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Der Zins schläft nicht!

8. April 2013 in Blog - alle Themen

Wilkommen im Zeitalter der Konkursverschleppung.
An statt die Karten zu legen, ein Scheitern einzugestehen (ich erinnere in dem Zusammenhang gerne an das Scheitern des sogenannten Kommunismus / Sozialismus) besteht das politische Handeln darin, in den Ländern Sündenböcke zu finden.
Wie in solchen Fällen üblich benötigt man einen Aussenfeind (faule Südländer), Feinde im Innern (Minderheiten) und eine starke Propaganda, abgesichert durch einen Clan mächiger Medienkonzerne.
“Ich habe von allem nichts gewusst” Wirklich?
Es ist klar zu sehen wie nach und nach die Menschen die ihnen gelieferten Erklärungsmodelle übernehmen, diese neue Rechte in Deutschland kommt nicht von ungefähr, scheint wie gezüchtet.
Der Kapitalismus hat Menschen hervorgebracht, die jeden Scheiß unreflektiert mitmachen. Wachstum ist dabei der Tribut der erbracht werden muß. Dazu werden die meisten Rohstoffe dieses Planeten vergeudet. Für den Zins. Der fordert immer mehr.
“Ich habe von allem nichts gewusst”
Mehr. Holt noch mehr raus, führt Kriege um die letzten Rohstoffe, tötet einander.
“Ich habe von allem nichts gewusst”
Mißtraut dem Nachbarn. Erkläre sie zu Schmarotzern. Les deine Zeitung, seh Fern, kauf Dir mal was Schönes.
Den Zins zahlst DU. Gemeinsam mit deinem Nachbarn. Denn die Konkursverschleppung ist nicht auf ein Land begrenzt, so sicher wie die Sonne nicht nur auf ein Land scheint.
Grenzen von Oben für Unten. Zeit der Zelte?

Es wird der Tag kommen,
an dem die Kinder des Weißen Mannes
sich wie Indianer kleiden werden,
Perlenschnüre und Stirnbänder tragen werden.
Aus dieser Generation
werden unsere ersten wahren
nichtindianischen Freunde hervorgehen.

Aus einer Prophezeihung der Hopi-Indianer

Politisches Flüchtlingscamp in Berlin

18. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

In Berlin gibt es ein politisches Flüchtlingscamp am Oranienplatz.

Gedankenkette:
Geostrategische Politik—Wirtschaftskrieg/Militärischer Krieg “Friedens Missionen / Humanitäre Einsätze”—Leid, Zerstörung, Bedrohung, Todesgefahr, Tod/Mord—Flucht/Schutz—Flüchtlingsthematik—Asylpolitik in EU(ropa)—Post-Kolonialpolitik EU(ropa)–Kapitalismus—Konsumenten/Wähler—(Mit)Verantwortung—Solidarität—Protest—Veränderung—Lösungen


Infos, Kontakt, Spenden: Protestmarsch unter:http://refugeetentaction.net/. Busprotest unter:http://refugeebusprotest.wordpress.com/

Immer wieder live-Videos:http://bambuser.com/channel/hatef.soltani

Facebook: https://www.facebook.com/Refugeemarch?fref=ts

Nachschlag! Solidaritätsaktion gegen Campräumungen und für das Bürgerforum Nachschlag!

1. August 2012 in Blog - alle Themen

1. Presseerklärung:

Occupy protestiert mit einer neuen Zelt-Idee gegen die anstehende deutschlandweite Räumung der bestehenden Camps
Wir fordern unser seit vielen Jahren versprochenes Bürgerforum!

Aktivisten von Occupy Berlin haben heute anlässlich der drohenden Räumungen der Occupy-Camps in der Bundesrepublik Deutschland verschiedene Orte in Berlin symbolisch besetzt. Ziel ist es das Auffinden und Räumen der Zelte zu erschweren. Der wohl symbolträchtigste Ort für eines dieser Zelte liegt zwischen dem Kanzleramt und Jakob-Kaiser-Haus, wo ehemals ein Bürgerforum vorgesehen war.

