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East Side Gallery retten! Keine Luxuswohnbebauung auf dem ehemaligen Todesstreifen

22. Februar 2013 in Blog - alle Themen

Ein anschauliches Bild und eine Fotooptische Illustration des geplanten Hochhauses war hier einst zu sehen, schade das wir es nicht mehr zeigen dürfen. Am 8. August 2013, erreichte uns diese Email.

Betreff: Auffordeurng um Löschen des Fotos “Living Levels”

Nachrichtentext:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie benutzen auf Ihrer Webseite eine Ansicht unseres Bauvorhabens “Living Levels” an der East Side Gallery. Sie besitzen keine Bildrechte an diesem Bild.
Daher fordern wir Sie hiermit auf, das Bild sofort von Ihrer Webseite zu entfernen, da wir sonst gezwungen sind, rechtliche Schritte einzuleiten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern unter 030/20073[...] zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
cic property & development gmbh
J* R*

Dieser unsägliche Baukörper ohne jegliche soziale Kompetenz und von unfassbarer Ignoranz gegenüber dem Bürgerentscheid “SPREEUFER FÜR ALLE!” ist unmoralisch und verwerflich!

Letzte Chance das Living-Levels-Hochhaus mit Baubeginn März 2013 zu verhindern! Geplant ist der Bau des 14-geschossigen, 63 Meter hohen und mit Tiefgarage ausgestatteten sogenannten “Living Levels”-Hochhauses zwischen der East Side Gallery und der Spree. Realisiert soll das Bauvorhaben durch den mittelständigen, berliner Investor “Living Bauhaus”. Es sollen ca. 50 Luxuseigentumswohnungen entstehen. Zu kaufen gibt es die Luxus-Wohneinheiten bereits bei Immonet.de ab 7.800,- Euro/qm! http://www.immonet.de/angebot/19786949 Geplanter Baubeginn soll März 2013 sein!!!

Wir sind für eine komplette Neudefinition des “Planwerks Innere Stadt” im Bereich der “oberen Stadtspree” (ehemals “Mediaspree-Gebiet”) durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Das längst überholte Konzept von Privatisierung und Gewinnmaximierung durch Verdichtung und Bebauung mit Büros, Einkaufscentern und Luxuseigentumswohnungen, verbunden mit der Aufwertung des Gebiets der oberen Stadtpree, der Verdrängung der alteingesessenen Bevölkerung und der Vernichtung der viel gelobten kulturellen Attraktionen im Spreegebiet sollte endlich und endgültig über Bord geworfen werden zugunsten der (Re)Kommunalisierung der Spreeufergrundstücke und zugunsten einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Stadtplanung, geprägt durch soziale und ökologische Kompetenz mit dem Ziel der Erhaltung der sozialen Strukturen und der kulturellen Vielfalt im Gebiet der oberen Stadtspree zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke unter besonderer Berücksichtigung des für das Klima der Stadt wichtigen und äußerst sensiblen und wertvollen Ökosystems der Spree!


Aus der Petion zum Erhalt der East-Side-Gallery

Abriss der East Side Gallery für Luxuswohnungen?!

Berlinerinnen und Berliner, Teile der denkmalgeschützten East Side Gallery sollen schon diesen März abgerissen werden! Warum? Grund ist eine Luxuswohnbebauung des ehemaligen Todesstreifens direkt hinter der East Side Gallery.

Wiedervereinigung für 7.800 Euro pro Quadratmeter

Die East Side Gallery ist eine der wenigen Abschnitte, die nach dem Abriss der Mauer noch im Originalzustand erhalten wurden. Sie ist ein historisches Zeugnis der Teilung, ein Mahnmal der Geschichte, das aus guten Gründen unter Denkmalschutz steht. Nun werden Teile der East Side Gallery abgerissen. Der Abriss, der für diesen März geplant ist, macht Platz für 45 Luxuseigentumswohnungen (geändert von 50. Quelle: Immobilien Zeitung) ab 7.800 Euro pro Quadratmeter (Quelle: Immonet.de).

Auf dem ehemaligen Todesstreifen hinter der East Side Gallery ist der Bau eines 14-geschossigen, 63 Meter hohen Hochhauses geplant. Realisiert werden soll das Bauvorhaben durch den Vogtländer Unternehmer Maik Uwe Hinkel und einen Berliner Investor, der unter dem Namen “Living Bauhaus” firmiert, den aber nichts mit dem Erbe des Bauhauses verbindet: Statt sozialem Wohnungsbau entsteht Luxus-Eigentum.

Bebauung trotz Bürgerentscheid und Denkmalschutz

Der Bau eines Turmes im Gebiet der Mediaspree verstößt gegen das erfolgreiche Votum des Bürgerentscheids “SPREEUFER FÜR ALLE! von 2008, wonach dort überhaupt keine Hochhäuser entstehen sollen! Und: Als Sinnbild für die Teilung Berlins steht die East Side Gallery seit 1991 unter Denkmalschutz!

Weiter zur OnlinePetions hier.
Mehr Infos unter: Mediaspree.de

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