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Mitteilung und Unterstützungsaufruf eines Teilnehmenden der asamblea von occupy-Berlin am 16.12. zum Camp

17. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

 

Mitteilung und Unterstützungsaufruf eines Teilnehmenden der asamblea von occupy-Berlin am 16.12. zum Camp

Diese Stellungnahme blieb in der asamblea unwidersprochen.

(Abschrift einer Videoaufzeichnung von Sven – freundeskreis videoclips)

‘Im Camp versuchen wir halt gerade das Camp winterfest zu machen. Wir versuchen diese Zelthütte zu bauen für das Camp-Cafe. [Die Tragstruktur steht. Dach, Seitenwände, Fenter und Tür müssen noch moniert werden. Das Holz und die Bauteile dafür sind zumindest teilweise vorhanden. Stromaggregat fehlt - Ergänzung, Sven] Justav hat sehr viel gemacht, hat sich heute freigenommen, ist ein paar Tage nachhause gefahren, was ich sehr gut verstehen kann, deshalb wär’s schön, wenn morgen so ab 10Uhr, 11Uhr Leute kommen würden, mit Werkzeug, und mithelfen würden beim Weiterbau der Hütte. Im Moment planen wir spätestens am 24. unser Camp-Cafe zu eröffnen. Das wird natürlich von der Mitarbeit der occupy-Bewegten abhängen.

Und was wir brauchen ist so auch die Solidarität untereinander, die Teilhabe an den Kenntnissen, an den Ressourcen. Zum Beispiel haben wir im Moment weder Internet-Zugang über USB-Stick oder freifunk. Die, die uns da unterstützen können, sollten es tun. (…) Ihr kennt das Campmotto: Der Frühling kommt bald, es ist nur noch ein kurzer Winter dazwischen.

Was uns vorallem auch fehlt ist diese Solidarität und der Umgang auf Augenhöhe. Das Camp wird oft diskriminiert, von einigen wenigen, als Sozialcamp, von Leuten bewohnt, die nur die Vorteile des Camps geniesen wollen. Vorschlag: Kommt für ein paar Tage her, wohnt hier, dann werdet ihr sehen wie wenig Vorteile und wieviel Arbeit es gibt. Zuletzt wurde vor der BVV (Bezirksverodnetenversammlung) behauptet, es wäre ein Sozialforum, wenige Tage davor, als ein Einzelner eine Pressekonfernez einrief. Einige Tage zuvor wurde in der asamblea beschlossen, dass wir dagegen sind das Camp als Sozialforum zu benennen. Es gibt eine Arbeitsgruppe Arbeitslosigkeit/Soziales, die kümmert sich mehr um diese Bereiche. Dann gibt es ‘ne Arbeitsgruppe inzwischen ‘Presse-Camp’, dann gibt es ‘ne Arbeitsgruppe Inhalte und noch weitere. Also ist der Aspekt Arbeitslosigkeit und Soziales einer von mehreren zu denen gearbeitet wird. Und an dieser Stelle bitte und fordere ich die Teilnehmer der AG Presse, AG Presse-Berlin, auf ihre Versprechen umzusetzen weitere Mediensprecher zu coatchen und an ihrem Kenntnissen teilhaben zu lassen, denn meine These ist weiterhin: es gibt bei occupy-Berlin ungefähr 99 MediensprecherInnen. (…) Die momentane Situation der Pressearbeit von occupy-Berlin zeigt für mich nicht die Vielfältigkeit von occupy-Berlin in den Medien.

Was wir vorallem auch brauchen ist die Möglichkeit mit einem Labtop oder netbook zu streamen und den Internet-Zugang regelmässig zu haben. Wichtig wäre dazu auch ein internetfähiges Handy. Und ich bitte darum, dass alle occupyerInnen im Freunde-, Bekannten- oder Verwandtenkreis nachfragen, ob solche Sachspenden nicht möglich wären. Das kann man durchaus auch, aus meiner Sicht, als Weichnachtswunsch von occupy-camp Berlin verstehen. Das müsste doch möglich sein, oder?’.

1 Antwort auf Mitteilung und Unterstützungsaufruf eines Teilnehmenden der asamblea von occupy-Berlin am 16.12. zum Camp

  1. Sachspenden für das occupyCamp-Berlin bitte schicken an: OccupyBerlin-Camp (‘Bundespressestrand’), Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin.

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