Das Verlangen und das Recht der Bürger nach Partizipation und Mitbestimmung, sollte durch dieses Bürgerforum auch städtebaulich manifestiert werden.
Die Teilbegriffe “Bürger” und “Forum” haben die Planer Stephan Knoedler und Nobert Behringer folgendermaßen definiert:
„Bürger: Der Bürger zeigt sich in großen Gruppen als Bürgerschaft, die zur starken und dynamischen Kraft werden kann. Zugleich erscheint der Bürger als eigenständige, selbstständige und politisch engagierte Persönlichkeit mit individuellen Wünschen und Anliegen.
Forum: Das Forum ist der zentrale Marktplatz und Treffpunkt für den politischen Bürger. Hier werden Informationen ausgetauscht, und es werden Antworten auf alle Fragen des politischen Lebens gegeben.“
Dieses Bürgerforum wurde aus Kostengründen nie verwirklicht.
Die Occupy Bewegung speiste sich aus dem Wunsch Orte zu haben an denen man sich begegnen kann , ohne Konsumzwang, oder sich einer Organisation anschließen zu müssen. Was einerseits in den Entwurf eines Regierungsviertels Einzug gehalten hat, wurde von Anfang an von den Medien, der Politik und vielen anderen bekämpft.
Die Aktivisten fordern heute von den Bürgermeistern der verschiedenen Städte in ganz Deutschland auf, Orte für Begegnung und Partizipation zu schaffen (Bürgerforen), die Occupycamps nicht zu räumen und mit den Bewohnern endlich in einen konstruktiven Dialog zu treten, anstatt sämtliche Dialoge nur mit den mächtigen Vertretern aus der Wirtschaft zu führen .
Den Berliner Senat und die Bundesregierung fordern die Aktivisten auf, das hier vorgesehene Bürgerforum zu verwirklichen und dafür andere Baumaßnahmen, die einen rein repräsentativen Charakter haben entsprechend zurückzustellen. Die Kosten dürften sich auf einen Bruchteil dessen belaufen, was andere umstrittene Bauprojekte ( wie z.B….) kosten, zudem sind viele Bürger bereit Eigenleistungen dafür zu erbringen.
———-> wozu sich auch mit der billigen Abspeisung im Tagesspiegel zufrieden geben, wenn das Original vorhanden ist^^ <————————–
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Videoatonale und Kieke-mal-film-in-berlin haben folgebde Bewegte Bilder dazu:
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Guten morgen ♥
Bürgerforum, was ist denn das schon wieder für ein Klops?
Verwunderlich, das dieses Stück des nicht fertiggestellten Begierungsviertel derart in Vergessenheit geraten ist. Zum einen quer durch alle Parteien die für diesen Vorschlage gestimmt haben, auf der anderen Seite bei den Gegnern des Entwurfes.
Es kräht kein Hahn mehr dannach.
Warum eigentlich fehlete das Geld für das Bürgerforum, ohne das man sich das gesamte Band des Bundes getrost vors Knie nageln kann. Die elementare Aussage, die Symolik des Begierungsviertels hat “man” sich gespart.
Wie wichtig es ist, zeigt ein Blick auf die Lage der Machtachsen des Entwurfes. Dort wurde ein wichtiger aspekt von vornherein ausgespart. Jenseits der Gebäude der demokratisch gewählten Vertretung (so sollte es sein) ist bekanntermaßen ein Terffpunkt für Lobbyisten und Politiker, den ich mal völlig respektlos “Politpuff” nenne.
Wie wichtig es ist, dort ein Bürgerforum zu haben wurde gestern deutlich. Ein Mitarbeiter einer Bundestagsfraktion diskutierte mit den Bürgern – ein bisher unmöglicher Vorgang. Feindbilder und Vorurteile schwammen einfach so dahin, im Fluss der Gespräche. Danke nochmals an den Herrn im Anzug, wir können nur voneinander lernen wenn wir uns begegnen. Das ist das Bürgerforum.
Auf einem anderen Blatt stehen Versammlungsorte in den Bezirken, um lokale und regionale Belange auf Augenhöhe zu erörtern. Probleme gibt es dort genug.
Auf Links oder Fachvorträge hab ich verzichtet, Lobby Contol und Band des Bundes sind gute Suchbegriffe um sich selber ein Bild zu machen, falls noch nicht vorhanden.
Occupy-Camps sind und waren nur der Anfang. JwZ – Ja wir Zelten. Und das ist nicht merkelantisch “Alternativlos”, wirkliche Plätze zur Begegnung benötigen Infrastruktur, so charmant Zeltlager sein mögen.
Kosten Nutzen. Was Kosten die Be- und Einfriedungsmaßnahmen eigentlich? Polizeieinsätze rund um die Uhr, Internetüberwachung, Spitzel, eingeschleuste Zerstäuber und all der repressive Kram. Können diese Kräfte/Mittel nicht anders genutzt werden, bei wirklichen Bedrohungslagen, wie z.B. Rüstungs und Waffenverkäufen oder aufgerüsteten Nazibanden in Deutschland?
noch eine Frage habe ich, ehr retorisch – Wer ist am Ende?^^

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DANKE an alle Aktivisten, die mit dieser kleien aber feinen Aktion praktische SOLIDARITÄT geübt haben. Hugs & Kisses 4 Occupy Berlin

Neonazis verprügeln Aktivisten #Regensburg #camp #refugees

20. Juli 2012 in Blog - alle Themen

Entdeckt und gelesen im “Dokumentationsarchiv”:

Ein oberpfälzischer Aktivist, der sich für iranische Flüchtlinge einsetzt, ist am Donnerstag in Regensburg mutmaßlich von Neonazis verprügelt worden. Der 26-Jährige wurde am frühen Morgen von zwei Männern angegriffen und mit Schlägen und Tritten traktiert.

via br: Neonazis verprügeln Aktivisten

siehe auch: Überfall: Waren die Täter Nazis?Das Opfer war im Regensburger Protestcamp für iranische Flüchtlinge tätig. In der Nacht passten ihn zwei Männer am Villapark ab und verprügelten ihn. (…) Der 26 Jahre alte Mann aus der Oberpfalz ist bekannt für seine Aktivitäten gegen Rechts. Das bestätigte der Sprecher der Polizei, Michael Rebele, der MZ. Zuletzt habe er an einer Veranstaltung in Amberg teilgenommen. (…) Das Opfer beschrieb die Täter als etwa 28 Jahre alt und zwischen 1,85 und 1,95 Meter groß. Beide hätten blaue Jeans getragen. Der Mann mit dem „Thor-Steinar“-T-Shirt habe schwarze Turnschuhe getragen. Der andere Täter habe ein schwarzes Polo-Hemd und schwarze Arbeiterstiefel mit schwarzen Schnürsenkeln getragen.

http://dokmz.wordpress.com/2012/07/20/neonazis-verprugeln-aktivisten/

Polizei behindert massiv Protest von Flüchtlingen in Düsseldorf

8. Juli 2012 in Blog - alle Themen

Das Zelt befindet sich in direkter Nachbarschaft des Occupy-Camps in Düsseldorf und wird von dort auch unterstützt …

Bitte veröffentlichen/weiterleiten:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
liebe Freundinnen und Freunde

seit Wochen protestieren vor allem iranische Flüchtlinge für ein
Bleiberecht, gegen die schlechten Bedingungen in Flüchtlingsunterkünften
und die lange Bearbeitungsdauer von Asylverfahren in einem Protestcamp
in Würzburg. Ab Dienstag wollen die betroffenen Flüchtlinge ihre
Protestaktionen auf andere Bundesländer ausweiten, so soll es auch in
der Landeshauptstadt Düsseldorf ein Protestzelt von Flüchtlingen geben.

