Offener Brief: Echter Frieden jetzt!

6. November 2012 in Blog - alle Themen

Offener Brief an alle #contras #saboteure #dummschwätzer #lügner_innen und auch an alle #kritiker_innen, die nicht dialogfähig sein können und nur auf ihrer Sichtweise beharren wollen.

Dies ist der finale Post von mir zu der “Contra”-Thematik. Versprochen. Hier im Thread kann ich gern noch Fragen beantworten, warum ich das Thema noch einmal als Offenen Brief formuliere.

Auslöser: Schmutzkampagne gegen die Organisatoren des #gunpowderday, öffentlicher Boykottt-Aufruf von Aktivisten, Streuung des Gerüchtes, die NPD sei involviert, Anfeindungen und Unterstellungen… in den letzten Tagen vor dem #flashmob Aktionstag am 05.11.2012

Meine Gedanken diesbezüglich sind:

1. Lügen, unsachliche oder aggressive Kritik und generell destruktives Verhalten werde ich nicht mehr lesen und auch nicht mehr kommentieren.

2. Die ist meine allerletzte Stellungnahme zu diesen Verhaltensmustern innerhalb von #acampada #occupy und #globalchange Aktivistengruppen. Negative Verhaltensmuster und Kommunikations(ab)arten werde ich in Zukunft kategorisch ignorieren. ich werde mich weder um den nächsten Shitstorm noch um die nächste Lügenkampage kümmern.

Wenn ich es vergessen sollte, bitte erinnert mich daran per PN und ich werde für jeden Verstoß gegen diese freiwillige Selbstverpflichtung 5 € auf das Spendenkonto #as13 beim Clof e.V. überweisen.

3. In den Arbeitsgruppen (Bündnis #14n Berlin; Griechisches Solikomitee, #as13, #mumbleTalk, fb Asamblea247 u.a.) in denen ich aktiv bin ist alles ok. In diesen Arbeitsgruppen wird konstruktiv, respektvoll und politisch agiert.

4. Stänkereien, Sabotage oder personenfixiertes Gelaber sowie emotional-aufgeladene personenbezogene Kritik passiert (leider und ärgerlicherweise) immer nur ausserhalb von Arbeitsgruppen. Innerhalb von Aktions- und Arbeitsgruppen werden die Dinge sachlich angesprochen, Quellen benannt und es besteht eine Verbindung zwischen den Menschen, die auf Vertrauen oder Verbindlichkeit basiert.

5. Verhaltensmuster und Kommunikations(ab)arten, die wir speziell immer wieder auf Facebook erlebt haben, gehören nicht in eine politische Arbeit. Auch nicht in eine anarchistische Bewegung bzw. in einen dezentralen APO-Prozess.

6. Die Aussage: “I refuse to be your enemy.” möchte ich hier als Inspiration anbieten. Ich lehne es ab, für irgendjemand als “Feinbild” herzuhalten. Ich bin neutral. Ich bin bereit zu kooperieren, aber ich bin nicht mehr bereit, anderen als Projektionsfläche für ihre Ängste, Aggressionen oder Missrauen herzuhalten. Ich bin auch nicht bereit, Missachtung der Menschenrechte (auch nur im Ansatz) zu tolerieren – wenn es sich um verbale Missachtungen handelt, entziehe ich mich und meine Unterstützung 100%.

7. Ich werde mich auch nicht mehr aufregen, ich konzentriere mich auf das Positive und auf die Menschen, wo positive Resonanz und Respekt gelebt werden.

8. Ich werde keine Blockierungen z.B. auf facebook nutzen (um Menschen auszublenden), sondern ich werde einfach die Posts und Kommentare der “Trolle”, “Pappenheimer” und anderer “üblichen Verdächtigen” prinzipiell nicht mehr lesen. Ich bleibe aber per persönlicher Nachricht (PN) oder eMail an zacharias@occupyberlin.info dialogbereit. Wenn wieder Dialog entsteht, dann werde ich mit diesem Menschen auch wieder auf Facebook oder persönlich kommunizieren.

9. Das Alte können wir alle hinter uns lassen und neu aufeinanderzugehen. Für die Sache. Echter Frieden jetzt! (auch unter uns, nicht nur als Forderung in bzw. an die Welt…). Auch wenn das ein oder andere aus der Vergangenheit noch quersitzt oder noch weh tut: Frieden ist möglich.

