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VORSCHLAG: GENERALVERSAMMLUNG ZUM THEMA 15J…

18. Dezember 2011 in Blog - alle Themen

VORSCHLAG: GENERALVERSAMMLUNG ZUM THEMA 15J…

- es sollte (offen für alle) die frage geklärt werden, ob und inwiefern organisationen wie attac und compact mitmachen,

- es sollte wieder einmal darüber diskutiert und informiert werden, was der sinn und zweck einer asamblea überhaupt ist und wieviele “orgas” gebraucht werden. Wann sind sie nötig? Welcher content wird dann lieber in den asambleas besprochen.

- Was ist “dezentralität”. Bedeutet das, gruppen dürfen gegründet werden, die nur ihr ding machen? Warum ist die asamblea dabei wichtig?

 

36 Antwort auf VORSCHLAG: GENERALVERSAMMLUNG ZUM THEMA 15J…

  1. ich unterstütze diese vorschläge. die zukunfige gestaltung der asamblea war gestern bereits thema der sonderasamblea ab 16:30 im Camp. Protokoll davon wird hoffentlich kurzfristig geschrieben und veröffentlicht bei occupyberlin.info

  2. Ich unterstütze diesen Antrag ebenfalls.
    Zudem schlage ich vor Livestream und Protokoll zu führen…dies ist auch eine Lehrveranstaltung!

    Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um zu erklären das diese Fragen sich eigentlich von selbst beantworten, wenn man ein wenig in sich geht.
    Gibt es hier eine Diskussionsmöglichkeit vor dem Termin im Netz?!

    Gruß
    maik

  3. Jetzt wirds aber albern. Übt ihr euch gerade im Regierung spielen? Wollt ihr jetzt anfangen von oben Ausschüsse zu definieren und festzulegen welche freiwillige Zusammenkunft wieviel Kompetenzen haben darf? Das ist doch lächerlich.

    Und von oben deswegen, weil tatsächlich Leute glauben das Wort “General” macht das eigene Gruppentreffen wichtiger als jede andere Zusammenkunft.

    Zu eurer Veranstaltung werden auch nur die kommen die sowas auch wollen, der Rest wird erst garnicht erscheinen um diesem Theater nicht auch noch den Anstrich von Legitimität zu verleihen.

    Hier noch das Ergebnis-Protokoll von der gestrigen Generalversammlung auf dem Kuhdamm:

    * wir stellen fest das wir keine Legitimitation haben über ander Gruppen und Zusammenhänge zu entscheiden
    * jeder macht was er will
    * jeder macht das was er will, so dezentral wie er will
    * Generalversammlungen sind nicht wichtiger als jede andere Versammlung auch
    * am 15J macht ebenfalls jeder was er will
    * es wird festgestellt das es zahlreiche Gruppen und Zusammenhänge zum 15J gibt
    * die anwesenden Vertreter aus 23 Gruppen sichern zu, das keine der anderen Gruppe für die jeweils andere die Stellvertretung übernimmt
    * die Generalversammlung löst sich auf

    • das wort generalversammlung kommt daher, dass jemand sagte, dass es sowieso nicht DIE asamblea gibt, weil es in berlin asambleas in den bezirken gibt. Um so wichtiger ist es, finde ich, dass es generalversammlungen gibt.

      • was ist das denn jetzt, orwellscher Neusprech. weil das mit DIE asamblea nicht funktioniert, erfinde ich jetzt die generalversammlung.

        Kannst du dir veilleicht vorstellen das es leute gibt die sagen: Es soll nicht DIE Versammlung geben, egal wie sie heißt.

        • Die “Generalversammlung” oder einfacher “Vollversammlung” wäre einfach nur eine Versammlung von Vertretern der Bezirksasambleas. Zur Koordinierung und Absprache untereinander. Diese Vollversammlung beschließt z.B. Aktionen, an denen anschließend die ganzen Bezirksorgas teilnehmen oder sie einigt sich auf eine gemeinsame Linie für den 15J. Das sollte alles sein, man muss es auch nicht übermäßig komplizieren und die Staatsbürokratie kopieren.

