#Impulsgedanken #globalchange #occupy #whatever

1. November 2012 in Blog - alle Themen

In einer dezentralen (Protest bzw. Aktions) Struktur, ohne Führung oder Repräsentanten kann und muss jeder das tun, was sein “Gewissen” oder sein “Verstand” gebietet. Anders ausgedrückt: jede/r ist frei, zu tun, was zu tun ist. Wir alle sollten Aktion anderer, Gedanken und auch Lebenstile erst mal respektieren und auf dieser Grundlage auch in Dialog gegen – um uns gegenseitig zu unterstützen. Und nicht, um ander *überzeugen* zu wollen, es doch anders oder so zu machen, wie das *ego” (das falsche “ich”) es vielleicht gern hätte.

Fangt bitte an aus dem “selbst” heraus zu agieren. Authentisch, wahrhaftig und auf der Bedürfnisebene. Was wünscht Du Dir? Was brauchst Du? Dialog ist der Schlüssel.

Jeder fängt bei sich an. Ob Hungerstreik, Konsum-Boykott, Flashmobs, fb ops, Bloggen, Regenrettungsschirme, Karneval, Demos oder oder oder …. gern auch Gebete. Alles gehört zur Revolution, zum #globalchange. Vielfalt nicht mehr Normierung.

Diese Revolution beginnt in jedem von uns. Als Prozess. Jetzt und hier. Überall.

Agiert bitte über Resonanz. Und hört auf endlos zu debattieren, wie was wo besser gehen würde. Hätte, würde, könnte…. ist nur zeitlich begrenzt sinnvoll bzw. konstruktiv.

Macht Euer Ding. Auf Basis der Goldenen Regel, des GG, der UN Menschenrechtscarta und im Sinne des #occupy Kodex. Dann wird es schon passen. Dann werden wir zusammen und friedlich unsere Konflikte und dann auch die Krisen in der Welt lösen können.

Eine andere Welt ist möglich! 

Und noch ein letzter Gedanke: Fehler sind menschlich. Keiner ist perfekt. Entspannt Euch, wenn ihr reagieren wollt. Entwickelt Empathie und Konsensorientierung. Auch mal andere in Ruhe lassen ;) Ruhe will gelassen sein. Und in der Ruhe liegt die Kraft für veränderung. Nicht mehr contra oder anti. Sonder pro, kooperativ und lösungsorientiert. “There are many alternatives for all of us.”

In diesem Sinne:

Venceremos!

#refugeeprotest

#gunpowderday

#KdE12

#missionkiez

#lautsprecher

#14n

3 Antwort auf #Impulsgedanken #globalchange #occupy #whatever

  1. Meiner Erfahrung nach schreien genau die am lautesten vom Ego überwinden, die das größte zu ernähren haben, wovon ernährt sich das sogenannte “falsche ich” denn?
    Lieblingsspeise Bewunderung, zur Not reicht auch Aufmerksamkeit, davon aber bitte jede Menge, Selbstkritik, Fehlanzeige, kein Problem, denn um so bekannt wie möglich zu werden genügen auch notdürftig zusammengeklebte, schwammig inhaltsarme Repetitionen im Imperativ.

  2. Aha, Gebete gehören auch zur Revolution… (LOL) Irgendwie krieg ich bei diesen mittlerweile fast täglich geposteten Handlungsanweisungen das Gefühl nicht los, da will mich jemand missionieren. Brauch ich wirklich jemand, der mir sagt, was ich tun muss, um ein guter Revolutionär zu sein?

  3. Hmmm, ich weiss ja nicht, was bei euch in Berlin abgeht, aber diese beiden Antworten auf den Artikel finde ich total abstrus. Geht es hier einfach nur um persönliche Anfeindungen?
    hmmmm, äusserst merkwürdig…

    @PeterPan: schon einmal darüber nachgedacht, warum Revolutionen scheitern? Weil es eben nicht genügt, einfach das alte System durch ein neues zu ersetzen. Solange keine tiefgreifende Transformation des menschlichen Bewusstseins stattfindet, wird jede Revolution nur die äussere Struktur verändern. Viele bekannte Occupy Vertreter teilen diese Meinung.

    Und das mit den endlosen Debatten habe ich mir auch schon oft gedacht. Lieber handeln und zwar jetzt. Ich fand den Artikel gut und optimitisch. Also lasst uns kooperativ sein ; ))

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