Pressespiegel von den Protesten in Würzbung unter:

http://gustreik.blogsport.eu/pressespiegel/

Bei einem Kooperationsgespräch am Freitagmorgen mit der Polizei gab es
keine nennenswerten Auflagen. Stunden später widerrief die Polizei
allerdings ihre gemachten Aussagen und untersagt den Flüchtlingen im
Rahmen einer Dauermahnwache von vier Wochen ein Zelt aufzubauen und dort
zu nächtigen.

Im Schreiben der Polizei liest sich das so:
“Im Rahmen der Kooperation hatten wir bereits darauf hingewiesen, dass
Ihre Mahnwache keinen Camp-Charakter erhalten darf. Aus diesem Grunde
können wir Ihnen nicht bestätigen, ein Zelt aufzustellen, in welchem ?
auch lediglich zum Ausruhen ? durch die Versammlungsteilnehmer
genächtigt werden kann. Es bleibt Ihnen unbenommen, ein kleines Zelt
(z.B. 2,5 X 2,5m; 2 X 4m) aufzustellen, um symbolisch auf den Charakter
Ihrer Versammlungsthematik (z.B. auch durch Anbringen von
Transparenten) hinzuweisen.

Weiterhin dürfen deshalb von Ihnen auch keine Schlafstätten (also keine
Feldbetten, Matrazen etc.) ? allerhöchsten Stühle ? zum Ausruhen
verwandt werden.

Wie besprochen müssen Sie der Mahnwache den Charakter der Öffentlichkeit
geben, in dem Sie z.B. durch den auch von Ihnen beabsichtigten Pavillon
ohne Außenwände aufstellen, in dem Sie dann auch die Infotische, den
runden Tisch und ggf. Stühle unterbringen können.”

Das Schlafen im Zelt ist zentraler Ausdruck des Protest der betroffenen
Flüchtlinge gegen die miesen und als ausweglos empfundenen Bedingungen
in den Heimen. Den Flüchtlingen stehen außerdem die finanziellen Mittel
täglich an- und abzureisen nicht zur Verfügung.

Mit großen Unverständnis haben die Unterstützer des Protestcamps
reagiert und werden Rechtsmittel gegen die Auflagen einlegen!

Wir fordern die Polizei Düsseldorf auf, ihre angekündigten Auflagen
zurück zu nehmen.
Bitte protestieren Sie/ihr beim Polizeipräsidenten der Stadt Düsseldorf.
Am Dienstag werden die Flüchtlinge aus Würzburg und aus anderen
Flüchtlingsheimen in NRW trotz allem nach Düsseldorf kommen und dort ein
Zelt aufbauen!

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen/Euch gerne zur Verfügung:

STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative
Oliver Ongaro
0171 53 58 494

Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen/ Büro Wuppertal
0157 86 54 63 36

für den Unterstützerkreis

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Profilbild von yann

von yann

Tage des Zorns: Platzbefreiungen, Blockaden und Marsch der Millionen an Himmelfahrt in Frankfurt.

29. Februar 2012 in Blog - alle Themen

Am vergangenen Wochenende konnte ich an der ‚Europäischen Aktionskonferenz’ in Frankfurt am Main teilnehmen. Es ließ sich gut mit einer anderen Reise verbinden und es freute mich um so mehr, da ich vom Vorbereitungstreffen zu dieser Konferenz, auf dem ich im Januar ebenfalls gewesen bin, einigermaßen skeptisch-optimistisch gespannt zurückgeblieben war.

Und dann auch noch das, trotz aller anstrengenden Eigenheiten solcher Treffen und obwohl ich an Schlafmangel und Hunger litt, (wobei ich hier ausdrücklich feststellen möchte, dass das vegane VOKÜ-Essen dieses mal nicht zu den Widrigkeiten zählte, weil es echt nach etwas schmeckte;-) jedenfalls, ich hatte trotz allem verdammt gute Laune. Wenn ich ausgeschlafen gewesen wäre, hätten mich wahrscheinlich nicht mal die dominanzpolitischen Aggitationsspielchen mancher Strömungen oder Grüppchen genervt.

