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Versammelt Euch!

27. Mai 2013 in Blog - alle Themen

Demokratie. Neben vielfältigen Aktionen zivilen Ungehorsams und einer Demonstration wird es bei Blockupy auch Asambleas geben.

Letztes Jahr zu Himmelfahrt gab es mit ‚Blockupy’ die erste zentrale Mobilisierung in Deutschland, die an die Krisenproteste in der südeuropäischen Peripherie anknüpfte, also die Platzbesetzungen, Generalstreiks und fortwährenden Demonstrationen in Griechenland, Spanien, Portugal oder Italien. Adressat dieses Protests: die Europäische Zentralbank (EZB) an ihrem Sitz in Frankfurt. Die Protestaktivitäten, darunter Diskussionsveranstaltungen und Filmvorführungen, wurden allerdings mit Ausnahme der Abschlussdemonstration allesamt verboten. Die Stadt und insbesondere das Bankenviertel glichen auf Grund einer vollkommen überzogenen Gefahrenprognose von Polizei und Geheimdiensten für fünf Tage einer polizeistaatlichen Sonderzone. Demokratische Grundrechte wurden ausgehebelt, die Bankenmetropole suchte mit allen Mitteln zu verhindern, Schauplatz von Protesten gegen die anhaltende Finanz- und Schuldenkrise zu werden. Dennoch reisten aus ganz Europa Menschen an, letztlich demonstrierten mehr als 25.000 friedlich ihr Unvernehmen mit dem herrschenden Krisenmanagement.

 

Nun wird für den 31. Mai und 1. Juni erneut zu Protesten aufgerufen. Dabei geht es nicht nur darum, im Krisengewinnler-Deutschland Solidarität mit den Europäischen Geschwistern zu zeigen, für welche die Krise jetzt schon jahrelang, alltäglicher Überlebenskampf ist. Es geht um nicht weniger als Demokratie und bürgerlichen Freiheitsrechte. Die EZB ist in der ‚Troika’ (mit dem Internationalen Währungsfond und der EU-Kommission) zu einem Politikentscheider geworden, der gleichzeitig keinerlei nennenswerte, demokratische Legitimation aufweist. Sie ist für die Verarmung und Entrechtung der Menschen in Südeuropa genauso verantwortlich, wie für die Enteignungen auf Zypern. Keine nationale Regierung hätte übrigens solch einen Schritt vollziehen können, ohne von der Sozialismuskeule erschlagen zu werden. Plus die EZB diktiert den Staaten, die auf Grund der sogenannten ‚Bankenrettungen’ zahlungsunfähig sind, die gleichen Rezepte, welche die Zuspitzung der Krise erst herbeigeführt haben: Privatisierungen, Deregulierung und Flexibilisierung.

Sie ist keiner Bevölkerung Rechenschaft schuldig und dementsprechend macht sie keine Politik für Menschen. Im Gegenteil, viele der ZentralbänkerInnen kommen direkt aus finanzwirtschaftlichen Unternehmen wie Goldman Sachs, kein Wunder, dass ein ominöses ‚Vertrauen der Märkte’ dort höchstes Entscheidungskriterium ist.

 

Während Blockupy 2012 noch als Protest-Event gedacht war, hat sich mittlerweile ein kontinuierlicher Arbeitsprozess entwickelt, das Bündnis ist breiter aufgestellt, aber auch die Themen, die dieses Jahr auf der Protestagenda stehen, sind vielfältiger.

Neben dem erneuten Blockadeversuch der EZB wird es Aktionen vor der Deutschen Bank gegen Landgrabbing und Lebensmittelspekulation, in der Shoppingmeile ‚Zeil’ gegen globale Ausbeutungsverhältnisse und am Frankfurter Abschiebeflughafen gegen rassistische Zustände geben. Dem Gemurmel aus klandestinen Kreisen folgend, könnten auch erneut Systemgastronomie-Ketten, Unternehmen der Immobilienwirtschaft und private Reichtumszonen – also die Villenviertel in und um Frankfurt – Aktionsziele werden.

