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Warnung für Bankkonten bei Landesbanken wegen staatlicher Sabotage (Repressalien)

15. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Jeder weis das die BRD nicht alle versorgt. Nur ca. 50% der Bevölkerung sind versorgt. Die anderen versacken ständig in Armut. Die Bull(gar)en hauen drauf wenn einer sich öffentlich beschwert.

Das Pfändungsgesetz wurde Anfang 2012 so von der BRD Administration geändert, das nicht mehr geschaut wird wieviel auf dem Konto ist, sondern erst einmal gepfändet.

Was heißt das Lohnausgleichszahlungen angetastet werden entgegen der menschenrechte und zum Beispiel Prapaid Visakarten als Konto behandelt werden. Es ist natürlich gewolltes Pech wenn man seine politischen Webseiten schon außerhalb der BRD in Sicherheit bringen muß und jeden Monat mit Visacard zahlen muß. Was wegen der Pfändungen aufgrund von Unfähigkeit des BRD-Staates die Bürger mit ausreichendem Einkommen auszustatten dann nicht zuverlässig funktioniert und man wie die Juden damals, ständig auf der Flucht ist mit seinen paar Kröten.

Stadtbanken wurden zu Landesbanken! Vorsicht, da hat BRD Gähstapo und Co. genau wie bei ehemals staatlicher Kommunikation &Co. genug Saboteure am Werk.

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von Alinka

Solidarität mit den Geflüchteten im Hungerstreik

20. November 2012 in Blog - alle Themen

Kissenschlacht am Pariser Platz, 18.11.12

Das Sitzkissenurteil des Verwaltungsgerichtes wurde mit einer Kissenschlacht am letzten Sonntag gefeiert

Hier ein Text für ein  Plakat (zum Aufhängen in den Hauseingängen) und einen Flyer den Ihr in die Briefkästen Eures Wohnhauses werfen könnt.

Ladet die Files einfach hoch, druckt sie aus und wirkt damit in Eurem Wohn- und Nachbarschaftsmilieu. Darüber hinaus wäre eine direkte Unterstützung  vor Ort (sowohl am Pariser Platz wie auch am Oranienplatz) gut, da noch Leute für die Nachtschichten gebraucht werden.

Hier der Text des Flyers/Plakates:

Liebe Nachbarn und Nachbarinnen,

ich war kürzlich bei den hungerstreikenden Flüchtlingen am Brandenburger Tor / Pariser Platz. Es sind sehr nette Menschen, die vor Folter und Tod aus ihren Heimatländern flüchten mussten und in Deutschland Zuflucht suchen. Hier wurden sie jedoch mit Bedingungen konfrontiert, die einen jungen Flüchtling aus dem Iran in den Suizid trieben. Darauf hin entschlossen sie sich, gegen die Asylbedingungen zu protestieren. Sie machten z.B. einen Marsch von Würzburg nach Berlin, demonstrierten hier und traten in einen Hungerstreik, den sie nach der Zusage von Bundespolitikern, mit ihnen einen politischen Dialog zu veranstalten, abbrachen. Doch da diese Zusage nicht eingehalten wurde, sind sie am 16. November erneut in den Hungerstreik getreten.

 Dies sind ihre Forderungen:

  1. Anerkennung aller Asylsuchenden als politisch Geflüchtete
  2. Stopp aller Abschiebungen
  3. Aufhebung der Residenzpflicht
  4. Nicht Prüfung und Aufrechterhaltung der Lager sondern Wohnungen

Siehe dazu auch:

http://asylstrikeberlin.wordpress.com

Außerdem findet am Pariser Platz gerade eine interessante Foto-Ausstellung verschiedener Fotograf*innen über den Marsch und Kampf der Flüchtlinge für Menschenwürde statt.

Die Flüchtlinge feierten übrigens einen juristischen Erfolg: Sie haben vor Gericht erstritten, dass sie sich während ihres Hungerstreikes am Pariser Platz auf ein Sitzkissen setzen können. Zuvor war ihnen dies bei Strafe wegen „Ordnungswidrigkeit“ verboten worden.

 Über einen Besuch von Ihnen, eine Sitzkissenspende sowie heißen Tee und ein interessantes Gespräch mit Ihnen würden sie sich freuen. Einige von ihnen sprechen deutsch, viele englisch und talentierte Übersetzer*innen sind vor Ort.