Eine Mischung aus guter Vorbereitung, glücklichen Fügungen und am Ende auch politischer Entschlossenheit haben dafür gesorgt, dass sowohl der Ablauf der Konferenz, als auch deren Ergebnisse bewegungshoffnungsfroh in den Mai blicken lassen. Folgend auf die globalen, dezentralen Aktionstage am zwölften und 15. wurde nämlich auf dem Treffen beschlossen, in der Folgewoche in Frankfurt einen weiteren Kristallisationspunkt des Protests vorzubereiten, und zu europäischen Aktionstagen am Sitz der Europäischen Zentralbank aufzurufen. Weiterlesen →

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von hangoerdt

Erinnerungen an das Bundespressecamp

14. Februar 2012 in Blog - alle Themen

nach der campräumung und die rolle von ******

13. Januar 2012 in Blog - alle Themen

 

+++Nachtrag zur Campräumung / Manöverkritik bzw. Kritik an *******’s Rolle+++die zunehmende Wahrnehmung von Occupy in Verbindung mit der Piratenpartei++++Text etwas lang geworden, aber für die Zeitgeplagten: Der Tenor steht hier gleich im ersten Satz+++

 

Vorab: Da zur Demo am 15. Januar sicher wieder Anfragen der Presse eintreffen werden, rege ich dringend und aktuell an, dass auch die anderen vom Presseteam (wer ist das denn überhaupt alles?) sich mal positionieren und nicht die öffentliche Interpretation unserer Bewegung einem erklärten Partei-Lobbyisten wie ******* überlassen!

 

I.)  Also was sich zunehmend abzeichnete und ich mit ebenso zunehmenden Erstaunen hinsichtlich der Leidensbereitschaft vieler beobachtete, war die meines Erachtens nicht funktionierende Trennung  (es sei denn man betrachtet Schizophrenie als Tugend und von Occupy als zu pflegende Zielvorgabe)  unseres erklärten Kampfes gegen das Parteiensystem und der gleichzeitig nach aussen dokumentierten Nähe zu der Piraten-Partei. Ich bin auch ganz gut vernetzt und bekomme sehr gut mit, dass dieser vermeintliche Umstand leider zunehmend so auch wahrgenommen wird. Das schadet der GLAUBWÜRDIGKEIT von Echte Demokratie JETZT!, aCAMPada Berlin, Occupy, Global Change, Alex11 etc./ Auch die Presse googelt natürlich Indiana Goof als engagierter und prominenter Vertreter der Partei „Die Piraten“ und macht sich so seine Gedanken über den von Ihnen stets als „Occupy-Sprecher“ oder „Camp-Sprecher“ benannten Wortführer (wollten wir überhaupt einen haben?!). Auch kein Wunder: …fast in jeder neuen Woche, so schien es mir, war er Sprecher in einer weiteren AG, die er entweder dominant und führend übernahm oder der Einfachheit gleich selber gründete, so diese denn geeignet schienen, möglichst wesentlich Einflusss auf die Bewegung und deren Zielrichtung auszuüben.

 

AG BIMA, AG Recht, AG Presse, AG Polizei, AG Strategie, AG Medien, AG Haus der  Statistik, AG Politik/ ob Einladung von Occupy bei dem dem Piraten geführten BVV-Ausschuss „Transparenz“ im Rathaus oder Diskussionen via „PIRATENPAD“ (was mir gar nicht gefällt!).

 

II.)