        • die generalversammlung oder vollversammlung oder große asamblea wäre in erste linie dafür da, dass ALLE mitbekommen was in anderen bezirken los ist. so könnte jeder schwein auf den laufenden sein und wissen welche entscheidungen die anderen “asambleas” treffen. So kann auch jeder sich einmischen und wenn einer mit etwas nicht einverstanden ist, mit einer entwicklung oder entscheidung, MUSS er nicht in der anderen asamblea gewesen sein oder mitglied einer “organisierenden” gruppe sein, oder einer der “vertreter” sein um sich einzumischen und MIT bestimmen zu können…. verstehst du ?
          das sollten meiner meinung nach nicht einfach vertreter der jeweiligen asambleas sein, sondern einfach mal alle leute einladen… dafür das wort generalversammlung, nicht dafür, dass sie als die “wichtigste” angesehen wird sondern, dass sich alle einladen fühlen… deshalb aufruf zu generalversammlung oder vollversammlung oder große asamblea… in anderen ländern nennt man sie einfach “general assembly “, “asamblea general”…. “general” heißt einfach “allgemein”, es heißt einfach, dass alle kommen sollen…soll nicht wichtig klingen.. nennt sie allgemeine asamblea… oder ruf einfach zu einer asamblea auf und sagt “kommt alle”….

          man kann aber echt alles verkomplizieren. nur weil man keine lust hat alle einzuladen.

        • von thom: “Diese Vollversammlung beschließt z.B. Aktionen, an denen anschließend die ganzen Bezirksorgas teilnehmen…”

          Da haben wirs wieder das top-down Prinzip, da finden es wohl einige echt sympathisch Räume zu schaffen in denen man anderen Treffen was vorschreiben kann. Nochmal DAGEGEN.

          Beide Beiträge gehen in diese Richtung;

          von Gato: “So kann auch jeder sich einmischen und wenn einer mit etwas nicht einverstanden ist, mit einer entwicklung oder entscheidung, MUSS er nicht in der anderen asamblea gewesen sein ”

          Ich bin dafür das genau das sein MUSS, diejeinigen die Einfluß in Asambleas haben wollen müßen sich entsprechend an diesen Beteiligen oder sich die Beteiligung organisieren. UND die Asambleas entwickeln nur Kooperationen unter den anwesenden und NICHT für nicht anwesende, heißt: Die Stadtteilasambleas, Uniasambleas, Fabrikasambleas…. behalten ihre vollständige Autonomie.

          Aber ansonsten danke für eure Kommentare, das bringt mindestens soviel Erkenntnis: Diejenigen die versuchen die Bewegung zu autorisieren für andere zu sprechen sind kräftig am werkeln, wird mal wieder Zeit für nen Strukturwandel, nen neuen Namen und dem Aufbauen einer Distanz zum Alten.

        • @k.dreist: “was vorschreiben”… es geht um mitbestimmung für alle…in einer asamblea KANN man gar nicht anderen was vorschreiben, weil es eben keine führung gibt… das passiert eher in “wichtigen” gruppen von “kompetenten” leuten, die sich anderen überordnen… merkst du nicht, dass die bewegung in vielen kleinen “aktionen” und grüppchen zerläuft die einfach mal schlecht oder gar nicht untereinander vernetzt sind? dass jeder in einer anderen richtung geht ohne es den anderen bescheid zu sagen? merkst du nicht, dass das vollkommen kontraproduktiv ist, dass man ohne asamblea nie zu gemeinsamen richtung/anliegen/aktion kommen kann? In spanien gab es auch stadtteil asambleas um eben neue leute in den bezirken zu abzuholen. Aber deshalb haben sie nicht auf das große gemeinsame verzichtet und es gab immer asambleas generales wo man zwischen hunderten von leuten zu konsens gekommen ist über fragen, die allen betreffen.