 

Es wird in jedem Fall spannend, während letztes Jahr die massive Polizeipräsenz unsere Schwäche – nämlich die mangelnde Mobilisierungsfähigkeit für Aktionen zivilen Ungehorsam – noch überdeckte, wird es dieses Jahr wohl auf gewalttätiges ‚Ordnungshüten’ gegenüber Menschen hinauslaufen, die am Freitag blockieren oder markieren wollen. Dass die Stadt weiterhin nicht gewillt ist, den Protest zuzulassen, zeigen die Verfügungen zur Demonstration am Samstag, ein rigoroses Vorgehen der Polizei scheint in dieser Logik unabwendbar. Allerdings werden wir die Kriminalisierung unseres Protests durch die Herrschenden nicht einfach hinnehmen. Wenn die Schere zwischen Armut und Reichtum in den letzten fünf Krisenjahren immer weiter auseinanderklafft, ist wohl ausreichend belegt, dass der soziale Frieden von Oben aufgekündigt wurde. Auch wenn noch ein Großteil der ‚99%’ der herrschenden Krisendeutung glauben schenken mag, ‚wir’ hätten eben über unsere Verhältnisse gelebt und ‚wir’ müssten nun akzeptieren, dass es uns besser geht, wenn es uns Dank ‚Enthaltsamkeit’ (meint ‚Austeritätspolitik’ aka Sozialabbau) faktisch schlechter geht.

Mit unseren Aktionsangeboten und der wahrscheinlichen Polizeieskalation wird es uns allerdings schwer fallen, in der veröffentlichten Meinung alternative Positionen zu vermitteln. Die Leitmedien werden auch weiterhin den Menschen weiszumachen versuchen, dass die zerborstenen Scheiben einer Bankfiliale, ein nicht hinnehmbares, gar staats- und verfassungsgefährdendes Phänomen seien, während sie beispielsweise die Verantwortung der EZB im Krisenregime und damit für die wachsende Armut im reichen Europa weiterhin geflissentlich übersehen bzw. gezielt desinformieren.

 

Schlechte Presse soll hier aber kein Anlass sein, von Widerständigen Aktionsformen abzuraten, im Gegenteil. Auch angesichts der zumeist verdrängten Krisen (des Ökosystems/Klimawandel sowie der globalen Verteilungsgerechtigkeit) sollte gerade hier, wo die existenziellen Bedrohungen noch nicht so vorherrschen, das Bewusstsein dafür geschärft werden, dass unsere politischen Aktivitäten Nichts als (ziemlich hilflose) Selbstverteidigungsstrategien sind. Wie aber vermitteln wir das der schweigenden Frankfurter Mehrheitsgesellschaft, die doch spätestens mit Schirrmacher eine kapitalismuskritische Grundhaltung angenommen hat?

 

Geeignet scheint ein ebenfalls neues Element im Blockupy Werkzeugkoffer, auch wenn es bisher noch nicht dazu vorgesehen ist. Nach der Demonstration am 1. Juni, der übrigens ein neuerlicher Höhepunkt dezentraler, globaler Proteste gegen den Kapitalismus wird, weil gleichzeitig unter dem Motto ‚Pubelos Unidos contra la Troika’ vor allem in Portugal und Spanien in zahlreichen Städten ebenfalls Aktionen stattfinden werden, und zumindest wird fleißig gezwitschert, dass es ein ‚homecoming’ von Occupy Wallstreet geben soll. Jedenfalls in Frankfurt soll es nach der Demo dieses mal auch Asambleas geben.

 

Die Asamblea (oder Versammlung) schafft Räume horizontaler, nicht hierarchischer Kommunikation, in denen sich jeder Mensch einbringen kann, auch ohne in Organisationsstrukturen eingebunden zu sein oder über besondere Expertise verfügen zu müssen. Sie ist ein Mittel des gleichberechtigten Austauschs und der politischen Willensbildung. Auf allen besetzten Plätzen der letzten zwei Jahre wurden damit weltweit Erfahrungen einer neuen demokratischen Kultur gesammelt. Asambleas sind ein- und nicht ausschliessend, weil keine Mehrheitsentscheidungen getroffen werden, sondern mit Konsensverfahren experimentiert wird. Und es ist damit auch nicht gleichmacherisch oder vereinheitlichend, weil die Unterschiede in Positionen transparent werden und nebeneinander stehen bleiben können. Zudem haben Asambleas eine besondere Funktion, was die Selbstermächtigung von uns Menschen angeht. Sie sind bestens geeignet, die angebliche Komplexität unsere gesellschaftlichen Problem zu entschlüsseln und das Politkersprech zu entlarven. Sie generieren praktische Handlungsanweisungen konkreter Alternativen und zeigen uns damit unsere Möglichkeiten auf. Kurzum, diese Versammlungen können helfen, aus nicht mehr demokratisch repräsentierten Subjekten ein Kollektiv mündiger Menschen zu bilden. Und das vielleicht allerwichtigste, sie bringen mit den Menschen auch die Menschlichkeit zurück in die Sphäre des Politischen. Nach dreißig Jahren neoliberaler Hegemonie mit der Vermarktlichung aller Lebensbereiche, welche das Konkurrenzdenken bis in die engsten Familienkreise getragen hat, wird in diesen Versammlungen Zusammenhalt (auch in Abgrenzung gegen die 1%) spür- und erlebbar und damit als reale Alternative auch greifbarer. Genau diese solidarische Praxis und daraus hervorgehende Selbstorganisierungsprozesse könnten entscheidende Schlüssel sein, ein Gemeinwesen vollkommen neu zu errichten.

