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Hard-Bits Vol. 6

3. März 2012 in Blog - alle Themen

Hallo alle,

Nach langer Zeit mal wieder Hard-Bits :-)

#1 Ein guter Beitrag, der zeigt: Es geht bei ACTA um weit mehr als “nur” Internet: “Das ACTA-Abkommen steht in der unsäglichen Tradition verschiedener Rechtskonstrukte, mit deren Hilfe eigentlich zuständige UN-Institutionen ausgehebelt werden sollen, weil in diesen Gremien natürlich auch die Schwellen- und Entwicklungsländer Mitspracherechte genießen. Beim ACTA-Abkommen waren diese jedoch nicht einmal am Katzentisch vertreten und mit ihm wollen westliche Pharmakonzerne monopolistische Verwertungsinteressen gegen die Gesundheit von zahllosen kranken Menschen durchboxen. Dabei untergraben Generika keineswegs den Markt der Konzerne, denn die Erkrankten dort haben nur eine scheinbare Wahl: Entweder ein günstiges Generikum oder gar kein Medikament.”

http://diefreiheitsliebe.de/freiheit/acta-wenn-profite-menschenleben-gefahrden-ae

#2 Hier in Spanien gibt es ein Dorf das genossenschaftlich organisiert ist. Funktioniert wunderbar. Muss man nun nur noch ganz oft machen, so was, und der Systemwechsel ist halb durch: http://diefreiheitsliebe.de/reportage/das-wunder-von-marinaleda-vollbeschaftigung-im-sozialistischen-dorf

#3 Es würde schon Sinn machen sind den Lissabonner Vertrag mal genauer anzuschauen. Stichwort Gewalteinsatz sogar mit Schusswaffen gegen Demonstranten:
“Der Vertrag verpflichtet alle EU-Staaten zur Aufrüstung (Artikel 42) verpflichtet die EU-Staaten außerdem, anderen EU-Staaten im Kriegsfall Beistand zu leisten – damit wird die EU zu einem Militärbündnis wie die NATO – nur strenger. Die Solidaritätsklausel gilt sogar für Militäreinsätze innerhalb eines EU-Landes, etwa bei der Niederschlagung von Volksaufständen. Solche Inlandseinsätze sind vom Grundgesetz eigentlich ausdrücklich untersagt, der Vertrag von Lissabon hebelt dieses Verbot nun aus.”

Siehe auch: LINK

#4 Bereits vor einem Jahr gab es einen Bericht, dass das US-Militär Fake-Facebook-Profile einsetzt um Debatten im Internet zu manipulieren. Also passt insbesondere ein bisschen auf mit extrem diskussionsfreudigen Accounts, von denen weder ihr noch sonst jemand den ihr kennt, weiß wer dahintersteckt: http://www.telegraph.co.uk/news/8388603/US-military-creates-fake-online-personas.html

#5 Aus gegebenen Anlass macht es mal wieder Sinn auf die ökonomischen Hintergründe der Kriegstreiberei hinzuweisen. Insbesondere ist es wichtig sich über folgendes im Klaren zu sein:

“Oft wird die Mär verbreitet, die US-Regierung verfüge überhaupt nicht über ausreichend Geld, um einen Krieg zu führen.

Zunächst gilt erst einmal: Geld muss für einen Krieg mitnichten als Haushaltsposten vorhanden oder als Budget angespart sein, Geld für Krieg wird für den Krieg erst geschöpft oder von so genannten „Investoren“ dem Staatshaushalt zur Verfügung gestellt.”

http://www.freitag.de/community/blogs/the-babyshambler/die-oekonomie-des-krieges—zerstoerung-als-geschaeft

#6 So funktioniert die Griechenland-„Rettung“:

LINK

#7 Lesenswerter Beitrag über die zwischenmenschlichen Implikationen der Bewegung:

“Und so werden viele mit der Zeit sehr verletzt. Manche von diesen ziehen sich zurück, andere fangen an, selbst die Praktiken zu üben, die sie eigentlich ablehnen, manche werden zynisch, krank oder rutschen in Süchte ab etc. Das gemeinschaftlich geteilte Wertesystem des Konkurrierens und Wettstreits setzt sich durch, eben deswegen weil es von der Mehrheit geteilt wird. Und weil es nun einmal Grundprinzip dieser Gesellschaft ist. Und je mehr dieses gegenwärtig in der Krise steckt, desto aggressiver wirkt es auch. Das scheint paradox, aber es ist so. Man braucht sich nur mit offenen Augen umschauen und wird dies sowohl aus den Nachrichten feststellen als auch im täglichen Leben. Bevor etwas Altes überwunden werden kann, hat es oft den Anschein, als würde sich dies Alte noch einmal selbst verstärken, bis zu Unterträglichkeit. Erst dann kann es auch überwunden werden. Denn erst dann haben auch wirklich alle restlos die Nase voll davon und sind bereit, es über Bord zu werfen. So einfach.”

http://blogbuchkonyhakert.wordpress.com/2012/02/21/ich-oder-wir-oder-beides-pladoyer-fur-ein-mehr-an-miteinander-und-gemeinschaftlichkeit/

#8 Der renommierte israelische Soziologe und Sohn von Holocaust-Überlebenden Moshe Zuckermann über das Schindluder das so manche Fanatiker, Geheimdienstler und wer weiß wer sonst noch, mit aus der Luft gegriffenen Antisemitismusvorwürfen treiben. Schämen sollen sie sich!

LINK

Und wichtig auch der Titel: “Sich nicht mundtot machen lassen”. Genau darum geht´s bei der Sache nämlich!

#9 Ab jetzt gibt’s wieder jeden Sonntag um 15 Uhr Empörten-Treffen aufm Alex in Berlin, nähe Weltzeituhr. Kommt vorbei, bringt euch ein! :-)   https://www.alex11.org/events/die-emporten-treffen-sich-wieder-aufm-alex-wir-sind-hier-wo-bist-du-bring-dich-ein-sei-dabei/

#10 Der große Slavoj Žižek über die Liebe: http://www.youtube.com/watch?v=AoNNG9byXuw

 

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