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„Grenzen überwinden: Für Vielfalt und Respekt – Thor Steinar muss weg!“, 09. Juni 2012

6. Juni 2012 in Blog - alle Themen

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„Grenzen überwinden: Für Vielfalt und Respekt – Thor Steinar muss weg!“
Straßenfest am 09. Juni ab 14 Uhr auf dem Antonplatz in Weißensee.

Mit: Stage Bottles, Easy Skankin Sound, TFS, Johnnie Rook und den Moechees, einem bunten Kinderprogramm, Informationsständen, einer Rallye mit Gewinnen u.v.m.

Ende Oktober 2011 hat in der Berliner Allee 11 ein Thor Steinar-Laden eröffnet. Thor Steinar ist eine beliebte Kleidermarke bei Neonazis und dient ihnen unter anderem als Erkennungsmerkmal. Ganz bewusst spielt die Marke mit Symbolen, die auf Gewalt, Nationalsozialismus oder den deutschen Kolonialismus anspielen.
Dagegen wollen wir ein Zeichen setzen!

Seit 2011 gibt es im Stadtteil einen Lokalen Aktionsplan (LAP), der Vereine, Initiativen und Netzwerke finanziell unterstützt. Zur Förderung von Demokratie und Respekt, gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Diskriminierungen jeglicher Art. Im Rahmen des Festes wollen wir das bisherige Engagement vorstellen, würdigen und zum Mitmachen einladen. Lasst uns feiern, miteinander ins Gespräch kommen und den Platz mit Leben füllen!

Mehr unter http://grenzenueberwinden.blogsport.eu oder auf facebook http://www.facebook.com/events/297535653671004/


Wann:   Sonnabend, 09. Juni ab 14 Uhr
Wo:     Antonplatz, 13086 Berlin-Weißensee

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalsistische, antisemistische oder sonstige Menschen verachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder ovn dieser auszuschließen.

3 Antwort auf „Grenzen überwinden: Für Vielfalt und Respekt – Thor Steinar muss weg!“, 09. Juni 2012

  1. Die Nachkriegslüge vom Gegensatz zwischen Demokratie und Faschismus lässt den heutigen Antifaschismus ins Leere laufen. Mit Ihrer Arbeit als Antifaschisten leiten Sie einen Bruch mit dem heutigen System nicht etwa- wie Sie meinen- ein, bereiten ihn nicht etwa vor, sondern behindern ihn. Jede systematisch durchgeführte Faschismuskritik, die mit dieser Lüge aufräumen würde, wäre gleichbedeutend mit der Aufgabe des bornierten antifaschistischen Konzepts. Wenn sich die Kritik gegen rechts damit begrenzt, dass deren Symbole aufgezählt, erklärt und verboten werden, dann ist das nichts weiter als das, was die Faschisten mit allen Strömungen tun werden, wenn sie erst einmal an die Macht gelangt sind. Wer den Faschismus systematisch kritisieren will, der sollte sich erst einmal ernsthaft mit dem demokratisch geführten Kapitalismus auseinander setzen und wird feststellen, dass Demokratie und Faschismus Brüder sind.

  2. Achja, da is sie wieder, die gute alte Sozialfaschismus-These. So kann man ja gerne argumentieren, aber bitte nicht vergessen das solche Thesen durch aus nützlich waren für den Faschismus. Ohne jetzt Demokratie verteidigen zu wohlen: ganz klar ne ziemlich beschissene Herrschaftskomponente, aber mit der Plattheit dieser “Analyse” (hust, hust,..) ist nichts gegen faschistische Umtriebe zu gewinnen.

    Zum anderen bist du auf die eigene These reingefallen, wer sagt denn das sich nur in der inhaltlichen und praktischen Arbeit an Symbolen abgearbeitet wird, das geht doch um eine sowohl als auch und nicht entweder oder. Und klar ist es richtig um Symbole zu kämpfen und einige unmöglich zu machen oder hat hier jemand Bock das es wieder zur Mode wird das Reichsbanner und Hakenkreuze das Straßenbild säumen.

    Und zum Verbot: Es gibt sicher praktischere Interventionsmethoden als das Verbot. Ein Verbot selbst macht ja auch noch nix.

  3. “oder hat hier jemand Bock das es wieder zur Mode wird das Reichsbanner und Hakenkreuze das Straßenbild säumen.”

    Genau das wird aber wieder passieren, nur mögen die Banner und Fahnen anders aussehen. Wer den Faschismus bekämpfen will muss beim demokratischen Kapitalismus anfangen, denn erst wenn sich die Versprechen von sozialer Marktwirtschaft für die Mehrheit der Bevölkerung nicht bewahrheiten ( was ja jetzt absehbar ist), wird aus dem demokratischen Schoß der Faschismus geboren werden. Griechenland ist der erste Kandidat dafür.

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