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von wolfgang

Warum ich mich (noch?) nicht als Teil der Occupybewegung fühlen kann

5. November 2011 in Blog - alle Themen

Ihr versteht Euch als Teil der Occupybewegung. Jede/r von Euch hat dafür ihre/ seine ganz persönlichen Gründe. Ich frage mich, wie soll ich mich zu dieser Bewegung positionieren.

Würdet Ihr mir deshalb bitte sagen, welche grundlegenden Ziele verfolgt die Bewegung und auf welche Weise versucht sie, die zu erreichen?

Dann könnte ich mir vielleicht folgende Fragen beantworten: In welchem Umfang stimmen meine Ziele mit denen der Occupybewegung überein. Wie relevant sind diese Ziele für mich? Bin ich mit ihren Methoden einverstanden? Was wird die Bewegung voraussichtlich bewirken? Gibt es für mich bereits bessere Möglichkeiten, um mich zu engagieren.

Was für eine neue Bewegung wünsche ich mir besonders? Aus meiner Sicht wäre inzwischen eine neue Bewegung besonders relevant, in der Jede/Jeder mit den ihr/ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gleichberechtigt und gemeisam mit den anderen Menschen in dieser Bewegung angemessen prüft, ob an folgenden Hypothesen etwas dran ist, und dann die richtigen Schlussfolgerungenen aus dieser Analyse zieht. Jeder Mensch möchte die jeweils beste Lösung für seine Probleme finden: Für jeden Menschen erlangen Probleme, die sich inzwischen gemeinsam am besten lösen lassen, immer größere Bedeutung. Wenn Jede/Jeder mit den ihr/ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gleichberechtigt und gemeisam mit allen anderen Menschen nach den bestehenden Problemen und deren jeweils besten Lösung, dem jeweils besten gemeinsamen Nenner (?), sucht und dafür sorgt, dass sie gelöst werden, resultieren daraus das für die Gesellschaft langfristig beste Gesamtergebnis und die für jeden Einzelnen langfristig besten Lebensbedingungen. Ich kenne leider bisher keine Bewegung, die das macht. Versucht es die Occupybewegung?

Für Antworten wäre ich Euch sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

wolfgang

[occupyberlin] zweiter Anlauf Brief an Körting/Wowereit

4. November 2011 in Blog - alle Themen

[short english version below] auf der occupberlin liste bereits veröffentlicht:

heute gab es auf der asamblea sehr berechtigte einwände gehen ein
abschicken eines briefes, weil ihn viele noch nicht mal gelesen haben.

oder eher so: abschicken ginge eigentlich nur im namen weniger oder
einzelne. wir kennen die problematik auch bereis aus anderen
situationen, zB durch das auftreten in einer Fernsehsendung oder das
Sprechen in einer Radiosendung, einem Interview.

In solchen Situationen werden einzelne schnell zu "Sprecher_innen" einer
Bewegung gemacht, was häufig für viel unbehagen in einer Bewegung oder
Gruppe auslöst.

Deswegen wurde heute auf der asamblea ein neues Verfahren überlegt:
der Text soll und kann weiterhin über das Typepad:

von allen bearbeitet werden.

Im wesentlichen soll die Aussage des Briefes sein: 'wir bitten um ein
Gesprächstermin um die dauerhafte Durchführung eines Camps genehmigt zu
bekommen'.

Ergänzungen, Korrekturen an dem Text am besten bis 15 Uhr, so das die
Moderations AG eine Version hat mit der sie die asamblea vorbereiten kann.

Denn, die Moderations AG kümmert sich um ein Verfahren wie der Brief
morgen auf der asamblea vorgetrage, diskutiert und abgestimmt werden kann.

Es wollte jemand Kopien der letzten Version machen um sie auf der
Samstags asamblea rumzureichen.

Wenn das Verfahren, also das diskutieren auf der asamblea zu kompliziert
wird, so das es möglich ist den Text vor Ort als asamblea abzustimmen,
dann soll der Text dennoch an die Politiker geschickt werden. Allerdings
eben nur unterzeichnet von einigen aus der Bewegung hier in Berlin.

Ansonsten könnte die asamblea vom Samstag unterzeichnen, evtl. mit
Nennung der Anzahl der Personen in der asamblea zum Zeitpunkt der
Abstimmung.

Im falle das die asamblea sich mehrheitlich auf einen Text geeinigt hat,
sollte die Presse AG den Brief an die Politiker senden. Im anderen Falle
ist es mal wieder eine privat Initiative einzelner aus der Bewegung, was
erneut das repräsentationsproblem hervorruft, in dem Sprecher der
Bewegung produziert werden.

Der weitere Vorschlag ist das wir einen Tag auf eine Antwort von den/dem
Poltiiker warten. Kommt keine Antwort in der genannten Zeit, können wir
via Presse nochmal Druck machen, das wir eine Antwort auf den Brief
haben wollen.

Sollte es zu dem Gesprächstermin kommen ist der Vorschlag für das
weitere vorgehen das viele von uns vor dem Gebäude wo das Gespräch
stattfindet auftauchen und einige die es sich zutrauen und wollen das
Gespräch machen. Der Vorschlag bisher ist das dabei Prominente bei dem
Gespräch dabei sind. Die Liste der bisher angefragten Prominenten findet
ihr in dem Brief.

Die Presse AG kann dazu via Pressemitteilung viele Journalisten
einladen. Der Termin von der Karneval der Empörten kann dabei breit
beworben werden, wie auch das Konzert am Samstag abend und weitere
Termine nächstes Wochenende.

Wir sollten auch mit eigenen Medien am Start sein, bei einem solchen
Gespräch.

Sorry an alle nochmal die dieses Verfahren zu schnell finden, aber die
Zeit drängt. Der Bewegungskessel kocht und das begehren nach einem
Campplatz ist gross. Insbesondere groses Sorry an die die kein deutsch
verstehen oder sonstwie gerade ausgegrenzt werden, weil zu vieles über
Internet läuft...

und nu: occupy the Tastatur:
http://willyou.typewith.me/p/social-hack

####

short english version:
dear internationals,

i apologize: there is actually a discussion going on for writing a
letter to the Berlin Senator of internal affairs (controls police etc.)
Mr. Körting and the mayor of berlin Mr Wowereit.

The intend is a talk to get a camp at a prominetn place in berlin.

The text for the letter is here: http://willyou.typewith.me/p/social-hack

People can now again change the text til tomorrow 15 o'clock. After that
the moderation group will work with the text to prepare the big GA
tomorrow. the idea is that at the GA the text will be read out loud and
the people of the GA can comment and discuss on this. ideally there is a
big vote in favour for the letter so that it than can be send out via
the press group to the politicians.

after that is done we give the politicians one day to answer, if we get
none we will get them on their nerves via press and demos and the like.

in every public talks/actions we can invite people to join the carnival
of the indignants on 11.11.11. and on the mass demo on 12.11. and the
concert which should take place on the evening of 12.11. at marx-engels
forum.

if we get the appointment the idea is to go with many people to the
office building of the politicians, some of us should speak to them. we
hope that we will have many celebrity kind of people with us. and a lot
of press maybe.

dates and concrete times will be send around as soon as we get them

sorry that the translation problem is still that bad.