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von Walter

Der Betrug lässt sich nicht aufrechterhalten

30. Juli 2012 in Blog - alle Themen

In einem bewegenden Kommentar auf dem Blog zona crítica demaskiert die spanische Journalistin und Autorin Olga Rodríguez den Amok laufenden Kapitalismus als breit angelegten Betrug an der Bevölkerung. Doch weil die Profiteure immer mehr ihre Maske fallen lassen, wird die Täuschung nicht ewigen Bestand haben. – Übersetzung: Walter B.

Jede Person hat das Recht auf einen Lebensstandard, der ihr und ihrer Familie Gesundheit und Wohlergehen gewährleistet, einschliesslich Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinische Versorgung und notwendige soziale Leistungen sowie das Recht auf Sicherheit im Falle von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Behinderung oder Verwitwung, im Alter sowie bei anderweitigem Verlust ihres Lebensunterhalts durch Umstände, auf die sie keinen Einfluss hat. (Artikel 25 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte)

– Der Elendsindex erreicht laut Angaben von dieser Woche in unserem Land [Spanien] bereits 26,4%. Das sind 15,5% mehr als noch vor fünf Jahren.
– Die Ungleichheit zwischen den Einkommen spanischer Familien steigt. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist so gross wie noch nie.
– Weltweit besitzt 1% der Bevölkerung 43% des gesamten Reichtums. 10% kontrollieren 83% des Reichtums.
– Laut einem diese Woche veröffentlichten Berichts des Tax Justice Network schleuste die globale ökonomische Elite zwischen 2005 und 2010 mindestens 16,7 Billionen Euro am Fiskus vorbei. (Eine pessimistischere Schätzung geht von 25,6 Billionen Euro aus.)
– Etwa 6,3 Billionen dieser unversteuerten Gelder gehören 92’000 Personen, das heisst 0,001% der Weltbevölkerung. Das bedeutet gemäss diesem Bericht, dass die Ungleichheit sehr viel grösser ist, als die üblichen Berechnungen zeigen.
– Laut Zahlen, die diese Woche vom Forschungszentrum des amerikanischen Kongresses veröffentlicht wurden, besass im Jahr 2010 die Hälfte der Bevölkerung der Vereinigten Staaten gerade mal 1,1% des Reichtums des Landes. Im Jahr 2007 waren es 2,5%. Auch dies bestätigt, dass die Armen immer ärmer werden. Laut demselben Bericht besassen im Jahr 2010 die reichsten zehn Prozent 74,5% des Reichtums.

***

Die da oben wollen, dass wir es für normal halten, dass 1% der Bevölkerung 43% des weltweiten Reichtums besitzt. Dass wir annehmen, eine andere Welt sei nicht möglich und das heutige Modell sei universell, die logische Folge des Weltenlaufs und eine unausweichliche Ordnung, die den Reichtum und das Verhältnis zwischen den Individuen regelt. Was aktuell schief laufe, sei auf den exzessiven Missbrauch einiger weniger schwarzer Schafe zurückzuführen, nichts, das sich nicht mit ein paar Reformen ausbügeln liesse, Reformen, um die Gefrässigkeit des Systems zu zähmen, das an sich vernünftig sei, für Wohlstand sorge und den Geiz nicht grundsätzlich befördere.

Sie wollen, dass wir uns nur ein Leben vorstellen können, wo man wohlweislich schweigt und demütig den Kopf senkt, wo man in Kauf nimmt, dass die da oben auf gewisse Art das Recht haben, uns ein bisschen auszubeuten und ab und zu auch zu demütigen – und viel mehr zu verdienen als wir, und sei es auf Kosten unserer Arbeit.

Sie wollen, dass wir einen einzigen Traum träumen, der nur ein bestimmtes Verlangen kennt, so wie es uns die vielen Medien suggerieren: das Verlangen nach Macht, Geld und Status – und daher das Verlangen nach Sieg. Die schöne, unerreichbare Welt der Elite und der Marken – wir sollen uns wünschen, genau dorthin zu gelangen. Wir sollen die bestehenden Hierarchien verteidigen und ebenso den Umstand, dass es nun mal unterschiedliche Kategorien von Menschen gibt: niedere und höhere, je nach wirtschaftlicher und sozialer Situation. Wieviel du hast, soviel bist du wert.