 

Allerdings sind die Asambleas im bisherigen Konzept von Blockupy eher ein Anhängsel. Die interventionistisch geprägten AkteurInnen im Bündnis haben eben von Anfang an den Schwerpunkt auf eine Kampagne zivilen Ungehorsams gelegt. Schon die Demonstration ist ein eher strategisches Element, um überhaupt an Attac, Gewerkschaften und Linkspartei anschlussfähig zu werden. Und wer in der Organisation für Blockupy hierarchiefreie und basisdemokratische Prozesse sucht, wird sich schon einigermaßen wundern, wenn er hauptsächliche informelle Machtstrukturen und herkömmliche Delegationsverfahren vorfindet.

Jedenfalls mit einem Zeitfenster von einer Stunde noch nach der Abschlusskundgebung der Demonstration haben die Asambleas allenfalls die Möglichkeit eine Wirkung in unsere internen Kreise zu entfalten. Auch die angedachte Fragestellung, die auf ein ‚wie weiter mit Blockupy’ abzielt, ist sehr eng. Aber vielleicht wächst ja mit diesen Erfahrungen das Vertrauen in offene Prozesse und erweitert sich damit auch mittelfristig unsere Protestkultur. Wenn wir nach Spanien schauen, wirkt es ja geradezu so, dass die Demonstrationen einzig noch als Verkehrsmittel zum Zweck der Versammlung herhalten.

 

Der Frage, wie wir PolitaktivistInnen mit normalen FrankfurterInnen in Austausch kommen, hat sich nun die ‚Asamblea AG’ angenommen, die eine der letzten arbeitenden Überbleibsel aus Berliner Occupy Zusammenhängen ist. Sie werden am Freitag um 17 Uhr eine Asamblea an der Konstabler Wache durchführen, in die sie aktiv PassantInnen einbinden wollen. Die Fragestellung ist folglich, was halten die Menschen in Frankfurt von Blockupy? Es verspricht eine spannende Debatte zu werden, kurz nachdem in der Stadt eine Vielzahl ungehorsamer Aktionen stattgefunden haben wird, die allesamt nur symbolischen Charakter haben, der herrschenden Lesart folgend jedoch angeblich Gewalt darstellen. Aber was bleibt uns übrig, als den direkten Austausch auch mit denjenigen zu suchen, die uns vielleicht erstmal unsympathisch weil fremd sind. Daher ist stark zu hoffen, dass weitere solcher Initiativen von AktivistInnen während der Aktionstage in der Stadt gestartet werden und nicht das Camp zum selbstreferentiellen Mittelpunkt von Blockupy wird.

 

Lasst uns also beginnen, ‚Echte Demokratie Jetzt!’ nicht nur zu fordern, sondern sie sofort zu praktizieren und einzuüben. Lasst uns die Konstabler Wache zur Agora unserer sozialen Bewegung machen. Kommt nach Frankfurt und lasst uns über die ganze Scheißkrise auch ins Gespräch kommen und gemeinsam Wege entwickeln, wie wir von der Empörung zu Alternativen kommen können. Es ist höchste Zeit!

 

Blockupy Frankfurt. Eine andere Welt ist möglich.

CC-BY-ND

Der Zins schläft nicht!

