Not kennt kein Gebot! ein offener Brief

1. Februar 2012 in Blog - alle Themen

AN:

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Mail markiert
11:09 Mittwoch, 1.Februar 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Anteilnahme lese ich derzeit Berichte über obdachlose Menschen für die nicht ausreichend Schlafplätze vorhanden sind. Die Hilfsorganisationen haben einfach nicht genügend Platz um dieses Problem angemessen angehen zu können, obwohl ausreichender Leerstand zu verzeichnen ist. Zum Beispiel das Haus der Statistik. Wie ich gehört und gelesen habe wird das Haus trotz Arbeitsplanung beheizt.
Ich bin empört darüber, angesichts der Temperaturen und des Elends frage ich mich wie lange dieses Jahr gewartet wird. Muß es erst erfrorene Menschen geben bevor gehandelt wird?
Daher habe ich folgende Fragen an Sie:
Ist es möglich, das Haus der Statistik für obdachlose Menschen zu öffnen, um dort gemeinsam mit ortsansässigen Hilfsorganisationen die Not der obdachlosen Menschen zu lindern?
Welche Konzepte seitens Ihrer Partei sind vorhanden um der offensichtlichen Not Einhalt zu gebieten?

In Erwartung einer Handlung, oder zumindest einer Antwort, verbleibe ich

EMPÖRT

Jörg Schulz

weiter:

—————————————————–
17:08 Donnerstag, 2.Februar 2012
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe gestern folgende E-Mail an die Adresse Ihrer Partei gesendet:

Leider  scheinen Sie diese Nachricht nicht erhalten zu haben. Wie es scheint  hat sich an der Situation nichts geändert, im Gegenteil, Metereologen  rechnen mit einer stabilen Wetterlage. Zu den oben genannten Fragen sind folgende hinzugekommen:
An wen muß ich mich wenden, damit oben genannter Vorschlag geprüft wird?
Wer trägt am Ende die Verantwortung wenn Menschen zu Schaden kommen?
In Erwartung einer Antwort verbleibe ich
Hoffnungsvoll
Jörg Schulz
Sendet to:

9 Antwort auf Not kennt kein Gebot! ein offener Brief

  1. Sorry, die Emailadressen mussten wir im Sinne des Datenschutzes unkenntlich machen (im Sinne der Regel, die wir im Info-Kasten oben auf der Seite benennen). Gruß von der Administration!

    • Liebe Admins,
      m.W. gibt es KEIN Namens-Datenschutz für offizielle Vertreter von Parteien, Ämtern usw. . Diese Personen darf mensch natürlich namentlich öffentlich erwähnen und anschreiben oder in Blogs mit Namen nennen.

  2. Que sagte am 2. Februar 2012

    Danke Jörg muss icks nicht schreiben:)

  3. Que sagte am 2. Februar 2012

    Geht der auch noch direkt an die BIMA raus und eventuell als Pressemitteilung?

  4. Que sagte am 2. Februar 2012

    Ihr könnt auch gerne meins nehmen^^:) Liebe BIMA, aufgrund der momentanen Kältewelle und fehlenden freien Plätzen in Obdachlosenheimen und Notunterkünften bitte ich Sie das von Ihnen verwaltete leehrstehende Haus der Statistik am Alexanderplatz welches mit Wasser, Strom und Heizung versorgt ist den Obdachlosen und Hilfebedürftigen als Zufluchtsort zur Verfügung zu stellen. Mit freundlichen Grüssen ein Ex Camper:)

  5. Que sagte am 2. Februar 2012

    Bitte überall verbreiten nutzt alles was euch einfällt! Presse, Verteiler und und und und! Danke!

  6. Que sagte am 2. Februar 2012

    und ich finde wir könnten das sogar noch ausweiten. Es gibt momentan soviele Bundeswehrstandorte deutschlandweit die geschlossen wurden oder werden und ungenutzt vor sich hinvegitieren. Diese könnte man zumindestens vorrübergehend als Notunterkunft umfunktionieren.

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