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99,9% Transparenz, ausreichend viel Anonymität

20. Januar 2012 in Anleitungen & Tutorials

Dieses Dokument dient dazu, eine technische Methode vorzuführen, welche Gruppen bei Entscheidungsverfahren anwenden können, um die benötigte Transparenz vollständig und gleichzeitig ein ausreichendes Maß an Anonymität sicherzustellen.

Dies wird hier speziell mit der Entscheidungsmethode „Systemisches Konsensieren“ beschrieben, kann aber theoretisch mit allen Entscheidungsverfahren nach dem selben Prinzip durchgeführt werden, bei denen quantifizierbare Stimmen/Punkte von den Teilnehmern vergeben werden.

http://www.echte-demokratie-jetzt.de/forum/showthread.php?tid=380&pid=1209#pid1209

2 Antwort auf 99,9% Transparenz, ausreichend viel Anonymität

  1. In bestimmten Situationen kann der Wunsch nach Wahrung der Anonymität bei einer Wahl respektabel sein, in anderen eventuell nicht. In dem von Dir vorgestellten Wahlverfahren muß man sich, wenn ich es richtig verstanden habe, vor der eigentlich Wahl entscheiden, ob man seine Stimmen öffentlich abgeben möchte oder anonymisiert. Da diese Entscheidung für jeden erkennbar ist, hat dieses Verfahren doch wieder annähernd die Nachteile, die eine offene Wahl aufweist. Interessant wäre es m. E. beide Formen der Wahl, die offene und die anonyme, durchzuführen, um zu sehen, wie groß die Diskrepanz der Ergebnisse tatsächlich ist und dann zu diskutieren, welche Ursachen das haben könnte usw.

  2. >>>Interessant wäre es m. E. beide Formen der Wahl, die offene und die anonyme, durchzuführen, um zu sehen, wie groß die Diskrepanz der Ergebnisse tatsächlich ist und dann zu diskutieren, welche Ursachen das haben könnte usw.<<>>Da diese Entscheidung für jeden erkennbar ist, hat dieses Verfahren doch wieder annähernd die Nachteile, die eine offene Wahl aufweist.<<<
    außerdem wäre es bei dem anonymen konsensieren bei einer ausreichenden vorschlagsvielfalt (die im normalfall vorausgesetzt werden kann), wären die gesamtwertungen des anonymen entscheidungsraum stark variabel, so dass unmöglich jemand unter druck geraten werden könnte, wenn im raum ausreichend viele teilnehmer wären.

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