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Inge Viett auf der Demonstration gegen die Münchner »Sicherheitskonferenz«

5. Februar 2013 in Sonstiges

Wenn man die aktuell-politische Weltlage betrachtet, dann kann man schnell den Überblick verlieren, oder es fällt einem oft schwer Zusammenhänge zu begreifen. Warum zum Beispiel interveniert der Westen hinter vorgehaltener Hand in Syrien? Was machen französische Kampftruppen in Mali? Warum suggeriert man uns einen deutschen Abzug aus Afghanistan, der in Wirklichkeit keiner ist. Wie wird aus diesem ganzen Wirrwarr ein zusammenhängendes und klares Bild?

Wer politischen Durchblick hat und sich die Sicht von den Qualitätsmedien nicht verschleiern lässt kommt irgendwann dahinter, doch nichts beschreibt die aktuelle Weltsituation so präzise und so brillant, wie die Rede von Inge Viett auf der Demonstration gegen die Münchner »Sicherheitskonferenz«. Der Text öffnet die Augen und löst die Schleier auf. Lest ihn so lange das möglich ist, denn ich bin sicher, dass dieser Text bald aus dem Internet verbannt sein wird.

Ein Auszug:

„Warum sind wir nicht Millionen. Wissen die Menschen zu wenig, was um sie herum vorgeht? Ich glaube nicht, denn zwei Drittel der Bevölkerung wollen keine Kriegspolitik. Was sie hindert, ist zum einen das Gefühl der Ohnmacht und zum anderen die Illusion, die Hoffnung auf eine »vernünftige« Politik, auf eine »vernünftige« Regierung mit »vernünftigem« Personal. Diese Illusion bestimmt das Verhalten so vieler Menschen hier und reicht weit in die linke Bewegung hinein. Gutgläubige, Friedensbewegte und aufrichtige Demokratinnen und Demokraten appellieren an die Herrschenden, machen Aufklärung und Propaganda für eine bessere Welt. Diese Hoffnung erfüllt sich jedoch nicht.“

Hier der gesamte Text, bitte unbedingt lesen:

http://www.jungewelt.de/2013/02-04/008.php?sstr=inge|viet

 

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