8. April 2013 in Blog - alle Themen

Wilkommen im Zeitalter der Konkursverschleppung.
An statt die Karten zu legen, ein Scheitern einzugestehen (ich erinnere in dem Zusammenhang gerne an das Scheitern des sogenannten Kommunismus / Sozialismus) besteht das politische Handeln darin, in den Ländern Sündenböcke zu finden.
Wie in solchen Fällen üblich benötigt man einen Aussenfeind (faule Südländer), Feinde im Innern (Minderheiten) und eine starke Propaganda, abgesichert durch einen Clan mächiger Medienkonzerne.
“Ich habe von allem nichts gewusst” Wirklich?
Es ist klar zu sehen wie nach und nach die Menschen die ihnen gelieferten Erklärungsmodelle übernehmen, diese neue Rechte in Deutschland kommt nicht von ungefähr, scheint wie gezüchtet.
Der Kapitalismus hat Menschen hervorgebracht, die jeden Scheiß unreflektiert mitmachen. Wachstum ist dabei der Tribut der erbracht werden muß. Dazu werden die meisten Rohstoffe dieses Planeten vergeudet. Für den Zins. Der fordert immer mehr.
“Ich habe von allem nichts gewusst”
Mehr. Holt noch mehr raus, führt Kriege um die letzten Rohstoffe, tötet einander.
“Ich habe von allem nichts gewusst”
Mißtraut dem Nachbarn. Erkläre sie zu Schmarotzern. Les deine Zeitung, seh Fern, kauf Dir mal was Schönes.
Den Zins zahlst DU. Gemeinsam mit deinem Nachbarn. Denn die Konkursverschleppung ist nicht auf ein Land begrenzt, so sicher wie die Sonne nicht nur auf ein Land scheint.
Grenzen von Oben für Unten. Zeit der Zelte?

Es wird der Tag kommen,
an dem die Kinder des Weißen Mannes
sich wie Indianer kleiden werden,
Perlenschnüre und Stirnbänder tragen werden.
Aus dieser Generation
werden unsere ersten wahren
nichtindianischen Freunde hervorgehen.

Aus einer Prophezeihung der Hopi-Indianer

(R)EVOLUTIONÄR NEUE MENSCHEN vs CONTRAS

22. September 2012 in Blog - alle Themen

Es führt kein Weg daran vorbei, diese Sachen jetzt sachlich und mit allen Details aufzuarbeiten. Occupy Deutschland befindet sich in einer Phase, die schon in anderen Ländern / Städten / Camps durchschritten werden musste. So ist es leider. Und in dieser Phase ist die Bewegung mit inneren Prozessen beschäftigt, denen wir uns alle stellen sollten…

*Mumblegate*, *Abhör-Skandal*, *Schmutz-Kampagnen* immer wieder die klassischen *Troll-Attacken* in der Asamblea247, Gerüchte-Köche am Werk, Shitstorms und gestern abend der *Admin-Putsch* in der Überregionalen Vernetzungsgruppe – heute wird Marilla Reich mit der *CEM Verbalattacke* angegangen….

Und wohin lassen sich alle diese *Angriffe* zurück recherchieren? Ja, leider sind es immer wieder Pxxx XXXXX-XXXX und ihre Mitläufer aus dem EDJDF und OGDF. Ziel der Attacken bin immer wieder ich und eine Gruppe von engagierten und politisch-aktiven Occupy Aktivisten (Anluven Schotendicht, Andreas Vetter, Michael Haferkorn, Florian Hausschild, Ralf Sommer, Maestro Symbiont, Maestro Que, Noreen Chen u.v.a.). Diese Woche wurden wir jeden Tag mit *neuer Munition* angegriffen. Die Contras (dies ist mein neuer Begriff für alle die innerhalb der Occupy Bewegung destruktiv und dogmatisch agieren) scheinen seit der Veröffentlichung von Pxxxxx’s Papier “Aufklärendes & Abklärendes” (Archivierung: http://on.fb.me/11s2IfA ), in der Vorwoche, einen virtuellen Krieg auf Facebook erklärt zu haben… Weiterlesen →

Einladung zur Occupy Deutschland Vollversammlung (General Assembly, Asamblea)

11. September 2012 in Blog - alle Themen

Es gibt auf Facebook mehrere Informationsforen und Diskussionsforen – was bisher fehlt ist eine Gruppe, die sich an der Idee der Vollversammlung (General Assembly, Asamblea) orientiert.

 

Damit die Bewegung nach aussen ein Bild abgeben kann, haben wir uns entschieden diese Facebookgruppe zu begründen, um Stimmungsbilder, Feedback, Lösungsfindungen und Ideen aus der Bewegung sichtbar zu machen – als Inspiration und zur Orientierung für alle Menschen, die sich über die Bewegung informieren oder die in der Bewegung mitmachen wollen.

