Aktionstag gegen Rassismus und Intolleranz

Wann: 5 Mai 2012 12:00 - 21:00

Wo: Brandenburger Tor Pariser Platz 10117 Berlin
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Aktionstag gegen Rassismus und Intolleranz

Aktionstag gegen Rassismus und Intoleranz

Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis aus Gewerkschaften, Organisationen
und Parteien ruft zu einem Aktionstag gegen Rassismus und Intoleranz
auf. Am 5. Mai wird von 12 bis 21 Uhr vor dem Brandenburger Tor ein
kraftvolles Zeichen gesetzt werden.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, zivilgesellschaftliches Engagement zu zeigen
und für eine vielfältige Gesellschaft zu demonstrieren. Man will nicht immer
nur nach menschenverachtenden „Terrortaten“ Gesicht zeigen, sondern
durch zivilgesellschaftliches Engagement Rassismus und Intoleranz entgegen
treten. So wird erstmalig gemeinsam aus der Mitte der Gesellschaft für ein
Miteinander und Zivilcourage demonstriert.
In einem gemeinsamen Bündnistext heißt es unter anderem:
„Die Ablehnung von Rassismus und Intoleranz ist leider nicht selbstverständlich.
Wohin menschenverachtende Ideologien und Einstellungen führen können, zeigte
hierzulande der Fall der „NSU“. Nachdem deutsche Polizeibehörden im November
2011 die Existenz dieser rechtsextremistischen Terrorgruppe entdeckten, waren sie
überrascht – und die Öffentlichkeit erschrocken. Auch nach dem Staatsakt vom 23.
Februar gibt es mehr offene Fragen zum Verhalten von Verfassungsschutz und Polizei
als Antworten.
Wir dürfen die staatlichen Behörden nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Wir
dürfen aber auch nicht die Illusion haben, die Bekämpfung von Rassismus und Intoleranz
könnte staatlichen Behörden überlassen werden. Oft sind auch Behörden Teil
des Problems.“

Das Programm ist dreigeteilt. Von 12 bis 16 Uhr werden an Infoständen die Arbeit
von Organisationen dargestellt werden, die sich gegen Rassismus und Intoleranz
engagieren. Zeitgleich wird auf der Bühne einzelne Organisationen sich vorstellen.
Ab 16 Uhr findet die Hauptkundgebung mit Frank Bsirske, Annetta Kahane und Kenan
Kolat statt.
Ab 19 Uhr wird ein Kulturprogramm angeboten werden wo unter anderem die Szenebands
Tsunder, Walakatah oder auch Neofarius auftreten werden.
Aber auch Kunstprojekte von Schülerinnen und Schülern oder der Initiative gegen
das Chipkartensystem werden aufgeführt werden. So will die Initiative ein Wohnzimmer
auf dem Platz des 18. März aufbauen und so auf die Situation der Flüchtlinge
in Deutschland aufmerksam machen. Schüler und Schülerinnen von verschiedenen
Berliner Schulen sind gerade bei dem Versuch einen mehrsprachigen Rapsong
zum Thema Rassismus und Intoleranz zu erstellen, die Hoffnung besteht, das er bis
zum 5.5. fertig gestellt und auf der Bühne Uraufgeführt werden kann.
Auf den Internetseiten vieler teilnehmender Organisationen und Vereine wird
die Veranstaltung beworben. Zusätzlich kann man die Veranstaltung auch
auf facebook finden:
„http://www.facebook.com/events/261281373957744/

 
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