Ein letztes Ständchen für den Kapitalismus

Wann: 23 Dez 2012 12:00 - 18:00

Wo: Rachels House (12 Uhr)/Lafayette(14 Uhr) Rykestraße 10 10405 Berlin
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    • Capitalisms Last Christmas Carol Tour…Berlin / London / Madrid…English below
      Probe unmittelbar bevor den Auftritt um 12 Uhr in der Rykestr. 10, Klingeln bei Seven / Clarke
      14 Uhr START – UG GALERIE LAYFAYETTE Berlin: Was eignet sich besser, um ein Jahr der Sparzwangspolitik in der festlichen Zeit zu zelebrieren, als durch Gesang?
      Wenn selbst die Jungfrau Maria ihren Esel verkaufen muss um ihre Wasserrechnung zu bezahlen, wie im spanischen Lied „The Fat Rich Fish“. Wenn die Griechen gezwungen sind, einen Großteil ihres Lohns durch Steuern, in die Investition deutscher Waffen, abzuführen, wie in dem Song „ All i want for X-Mas is my own Euro Army“. Oder aber wie beim Lied „Stille Nacht“, über den als Einzigen, in heiliger Ruh schlafenden , deutschen Banker, der sich mit Frau Merkel seinen Gabentisch deckt. Berlin besingt, das ein System das in sich verfault ist, endlich der Vergangenheit angehören muss. So geht die Botschaft dieser Weihnachtsbeweihräucherung

      in Richtung der Profiteure der „Krise“ bei den Banken und der Konsumenten in den Luxus-Shoppingcenter-Tempeln in der deutschen Hauptstadt mit der Aussage: Die Party für die Banken ist vorbei und nun beginnt das festliche Jahr der Menschen 2013. Lasst uns den Raubtierkapitalismus einpacken und sehen wie viel Spaß es machen und vor allem, wie fair es zugehen kann, ohne dieses System. In der Woche vor Weihnachten starten die Städte London, Berlin und Madrid koordinierte Anti-Austeritäts-Aktionen in Form von Sternensängerchören. Aktivisten aus dem Umfeld der Occupy Bewegung in Berlin und London und dem 15-M-Movement in Spanien überbringen ihre Botschaften an die Boni-Banker und Weihnachtskonsumenten mit Texten wie:
      „Stille Schulden, Heilige Schulden, alle haben Schuld, alles ist ruiniert“. Die Aktion markiert den Beginn einer europaweiten Serie von Events, die sowohl das Zahlen der von Banken erzeugten Schulden, als auch jegliche Austerität (Sparzwänge) als Rechtfertigung für Privatisierung und hohe Profite für Wenige, ablehnt. Londons Botschaft ist die Folgende:
      Wenn das jetzt nicht das letzte kapitalistische Weihnachten ist, dann ist es wahrscheinlich auch u.a. das Letzte der Gesundheitsversorgung in Großbritannien.

      In Madrid liegt der Fokus größtenteils auf dem Bankenrettungsthema, den massiven Einschnitten in Gesundheits- und allen anderen Sozialleistungssystemen, sowie den steigenden Mieten gegenüber den sinkenden Löhnen.

      Fazit:
      Diese Aktionen sollen beleuchten, wie die Polit- und Finanzeliten, die die Menschen in Europa ruinieren, miteinander verbunden sind und das diese Menschen, die sich dagegen wehren, dazu ebenso in der Lage sind. Wir sitzen fast Alle in einem Boot, bis eben auf die Banker, die privaten Krankenversicherer, jegliche Politiker und Lobbyisten, für die Austerität nicht Arbeitslosigkeit und Verlust jeglicher Lebensgrundlage bedeutet, sondern quasi Bescherung an jedem Tag im Jahr.

      ENGLISH HERE:

      Rehearsal immediately before the performance – at 12 am in the Rykestr. 10 / Ring at Seven / Clarke- then together with the train to the venue no.1. Galerie Layfayette at 2pm, Basement. (lower ground floor)

      What better way to celebrate this festive austerious season as in song? When even the Virgin Mary has to sell off her donkey to pay her water bill, as in the Spanish song – the Fat Rich Fish, when the Greeks are forced to spend a big chunk of their latest loan on German weapons as in All I want for Christmas is my own Euro-Army, or when the only European ‘sleeping in heavenly rest’ is the German banker with Merkels help as in the song Silent Night.
      Yes, while collecting and composing these and other Christmas carols, the international singers in Berlin realised, a system that’s this rotten, really has to go. So the the message of Christmas cheer, which we’ll be delivering to the profiteers of the crisis in the banks and luxury shopping malls of Germany’s capital in several European languages is this: The party time for the banks is over, and now the people’s festive season begins. So let’s send capitalism packing and see how much fun and above all how fair 2013 could be without capitalism…

      The texts are written in huge letters on cardboards so you don’t need to learn them off by heart.

      This is the very first common action by the Agora99 Disobedience Action network, which is a working group formed at the Agora99 activists conference held in Madrid in October.

      http://www.facebook.com/events/448057591897574/
      Here is the international group page:
      http://www.facebook.com/groups/445385765498694/?ref=ts&fref=ts

 
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