 

Occupy Deutschland Vollversammlung (General Assembly, Asamblea): https://www.facebook.com/groups/205800089551110/

 

Diese Vollversammlung (VV) ist aus den Bewegungen aCAMPada, Indignados, Echte Demokratie jetzt!, Occupy und Global Change entstanden und versteht sich als revolutionäres Plenum der Protestbewegung.

 

Die Idee einer Online-Asamblea kann durch Facebook Umfragen, Likes und Teilen der Inhalte, sowie Kommentare umgesetzt werden. Nicht als Ersatz für eine echte Asamblea, aber als Inspirationsquelle, Orientierung, Feedback-Möglichkeit und für Stimmungsbilder.

 

Alle Themen sind erwünscht, solange die Posts mit den Facebook-Regeln und den Gruppenregeln konform gehen.

 

Hinweis: Wir hatten bei uns in vielen Gesprächsgruppen immer eine große Regel: Wer nur kritisiert, aber nichts beizutragen hat (z.B. eine Alternative oder Gedanken zum Lösen des Problems), möge bitte zugunsten der Gruppe und im Sinne des Fortschritts der Diskussion schweigen.

 

Hier sind die Gruppenregeln, die von jedem Teilnehmer verbindlich anerkannt werden, wenn eine Aufnahme in die VV gestellt wird: https://www.facebook.com/groups/205800089551110/doc/205806499550469/

 

Global Change? Wir scheitern gerade (erstmal) an uns selbst!

30. August 2012 in Blog - alle Themen

“Wie konntet ihr zulassen, dass diese Personen das Steuer übernehmen? Wie könnt ihr zusehen, wie alles zerstört wird, was ihr bereits aufgebaut hattet?” schreibt “Weibliches Wesen” in ihrer Notiz auf Facebook: https://www.facebook.com/WeiblichesWesenWW/posts/337148049710547

Erstmal Danke Weibliches Wesen, oft sind es die weiblichen Kräfte, die die Männer wieder zur Vernunft bringen – in diesem Sinne bin ich sehr dankbar für Deinen Impuls.

Und ich möchte dazu kurz etwas schreiben: Was wir innerhalb der Bewegung – weltweit – erleben – innerhalb von Facebook aber auch innerhalb der Arbeitsgruppen – ist das wir wahrnehmen müssen: zu Wenige sind in der Lage / zu Wenige besitzen noch die Fähigkeiten, empathisch, interessiert, kooperativ und im Vertrauen mit anderen zu interagieren. Weiterlesen →

List of ten easy daily adventures of GlobalChange

27. August 2012 in Anleitungen & Tutorials

 

 

List of ten easy daily adventures of #globalchange - #occupy #money: act now. Please inspire and share… Yeah!

ATTENTION PLEASE/Acampada/Occupy/Global Change Berlin Jahrestreffen!

8. August 2012 in Blog - alle Themen

ZU FOLGENDER VERANSTALTUNG WIRD JETZT ÜBERALL EINGELADEN

Alle Mitstreiter vom letzten Jahr sind natürlich sowieso herzlichst eingeladen! =). Also an Alle Revolutionäre :)
Ich stelle mir ein offenes Treffen vor, vllt mal wieder eine Sitzkreis Assamblea wie am Anfang, wo jeder sagen kann was ihm auf dem Herzen liegt und was ihn über das Jahr hinweg so bewegt hat.
Neue Vorschläge über das weitere Vorgehen von Occupy Berlin und alle anderen Städte sind natürlich auch erwünscht. Lasst uns den Alex wieder so kreativ beleben wie wir es schon einmal gemacht haben und den Leuten zeigen das sie ihre Stimme nicht zum abgeben sondern zum aussprechen haben! ;)

Schirme so wie weitere Terrorwerkzeuge bitte nur auf eigene Gefahr mitbringen! ;)

 

TREFFPUNKT IS AM 25. AUGUST UM 15 UHR AUFM ALEX ODER AM NEPTUNBRUNNEN BEI UMBRELLA PEACE ART.  WIRD NOCH ZEITNAH BEKANNTGEGEBEN

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=egg1uf_PC4E

 


 

 

 

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Zeitung der Occupy-Bewegung Hamburg

26. Juni 2012 in Blog - alle Themen

Die Zeitung Human Mic* ist von Mai/Juni 2012.