 

Aber auch die lähmende absurde Vereins-Diskussion, die ******* sehr gezielt 1 Tag vor Ablauf des BIMA-Ultimatums zur Gründungsversammlung hierzu einberief und dass er Tags zuvor sich zwar mit dem führenden BIMA-Leiter Leide nach eigenen Worten zwar eine Stunde über einige Büroräume im Parterre (weil man da „besser politisch arbeiten“ könne…) im HdS am Alex als Tausch für das Camp unterhielt, aber nicht über die drohende Räumung… ist bezeichnend!  In den da ineinanderfliessenden Asambleas musste ich 3 ½ Std. trotz Terminnot warten, bis ich wenigstens den formalen minimalistischen Widerspruch gegen das Räumungsersuchen der BIMA vorstellen und absegnen lassen konnte, weil Klarabella Kuh die Versammlungen mit rd. 35 (fünfunddreissig!!) Wortbeiträgen beherrschte (und da ich später kam und auch eher ging waren es sicher sogar noch mehr!) – und das obwohl ich ihn zuvor telefonisch informierte (und auch von SEINEM Verein abriet!) sowie auch die Wichtigkeit des Widerspruchs erläuterte (und ich ihm den auch gleich zumailte), umschiffte er stundenlang bei der Asamblea diesen Punkt. Wenigstens unterliess er erst mal seine Vereinsgründung.

 

Jedenfalls dominiert er meines Erachtens zunehemnd fast alle Asambleas/ Als Trainer für Schauspielunterricht und als professioneller Workshopleiter (seine manipulativen und eloquenten Fähigkeiten und seine bestimmende Art in den Assambleas kommen entsprechend stets wiederkehrend zum Ausdruck) weiss ******** genau seine Sicht der Dinge durchzudrücken.  Permanent  und penetrant drängt er sich in beinahe alles rein und drängt ebenso andere, die sich noch in der Bewegung finden müssen (!!), gleich lehrbuchhaft im vornhinein zur Seite.

 

Der engagierte Partei-Soldat ********** weiss sehr genau, wie er sukzessiv und  sehr zielgerichtet die Bewegung immer ein Stückchen mehr (zwei Schritte vor, und bei Kritik kurze devote Entschuldigung mit dem geschulten Gestus der betroffenen Niedergeschlagenheit mit einem Schritt zurück und dann sofort wieder zwei vor) in seine Richtung und in Richtung Partei und Verein und Hierarchiestrukturen  zu drängen hat. Defacto gibt es mit ihm da schon eine informelle Hierachie, da er sich mit Geduld und Raffinesse die Rolle der scheinbaren UNERSETZLICHKEIT erarbeitet hat.

 

Aus einer schleichender Übernahme ist meines Erachtens inzwischen eine offene Übernahme geworden. Kaum einer scheint zu merken, dass der „Kaiser keine Kleider hat“, sondern seine Kleider, sein Profil, seine Leute für die Partei hier bei Occupy sucht. Die Hoffnung vieler, die er regelmässig streut, sich alsbald zurücknehmen zu wollen, werden nicht erfüllt werden.

 

III.)

 

Wer Verantwortung für uns alle als offenkundiger Single-Sprecher an sich reisst, sollte diese dann auch in unserem Interesse vertreten können und wollen (!) und nicht seiner Eitelkeit und wie zuletzt bei der Räumung auch nicht den Schulterklpfern durch BImA und der Polizei opfern.

 

So war allenthalben (leider auch überregional!) zu lesen, dass die Occupisten (allerdings bislang nur in BERLIN!)  „aus Respekt“ vor der Exekutive („der Polizei“) unseres Staatssystems, „freiwillig“ und ohne Widerspruch das CAMP selbst räumen.

 

Entsprechend war die Anerkennung von dem für die Räumung zuständigen Personen: Polizeiführer Hartwich lässt nach Räumungsende von Beamten die Panzerknacker  suchen, um ihm mit einem offenbar aufrichtigen Lächeln und einem gewinnenden Handschlag „Danke für die Kooperation“ zu sagen und seine Kollegin Kuszak von der BImA haucht etwas abgewandelt noch zwei Tage später erleichert „Danke für die Zusammenarbeit“.

