetzung entgegenzustellen – sonst wird nicht mehr viel übrigbleiben, von dem positiven Geist und der ansteckenden Energie des Jahres 2011…

—–

http://de.wikipedia.org/wiki/Reductio_ad_absurdum

http://de.wikipedia.org/wiki/Ad_hominem

http://occupydeutschland.tumblr.com/asamblea20120203

http://de.wikipedia.org/wiki/Persona_non_grata#Gebrauch_in_der_Umgangssprache

 

 

Global Change? Wir scheitern gerade (erstmal) an uns selbst!

30. August 2012 in Blog - alle Themen

“Wie konntet ihr zulassen, dass diese Personen das Steuer übernehmen? Wie könnt ihr zusehen, wie alles zerstört wird, was ihr bereits aufgebaut hattet?” schreibt “Weibliches Wesen” in ihrer Notiz auf Facebook: https://www.facebook.com/WeiblichesWesenWW/posts/337148049710547

Erstmal Danke Weibliches Wesen, oft sind es die weiblichen Kräfte, die die Männer wieder zur Vernunft bringen – in diesem Sinne bin ich sehr dankbar für Deinen Impuls.

Und ich möchte dazu kurz etwas schreiben: Was wir innerhalb der Bewegung – weltweit – erleben – innerhalb von Facebook aber auch innerhalb der Arbeitsgruppen – ist das wir wahrnehmen müssen: zu Wenige sind in der Lage / zu Wenige besitzen noch die Fähigkeiten, empathisch, interessiert, kooperativ und im Vertrauen mit anderen zu interagieren. Weiterlesen →

Nachschlag! Solidaritätsaktion gegen Campräumungen und für das Bürgerforum Nachschlag!

1. August 2012 in Blog - alle Themen

1. Presseerklärung:

Occupy protestiert mit einer neuen Zelt-Idee gegen die anstehende deutschlandweite Räumung der bestehenden Camps
Wir fordern unser seit vielen Jahren versprochenes Bürgerforum!

Aktivisten von Occupy Berlin haben heute anlässlich der drohenden Räumungen der Occupy-Camps in der Bundesrepublik Deutschland verschiedene Orte in Berlin symbolisch besetzt. Ziel ist es das Auffinden und Räumen der Zelte zu erschweren. Der wohl symbolträchtigste Ort für eines dieser Zelte liegt zwischen dem Kanzleramt und Jakob-Kaiser-Haus, wo ehemals ein Bürgerforum vorgesehen war.

