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AfD – Deutschland unsozial machen..

27. Mai 2013 in Blog - alle Themen

Leider treiben die Rattenfänger ja nicht wenige Veränderungswillige zusammen…aber wie sinnvoll ist es auf diese Pseudoalternative zu setzen?

Überhaupt nicht! Mal abgesehen von den unsozialen Positionen und der nicht zu übersehenden Rechtslastigkeit, sind die geldpolitischen Positionen (angeblich das Steckenpferd der Partei) völliger Unsinn. Denn die Kritik richtet sich nicht an das Geldsystem (Giralgeldschöpfung+Zinseszinseffekt) sondern lediglich an die Währung und die damit verbundenen Politikmaßnahmen. Das ist oberflächlicher Unsinn – einfach das Label auszutauschen hat noch nie was gebracht.

Wirklich lösungsorientiert denken, heisst die Vollgeldreform zu fordern. (http://le-bohemien.net/2012/07/13/die-vollgeldreform/)

..im Übrigen können sich hier viele Linke auch mal an die eigene Nase packen. Lange wurde eine aufgeklärte Geldsystemdebatte von nicht wenigen Protagonisten aus diesem Spektrum geradezu aktiv sabotiert – um so leichter nun für die Populisten mit plumper Währungspropaganda zu punkten. Danke auch!


“Eine neue Sparpolitik? Aber wo soll denn gespart werden, liebe AfD? Im Parteiprogramm hält man sich zu diesem Thema lieber bedeckt, so kurz vor der Bundestagswahl. Äußerungen von AfD-Funktionären zufolge sollen die Kürzungen bei Hartz IV-Berechtigten und Beziehern von anderen stattlichen Sozialleistungen erfolgen. ”

( http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/alternative-fuer-deutschland-gegen-hartz-iv-9001450.php )

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Commons und der Rest der Welt

17. März 2013 in Blog - alle Themen

“there’s no Commons without Commoning” – es gibt keine Commons ohne Commoning

In den Folgenden Vorträgen soll es eine Einführung in die Welt der Commons geben. Commons wird häufig mit Gemeingut und Allmende übersetzt oder gleichgestellt, dass dies nicht ganz so ist, und was was den nun Commons nun eigentlich sind gibt z.B. Silke Helfrich in ihrem Vortrag auf der letztjährigen Re:Publica zur Antwort.


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Neues zur Geldsystemdebatte – Diffamierungen und konstruierte Gegenargumente (aktualisierte Fassung)

6. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Einige kurze Gegendarstellungen

Ein weiteres Jahr ist nun vergangen, seit dem Aufkommen der Occupy-Bewegung, ein weiteres Jahr auch in dem die mediale Berichterstattung über das was gemeinhin „Krise“ genannt wird oft nur noch die ewig selben Ratlosigkeiten verkündet. Währenddessen leiden die Menschen in Europa und weltweit unter den Auswirkungen eines erodierenden Systems. Die arte-Doku „Gemachte Armut“  verdeutlicht die konkreten Auswirkungen immer klammerer Staatshaushalte und immer weiter steigender Schuldenberge. Sozialleistungen werden gestrichen, Ausgaben werden gekürzt, die gigantischen Schuldenstände im System werden konsequent auf die Bevölkerung überschrieben.

Eng mit Occupy verbunden war und ist eine Kritik am bestehenden Giralgeldsystem. Diese Kritik macht natürlich nicht Notwendigkeit die kapitalistische Wirtschaftslogik ebenso zu überwinden obsolet, ist jedoch wichtiger Bestandteil eines gesamtsystemischen Verständnisses bezüglich der immer größeren Ungleichverteilung von Besitz und Einkommen.

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Die vielen Gesichter von Occupy (1) – Heute: Linke und Geldsystemkritiker

5. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Heute würde ich gerne mal auf eine Initiative hinweisen, die in den sozialen Netzwerken seit ein paar Tagen rege Verbreitung findet und diese ein wenig in Verbindung zu dem “Was ist links?”-Artikel weiter unten hier auf Alex11 stellen.

Hier zunächst der Linktipp:

http://www.geolitico.de/2012/12/03/wirtschaftsanwalt-im-schuldenstreik-gegen-banken-und-staat/

Hans Scharpf, Frankfurter Wirtschaftsanwalt, bestens verankert im System, sieht sich als Teil von Occupy Money und kritisiert offensiv das bestehende Geldsystem. Während der geneigte Linksdogmatiker hier nun sicher schnappatmend zu hyperventilieren beginnt, sehe ich genau hierin die Stärke dessen, was einige Bewegung, andere Prozess nennen: Themen die lange erfolgreich unterdrückt wurden und aus dem politischen Diskurs herausgehalten wurden, finden immer mehr Verbreitung. Durch Occupy eben vor allem auch die Ungerechtigkeit des (leider immernoch) bestehenden Giralgeld/Zins-Systems.

