Offener Brief an das Griechische Solikomitee und alle Interessierten

9. Dezember 2012 in Blog - alle Themen

Danksagung und Nachbetrachtung #14n #demo #berlin

14n-2012Ich danke allen, die sich innerhalb und ausserhalb des Griechischen Solikomitee Berlin engagiert haben. Ich danke für die vielen Arbeitsstunden, die wir zusammen in das gemeinsame Projekt #demo #14n eingebracht haben. GlobalchangeBerlinTV hat auf youtube drei Videos von der #demo #14n veröffentlicht (Part 1-3) http://www.youtube.com/watch?v=7Tl_HaaM9VQ

Insbesondere danke ich den Spendern und Unterstützern, die Geld- und Sachleistungen zur Verfügung gestellt haben – ohne diesen Beitrag ist eine ausserparlamentarische politische Arbeit (noch) nicht möglich. Hervorgehoben seien: die Druckerei dreigroschendruck in Berlin, das Jojo-Mobil, die Zionskirche im Prenzlauer Berg und der Clof e.V. – auch die Unterstützung und Kooperationsbreitschaft der Polizei Direktion 3 Abschnitt 32 und Abschnitt 31 seien an dieser Stelle hervorgehoben. Herzlichen Dank auch allen die ich hier nicht aufgelistet habe.

14n-demo-berlin-as13-occupy-globalchange-griechischessolikomitee-flyer

Ich danke allen, die sich respektvoll, sachlich und kooperativ verhalten – auch und insbesondere, wenn die politische Positionierung und die Sichtweisen unterschiedlich sind oder scheinen.

Solidarität sollte menschlich verankert sein und nicht ideologisch oder dogmatisch. Auch nicht „cliquen-orientiert“ oder „taktisch“ eingesetzt werden.

Die Gruppe #as13 hat letzte Woche ein persönliches Gespräch mit einer griechischen Aktivistin geführt, die Erschreckendes und auch Hoffnungsvolles aus dem Griechischen Wiederstand berichtet hat. Es war gut, ihr das #14n Plakat in unserer Büro-Küche zeigen zu können und ihr einen Flyer zu überreichen, insbesondere mit Hinweis auf den Text auf der Rückseite. Der Text ist auf dem #redmineServer #occupyDe online: http://occutrack.rs1.nethosting4you-server.de/projects/occupydeutschlandredmine/wiki/%2314n_Flyer_Text ebenso die  Arbeit der #as13 ist transparent und öffentlich auf diesem Server einsehbar: http://occutrack.rs1.nethosting4you-server.de/projects/aufklaerung-und-solidaritaet-14n-2012/activity 

Solidarität kann aber nicht ohne Vertrauen funktionieren. Auch der revolutionäre Prozess kann nicht ohne Vertrauen wirkungsvoll werden.

14n-demo-berlin-as13-occupy-globalchange-griechischessolikomitee-plakatZur Nachbetrachtung der #14n Organisation ließen sich viele organisatorische Details innerhalb des Solikomitees benennen, darauf verzichte ich an dieser Stelle, in dem Vertrauen, dass jede und jeder sich selbst überprüft und bereit ist, aus den Erfahrungen lernen zu wollen.

Ich habe aber das Bedürfnis einige Gedanken mit Euch allen zu teilen – ohne jemanden direkt anzusprechen. Lest diese Zeilen bitte mit Abstand bzw. mit einer professionellen Distanz.

Schaffen Gerüchte Vertrauen? Wenn hinter dem Rücken einer Person gehetzt wird und Unwahrheiten verbreitet werden, kann das Vertrauen schaffen? Und wie stehst Du zu tätlichen Angriffen gegen Aktivisten, die wahrscheinlich durch diese Gerüchte, entstanden sind?

Und auch der Fakt, dass trotz mehrfacher Nachfrage, das Protokoll vom 21.11.2012 zu schreiben , welches die „Nachbearbeitung“ dokumentieren könnte, bis heute von den Verantwortlichen ignoriert wird, schafft kein Vertrauen.

Schafft es Vertrauen, den Ausschluss eines Bündnispartners zu fordern, basierend auf Gerüchten, inszenierten Vorwürfen bzw. Missverständnissen? Ohne das die „angeklagte“ Person anwesend ist, ohne das der Person die Möglichkeit gegeben wurde, eine Erklärung abzugeben, ohne das die Person telefonsich oder per eMail informiert wird?

Und die Fragen der #as13 Gruppe:

„Warum konnten die Refugees und Kotti&Co. nicht auf der #14n Demo am Mikrophon sprechen, obwohl sie im Zeitplan standen?“

„Warum wurde die Demo lange vor dem offiziellen Ende abgebrochen?“

„Warum wurde der Auftritt der Gruppe Global Change Factory nicht von den Moderatoren, Demoleitung und Anmelder unterstützt? Obwohl der Auftritt ebenfalls in dem Zeitplan eingetragen und vorher kommuniziert wurde?”

…bleiben bis heute von den Verantwortlichen weiterhin unbeantwortet.

14n-demo-berlin-as13-occupy-globalchange-griechischessolikomitee-büro-c35Wie und wo auch immer Du Dich in dem aktuellen revolutionären Prozess definierst bzw. positionierst, ist nicht entscheidend – entscheidend ist: Ehrlichkeit, Dialogbereitschaft und lösungs-/konsensorientiertes Agieren in einem Bündnis.

In diesem Sinne: freue ich mich darauf, mit einigen aus dem Komitee weiter zusammen zu arbeiten und ich freue mich auch darauf, einigen aus dem Bündnis – zu einem späteren Zeitpunkt – wieder neu in Kontakt zu kommen.

 

 

Ich wünsche allen eine friedliche Advents- und Weihnachtszeit. Ich wünsche allen Kraft und Erkenntnisgewinne auf ihren persönlichen und auch auf ihrem politischen Weg.

Das Ziel, den Kapitalismus abzuschaffen vereint uns schon heute – der Weg dorthin muss noch ein gemeinsamer werden. Auch darauf vertraue ich.

Herzlich revolutionäre Grüße,

Florian Zacharias Raffel
#globalchange http://www.alex11.org/2012/12/wie-man-die-welt-rettet/#more-11222
#occupyBerlin http://occupyberlin.info/blog/
#as13 http://occutrack.rs1.nethosting4you-server.de/projects/aufklaerung-und-solidaritaet-14n-2012

 

 

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