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Sektenvorwürfe innerhalb der Bewegung – Eine Betrachtung

16. März 2012 in Blog - alle Themen

Der Vorwurf an jemanden, angeblich in einer Sekte zu sein, entspringt mit hoher Wahrscheinlichkeit entweder einer bösartigen oder einer extrem misstrauischen Einstellung. Interessanter für diese Betrachtung ist jedoch, was hinter diesem vermeintlichen Beschützerinstinkt liegt: Angst. Angst vor dem Unbekannten. Angst vor anderen Menschen…
In den Warnungen vor sogenannten “Psycho-Sekten” oder “Sex-Sekten” offenbart sich eine Hysterie, der sich eigentlich nur die Mächtigen und ihre Medien bedienen. Diese Hysterie ist aber bereits in so viele Köpfe hineingesickert, das es sogar in der aCAMPada / Echte Demokratie Jetzt / occupy / globalchange Bewegung immer wieder zur Vergiftung durch entsprechende Gerüchte und Verleumdungen kommt. Und diese Vergiftung der Bewegung ist ein schleichender Prozess,  indem Misstrauen Vertrauen verdrängt und eine positive Stimmung immer öfter vom Frust und Streit zerstört wird.

Anstatt hinter dem Rücken einer Person zu sprechen, sollte es direkte und am besten öffentliche und transparente Gespräche geben, in denen Fragen gestellt und Antworten gegeben werden können. So wird allen Beteiligten die Möglichkeit eröffnet, sich tiefer kennenzulernen und Neues voneinander zu erfahren. Wenn wir keine Fragen stellen und wenn wir nicht lernen emphatisch zuzuhören, dann wird die Angst voreinander weiter mächtig bleiben und uns immer wieder und immer weiter voneinander entfernen. Haben wir nicht mit der Asamblea genau dieses Kommunikationsmittel einer echten Begegnung unter Menschen? Ist dies nicht eine der Grundlagen für Echte Demokratie Jetzt? Protestieren wir nicht für mehr Menschlichkeit? Weiterlesen →