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Die Vollgeldreform – Eine Alternative zum ESM und Fiskalpakt

15. Juli 2012 in Blog - alle Themen

“Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) und der Fiskalpakt sind das politische Thema der Stunde. Über alle politischen Lager hinweg regt sich Widerstand gegen die Gesetzespakete. In der juristischen Auseinandersetzung steht derzeit die demokratiedefizitäre Durchsetzung, vor allem des ESM, zur Debatte. Doch von diesen verfahrenstechnischen Fragen abgesehen, bergen die Gesetzespakete auch die Gefahr einer Aushöhlung der demokratischen Grundordnung.Beschneiden sie doch in letzter Konsequenz das Haushalts- und damit das Königsrechts des Parlaments, der einzigen direkt gewählten Instanz im Staat.”

…weiter gehts hier: http://le-bohemien.net/2012/07/13/die-vollgeldreform/

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Charles Eisenstein: «Der Geist von Occupy»

13. April 2012 in Blog - alle Themen

Nichts weniger als eine Revolution des Bewusstseins sieht Charles Eisenstein hinter der Occupy-Bewegung. Es gehe ihr nicht so sehr darum, Korrekturen am Gesellschaftssystem einzufordern, sondern das System grundsätzlich in Frage zu stellen und einen Paradigmenwechsel einzuleiten, eine «Revolution der Liebe» zu verwirklichen, die niemanden ausgrenze, nicht einmal das eine Prozent der Menschheit, das – im Gegensatz zu den restlichen 99 Prozent – von den gegenwärtigen Verhältnissen profitiert. – Die Besprechung eines berührenden Büchleins. (Von Walter B.)

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Veranstaltungshinweis: FelS: Vorstellung der Ergebnisse militanter Untersuchung am JobCenter Neukölln

13. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

Untersuchung und Organisierung am Jobcenter Neukölln

29.11.2011 AutorIn: FelSArbeitsschwerpunkt: Militante Untersuchung Jobcenter Neukölln

 

 


Release-Veranstaltung zur druckfrischen Broschüre in der B-Lage

Vor einiger Zeit haben wir am Jobcenter Neukölln angefangen, uns mit anderen darüber zu unterhalten, welche Probleme und Erfahrungen die Menschen beim Umgang mit dem Amt haben. Wie verarbeiten sie den Druck und die manchmal erniedrigende Behandlung durch das Jobcenter? Welche Widerstandspraxen gibt es dort? Wie können wir unseren soziale Rechte an diesem Ort gemeinsam durchsetzen? Wir wollen aber auch herausfinden, wie sich die Leute ein besseres Leben vorstellen, um zusammen dafür zu kämpfen und wir wollen gemeinsam die Erfahrung machen, etwas verändern zu können. Ein Prozess ähnlich dem, wie er gerade in vielen Teilen der Welt beginnt und weiter geht, nur ersteinmal konkret aufs Jobcenter bezogen.

Beim Release wollen wir Inhalte unserer Broschüre vorstellen: unseren politischen Ansatz, die Ergebnisse unserer Gespräche, Versuche der Organisierung und die internen Praktiken des Jobcenters Neukölln. Außerdem wollen wir mit Euch diskutieren, wie wir daran ansetzend weiter machen können. Wir haben einige Ideen dazu, nicht nur am Jobcenter, sondern in ganz Neukölln. Denn gerade in einem Stadtteil wie Neukölln kennen fast alle jemanden, die_der das Geld vom Jobcenter bekommt.

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Datum:
Di 13.12.2011 19:00
Typ der Veranstaltung:
Release-Veranstaltung
Ort der Veranstaltung:
B-Lage | Mareschstr. 1 | S-&U Neukölln
Stadt:
Berlin
Veranstalter_in:
FelS
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Neues zur Geldsystemdebatte…

29. November 2011 in Blog - alle Themen

Auszug:

“Mehr und mehr fällt auf, dass sich die Zeit stupider Geldsystem-Ignoranz dem Ende zuneigt. Versteht man es als sein Anliegen, über die fehlerhafte und unsoziale Struktur des bestehenden Geldsystems aufzuklären, so kennt man diesen Effekt zu Genüge: Anstatt, dass die Adressaten sich für die gesellschaftlich eigentlich doch recht bedeutende Information bedanken, winden sie sich wie kleine Kinder, die keinen Spinat essen wollen. Frei nach dem Motto: Was nicht sein darf, kann nicht sein! Die zwanghafte Aufrechterhaltung des eigenen Weltbildes ist schließlich wichtiger als eine Erkenntnis.”

Den ganzen Text gibt´s hier: http://the-babyshambler.com/2011/11/29/neues-zur-geldsystemdebatte/

:-)

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Endlich: Das Schweigen zum Geldsystem hat ein Ende

18. November 2011 in Blog - alle Themen

Auszug: “Für Bernard Lietaer streifen solche Antworten nur die Oberfläche. Der Ökonom hat in Diensten der belgischen Zentralbank gestanden und einen globalen Hedgefonds geleitet. Er gilt als einer der profiliertesten Kritiker der Finanzmärkte – und ist überzeugt: »Der Fehler steckt im Geldsystem selbst.«”

Der ganze Artikel auf zeit.de

http://www.zeit.de/zeit-wissen/2011/06/Alternative-Waehrungen

Sehr empfehlenswert auch Frank Schirrmacher in der FAZ zum Thema:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/eurokrise-und-vergib-uns-unsere-schulden-11527296.html

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Georg Schramm bei “Banken in die Schranken in Frankfurt

13. November 2011 in Blog - alle Themen

Teil 1:

Teil 2: