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Schrift zum Camp

22. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

Wir haben uns am 15. Oktober zusammen gefunden, weil wir uns einig waren das etwas nicht
stimmt und sogar ganz gewaltig schief läuft bzw schon längst für irreversiblen Schaden gesorgt hat.
Angestoßen von den Indignados auf dem spanischen Plaza del Sol haben wir uns entschloßen es
den Empörten in vielen europäischen Städten gleich zu tun, nämlich einen öffentlichen Raum zu
besetzen und ihn zu einem Forum der Bewußtwerdung und der Bildung des demokratischen Willens
zu gestalten…ein Forum auch zum abhalten der Berliner Asamblea, dem Infozentrum und
revolutionären Gesprächskreis der Empörten. (einem Rund kraftvoller, kämpferischer, weil zorniger
Bürger mit Verstand)
Warum ist ein Camp so wichtig?
Zelte stehen, um zu zeigen das wir ausharren an diesem oder einen anderen Ort…sie sind das
Zeichen unserer Empörung…die uns nicht mehr nach Hause gehen läßt.
Vielmehr Tag und Nacht für Gespräche sorgt…die eine bessere Welt ausmalen.
Eine ewige Flamme, wenn man so will…ein Leuchtturm der den festen Willen zum Widerstand
zeigt…gerade im Winter, besser geht’s kaum.
Ein ständiger Blickfang und Stolperstein….vielleicht auch noch näher im Zentrum.
Die Menschen warten nur auf klare Statements und radikale (Radix=Wurzel) Forderungen.
Der Rest läuft wie immer mit!
Das rauszubekommen ist die langwierige Aufgabe von Therapeuten.
Wir hatten jetzt die Chance zu leuchten und Leute zu sammeln die sich auf friedlichen Protest
einigen, mit uns zu lernen gewaltfrei zu kommunizieren wie auch das Leben unserer Gesellschaft zu
demokratisieren.
Mit langem Atem, warmen Gedanken und kühnen Taten die kalten Tage durchzustehen.
Wir sollten Entschlossenheit zu einem Kampf signalisieren.
Wie könnte das Camp funktionieren?
Zelte und Leute die darin arbeiten und dadurch dort leben…weil es ihr erster Stützpunkt ist auf dem
Weg in eine demokratische, gewaltfreie, Welt.
Wir müssen schon etwas Entschlossenheit zeigen und mit gutem Beispiel voran gehen die Straße zu
besetzen.
Das heißt…um dieses Bild aufrecht zu erhalten benötigen wir mindestens 20 VollblutaktivistInnen
von denen wenigstens die Hälfte über eine gewisse Bildung verfügen sollte, die es Ihnen ermöglicht
eine sachliche Diskussion zu führen.
Eine kleine „Kampfgruppe“.die die Stellung hält und wieder ausbaut…
Diese vor Ort Werktätigen (mindestens jeweils zehn Leute am Stück) sorgen jeden Tag für ihre
Mahlzeiten (Koch wieder ran holen)…jeden Tag wird der Infotisch gestaltet,
Trupps zur Resourcensammlung (Essen, Holz, Wasser etc) zusammengestellt bzw abgelöst.
Ich dachte kühn an einen Betrieb von ca 8 Uhr bis 20 Uhr…danach ist die Nachtschicht dran hier zu
wachen und sich den Magen mit den Resten vom Tag vollzuschlagen.
Sicher helfen uns die Obdachlosen dabei, sie bitten sogar darum, denn sie wollen etwas tun zum Gelingen.
Gegebenenfalls Vorbereitungen für den nächsten Tag zu treffen.
Schlimmstenfalls nach Hause zu gehen.
Aufgaben als Zentrum:
Es ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung auf analogen Wege zu kommunizieren, den
Leuten…gerade Fremden, Auge in Auge gegenüber zu treten…so gewinnen wir schnell Sympathien
(wenn die richtigen Leute da sind)
Die Presse wäre fast täglich da, um Statments zu erfragen.
Hier weiß ein jeder bescheid wo die Reise hingeht oder zumindest wie der Zug heißt.
Wir haben gerade so gar keinen Kontakt mehr zur Öffentlichkeit…
Informationen werden hier täglich abgerufen und publik gemacht…der Livestream berichtet
mehrmals täglich.
Die Leute vor Ort haben die Aufgabe diesen Ort zu pflegen, zu gestalten, sich zu erhalten und sich
auf dem Laufenden zu halten. (Strom und Internet)
Schließlich sich in Disziplin zu üben.
Aufgaben als Forum
Das Forum ist gewissermaßen das Zentrum (gleich nach der Küche:)), welches den Geist eines
Versammlungsortes des Volkes trägt.
Hier treffen sich die ganzen kleinen Häuptlinge der Empörten, um zu diskutieren oder endlich mal
zu erfahren was wir wollen.
Hier trifft man den Roman, den Igor oder den Maik die nicht müde werden es immer und immer
wieder zu erklären oder den Einzelnen auf eine Tour durch die Landschaft der Empörten
einzuladen., ihnen erklären worin ihre Bewußtlosigkeit liegt und warum unser Verhalten Menschen
tötet.
Wir müßen die Leute da abholen wo sie sind…ihr Interesse wecken.
Die darin abgehaltene Berlin-Asamblea verleiht dem Forum die Würde die es verdienen sollte.
Zum Beispiel Leute zum Essen einladen und ihnen Fragen stellen zu unserer Zeit, auf der Straße, im
Camp und auf dem Hauptbahnhof oder sonst wo, wenn er schon mal in der Nähe ist…die Arbeit
leisten die wir eigentlich leisten sollen
Zum Schluß noch eine kleine Kritik:
Die Streitkräfte der Empörten haben hier sechs bis acht Obdachlose zurück gelassen.
Revolution ist einer langer, kraftvoller Akt der schon vor Jahrzehnten begonnen hat.
Diese Arbeit kann wie bei einem Camp im Winter hart sein…jedoch schätze ich das genau diese
Entschlossenheit hier fehlt und wir uns wieder in eine Latte Machiato Feierabend Kritik ergießen,
die ich für genau so sinnlos halte wie eine neue Hausbesetzung mit Visionen die uns akzeptabel
machen sollen.
Das alles wo wir ein Protestcamp am laufen haben….in meinen Augen ein vernichtendes Signal.
Ich habe mir wie viele andere Aktivisten die letzten zwanzig Jahre Gedanken gemacht und
diskutiert…jetzt wo weltweit gehandelt wird (aktuell die Camper am Tahir Platz verdroschen
werden), ist Zeit zu handeln und zwar mit ein wenig mehr Konsequenz als nach Feierabend ne
Kerze zu halten, sich im „Freien Neukölln“ auf Gespräche über die Tolleranz von Rasissmus zu
konzentrieren oder mal ne Aktion starten.
Ich bemühe mich nun auch erfahrene Gruppen aus dem linken Spektrum mit einzubeziehen, weil
hier schlicht zu wenig Leute mit Erfahrung und Rückgrat dabei sind.
Uns nimmt keiner mehr für voll weil wir aus dieser Selbstbeschäftigung nicht raus kommen oder
wir auf die Karriere nicht verzichten können.
Ich habe selten so eine weichgespülte Therapiegruppe erfahren wie uns…in intellektueller
Hilflosigkeit und lähmender Angst vor Konsequenzen.
Setzen wir nicht unser Camp durch, können wir gleich Kurse bei attac beantragen, wie man am
besten eine Organisation gründet, in der drei Hauptamtliche arbeiten und der Rest immer zur Demo
kommt, murrt, ein Bierchen trinkt und sich auf die Schultern klopft für gar nix….lahmer Haufen!!
Die Empörten gehören auf die Straße…jeden Tag und nicht in die Hinterzimmer oder ein tolles
Haus.
Wenn Haus, dann m.E. ein Unterstützungshaus (Büro, Dusche, Lager, Computer zum arbeiten für
Warmduscher, Bibliothek, Vorträge, Gammelraum, Sozialarbeit, Heilehaus), das nicht so viele
Kräfte bindet!!!
Es geht viel zu viel Energie ins Träumen, während die Welt brennt.
Sind wir wirklich so wenig Leute, die hier ernsthaft arbeiten wollen das wir keine 30-40 “Kämpfer”
zustande bringen??
Dann laßt uns aufgeben und in NGO’s unterkriechen…da kann man sich auch den Mund fusslig
reden, träumen und son bischen Revolution schmecken bei Kaffee und Kuchen.
Nüscht für unjut
Maik Müller

14 Antwort auf Schrift zum Camp

  1. Diese Gruppe ist dafür da um sich darüber abzusprechen wann man im Camp vor Ort sein kann. Um sich für Nachtwachen und Logistik abzusprechen. Um sich auf dem Laufenden zu halten welche Projekte gerade im Camp anstehen, realisiert werden und noch verwirklicht werden sollen. Sowie um neue und konstruktive Ideen und Lösungsvorschläge einzubringen. Unter anderem dient dazuauch dieses pad http://titanpad.com/D5Lg8mt2lK

    acampada/camp Berlin:
    http://www.facebook.com/groups/258913820835036/

    Ist gerade neu angelegt, deshalb sollten wir das im Netz auch verbreiten.

  2. Danke Maik, Wahre Worte…. Ich bin spätestens am 1.Januar wieder da, aus Würzburg. Und dann bleibe Ich!

  3. Hier die wichtigsten Sätze, die Quintessenz
    Aus deinem Aufruf.

    „Ich bemühe mich nun auch erfahrene Gruppen aus dem linken Spektrum mit einzubeziehen

    Die Empörten gehören auf die Straße…jeden Tag und nicht in die Hinterzimmer oder ein tolles
    Haus.

    Es geht viel zu viel Energie ins Träumen, während die Welt brennt.

    Sind wir wirklich so wenig Leute, die hier ernsthaft arbeiten wollen das wir keine 30-40 “Kämpfer”
    zustande bringen??“

    Das kommende Jahr wird darüber entscheiden, ob in Deutschland ein antikapitalistischer Widerstand entsteht, oder ob wir uns langsam und ohne Gegenwehr in eine faschistische Diktatur treiben lassen.
    Es ist wirklich dringend erforderlich, dass die Occupy klare Forderungen stellt, dass Demos ein klares Ziel haben, dass wir den Mut haben den Rasen zu betreten und, dass wir uns ernsthaft gegen das System wehren.
    Für mich bedeutet jeder Aufenthalt im Camp 8 Euro Fahrgeld. Dieses Geld muss ich wie jeder prekär Beschäftigte erst einmal haben. Sollte im Camp endlich revolutionärer Widerstand geleistet werden, von dem dann auch echte Aktionen ausgehen, würde ich wöchentlich mindestens an drei Tagen anwesend sein. Als Kämpfer bin ich zu allem bereit, Hauptsache das System fällt. Wenn du 30 bis 40 Kämpfer haben willst, kein Problem, nur muss man sich im Camp auch einig sein, dass man wirklich kämpfen will.

    • Deine Position erschient mir:
      ohne Bewusstsien für die Geschichte: in Deutschland besteht seit Aufkommen des Kapitalismus auch ein antikapitalistischer Widerstand.

      und sie scheint mir an wahrnehmung der realität zu mangeln: im Camp wird seid dem 1. Tag der Besetzung (9.11.) revolutionärer Widerstand geleistet werden, von dem dann auch echte Aktionen ausgehen.

      ‘Als Kämpfer bin ich zu allem bereit,’. Wozu bist du nicht bereit?

      ‘Wenn du 30 bis 40 Kämpfer’. Warum willst du Frauen vom Kampf ausschließen?

      • zu 1.Absatz…da stimme ich Dir zu
        zu 2.Absatz
        ich kann da kein Widerstand sehen, eher Resignation oder bestenfalls durchhalten und das kleine Tun was man allein tun kann, als das Potenzial für Aktionen
        zu 3. Absatz….das ist nicht von mir aber ich schätze, da ich den Autor kenne, das er sich nicht zu unethischen Handlungen hinreißen läßt
        zu 4. Absatz….Kämpfer versteht sich hier natürlich ungeschlechtlich…ich komm doch aus der DDR…da gab es nur Gleichberechtigung.:)
        Im übrigen sind im Camp tatsächlich kaum Frauen mehr.

  4. ein camp ist ein camp ist ein camp
    http://de.wikipedia.org/wiki/Barcamp

    ohne funktionierende strukturen,die ergebnisse gleich welcher art umsetzen und deren teilnehmer koordinieren ist es nur ein camp-wie werden netzwerke gebildet und deren mechanismen zum wohle des lebens benutzt?wer gibt welche informationen wie weiter und welcher code der entschlüsselung macht eine klare interpretation möglich?mathematik?musik?kultur?gebärdensprache?die zeit selbst?oder das camp bildet die führungsspitze ohne ansehen der teilnehmer weil eine idee alle eint?was ist mündigkeit?was ist selbstbeherrschung?was ist integrität?und ist denn dann überhaupt noch irdendeine form der darstellung erforderlich,wenn sich die natürliche selbsterhaltung im selbstverständnis darin zeigt?dafür muss ich nicht kämpfen-diese freiheit nehme ich mir einfach!und camping ist für mich der beste urlaub diese freiheit zu leben:ich wohne wo ich will ich bleibe solange ich will und ziehe weiter wenn ich will-ich frage niemanden um erlaubnis ich mache das einfach…

    • „ohne funktionierende strukturen,die ergebnisse gleich welcher art umsetzen und deren teilnehmer koordinieren ist es nur ein camp“

      Genau das ist der Punkt, dieses Camp ist nur ein Camp. Es muss aber mehr werden. Es muss ein revolutionäres Camp werden, denn wir sind hier angetreten, um das System zu ändern. Allein das Campen kann doch wohl nicht der Grund für die Anwesenheit der Menschen sein.
      Wenn die deutsche Occupy nicht wie der spanische Widerstand enden will, bei dem mit maximalen Tam Tam und viel revolutionären Geist so gut wie keine Ergebnisse oder Verbesserungen für die Menschen erreicht wurden, dann muss der passive Charakter in einen aktiven umgewandelt werden. Das bedeutet, im Sommer muss occupiert werden was das Zeug hält. Wer gegen die Bildungspolitik ist, muss Schulen und Universitäten besetzten. Wer gegen prekäre Beschäftigung ist, der muss die Zentralen der Leihbuden und die Unternehmen besetzen, welche prekär beschäftigen. Wer gegen das Finanzimperium ist, der muss die Banken und Börsen stürmen und lahm legen. Kurz, wir müssen dafür sorgen, dass die Räder still stehen, zwischen denen wir jeden Tag aufs Neue zermahlen werden. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, müssen Strukturen her und es müssen Zuständigkeiten geschaffen werden. Dreh und Angelpunkt aller Aktionen sollte das revolutionäre Camp werden. Dann würde sich der Besuch des Selben auch wirklich lohnen und jeden prekär verdienten Euro Fahrgeld wert sein.

      • wenn der club of rome seit 40 jahren den systemknick vorbereitet,dessen mitglieder den militärisch/industriellen-komplex seit 200 jahren selbst erschaffen haben um uns alle mit ihrem psychopathologischem blödsinn in abhängigkeit vom system zu bringen,dann ist das einzig revolutionäre zu tun:urlaub!und zwar alle gaaaaaaanz lange-alle auf entzug in die camps,deprogrammierung durch die asambleas und nach erholung neustart-dann können die alten strukturen mit neuen köpfen besetzt und anders angewandt oder aufgelöst werden-warum das rad neu erfinden?es funktioniert ja!bewußtsein ist immer präsent-überall! neu ist:dass die komplementäre elite nicht dem profit,der herrschaft und der überlegenheit dient,sondern dem leben selbst-prekär ist: die neue elite!und die machtübernahme wird der reinste spass baby-danach kannse hingehen wo du willst,bleiben wielange du willst und weiterziehn wohin du willst…überall auf der welt jeder mensch auf der welt…frei,klar und wunderschön…soooooooo muss ein ziel aussehen und ist mir jede sekunde meines lebens wert…

        • und das wichtigste natürlich:
          die liebe…mit ein bisschen glück,begenet jede/r trinity ihrem neo

  5. Lauter Fragen aus denen ich nicht schlau werde.
    Merke aber das es nicht verstanden wurde was meine Schrift faselt.
    Code der Entschlüsselung -vielleicht die Zeit…hää??, Netzwerkmechanismen, Camp als Führungsspitze??
    funktionierende Strukturen gibt es, ebenfalls Netzwerke…was nicht ist muß/darf aufgebaut werden.
    Mir erschließt sich hier leider kein Sinn im Zusammenhang mit der Bedeutung eines Protestcamps für unsere Bewegung…der ich mit der Schrift Ausdruck verleihen wollte.
    Wir brauchen Kämpfer (egal welchen Geschlechts) die hier unter den Bedingungen die “Fahne” hoch halten, damit man erstens Notiz von uns nimmt und zweitens zu uns (Occ,EDJ,Acampada) überhaupt findet…um zu reden und zu erfahren wer wir sind und was wir wollen.
    Zur Zeit sind das hier entweder studentische Debattierclubs und ein paar Aktivisten die die Menge an Aufgaben nicht bewältigen können.
    Wir sind schlicht nur sehr wenig Aktivisten die auch noch werktätig sind mit sehr vielen Sympathisanten, um es freundlich auszudrücken.
    Die Methode Camp könnte man in Frage stellen…doch dafür ist mir noch nichts genialeres eingefallen als ein Camp.
    Wir hatten ein Camp geplant…als wir es hatten, verloren sich die Leute wieder in Planungs- und Aktionsgruppen…anstatt sich hier abzuwechseln das Camp zu betreiben und weiter zu planen.
    Was ist der Grund?
    Kopflosigkeit? Bequemlichkeit? mangelnde Ernsthaftigkeit? Vernetzung (wieviel Leute müßen daran eigentlich arbeiten)?…ich weiß was es bei mir ist und ich denke da geht es mir wie jedem Anderen.
    Von allem ein bischen aber… ich kann sehen das das Camp da ist, es existiert…noch; und ich sehe welche Kraft diese Camps in anderen Ländern haben!