-> 3. Human Mic

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*** NEIN ZUM ESM und NEIN ZUR NPD ! ***

7. Juni 2012 in Blog - alle Themen

Sehr geehrte PressevertreterInnen,

für kommenden Freitag, haben die “Freunde des Grundgesetzes” zu einer Anti-ESM Demo unter dem Motto „Ja zum Grundgesetz heißt Nein zum ESM. Ja zur Republik und souveränen Staaten in Europa. Nein zur Finanzdiktatur“, in Berlin aufgerufen. 
Führender Mitveranstalter ist u.a. die marktradikale und erzkonservative Lobbyorganisation “Zivile Koalition e.V.”, als deren Vorsitzende und Sprecherin Beatrix von Storch zeichnet, die gemeinsam mit ihrem Mann, Sven von Storch, mehrere miteinander verflochtene Organisationen leitet. Erwähnt sei deren “Allianz für den Rechtsstaat e.V.”, die sich für die Rückgabe des in der DDR enteigneten Großgrundbesitzes an die alten Junkerfamilien einsetzt.

Nun hat auch noch die NPD ihr Erscheinen angekündigt.


Da wir im Gegensatz zu reaktionären und nationalistischen Positionen, welche die Vormachtstellung Deutschlands in Europa aus ökonomischem Interesse erhalten wissen möchten, die Herrschaft von Menschen über Menschen generell ablehnen, distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von den oben genannten OrganisatorInnen, UnterstützerInnen und allen nationalistischen Beteiligten der Demonstration – nicht aber von den Menschen, die aus anderen politischen Motiven die Demo besuchen werden.
 Da wir uns dem Kampf für souveräne und selbstbestimmte Menschen und nicht dem *Zurück zur Nationalstaatlichkeit* verschrieben haben, wird es für uns keinerlei inhaltliche Überschneidungen geben, um mit dem genannten Bündnis gemeinsam gegen den ESM auf die Straße zu gehen.

Zugleich möchten wir betonen, dass unsere Ablehnung der nationalistischen Motive von Teilen des Bündnisses eine inhaltliche Kritik am ESM nicht ausschließt. Im Gegenteil: Der ESM und das daran gekoppelte Vertragswerk “Europäischer Fiskalpakt” verschärfen die ökonomischen Verwerfungen in den von der Krise (aktuell) am meisten betroffenen Gesellschaften und beschleunigen den Abbau sozialer und demokratischer Rechte in ganz Europa. Diese Zwangsvertiefung des europäischen Integrationsprozesses – im rhetorischen Gewand ökonomischer “Notwendigkeiten” – leugnet jede ökonomische und soziale Alternative zur herrschenden Krisenpolitik. Sie bedeutet eine europaweite Ausdehnung von Spardiktaten – ohne nennenswerten Einbezug der europäischen Gesellschaften – sowie eine weitere Stufe im (Krisen-)Prozess der Umverteilung von unten nach oben.

AktivistenInnen des Arbeitskreises Anti-ESM von OccupyBerlin / EDJ / Indignadxs / OccupyBerlinBiennale
Infos zum Demo-Bündnis:
“Freunde des Grundgesetzes”: http://eurodemostuttgart.wordpress.com/
Ja zum Grundgesetz heisst Nein zum ESM/facebook: https://www.facebook.com/events/348458641886201/
Zivile Koalition: http://lobbypedia.de/index.php/Zivile_Koalition
BürgerKonvent: http://lobbypedia.de/index.php/B%C3%BCrgerKonvent
BürgerKonvent/die „rechte APO“: http://www.nachdenkseiten.de/?p=10678
Allianz für den Rechtsstaat e.V.: http://www.derrechtsstaat.de/
Suchphrase (statt Link):
”NPD Berlin”

Protokoll zur Occupy Berlin Hauptversammlung und Diskussion am 02.06.2010

4. Juni 2012 in Protokolle

Was wollen wir in der Occupy Bewegung? – Selbstreflexion, Ausblicke und Ziele

2. Juni 2012, 14-19 Uhr, KunstWerke, Auguststraße 69
ca. 40 Teilnehmer_innen
Thematische Anschlussveranstaltung: 5. Juni 2012, ab 18 Uhr, KunstWerke

[English Version Below]
Transcript of the General Assembly and discussion
What do we want in the Occupy Movement? – self reflection, prospects and aims
2nd June 2012, 2-7 pm, Occupy Hall at KunstWerke, Auguststraße 69
ca. 40 participants
Thematically connected event: 5th June 2012, 6pm, Kunstwerke

Zunächst wurden mögliche Themen gesammelt und mithilfe des Systemischen Konsensierens
(Infos zur Methode: www.sk-prinzip.eu) folgende Prioritätenliste erstellt: Weiterlesen →