10. Auch das gehört zur Revolution. Innere Überwindung und persönliche Schattenarbeit. Konsens und Kooperation sind immer und jederzeit möglich. Eine andere Welt ist möglich! #globalchange

 

Venceremos!

Florian Zacharias

22 Antwort auf Offener Brief: Echter Frieden jetzt!

  1. Ich schließe mich Florians Worten an und empfehle allen die sich von diesem Post in negativer Weise angesprochen fühlen psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es gibt da sehr fähige Menschen, die großartige Arbeit auf diesem Gebiet leisten und es ist keine Schande diese Hilfe anzunehmen.

    Peace!

    • Im Prinzip ja, aber…. ;) Persönliche Schattenarbeit ist immer eine Herausforderung, bei der Unterstützung oder Begleitung sinnvoll ist. Selbst schon Therapie, Gruppenarbeit u.a. hinter mir. Auch spirituelle oder geistige Arbeit kann ein Weg sein, seine Schatten zu erkennen und zu bearbeiten.

      • jap..viele wege führn nach rom ;)

      • Narzisstische Persönlichkeitsstörung!

        Die narzisstische Persönlichkeitsstörung zeichnet sich aus durch mangelndes Selbstbewusstsein und Ablehnung der eigenen Person nach innen, wechselnd mit übertriebenem und sehr ausgeprägtem Selbstbewusstsein nach außen. Daher sind diese Personen immer auf der Suche nach Bewunderung und Anerkennung, wobei sie anderen Menschen wenig echte Aufmerksamkeit schenken. Sie haben ein übertriebenes Gefühl von Wichtigkeit, hoffen eine Sonderstellung einzunehmen und zu verdienen. Sie zeigen ausbeutendes Verhalten und einen Mangel an Empathie. Es können wahnhafte Störungen mit Größenideen auftreten. Narzissten überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten und zerstören aus Neid, was begabtere Menschen aufgebaut haben. Zudem zeigen Betroffene eine auffällige Empfindlichkeit gegenüber Kritik, die sie nicht selten global verstehen, was in ihnen Gefühle der Wut, Scham oder Demütigung hervorruft. Nicht selten wird deshalb, gerade im familiären Bereich, ein Netz aus Intrigen gesponnen, um sich ins sogenannte „rechte Licht“ zu rücken. Dieses geschieht meist aus Selbstschutz und Angst vor weiterer Kritik. Hierbei werden durch teils erfundene oder übertriebene Zu-Geschichten kritische Menschen herabgestuft.

        Die Wahrnehmung für tatsächliche Begebenheiten ist zudem oft stark verschwommen und wird zugunsten der narzisstischen Persönlichkeit entweder geschönt oder es werden Teile der Realität bewusst verfälscht oder weggelassen, um das Ziel der Anerkennung wieder herzustellen, die deren Meinung nach ins Wanken geraten ist oder sein könnte. Häufig wird hier auch mit großem Selbstmitleid gearbeitet und ein Jammern und Flehen eingeflochten, um die Fürsorge der Mitmenschen zu wecken und die “Unschuld” zu bekräftigen.

        Ein Hang zur Mythomanie ist fließend. Für Außenstehende ist es sehr schwer, die Wahrheit innerhalb der Intrigen zu erkennen, da bei der narzisstischen Persönlichkeit meist eine ausgefeilte und sehr subtile Lebenstaktik, die hart erarbeitet wurde, dahinter steht. Üben Narzissten eine leitende Funktion aus, leiden die davon Betroffenen sehr; wenn möglich entziehen sie sich ihrem Einfluss.

        Einige Tiefenpsychologen meinen, dass bei Betroffenen die ideale Vorstellung von sich selbst mit dem realen Selbst in gewisser Weise verschmolzen ist. Weiter ist das Selbst gespalten in Ideal-Selbst und entwertetes Selbst. Diese Selbstrepräsentanzen werden auf äußere Objekte projiziert.

        Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung: etwa 1,0 Prozent, wobei beachtet werden muss, dass verschiedene Klassifizierungsverfahren und unterschiedliche Diagnosen diesen Wert zwischen 0,5 und 2,5 Prozent schwanken lassen. [...] Wikipedia

        • klasse beitrag! und so wertvoll für die bewegung!
          diese kaffesatzleserei wird die massen bewegen, den umsturz herbeiführen, den leuten die augen öffnen…warum sind wir anderen nicht schon längst drauf gekommen???…copy&paste revolution! super!

        • Lieber Rudi,
          zwar schreibst du nicht explizit auf wen sich dein Post bezieht, doch die Übereinstimmungen sind so offensichtlich, dass es schon einiges an geistiger Akrobatik bedarf sie zu übersehen und es nicht als eine Art Horoskop für Florian R. zu lesen.
          Dennoch finde ich es nicht richtig Menschen als krank zu stigmatisieren die andere Meinungen vertreten, da ich Diagnosen für ein gefähliches, systemerhaltendes Machtinstrument halte. Das auch (siehe oben) von elFlorian verwendet wird, der “allen die sich von diesem Post in negativer Weise angesprochen fühlen, empfiehlt, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.” Ich weiß auch nicht wie sich eine politische Gruppe, die den Anspruch hat niemanden auszuschließen verhalten sollte wenn ein “Aktivist” aller Kritik zum Trotze die Plattformen eindeutig dazu verwendet sich selbst unentwegt zum Thema zuerheben. Denn selbst Herrn Raffels politisch getarnte New Age Phrasen die pathetisch verkünden wir müssten jetzt alles positiv sehen und beten, dienen augenscheinlich keinem anderen Zweck als dem der Selbstdarstellung. Was tun? Denn an den Bedürfnissen nach Bestätigung, Anerkennung und Aufmerksamkeit ist ja an sich überhaupt nichts verwerfliches, wir alle haben diese Bedürfnisse und das ist auch gut so. Aber ist dieses Forum der richtige Ort ihre Befriedigung hemmungslos einzufordern ?
          Jedenfalls halte ich Kategorien von psychischer Gesundheit und Krankheit für generell und in politischen Diskursen im besonderen, für illegitim, unter anderem da sie die pathologisierte Person entmündigt und sie damit ihrer Selbstverantwortung entzieht.
          Lieben Gruß,
          H.

        • Hallo Hellena,
          danke für deine Kritik, du hast Recht, es ist nicht so gut leichtfertig mit Diagnosen um sich zu werfen, aber es passt halt so gut in dem Fall, angegriffen habe ich ihn ja nicht. Ich hab mich heute extra mal hier angemeldet weils mir so aufn Sack geht, dass diesem Raffel anscheinend keiner wirklich paroli bietet beziehungsweise helfen kann. Aber ich hab später ja noch gelesen, dass es schon auch andere gibt die deutliche Worte finden, ich glaub halt, dass viele die so wie ich mit der Bewegung sympatisieren und abundzu auf die Seiten schauen und manchmal auf ne Demo gehen irgendwann abgeschreckt sind, oder euch einfach nicht mehr ernst nehmen, wenns ständig um diesen Raffel und seine Esobefindlichkeiten geht, das fänd ich echt schade. Davon finde ich dass man auch nicht einfach von der Hand weisen kann was Generationen von Psychologen herausgefunden haben und wenns doch schon so Laien wie mir ins Auge fällt… aber ich wills aus der Politik rauslassen, das stimmt schon.
          Tschüs,
          Rudi

        • Rudi: weiteres Material für Deine Analyse “Narzisstische Persönlichkeitsstörung!”

          https://vimeo.com/53208986

    • so, und nun können wir alle wieder produktiv werden. Ich möchte meinen Kindern eine bessere Welt hinterlassen.

  2. Meine Beobachtungen:
    In wellenförmigen Kaskaden tritt Florian Zacharias Raffel in Erscheinung. Mit Vorliebe nannte er sich “Occupy Aktivist” solange eben #Occupy in den Medien positiv besetzt war. Nun versucht er sein Glück mit den von ihm oben genannten Stichwörtern. Er tut in Meinen Augen das was er für gerade für sich für als Opportun betrachtet. Als Wortgewandter und Charismatischer “digitalnomade” versucht er die Berliner Engagierten und die Bewegung hinter (s)ein Dogma zu bringen und zu personalisieren. Weder hat er sich auf die anfänglich breite und vielfach höfliche Kritik eingelassen sich weniger in den Vordergrund zu stellen noch war er daran interessiert.

