#StopWatchingUs – Kundgebung anlässlich Sondersitzung im Bundestag zum NSA-Skandal

Wann: 18 Nov 2013 12:00 - 14:00

Wo: berlin, pariser platz pariser platz 1 10117 berlin
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#StopWatchingUs - Kundgebung anlässlich Sondersitzung im Bundestag zum NSA-Skandal

         Aufruf zur #StopWatchingUs Kundgebung

Am 18.11.2013
12.00 – 14.00* Uhr
Pariser Platz, Berlin

Am 18.11. findet im deutschen Bundestag eine Sondersitzung zum Spionageskandal statt.

Wir, die Berliner Gruppe des Bündnis #StopWatchingUs rufen dazu auf, dies zum Anlass zu nehmen und erneut mit uns gegen die ausufernde Überwachung zu demonstrieren. Denn obwohl sich die ehem. Regierung empört über die Abhör- und Datenspeicherpraxis der Amerikaner zeigte, werden sowohl auf nationaler, wie auch auf europäischer Ebene Milliarden an Steuergeldern investiert, um die Überwachung der BürgerInnen weiter auszubauen.

Überwachung schützt nicht die Freiheit, Überwachung schränkt sie in erheblichem Maße ein.
Wer zum Beispiel schon einmal eine Freundschaftsanfrage seines Arbeitgebers oder des Lehrers auf Facebook bekommen hat merkt schnell, dass Privatsphäre da aufhört, wo Kontrolle durch Überwachungsmöglichkeiten anfängt.

Ohne die Garantie des Staates die Privatsphäre zu schützen und vertrauliche Kommunikation zu gewährleisten, sind die Grundbedingungen für eine freie Gesellschaft nicht mehr vorhanden.

Aufgrund unserer Geschichte können wir bestätigen was Benjamin Franklin treffend formulierte:

„Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

Statt mehr Überwachung, muss die Konsequenz aus der Späh-Affäre deshalb ein Abbau von Überwachung sein. Der kostengünstigste und einfachste Datenschutz besteht nämlich darin, die Daten erst gar nicht zu sammeln.

Entsprechend werden wir uns kritisch mit der Vorratsdatenspeicherung und dem Ausbau der europäischen und deutschen Geheimdienste, sowie mit dem Asyl für Edward Snowden auseinandersetzen. Die Gewährung von Asyl für bedrohte Menschen ist nicht verhandelbar! Die Forderung nach Asyl ist zugleich eine Solidaritätsbekundung an alle Whistleblower oder die die es werden möchten.

Ihr seid dazu eingeladen das moderierte „offene Mikrofon“ für eure Kritik und eure Anregungen rund um das Thema Überwachung zu nutzen.

Bisher vorgesehene Redebeiträge zu den Themen:

Demokratie & Netzpolitik
Pressefreiheit & Guardian
Asyl für Snowden?
Versagen der Geheimdienste
Presseverhalten
BND Neubau
Vorratsdatenspeicherung
Living Earth Simulator
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Bis Montag 11.11.2013 um 20:00 Uhr können noch Redebeiträge in das Programm aufgenommen werden um den zahlreichen Aspekten der Thematik gerecht zu werden.
Anmeldungen, Anregungen bitte an:
berlin@stopwatchingus.org

Neben den Redebeiträgen gibt es Musik, einen Fragensammler und alles das, was Ihr sonst noch möglich machen wollt.

* Die Länge der Kundgebung ist Abhängig von den Redebeiträgen und Interesse der Öffentlichkeit. Die Kundgebung ist bis 18:00 angemeldet.

Eine interaktive Teilnahme wird via Twitter, Livestream sowie einem Chat möglich sein.

Weitere Infos hier:  http://stopwatchingus.info/

 

 

 
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