          warum ist das in deutschland nicht möglich?

          dezentralität bedeutet was anderes…
          die bildung von gruppen, die unabhängig von einander agieren läuft drauf hinaus, dass sich eine gruppe über die andere durchsetzt. wobei wir wieder bei derselben struktur wären, wie unsere sogenannte demokratie mit ihren politischen lagern, parteien und organisationen….

          http://www.youtube.com/watch?v=CkQhygB6wps

          für mich sieht es so aus, dass es hier darum geht, sich ein plätzchen in eines der “wichtigen” und über anderen entscheidenden gruppen zu ergattern… am besten auch vom tv interviewt zu werden, als eines der “revolutionären” gesichtern….

        • Da ist es wieder das Verschwörungsdenken:

          “für mich sieht es so aus, dass es hier darum geht, sich ein plätzchen in eines der “wichtigen” und über anderen entscheidenden gruppen zu ergattern… am besten auch vom tv interviewt zu werden, als eines der “revolutionären” gesichtern….”

          jetzt fängts an das die Diskussion sinnfrei wird und über ein ominöses, unbekanntes Irgendwas und seine Interessen orakelt wird.

        • oho verschwörungsdenken.. verschwörungstheorie, das wort des jahres…

          ähm, ne. das passierte mehrmals in vergangenen protestbewegungen. ich stelle die die entwicklung nur offen in frage. schade nur, dass beteiligte sich so dagegen wehren und es so schwierig ist, denen diese bedenken zu kommunizieren weil die entwicklung unbewusst verläuft
          und es ist wirklich komisch, dass hier gegen basisdemokratie und mitbesimmung geredet und gegen einen berechtigten vorschlag auf die weise gesteuert wird, wie du es tust. aber interessant… eigentlich eine bestätigung der bedenken.

    • bitte, bitte nicht so heftig!!!!!!!!!!! denke die generalvollversammlung doch einfach als koordinierungsvollversammlung! wollen wir etwas erreichen, oder so oft es irgend geht übereinander herfallen?????????? damit und nur damit kopieren wir gesellschaftliche geflogenheiten!!!!!! warum hast du nicht einfach einen kostruktiven gegenvorschlag gemacht und übst lediglich destruktionskritik! damit sollten wir echt aufhören und uns beispielsweise in gewaltfreier kommunikation schulen!
      allen eine gute und geruhsame (vor) weihnachtszeit und uns allen ein erfolgreiches jahr 2012, in dem wir an weichenstellungen zu mehr menschlichkeit auf diesem planeten -mit vereinten kräften- weiterarbeiten müssen!
      herzlichst thom

      • Dein Beitrag ist ne Nebelkerze und offensichtlich hast du keine Ahnung von GFK sonst würdest du das mal auf dich selber anwenden ums mal ganz unGFKlich aber dafür um so klarer auszudrücken. GFK geht von ich-Botschaften aus, dein Beitrag wird in einem schwurbeligen WIR verpackt, das kräftig anfängt andere Meinungen als nicht dazugehörige rauszudefinieren. Und weiterer Fehler: Die du-Botschaft als Anklage. Also so gut wie jede GFK-Regel verletzt. GFK-Regeln verletzen tue ich auch, z.B. Beispiel die DU-Botschaft als Anklage. Fundamentaler Unterschied ich finde GFK ne dumme Idee, du versuchst sie zu instrumentalisieren für Eigeninteressen und dir den Anstrich zu verleihen du wüßtest wie das geht.

        Hinzukommt:
        a.) Unterstellung das das gegenüber mit dem was es machen will nichts erreichen will.
        b.) zu behaupten etwas zu dekonstruieren wäre keine Erschaffung eines neuen Zustandes.