    Die Tatsache das es in der Bewegung nur jeder für sich sprechen kann, hat er durchaus intellektuell verstanden, wenn man sich aber seine Artikel hier durchliest kommt man jedoch schnell zu dem schluss das er das “wir” sehr gerne und umfänglich gebraucht. Warum? Ich vermute er will uns allen ein schlechtes gewissen machen, das “wir” alle unser leben ändern müssen usw.. Ich will mich von ihm nicht in eine Gruppe oder Klasse determinieren lassen.

    Es fällt mir auf das er in seinen eloquenten Reden und schriftlichen Äußerungen zwar Missstände darstellt, die mit Vorliebe aber weithin bekannt sind, aber Lösungsansätze oder das arbeiten an Lösungen seiner viel zitierten Probleme hab ich bei ihm nicht erkannt. Wer Wasser Predigt und Wein trinkt… da war doch was, das fällt mir zu ihm ein.

    Offenheit und Transparenz könnte er auf seinem Blog ( http://occupyberlin.info )als erfahrener Fachmann und vermutlicher Inhaber von http://zackboom.com doch ähnlich problemlos realisieren wie hier auf alex11, aber nein dort kann man sich eben nicht registrieren, kann keine Artikel Veröffentlichen, kann keinen Kalender frei und zugänglich nutzen, man kann via email oder Kontaktformular sich melden. Bei soetwas fängt der Fisch an zu stinken um ein weiteres Bildnis zu verwenden.

    Ich finde es auch außerordentlich nervig das er den Trubel um seine Person über dutzende Plattformen verteilt und sich als Opfer darstellt.

    Aber nun genug meiner Ansichten. Ich jedenfalls möchte mit ihm nicht freiwillig zu tun haben.

    mit besten Grüßen
    R.

    • Ja, sehe ich auch so ähnlich. Ich hatte ja auch schon geschrieben, daß diese (fast täglich erscheinenden Artikel) in meinen Ohren nach Missionierung klingen. So kommt es jedenfalls bei mir an. Wenn ich das lese, springt fast immer gleich mein Alarm an und ich hab das Gefühl, da will mich aber jemand mächtig in eine Richtung drängen und schieben. Ist dann halt seltsam, wenn das immer die gleiche Person ist und das früher auch schon mal kritisiert wurde.

    • Richard, schau Dir mal diese #occupy Arbeitsgruppe auf dem #redmineServer an: http://occutrack.rs1.nethosting4you-server.de/projects/aufklaerung-und-solidaritaet-14n-2012 und überdenke bitte Deine Kritik an mir bzgl. Offenheit und Transparenz noch mal…

      • Ja, ich überdenke meine Kritik.

      • Narzisstische Persönlichkeitsstörung

        Die narzisstische Persönlichkeitsstörung zeichnet sich aus durch mangelndes Selbstbewusstsein und Ablehnung der eigenen Person nach innen, wechselnd mit übertriebenem und sehr ausgeprägtem Selbstbewusstsein nach außen. Daher sind diese Personen immer auf der Suche nach Bewunderung und Anerkennung, wobei sie anderen Menschen wenig echte Aufmerksamkeit schenken. Sie haben ein übertriebenes Gefühl von Wichtigkeit, hoffen eine Sonderstellung einzunehmen und zu verdienen. Sie zeigen ausbeutendes Verhalten und einen Mangel an Empathie. Es können wahnhafte Störungen mit Größenideen auftreten. Narzissten überschätzen ihre eigenen Fähigkeiten und zerstören aus Neid, was begabtere Menschen aufgebaut haben. Zudem zeigen Betroffene eine auffällige Empfindlichkeit gegenüber Kritik, die sie nicht selten global verstehen, was in ihnen Gefühle der Wut, Scham oder Demütigung hervorruft. Nicht selten wird deshalb, gerade im familiären Bereich, ein Netz aus Intrigen gesponnen, um sich ins sogenannte „rechte Licht“ zu rücken. Dieses geschieht meist aus Selbstschutz und Angst vor weiterer Kritik. Hierbei werden durch teils erfundene oder übertriebene Zu-Geschichten kritische Menschen herabgestuft.