 

Ich wünschte, die Menschen, die sich für das Camp (ausserhalb und innerhalb) so unglaublich (!) engagiert haben (mit Zeit, Arbeit, Material, Geld, Durchhaltewillen), hätten auch öffentlich ebenso viel Respekt ausgedrückt bekommen und wären am Ende genauso zufrieden gewesen wie Polizei und BImA! …vor allem aber, dass die Occupisten nicht klatschnass (mit ein paar Habseligkeiten im Arm) und gedemütigt durch die Rechtsbeugung des Staates, sondern aufrecht vom Ort der „ungeteilten Macht“ (zw. Exekutive und Immobilienbesitzwahrer zugunsten eines privaten Baukonsortiums)  hätten von dannen ziehen können.

 

Das betonte Herausheben der Friedfertigkeit (nicht der angeblichen Freiwilligkeit, die nun Occupy auch noch die Rechtsposition, lies die Möglichkeit noch im nach hinein nimmt, sich juristisch wehren!!) gegen diese offensichtliche mutmasslich illegale Räumung durch den Apparat, hätte durchaus eine Berechtigung gehabt, durch unseren „Sprecher“ deutlich gemacht zu werden.

 

IV.)

 

Die öffentliche Präsenz und Inszenierung des Bürgerprotestes sollte eigentlich ein Element der „Empörten“ sein. Das bestimmende Moment der Bewegung ist die Friedfertigkeit und die Gewaltlosigkeit, aber auch der unbedingte zivile Ungehorsam, was ja unseren Protest erst ausmacht. Eine höfliche Anfrage, ob das System (nach einem vorausgegangenen „Dialog“ natürlich)hilfsweise nach einem für ******* typischen endlos langen Lamentierens)  genauso „freiwillig“ auf das Ausplündern unseres Gemeinwesens verzichten würde, dürfte wohl kaum von Erfolg gekrönt sein; ja selbst das symbolhafte Aufstellen kleiner Plastikzeltchen bei Demonstrationen und Protestaktionen wird erfahrungsgemäss regelmässig von einem Aufgebot (in Hundertschaften zu zählenden) behelmter Aktivisten des Systems (die sich diesem lebenslang verpflichtet fühlen und dafür den staatlichen Ehrensold  im Range eines „Beamten“ erhalten) begleitet und brachial mit zahlreichen Verletzten auf Seiten der Friedfertigen unterbunden.

 

Deshalb hätte ich mir keine devote Haltung mit wechselnden Freundschaftbekundungen zur BIMA und der zwecks „staatlicher Gewalt“bereitschaft vom (Immobilien-)Kapital herbeigeorderten Polizei gewünscht, sondern wenigstens eine verbale Empörtheit, die sowohl dem Presse- und Blogleser und Bürger, als auch unseren Unterstützern im In- und Ausland UND vielleicht auch den „staatlichen Organen“ deutlich gemacht hätte, dass wir keine piratenähnliche Spaßpartei sind. EDJ, aCampada, Global Change und OCCUPY sind  inzwischen bislang eine insgesamt nun ernstzunehmende Bewegung geworden, die  staatlicher Willkür NICHT IM VORAUSEILENDEN GEHORSAM gleich „aus Respekt“ huldigt,  weil Polizisten, Politiker, Lobbyisten, Banker, Spekulanten, (also dann auch gleich Waffenhändler, Drogendealer, Vergewaltiger und Diktatoren??) ja  allesamt „auch nur Menschen“ sind. Wir sollten unsere Positionen klarstellen und deutlich machen, dass wir das gegenwärtige System hinterfragen und wir unser Recht auf EMPÖRTHEIT und öffentlicher Präsenz (auf einem, mehreren oder allen öffentlichen Plätzen!) notfalls auch durch (zivilen und friedlichen) Ungehorsam durchsetzen werden. Ein öffentlich verbal geäusserter mutmasslicher eigenmächtiger Positions- und Richtungswechsel durch ********* öffentlichkeitswirksam formuliert, ist mehr als ein „Fehler“; diese Art und Hinwendung entspricht seinem politischen Selbstverständnis und ist einfach unakzeptabel und dient nicht der Bewegung, sondern wohl eher seiner Parteikarriere und der noch wirr daher kommenden Piraten-Partei, die in und bei uns ihre Klientel sucht oder finden will…

 

V.)

