Profilbild von elflorian

von

Lesenswertes zu Nahost und Facebook

22. November 2012 in Blog - alle Themen

Zwei Artikel sind mir in den vergangenen Tagen besonders positiv aufgefallen, die ich hier gerne zum Lesen empfehlen will:

Der Freitag mit einem sehr lesenswerten Beitrag der noch einmal das Konfliktgeschehen in Nahost Revue passieren lässt und auch einen Ausblick gibt, wie langfristiger Frieden in der Region möglich ist.

Die Mutter aller Entscheidungen

“Die Hamas hat mehrfach erklärt, sie würde ein durch die PLO geschlossenes Friedensabkommen mit Israel respektieren, das einen palästinensischen Staat in den Grenzen von 1967 vorsieht. Kommt es dazu nicht, wird das Blutvergießen von dieser in die nächste Runde gehen.”

##############################################################

Facebook nervt – Liked mich doch am Arsch!

Die Botschaft, dass die Zeiten von facebook vorbei sind, ist nun auch in der taz angekommen. taz.de-Chef vom Dienst Maik Söhler hätte sich schon längst abgemeldet, wäre da nicht seine Mutter…

“Als „total befreiend“ bezeichnet Julia Seeliger, taz-Kolumnistin und Bloggerin, die facebookfreie Welt. Auch sie hat das Netzwerk neulich aus freien Stücken verlassen. „Ich habe mich viele Stunden am Tag dort aufgehalten“, sagt sie, „und nur gespielt. Ich will aber nicht spielen, sondern leben!“ Facebook sei wie die Matrix, meint sie in Anspielung auf die gleichnamige Filmtrilogie.”

***

3 Antwort auf Lesenswertes zu Nahost und Facebook

  1. …und nicht zu vergessen: auch in Israel gibt es integere Menschen die der zionistischen, rechtsradikalen Regierung die Stirn bieten:

    Israels Künstler fordern Dialog mit Gaza

    “Mitgefühl, Dialog und Regierungskritik sind in in einem Land unter Raketenbeschuss eher unpopulär. Israels Intellektuelle nehmen dennoch und schon nach wenigen Tagen des Gefechts ihre Rolle als Vordenker und Befürworter des Dialogs ein. „Wir müssen reden“ heißt es in der Anfang dieser Woche von über 100 kunst- und kulturschaffenden Israelis unterzeichneten Petition, in der sie Verhandlungen statt weitere Raketenangriffe oder eine Bodenoffensive in Gaza fordern. ”

    Mit so einer Opferhaltung habe man bereits die vergangenen vier Jahre vergeudet. „Und wenn sich jetzt nicht andere Kräfte in Israel sammeln, die ein paar starke Ideen für die Zukunft umsetzen, dann verlieren wir weitere vier Jahre.“

    http://www.taz.de/Israels-Kuenstler-fordern-Dialog-mit-Gaza/!106001/

    #israel #gaza #hamas #nahost

Darauf antworten

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.