        “Destruktionskritik”… find ich gut, weil notwendig. (Ich gehe davon aus das du damit “destruktive Kritik” meinst)

        Und folgendes lebensfremdes Beispiel von wikipedia zu GFK:

        „Sage mir bitte, ob du bereit bist, dein Geschirr gleich nach dem Essen abzuspülen oder gemeinsam mit mir nach einem Weg zu suchen, wie unser beider Bedürfnis nach Ordnung erfüllt werden kann.“

      • über mir: eine anleitung wie man arschlochmäßig einen simplen kommentar aueinandernimmt und überinterpretiert.

    • lieber k.dreist, möcht mich gerade nicht mehr komplett einlesen! hab keine zeit dafür:

      1) ich bin von dir falsch zitiert
      2) als top down hab ich es überhaupt nicht verstanden, sondern als reine koordinierung, von einem beschlussfassen einer gesamtvollversammlung ohne es bei stadtteilassableas zur disposition zu stellen, hab ich an keiner stelle etwas gelesen
      3) zu dem übereinanderherfallen argument hatte ich nach einer erklärung ersucht
      4) und ausserdem hatte ich gebeten nach konstruktiver kritik! (du hast recht ich meinte natürlich nicht destruktionskritik, denn das ist wirklich die dekonstruktion)
      besonders doof find ich dass du offensichtlich recht fix schreibst und mich auch nicht richtig zitiert hast! wie ist denn dein bedürfnis nach ordnung zu erfüllen: statt zu beleidigen und vorschnell negatives zu unterstellen ohne nachzufragen und einen gegenvorschlag nicht zu präsentieren finde Ich nicht gut! ich bin darüber traurig und würde dich bitten mir zu erklären, was dich dazu bewogen hat, damit ich mit dir ins gespräch kommen kann!
      ich instrumentalisiere nichts! ich vesuche die gfk lernend zu praktizieren und habe keinerlei eigeninteressen: ausser das elementarste: für mich und meine zwei kinder noch vernünftige lebensbedingungen zu erhalten, wenigstens noch eine weile. also: ich würde viel lieber konstruktiv darüber diskutieren, wie wir am 15.januar 100.000 plus x menschen in berlin auf die strasse bekommen, anstatt…….naja…………

      hab auch schon gehört, dass staatliche stellen störer abstellen, die unsere internetarbeit lähmen sollen, damit wir nicht inhaltlich zielführend zurande kommen:-)
      also ich werd mich in zukunft in solche diskussionen nicht mehr einschalten! brauche meine energien für anderes!
      lass es dir gut gehen und schreib vielleicht in zukunft ein bisschen langsamer……………:-)

      gruss thom

  4. Achja: VETO gegen die Generalversammlung.

    • danke, k.dreist…!

      “Deutschlands Schicksal:
      Vor dem Schalter zu stehen.
      Deutschlands Ideal:
      Hinter dem Schalter zu sitzen.”

      ;-)

      …übrigens hab ich gehört es soll am 15j ne größere versammlung geben ;)

      • es sollte genrel vermieden werden, dass einzelne sich um die organisation kümmern ud um fragen, die auch den letzendlichen charakter des protestes betreffen, wie zum beispiel die frage, inwiefern sich etablierte organisationen miteinmischen. Das ist nicht eben nicht “konsens” weil das nciht in einer generalversammlung besprochen wurde (nennen wir sie große asamblea. in anderen ländern nennt man sie eben generalversammlung), sondern eine privatentscheidung bleibt, von immer den leuten die am lautesten schreien. so bleibt eine offene und demokratische diskussion auf die strecke.