 

Deshalb würde ich es aus aktuellem Anlass begrüssen, wenn ********* (aber künftig auch kein anderer Parteiaktivist, gleich welcher Partei auch immer!!) uns nach aussen NICHT mehr „vertritt“. Ich gebe zu bedenken, dass wir genügend Talente haben, die das Bewusstsein unserer Bewegung meines Erachtens besser verinnerlicht haben, aber vielleicht noch nicht so eloquent sind (das macht nichts!). Ergänzend würde ich hinsichtlich aller Personen, die für die Bewegung öffentlich (NACH ABSPRACHE!) für alle sprechen wollen, ein monatliches Rotationsverfahren anregen. Das Argument, dass sich Presse oder potentielle Verhandlungspartner eine  personelle Kontinuität wünschen, trifft nicht. Jedenfalls nicht bei uns. Aber selbstverständlich kann und soll jeder natürlich sich auch alleine (aber nur für sich!) öffentlich äussern können. Also bitte die allseits gepflegte Harmoniesüchtigkeit (und wohl auch Bequemlichkeit) etwas ablegen und statt Parteiprofis das Feld zu überlassen, bitte auch etwas mehr Eigenverantwortung an den Tag legen. So sehe ich das. Erich Stanke

 

 


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von chraema

Räumung des Camps durch Polizei heute (9.1./10.1.) ab 00:00 Uhr möglich

9. Januar 2012 in Blog - alle Themen

Uns wurde gerade zugetragen, dass ab heute in der Nacht vom 9.1. zum 10.1. ab 00:00 Uhr die Polizei die offizielle Genehmigung hat, das OccupyBerlin-Camp in der Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin zu räumen.

Wir können nicht sagen, ob die Räumung auch tatsächlich in dieser Nacht stattfindet. Dennoch bitten wir jeden, der Zeit hat und der der Räumung entgegentreten will, heute zum Camp zu kommen, um ein ZEICHEN zu setzen. Wir brauchen diesen öffentlichen Ort, um uns treffen und austauschen zu können.

Es kann nicht sein, dass die “freiheitliche” Demokratie uns verbietet Demokratie zu leben. Die Behörden oder Staat können uns nicht erzählen, dass es nicht genug Platz oder Geld für ein öffentliches Bürgerforum gibt. Anstatt zusammenzuarbeiten wird gegeneinander gearbeitet. Das scheint wohl das Prinzip unserer Elbogengesellschaft zu sein.

Also komm zum Camp und kämpfe für deine Rechte. Mit dem Camp steht oder fällt zwar nicht die Bewegung an sich, denn die Idee hat sich nun schon in zu viele Köpfe gebrannt, aber es ist ein Symbol und eine wichtige Komponente der Infrastruktur für die Berliner Occupyer und für alle die zu uns stoßen wollen.

Sehen wir uns nachher?

NEUJAHRSTREFFEN der Bln.Bewegung im Tommy Weisbecker Haus

6. Januar 2012 in Blog - alle Themen

Mit dieser Veranstaltung, zu der ihr alle herzlich eingeladen seid,
wollen wir konstruktive Ausblicke der Bewegung für 2012 skizzieren.
Spielerisch + selbstkritisch auf uns blicken: “was haben wir erreicht,
was hat nicht so gut geklappt, was gibt es als nächstes zu tun”…Wir wollen auch gemeinsam Spass haben, denn Revolution ist keine
schlechte Sache, es darf auch mal gelacht werden…Wir freuen uns auf euch.2012 wird unser Jahr – *rock on everybody*Wann? Sa 07.Januar, 18Uhr
Wo? Wilhelmstraße 9, nähe U Hallesches Tor, Kreuzberg
Wer? Du und alle bewegenden Bewegten

*

Wir mögen, neben anderen Netzseiten, diese hier:

http://99berlin.net/ + http://occupyberlin.info/ + http://occupyberlin.de/ + http://alex11.org/

*
Bitte ladet noch fleissig Leute ein! ;o)