Um ? Fair? Teilen?

4. November 2012 in Blog - alle Themen

mich stört das Wort “Umfairteilen” sehr. Es suggeriert das es dadurch gerechter zuginge. Aber wenn ich mir mal an meinen Wohlstandsarsch fasse, muß ich feststellen, das eine Menge dieses Wohlstandes und dekandenten Luxus auf Kosten anderer “geschöpft” wird.
So gibt es zum Beispiel keine “Fair-Trade-Waffen”, die aber einen nicht unerheblichen Anteil in den Bilanzen der Wirtschaft haben. Ein Verzicht auf diese Fabriken würde das Modell der “Arbeit”, das die letzten 100 Jahre keine wirkliche Revision erfahren hat, gehörig ins Wanken bringen. Wer nun behauptet, das wenn wir den Mist nicht herstellen, es andere tun, darf sich auf den Schulhof stellen und Heroin verkaufen, bevor ein anderer das Geschäft macht. Das ist mein Ansatz: zu schauen was man lassen kann, ohne das Kulturen den Bach runter gehen.
Bilanzieren und die Sachen die einer weiteren kulturellen Entwicklung der Menschheit entgegenstehen einfach beenden. Niemand wird sie Vermissen. Die Grenzen, den materiellen Reichtum, die Bomben und Granten. Die Atomkraft, Genmanipulation der Natur. Die nationalen Gesinnungen, religiöse Hetze, Ausgrenzung und Abwertung “anderer” Lebensweisen und Orientierungen. Die Hilfskonstrukte mit ihren -ismen, unkontrollierte Wertschöpfungsketten, anonyme Autoritäten.
Alles das was nicht dem Menschlichen Fortschritt und dem Erhalt der Biodiversität dient zu Unterlassen bedeutet Ressoucen dafür zu haben, den angerichteten “Scherbenhaufen” zu beseitigen. Die Erde ist unsere Heimat, sie ist zu klein und zu zerbrechlich für Krieg, Ausbeutung und Faschismus.

Darauf antworten

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.