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Empörung über die Verwertung unserer Stadt // 15J Berlin

16. Januar 2012 in Blog - alle Themen

folgender Text wurde auf der Berliner Asamblea am 15. Januar verlesen:

Wir sind empört darüber, dass auf Vereinbarungen mit einer Institution wie der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben kein Verlass ist. Wir sind empört darüber ,dass die BIMA nach der ordnungsgemäßen Räumung des Camps am Kapelle Ufer 1 mit ihrem Angebot das Erdgeschoss des “Hauses der Statistik” nutzen zu dürfen ohne schlüssigen Grund einen Rückzug machte. Wir sind empört, dass dies mit einem von uns nicht veranlassten und nicht zu veranstwortenden Polizeieinsatz begründet wird, der zu dem für unsere friedliche Selbsträumung völlig unangemessen war.

Wir haben dazu gelernt:

Am Beispiel diese Vorgangs wird sichtbar, echte Bürgerbeteiligung und Partizipation ist notwendig. Auf die VerwalterInnen und VermarkterInnen öffentlichen Vermögens ist kein Verlass.

Momentan wird das “Haus der Statistik” von der BIMA und dem Liegenschaftsfonds, dem zentralen Vermarkter landeseigener Liegenschaften, zum Verkauf angeboten.

  • Wir sind empört darüber, dass dies ohne die Beteiligung der BürgerInnen in unser aller Stadt passiert.
  • Wir sind empört darüber, dass unser Vermögen so leichtfertig Preis gegeben wird, sei es durch BIMA, Liegenschaftfonds, Behala, TLG oder andere VermarkterInnen unserer Gemeingüter.
  • Wir sind empört darüber, dass in dieser Stadt zahlreichen Menschen Wohnraum fehlt, während 10.000de m² Fläche dem Abriss preisgegeben werden.
  • Wir sind empört darüber, dass ein “Recht auf Stadt für alle” in einer Metropole wie Berlin keine Selbstverständlichkeit ist.

 

Verlesen auf der Asamblea, 15.01.2011

 

4 Antwort auf Empörung über die Verwertung unserer Stadt // 15J Berlin

  1. gab es konsens oder stimmungsbild zu dieser erklärung?

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