        Die Wahrnehmung für tatsächliche Begebenheiten ist zudem oft stark verschwommen und wird zugunsten der narzisstischen Persönlichkeit entweder geschönt oder es werden Teile der Realität bewusst verfälscht oder weggelassen, um das Ziel der Anerkennung wieder herzustellen, die deren Meinung nach ins Wanken geraten ist oder sein könnte. Häufig wird hier auch mit großem Selbstmitleid gearbeitet und ein Jammern und Flehen eingeflochten, um die Fürsorge der Mitmenschen zu wecken und die “Unschuld” zu bekräftigen.

        Ein Hang zur Mythomanie ist fließend. Für Außenstehende ist es sehr schwer, die Wahrheit innerhalb der Intrigen zu erkennen, da bei der narzisstischen Persönlichkeit meist eine ausgefeilte und sehr subtile Lebenstaktik, die hart erarbeitet wurde, dahinter steht. Üben Narzissten eine leitende Funktion aus, leiden die davon Betroffenen sehr; wenn möglich entziehen sie sich ihrem Einfluss.

        Einige Tiefenpsychologen meinen, dass bei Betroffenen die ideale Vorstellung von sich selbst mit dem realen Selbst in gewisser Weise verschmolzen ist. Weiter ist das Selbst gespalten in Ideal-Selbst und entwertetes Selbst. Diese Selbstrepräsentanzen werden auf äußere Objekte projiziert.

        Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung: etwa 1,0 Prozent, wobei beachtet werden muss, dass verschiedene Klassifizierungsverfahren und unterschiedliche Diagnosen diesen Wert zwischen 0,5 und 2,5 Prozent schwanken lassen. [...] Wikipedia

        • klasse beitrag! und so wertvoll für die bewegung!
          diese kaffesatzleserei wird die massen bewegen, den umsturz herbeiführen, den leuten die augen öffnen…warum sind wir anderen nicht schon längst drauf gekommen???…copy&paste revolution! super!

        • Lieber Rudi,
          zwar schreibst du nicht explizit auf wen sich dein Post bezieht, doch die Übereinstimmungen sind so offensichtlich, dass es schon einiges an geistiger Akrobatik bedarf sie zu übersehen und es nicht als eine Art Horoskop für Florian R. zu lesen.
          Dennoch finde ich es nicht richtig Menschen als krank zu stigmatisieren die andere Meinungen vertreten, da ich Diagnosen für ein gefähliches, systemerhaltendes Machtinstrument halte. Das auch (siehe oben) von elFlorian verwendet wird, der “allen die sich von diesem Post in negativer Weise angesprochen fühlen, empfiehlt, psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.” Ich weiß auch nicht wie sich eine politische Gruppe, die den Anspruch hat niemanden auszuschließen verhalten sollte wenn ein “Aktivist” aller Kritik zum Trotze die Plattformen eindeutig dazu verwendet sich selbst unentwegt zum Thema zuerheben. Denn selbst Herrn Raffels politisch getarnte New Age Phrasen die pathetisch verkünden wir müssten jetzt alles positiv sehen und beten, dienen augenscheinlich keinem anderen Zweck als dem der Selbstdarstellung. Was tun? Denn an den Bedürfnissen nach Bestätigung, Anerkennung und Aufmerksamkeit ist ja an sich überhaupt nichts verwerfliches, wir alle haben diese Bedürfnisse und das ist auch gut so. Aber ist dieses Forum der richtige Ort ihre Befriedigung hemmungslos einzufordern ?
          Jedenfalls halte ich Kategorien von psychischer Gesundheit und Krankheit für generell und in politischen Diskursen im besonderen, für illegitim, unter anderem da sie die pathologisierte Person entmündigt und sie damit ihrer Selbstverantwortung entzieht.
          Lieben Gruß,
          H.

