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Wir kämpfen für eine gerechte Sache

3. Januar 2013 in Blog - alle Themen

Der globalisierte Kapitalismus stößt an seine Grenzen, die weltweiten Ressourcen sind erschöpft. Wachstum ist ohne massive Unterdrückung und Ausbeutung der so genannten  „Dritten Welt“ nicht mehr möglich, doch die Dritte Welt wehrt sich immer mehr und immer erfolgreicher. Lateinamerika erlebt gerade eine neue Blüte der revolutionären Bewegungen. Das Ende des globalen Monopolkapitalismus nimmt hier seinen Anfang. Lateinamerika ist die Wiege eines neuen, eines modernen und gerechten Sozialismus.

Hier ein aktuelles Interview mit FARC-Comandante Miguel Ángel Pascuas, bitte unbedingt lesen.

http://www.jungewelt.de/2013/01-03/023.php

1 Antwort auf Wir kämpfen für eine gerechte Sache

  1. Die Rote Garde vor Mammons Tempel

    “Nicht durch das, was die Parteipresse den Lesern an Tatsachenmaterial vorsetzt, schafft sie den einseitig orientierten Parteimann, auch nicht mit der Redaktion der Leitartikel gelingt ihr das. Der redaktionelle Teil der Zeitung steht unter der Kontrolle der Logik der Leser und der Tatsachen. Hier kann nicht viel parteipolitischer Schwindel getrieben werden. Aber durch das, was dem Leser an Tatsachenmaterial verheimlicht, d. h. unterschlagen wird, wirkt die Presse im Sinne des Parteigeistes, stellt sie die von ihr verbreiteten Nachrichten in das Zwielicht der Parteiinteressen, schafft sie den elenden Tropf, den Parteimann, den Mann, der das weiße Licht nicht mehr verträgt und alles nur durch das gefärbte Licht des Parteiprismas betrachten kann. So ist der Parteigeist das Erzeugnis der Urteilsfälschung mittels systematisch betriebener Unterschlagung des zur Bildung des objektiven Urteils nötigen Tatsachenmaterials, ein Erzeugnis der Lüge, verabscheuungswürdiger Lüge!
    Wer alle Tatsachen erfährt, geht zumeist sehr schnell der Partei verloren. Er entwickelt sich über die engen Grenzen des Parteiprogramms hinaus. Er sieht das Ganze, und “aufs Ganze” heißt dann auch bald sein Programm.
    …Noch könnt ihr durch Übernahme des freiwirtschaftlichen Programms den Beweis liefern, dass es euch wirklich heiligster Ernst ist mit der Bekämpfung der kapitalistischen Ausbeutung, dass euch das Leben der arbeitenden Menschen höher steht als Partei und Dogmen, und dass, wenn ihr schon in all den Jahren das Zinsproblem aus der Diskussion ausgeschaltet habt, dies einfach aus Unkenntnis geschah, nicht aber auf höheren Befehl der Börse und der Bankokratie, die euch als Schutzgarde des Kapitalismus missbraucht, wahrscheinlich, ohne dass ein einziger von euch es bis jetzt gemerkt hat.”

    Silvio Gesell, 1922

    “Sozialdemokraten”, “Grüne”, “Linke” und Gewerkschaften, die im Unterschied zu “Christdemokraten” und vorgeblichen “Liberalen” die kapitalistische Ausbeutung wenigstens nicht verleugnen (auch wenn sie noch immer keine blasse Ahnung von der Ursache haben), sind über naive marxistische Denkschablonen bis heute nicht hinausgekommen. Somit konnte es ihnen nicht gelingen, die uralte Soziale Frage zu lösen, auch wenn das dafür erforderliche Wissen längst zur Verfügung steht:

    Mammons Tempel

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