Sie wollen, dass wir glauben, dieses Modell sei so rein und genau wie eine Partitur von Mozart und funktioniere ganz von alleine, indem es sich, sofern nötig, selbst korrigiert. Der natürliche Lauf des Kapitals mache uns immer reicher und glücklicher, denn Geld rufe nach Geld, und je mehr es davon gebe, umso mehr würden wir konsumieren und dadurch wiederum Reichtum erzeugen.

Sie wollen, dass wir in ein wirtschaftliches und soziales Organisationsmodell vertrauen, das soziale Gerechtigkeit und die Umverteilung des Reichtums nicht zu seinen Zielen zählt. Beides aber ist Voraussetzung, dass unsere Welt ein besserer, bewohnbarere Ort wird. Bei alledem wollen sie, dass wir glauben, sie bereicherten sich zu unserem Wohle. Die weltweiten Gesamtwerte, die Summe des Reichtums sind ihnen wichtig. Und der Reichtum steigt. Er konzentriert sich immer mehr in immer weniger Händen – aber er steigt. Und das sei es, was zählt.

Sie wollen, dass wir in Kauf nehmen, dass einige Rechte der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte utopisch bleiben, schlicht nicht realisierbar. Wir könnten sie uns nicht leisten.

Aber immer mehr Menschen durchschauen die gegenwärtige Farce und glauben, dass man die bestehende Ordnung umwälzen muss, um das Wohl aller und nicht nur einiger weniger zu befördern. Nur so können wir unseren Kindern sagen: «Wir haben versucht, diesen Wahnsinn zu stoppen.»

Die da oben können sich an der Macht festbeissen, sie auf ewig für sich beanspruchen. Sie haben die Mittel dazu. Sie steuern die Medien, das Geld, die grossen Organisationen. Doch was sie zwangsweise verlieren, ist ihre Glaubwürdigkeit: Das Blendwerk, die Lüge ist durchschaut. Und wenn die Maskerade als solche erkannt ist, kann sie nicht mehr täuschen. Deshalb lässt sich der Betrug nicht ewig aufrechterhalten.

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von chraema

Angst macht

12. März 2012 in Blog - alle Themen

Angst MACHT uns zu Korrumpierten
Angst MACHT uns zu Eifersüchtigen
Angst MACHT uns zu Konkurrenten
Angst MACHT uns zu Gelähmten
Angst MACHT uns zu Resignierenden
Angst = MACHT
Also habe keine Angst und stehe für deine Rechte ein und lebe!

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Occupy die Welt – Menschenrechtstag @ 10. Dezember 2011

8. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

 

Deutsch

Der Menschenrechtstag findet immer am 10 Dezember statt. Dieses Jahr wird dieser Tag im Namen des globalen Protests und der direkten und konsensorientierten Demokratie gefeiert.

(Ich habe keine konkreten Aktionen zu dem Tag für Berlin gefunden und freue mich über ein paar Rückmeldungen dazu)

Der Tag der Menschenrechte wird am 10. Dezember 2011 begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (auch: Deklaration der Menschenrechte), die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Die Erklärung der Menschenrechte ist das ausdrückliche Bekenntnis der Vereinten Nationen zu den allgemeinen Grundsätzen der Menschenrechte.

Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen den Tag der Menschenrechte jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen. Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis. Die Organisation Reporter ohne Grenzen verteilt alljährlich den Menschenrechtspreis an diesem Tag. In Deutschland ist, wie durch Umfragen bekannt wurde, den wenigsten Bürgern der Tag der Menschenrechte ein Begriff. Sowohl in Österreich als auch der Schweiz finden am Menschenrechtstag jedes Jahr zahlreiche Aktionen statt.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte besteht aus 30 Artikeln, die die grundlegenden Ansichten über die Rechte, die jedem Menschen zustehen, “ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.” und unabhängig davon, in welchem rechtlichen Verhältnis er zu dem Land steht, in dem er sich aufhält. Mit Übersetzungen in mehr als 300 Sprachen ist sie einer der am meisten übersetzten Texte.
http://dec10.takethesquare.net/de/

http://dec10.takethesquare.net/spread-the-change/

http://map.squaresdatabase.org/

English

Human Rights Day is celebrated annually across the world on 10 December. This year we will celebrate this day in the name of our global protest for real, direct and consensus-oriented democracy. Set up actions in your area and send us the links, we will publish them here! We are one world, one species and this is our revolution.

More about Human Rights Day: http://en.wikipedia.org/wiki/Human_Rights_Day