Das Verlangen und das Recht der Bürger nach Partizipation und Mitbestimmung, sollte durch dieses Bürgerforum auch städtebaulich manifestiert werden.
Die Teilbegriffe “Bürger” und “Forum” haben die Planer Stephan Knoedler und Nobert Behringer folgendermaßen definiert:
„Bürger: Der Bürger zeigt sich in großen Gruppen als Bürgerschaft, die zur starken und dynamischen Kraft werden kann. Zugleich erscheint der Bürger als eigenständige, selbstständige und politisch engagierte Persönlichkeit mit individuellen Wünschen und Anliegen.
Forum: Das Forum ist der zentrale Marktplatz und Treffpunkt für den politischen Bürger. Hier werden Informationen ausgetauscht, und es werden Antworten auf alle Fragen des politischen Lebens gegeben.“
Dieses Bürgerforum wurde aus Kostengründen nie verwirklicht.
Die Occupy Bewegung speiste sich aus dem Wunsch Orte zu haben an denen man sich begegnen kann , ohne Konsumzwang, oder sich einer Organisation anschließen zu müssen. Was einerseits in den Entwurf eines Regierungsviertels Einzug gehalten hat, wurde von Anfang an von den Medien, der Politik und vielen anderen bekämpft.
Die Aktivisten fordern heute von den Bürgermeistern der verschiedenen Städte in ganz Deutschland auf, Orte für Begegnung und Partizipation zu schaffen (Bürgerforen), die Occupycamps nicht zu räumen und mit den Bewohnern endlich in einen konstruktiven Dialog zu treten, anstatt sämtliche Dialoge nur mit den mächtigen Vertretern aus der Wirtschaft zu führen .
Den Berliner Senat und die Bundesregierung fordern die Aktivisten auf, das hier vorgesehene Bürgerforum zu verwirklichen und dafür andere Baumaßnahmen, die einen rein repräsentativen Charakter haben entsprechend zurückzustellen. Die Kosten dürften sich auf einen Bruchteil dessen belaufen, was andere umstrittene Bauprojekte ( wie z.B….) kosten, zudem sind viele Bürger bereit Eigenleistungen dafür zu erbringen.
———-> wozu sich auch mit der billigen Abspeisung im Tagesspiegel zufrieden geben, wenn das Original vorhanden ist^^ <————————–
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Videoatonale und Kieke-mal-film-in-berlin haben folgebde Bewegte Bilder dazu:
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Guten morgen ♥
Bürgerforum, was ist denn das schon wieder für ein Klops?
Verwunderlich, das dieses Stück des nicht fertiggestellten Begierungsviertel derart in Vergessenheit geraten ist. Zum einen quer durch alle Parteien die für diesen Vorschlage gestimmt haben, auf der anderen Seite bei den Gegnern des Entwurfes.
Es kräht kein Hahn mehr dannach.
Warum eigentlich fehlete das Geld für das Bürgerforum, ohne das man sich das gesamte Band des Bundes getrost vors Knie nageln kann. Die elementare Aussage, die Symolik des Begierungsviertels hat “man” sich gespart.
Wie wichtig es ist, zeigt ein Blick auf die Lage der Machtachsen des Entwurfes. Dort wurde ein wichtiger aspekt von vornherein ausgespart. Jenseits der Gebäude der demokratisch gewählten Vertretung (so sollte es sein) ist bekanntermaßen ein Terffpunkt für Lobbyisten und Politiker, den ich mal völlig respektlos “Politpuff” nenne.
Wie wichtig es ist, dort ein Bürgerforum zu haben wurde gestern deutlich. Ein Mitarbeiter einer Bundestagsfraktion diskutierte mit den Bürgern – ein bisher unmöglicher Vorgang. Feindbilder und Vorurteile schwammen einfach so dahin, im Fluss der Gespräche. Danke nochmals an den Herrn im Anzug, wir können nur voneinander lernen wenn wir uns begegnen. Das ist das Bürgerforum.
Auf einem anderen Blatt stehen Versammlungsorte in den Bezirken, um lokale und regionale Belange auf Augenhöhe zu erörtern. Probleme gibt es dort genug.
Auf Links oder Fachvorträge hab ich verzichtet, Lobby Contol und Band des Bundes sind gute Suchbegriffe um sich selber ein Bild zu machen, falls noch nicht vorhanden.
Occupy-Camps sind und waren nur der Anfang. JwZ – Ja wir Zelten. Und das ist nicht merkelantisch “Alternativlos”, wirkliche Plätze zur Begegnung benötigen Infrastruktur, so charmant Zeltlager sein mögen.
Kosten Nutzen. Was Kosten die Be- und Einfriedungsmaßnahmen eigentlich? Polizeieinsätze rund um die Uhr, Internetüberwachung, Spitzel, eingeschleuste Zerstäuber und all der repressive Kram. Können diese Kräfte/Mittel nicht anders genutzt werden, bei wirklichen Bedrohungslagen, wie z.B. Rüstungs und Waffenverkäufen oder aufgerüsteten Nazibanden in Deutschland?
noch eine Frage habe ich, ehr retorisch – Wer ist am Ende?^^

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DANKE an alle Aktivisten, die mit dieser kleien aber feinen Aktion praktische SOLIDARITÄT geübt haben. Hugs & Kisses 4 Occupy Berlin

#blockupy Join the revolution. Reclaim the streets. Take the squares!

19. Mai 2012 in Blog - alle Themen


Links of automatic updating pages about #blockupy

http://castortv.de/

https://twitter.com/#!/search/%23blockupy

Selected #blockupy Infos, Links and News of three Action Day in Frankfurt:

http://occupydeutschland.tumblr.com/news