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Der 1.Mai ist ein Kampftag!

25. April 2013 in Sonstiges

Die Revolution ist großartig, alles andere ist Quark!

Verelendung, Krepieren an behandelbaren Krankheiten, Krieg, die Zerstörung sozialer Sicherungssysteme, rassistische und antisemitische Hetze und Gewalt, Verdrängung armer Menschen aus den Zentren der Städte, Umweltzerstörung, Ausbeutung und Unterdrückung – das ist der alltägliche Terror des Kapitalismus. Das Kapital hat kein Interesse an Glück oder Gesundheit. Die Überwindung dieses weltweiten Ausbeutungssystems ist notwendige Voraussetzung für die Gestaltung einer an den Bedürfnissen aller Menschen orientierten klassenlosen und herrschaftsfreien Gesellschaft – jenseits von Kapital, Staat und Nation.

Das geht nicht von heute auf morgen, es liegen große Anstrengungen vor uns. Die Revolution ist kein Sonntagsspaziergang. Weltweit verknüpfen wir soziale Kämpfe und streiten für eine bessere Welt. Dazu schließen wir uns zusammen, organisieren uns, lernen gemeinsam, setzen uns kritisch-solidarisch auseinander und wagen viel. Denn Freiheit ist nur möglich im Kampf um Befreiung – am 1. Mai, jederzeit und überall.

1.Mai | 18 Uhr | Spreewaldplatz (Nähe U-BHF Görlitzer Bahnhof)

Hier geht’s weiter:

http://erstermai.nostate.net/web/index.php/home/40/198-aufruf-des-revolutionaeren-1mai-buendnis-2013

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3 Antwort auf Der 1.Mai ist ein Kampftag!

  1. Das Kapital ist ein altes, beschmutztes Sinnbild, welches nicht mehr funktioniert etwas zu ändern. Es hat nur geholfen die Monarchie zu köpfen. Ihr könnt euch nur darauf berufen, Gerechtigkeit ist das Ziel und das der Weg umgesetzt werden muß.

    Auch in der DDR war die Situation nicht anders. Es gab dort auch die oberen 10000.

    Wir sind alle Menschen und müssen uns die Ressourcen teilen, das ist alles was zählt. Keine Biebel, keine Bücher, sondern das was jeder Mensch braucht.

    • „Das Kapital ist ein altes, beschmutztes Sinnbild, welches nicht mehr funktioniert etwas zu ändern.“

      Wie bitte ist das gemeint? Das Kapital ist kein Sinnbild, sondern es ist Dreh- und Angelpunkt unserer Gesellschaft. Was funktioniert nicht mehr?
      Du willst etwas ändern, Gerechtigkeit und jedem das geben, was er zum leben braucht? Da führt nur ein Weg zum Ziel. Befasse dich mit Gesellschaftswissenschaft. Lerne was vorherige und die heutige Gesellschaft falsch machen. Historische Persönlichkeiten wie Marx haben im erkennen der gesellschaftlichen Zusammenhänge wichtige Erkenntnisse gesammelt. In der Wissenschaft wirft man gewonnene Erkenntnisse nicht einfach über Bord, sondern baut darauf auf und gewinnt weitere Erkenntnisse hinzu. Die wichtigste Erkenntnis der Gesellschaftswissenschaft ist es, dass der Spätkapitalismus wie wir ihn heute erleben, abgelöst werden muss, sonst führt er uns in den zivilisatorischen Untergang.

      Wer einfach ohne Plan beginnt Änderungen zu wollen, der läuft Gefahr genau das Falsche zu tun und verfällt möglicherweise irgendeinem Irrglauben, wie dem Mhytos der BRD GmbH oder anderen Verschwörungstheorien, welche uns am Ende in den Faschismus führen und somit tun wir dann genau das, was die Herrschenden wollen, damit der Kapitalismus in seiner jetzigen Form weiter geführt werden kann.

      Ach ja, in der DDR war die Situation schon anders. Vom gesellschaftswissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen war das politische System in der DDR wesentlich gerechter und weiter entwickelt, als das im heutigen Deutschland. Einem entwickelten Konsum-Kapitalismus, in dem scheinbar jeder ein Auskommen hatte war der Ostblock jedoch unterlegen. Der relative Wohlstand, in dem die Bürger der kapitalistischen Staaten in den Achtzigern lebten, schien den Menschen die bessere Alternative zu sein. Jetzt sehen wir was daraus geworden ist. Der kapitalistische Wolf hatte nur Kreide gefressen. Die sozialen Sicherungssysteme in den kapitalistischen Staaten sind weitgehend zerstört. Der Spätkapitalismus führt uns zurück in die Ungerechtigkeit und Armut des Frühkapitalismus, die wir alle als überwunden glaubten.

      • So sehe ich es auch.

        - Ihr zwei seit dennoch wenig entfernt voneinander: Geändert werden muss unser Zusammenleben;
        in´s MITeinander statt AUFeinander (im Sinne der Ausbeutung).

        Der Weg dahin ist vielfältig, und er beginnt IN jedem selbst.

        Herzliche Grüße.

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