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von Florian

Ecos

13. September 2012 in Blog - alle Themen

Idee für den Wandel in eine nachhaltige Wirtschaftsweise durch Einführung eines funktionellen, mehrschichtigen Geldsystems.

Neben dem normalen Geld gibt es z.B. ein zweites Geldsystem (Ecos) mit den folgenden Eigenschaften:
1. Ecos entstehen in einer jährlich neu festzulegenden Menge gleichmässig verteilt bei allen Menschen.
2. Beim Abbau von Ressourcen oder bei der Entstehung von Verschmutzung ist eine jeweils festgelegte Menge an Ecos an eine Stelle zu entrichten. Dieses Geld wird dem Kreislauf entzogen.
3. Firmen haben jährlich eine ausgeglichene Ecos-Bilanz vorzuweisen.
4. Ecos sind frei handelbar.

Durch eine richtige Dimensionierung der Menge an Ecos die entstehen bzw. verschwinden kann man die Geschwindigkeit des ökologischen Wandels steuern.

Die Verwendung nachhaltiger Energien und Recycling würden Produkten einen wirtschaftlichen Vorteil bringen.

Dieses System wäre auch in Verbindung mit einem dritten, vierten usw. Geldsystem denkbar.

So könnte man z.B. auch Geld zur Benutzung von Atomenergie verteilen. Menschen, die eine Nutzung von Atomenergie ablehnen, könnten dieses Geld direkt vernichten und würden damit den Markt verkleinern. Firmen, die Produkte ohne Atomgeld verkaufen möchten, müssten auf Atomenergie und Vorprodukte, die mit dieser hergestellt wurden, verzichten, oder im gleichen Umfang Atomgeld erwerben, was ihre Produkte verteuern würde.

Eine sozilale Ausrichtung eines Geldes wäre auch denkbar, indem man jedem Produkt bzw. Dienstleistung auch einen sozialen Preis verleiht. Damit müssten Menschen, die mehr konsumieren möchten, diese Währung bei Menschen einkaufen, die nicht so viel konsumieren können bzw. wollen.

Durch die zunehmende Digitalisierung der Bezahlsysteme ist eine Implementierung solcher Systeme nicht unmöglich.