  6. ein camp ist ein camp ist ein camp-es ist so simpel.die deutsche bewußtlosigkeit ist gewollt und wird auch nicht durchbrochen.d-land ist einfach zu alt und zu satt.der zusammenhang ist ganz einfach:d-land ist schon alles,was der rest der welt noch werden will.blöd nur,dass es niemand wertschätzt.den einzigen zweck,den ein zelt in d-land hat ist urlaub,demnach verhalten sich die camper auch.sobald der vorbei ist gehen sie wieder nach hause.der einzige kampf,der hierzulande zu kämpfen ist,ist der gegen den inneren schweinehund-ist das nicht empörend?was wir brauchen ist ein code,der die babyboomer von der couch lockt-ich habe sehr wohl verstanden,was du geschrieben hast,ich bringe nur eine andere sprache darein-vielleicht findet sich im camp ja ein übersetzer?und ich kann auch ohne zelt sehen,dass etwas da ist:))))

    • Aaaah…jetzt verstehe ich

      Ich glaube das es eine erhebliche Menge an Menschen im Speckgürtel des Kapitals gibt die diese Bewußtlosigkeit nicht wollen, zB aus erfahrenem Leid und Mitgefühl mit anderen Kreaturen.
      Es geht dann m.E. nur noch um die Angst, etwas zu verlieren und den beschränkten Blick auf Alternativen.
      Der innere Schweinehund ist denke ich nur bedingt die richtige Begifflichkeit…vielmehr ist es m.E. der fehlende Ersatz für etwas was man verlieren könnte.(zB die Bequemlickeit, das erarbeitete “Vermögen”, “sichere” Wege)
      Dieses käufliche Leben, das ständige Verlangen nach mehr ist sicherlich ein Erziehungsdings und definitiv nicht gewollt (jedenfalls nicht vom Gehirneigentümer in der Mehrheit der höheren Säugetiere), wenn es bewußt wird.
      Umso wichtiger der Kontakt durch ein Forum (auf der Straße)…um den Prozess am laufen zu halten.
      Denn die Zusammenhänge die du erwähnst passieren mir ganz unbewußt.
      Ich, Piesepopel, versuche mich Kraft meiner Gehirnsubstanzien und der empfangenen Lehren in einem verlogenen System vor dem sedieren zu bewahren.
      Weiter denke ich, das unsere politische Arbeit eine sehr langwierige ist die nun zu einem Höhepunkt gelangt, weil die Widersprüche so krass hervortreten.
      Umso wichtiger das wir viele Leute in Asambleas bekommen, denn dies sollte eine Kulturgrundlage für eine friedvolle Zukunft sein…Zusammenarbeit, dann kann man auch die Angst verlieren…durch Alternativen und Ersatz fürs Ersparte oder die Gier.
      Ich habe so eine Ahnung das es bald rumpeln könnte…es wäre schön dann much as possible wache Leute zu haben, damit es kein böses erwachen gibt.
      Wir benötigen für ein Reset nicht die gesamte Bevölkerung…d.h. der Rest darf nachkommen…es ist von den wichtigen Dingen genügend für alle da!

      Dank, für Deine Aufklärung,
      herzlich
      der Maik

  7. die asamblea als eine art “magenwand”?so?jaaaaaa ich bin da ganz ähnlich beschäftigt-begrifflichkeitssuche ich habe
    -deprogrammierung
    -urlaub
    -reset
    und natürlich meine beiden lieblinge:
    trinity und neo:)))
    abba passt schon wir finden unsere sprache schon noch…

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