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von elflorian

Die mexikanische EZLN als Orientierung für „Occupy“?

4. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

Subcomandante Marcos gilt als Sprachrohr der mexikanischen Befreiungsbewegung EZLN. Bereits seit Anfang der 90er Jahre verteidigen sich Mexikaner – vor allem im südlichen Chiapas – unter dem Banner der EZLN gegen den neoliberalen Ausverkauf ihrer Heimat und die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen. In einem System, in dem Enteignungs- und Konzentrationsprozesse zentrifugal wirken, kommt der Blick in die „Peripherie“ einer Zeitreise gleich.

Was der Delegado Zero 1997 in Worte fasste und was als einer der Schlüsseltexte zum Verständnis der EZLN zu bewerten ist, hat für uns heute aktuellste Brisanz. Mehr noch: Während die so genannte „Occupy“-Bewegung zunehmend nach einer politischen Fundierung sucht, kann der Blick nach Mexiko Inspiration und Orientierung bieten. So liest sich Marcos´ Text heute geradezu wie eine Bestandsaufnahme des Status Quo und politische Standortbestimmung „der Bewegung“. Im Folgenden die Schrift in deutscher Übersetzung:

SUBCOMANDANTE MARCOS: Der Vierte Weltkrieg hat schon begonnen

Der gesamte, durchaus lange, aber sehr lesenswerte Text:

http://the-babyshambler.com/2011/12/04/subcomandante-marcos-der-vierte-weltkrieg-hat-schon-begonnen/