  3. Echter Frieden….
    für wen?
    Diese ewigen Debatten haben einen zentralen Dreh- und Angelpunkt. Und, wer kann es noch ernst nehmen, Dieses ewige “Ich bin ein Opfer” oder solidarisiert Euch mir MIR. Das kommt am Ende immer heraus bei diesen Debatten, das ewige Muster. Polarisieren und Personalisieren der “Bewegung”.
    Ja “wir” müssen uns nun mal wieder auf eine Seite stellen, eine Position einnehmen. Oder dieses wohlgemeinte und offene Angebot annehmen.
    Kann ich eben nicht, und das aus guten Gründen, eben denen die mich zu der Bewegung geführt haben.
    Kein Personenkult. Keine Partei. Kein Dogma. Strikte Ausgrenzung von rechten Menschenbildern und Ansichten. Sich nicht vereinnahmen lassen.Es ist die Idee die zählt, nicht von wem sie kommt.
    Das ist Sicherlich stark verkürzt, aber für mich wesentlich gewesen. Ja. Ich bin kritisch. Und, was gegenüber dem System recht ist, dürfte doch sonst auch billig sein.
    Fragen zum Beispiel. Aber das ist nicht erlaubt, da bekommt man leicht den Stempel “#contras #saboteure #dummschwätzer #lügner_innen und auch an alle #kritiker_innen, die nicht dialogfähig sein können und nur auf ihrer Sichtweise beharren wollen”
    Kommt alles in eine Kiste. Wie früher auch, bei der Kampagne “Ich brauche Schutz und Solidarität” von Herrn Raffelt, zu Zeiten als ehr Menschen auf der Strasse Hilfe und Öffentlichkeit benötigten, weil sie Strafverfahren am Hals hatten.
    Wenn Empörung echt ist, mein Herr Raffelt, denn kann man sie auch nicht zurückhalten wenn Videoclips kursieren, aus einer Konferenz herausgeschnippelt in Bildmanier. Wo war die Empörung? Wo waren dort die von Dir gerne strapazierten Menschenrechte?
    Wenn man in einem Riesenwirbel Wörter reklamiert, damit die Bewegung nicht als Gewalttätig dargestellt werden kann (Protokoll der Vernetzungskonferenz in Düsseldorf), aber später Tonnen mit Schwarzpulver feiert darf man sich über eine Reaktion von mir darauf nicht wundern. Denn grade dieser Event ist ne Steilvorlage um sich Gewalttätigkeiten, zu der Occupy bereit ist, aus den Fingern zu saugen.
    Wenn man selber eine Firma hat, mit einem Angebot denn sollte man wissen wie was in der Öffentlichkeit wirkt. Sehr gut sogar. Sich ständig als Opfer hinzustellen nutzt irgendwann ab. Es ist nicht die Erste Offensive dieser Art. Wer sich davon überzeugen möchte kann ja mal schauen was Herr Raffelt hier so gepostet hat, und zu welchen Zeiten. Einfach den Namen eingeben, und man kann genau nachvollziehen womit sich da eingebracht wird. Immer das selbe Galama.
    Deswegen werde ich weiterhin n großen Bogen drum machen wo es sein muß und KRITIK üben wo es sein muß, selbst auf die Gefahr hin in Zukunft als Spalter, Lügner, Psycho, Gestörten, Contra, Kampagnenschmied dargestellt zu werden. Nur zu. Alles schon dagewesen.

  4. mannometer…unfassbar…
    hier werden persönliche befindlichkeiten, eifersüchteleien, vermutungen und konstruktionen angeführt, schließlich eine zensur vorgenommen, dass es einem nur übel werden kann.
    habt ihr denn nix besseres zu tun???
    jeder weiß das es keinen sprecher der bewegung gibt….aber jeder darf für die bewegung sprechen und zwar bitte auch in der ihm eigenen art…gerade das macht uns ja aus! vielfältig aktiv zu sein!!! bei manchen kommentaren hier herrscht jedoch leider nur die einfalt vor…wenn es nicht so traurig wäre…
    die hier angeprangerte benutzung der “wir-form” ist eine ganz wichtige… will denn jeder alleine die verhältnisse umstürzen???
    wieso soll denn nicht in einer “wir-form” zum widerstand aufgerufen werden…ja wie solls denn dann bitte schön anders gehen…
    in dieser logik müßten auch “wir sind die 99%” nicht akzeptabel sein, macht doch alles keinen sinn…wer ein problem mit florian hat soll es bitte mit ihm persönlich klären (die pn funktion is ne ganz tolle ;) ) und lasst endlich die öffentlichen statements zu euren persönlichen befindlichkeiten…sonst können wir es gleich lassen!

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