Profilbild von Willy

von

“Stille Straße 11″ wirklich gerettet???

26. Oktober 2012 in Blog - alle Themen

Diesen Arktikel habe ich im Tagesspiegel vom 19.10.2012 gefunden:
http://www.tagesspiegel.de/berlin/nachrichten-nachrichten/7271512.html

Zitate daraus sind folgende:

-  Besetzter Seniorenclub in Pankow ist geretten
- Die Volkssolidarität soll das Haus übernehmen, ohne dafür Finanzhilfen vom Bezirk zu bekommen. Dies hat der Ausschuss am späten Nachmittag einstimmig
beschlossen
- Die Volkssolidarität habe nun ein Jahr Zeit, um Fördermittel zur Sanierung des Gebäudes aufzutreiben
- Von drei Millionen Euro ist die Rede Es ist bewundernswert was Sie dort geschaffen haben. Aber ich befürchte in einem Jahr gehts dann weiter.  Was ist den wenn die Volkssolidarität es nicht hin bekommt die Fördermittel auf zu treiben. Wird dann der Staat raushalten und sagen, dass ist nicht mehr unsere Problem?? Oder was wird dann passieren??
Und komplett ohne die Unterstützung des Staates, also das ist doch nicht war. Die Menschen in Deutschland werden zunehmen älter, aber man hat kein Geld mehr für Sie übrig.
Also das gleiche in Grün wie bei der Jugend, dort sind ja auch schone viele Begnungstätten geschlossen worden. Es ist wichtig, dass wir immer die Augen auf lassen und Themen nicht vergesssen.
Damit wir mal nachhaken können, was daraus geworden ist.
Ich drücke den Senioren ganz fest die Daumen für die Zukunft und werde auch ab und zu mal einen Besuch dort machen.

 

 

 

2 Antwort auf “Stille Straße 11″ wirklich gerettet???

  1. Danke Willy für den Hinweis. Dieser Sieg hat in der Tat einen Beigeschmack. Der Bezirk hat sich seinem Problem entledigt, die renitenten Rentner. Die “Volksolidarität” gehört zwar zu den älteren und etablierten Vereinen aber wer die Berliner Verhältnisse kennt, dem schwangt bei dieser Lösung auch nichts gutes. Allgemein kann man sagen, war es und ist es wohl immer noch so, die größten Gewinnmargen sind auf dem sozialen Sektor zu holen. Denke nur an die “Treberhilfe” und die Maserati-Geschichte. Auch die Volksolidarität befindet sich auf diesen Feld sowie die AWO und noch mehr.

    Bei dem Protest ging es Sicherlich um ein Akutes Problem, aber es ist in meiner Wahrnehmung auch so, das der Staat sich seinen ehemals hoheitlichen Aufgaben entledigt und auch die sozialen Fragen dem privaten und damit privater Gewinngeilheit überantwortet.

    Mit ironischen Grüßen Vielen dank Pankow.

    ps. mit den genannten 3 Mio. kann man das Grundstück und einen kompletten Gebäudeneubau in der Größe Finanzieren.

  2. Aus diesem Beitrag: http://stillestrasse10bleibt.blogsport.eu/ konnte ich lesen das sich die Rettung naja ich sachmal nicht imm Sinne der Nachhaltigkeit bewegt. Die Volksolidarität die das Haus kauft, mittels Erbpachtvertrag ist ja nicht so toll.

    Das heißt die Seniorenbegegnungstätte als Gebäude wird verkauft und privatisiert. verdammt.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erbbaurecht

Darauf antworten

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.