        • Deine Formulierung ist interessant, da stellt sich nämlich auch heraus wohin du mit der Generalversammlung hinwillst:

          Du willst festlegen wie sich etablierte Organisiationen miteinmischen können, also du willst dazu einen Konsens entwickeln. Das alleine ist aber schon ein Inhalt. Du willst den Vorgang formalisieren und genau da gibt es mindestens den Versuch eine Möglichkeit auszuschließen, das unformalisierte Verhältnis der Einmischung. Und immer dann wenn eine Organisation sich nicht an die Formalitäten hält wird dies zum Vorwurf gemacht werden. Nun spricht nichts dagegen jemanden eine Handlung vorzuhalten, die Entwicklung von Formalitäten ersetzt dies jedoch durch das Vorhalten von Regelvorstößen. Also weg von dem Tatsächlichen hin zu einer virtuellen Debatte um Regeln.

          Es geht bei der vorgestellten Asamblea also nicht um das sich organisieren, sondern um das erarbeiten von Vorschriften, also Parliament spielen nichts anderes.

          Und wie du den Begriff Organisation benutzt da wird mir auch ganz unwohl, du scheinst den Begriff zu gebrauchen um zu sagen: Das ist Organisation (wichtig), das ist nicht Organisation (unwichtig).

          Gut mal zu dem was eigentlich vermieden werden sollte: Das Menschen etwas Organisieren von dem sie nicht vorher geklärt haben ob die entsprechende Arbeitskraft und das entsprechende Know-How ihnen überhaupt zur Verfügung steht.

        • Nein, es geht nicht darum, eine allgemeingültige entscheidung zu treffen, sondern um zu vermeiden, dass entscheidungen unter dem tisch in kleinen gruppen getroffen werden. Die diskussion soll immer offen bleiben, für ALLE.

          “Und wie du den Begriff Organisation benutzt da wird mir auch ganz unwohl, du scheinst den Begriff zu gebrauchen um zu sagen: Das ist Organisation (wichtig), das ist nicht Organisation (unwichtig).”

          im absoluten gegenteil!

        • darum ist es auch so wichtig, dass keine im vorfeld selektierte “organisations”gruppen entstehen. es soll keine gruppe geben, die eine entscheidung trifft, die allen betrifft. von daher: vollversammlung für 15j und keine im kleinen geführten debatten

        • “es geht nicht darum, eine allgemeingültige entscheidung zu treffen, sondern um zu vermeiden, dass entscheidungen unter dem tisch in kleinen gruppen getroffen werden”

          Ja und nochmal: Wieder der Versuch in die Politik anderer Versammlungen reinzuregieren. Du kriegst es mit jedem Beitrag hin das nochmal zu bestätigen, Anstelle das einfach mal zu akzeptieren das du das willst versuchst du dieses Verhältnis zu vernebeln, “es geht nicht darum, eine allgemeingültige entscheidung zu treffen”: Geht es dir doch, denn warum denn sonst der Versuch zu vermeiden das kleine Gruppen etwas “entscheiden”. Lass sie doch machen was sie für richtig halten und arbeite an der Eigenaktivität und nicht daran anderen was vorschreiben zu wollen.

          Im Sinne einer Handlungsfähigkeit hoffe ich auch das erkannt wird das Entscheidngen durch Individuen im alltäglichen getroffen werden, und die Erfindung von Meta-Ebenen (Gruppen, Versammlungen) die sowas meinen zu können ein Hirngespinnst sind. Entscheidungen liegen immer bei Individuen und werden nur durch das Handeln anderer eingeschränkt. Ums klarer zu sagen: Ich kann mich entscheiden “Entscheidungen” von Gruppen und Asambleen zu ignorieren oder zu akzeptieren, und das jeden Tag. Daher Asamblea ist gut um sich zu beraten und die Entscheidungen der Einzelnen abzufragen, Kooperationen zu entwickeln. Aber die Erfindung von Meta-Ebene-Entscheidungen ist murks.

        • mitbestimmung für alle zu fordern, heißt eben NICHT anderen was vorschreiben wollen. im gegenteil. Weiß du überhaupt wie eine asamblea funktioniert?

          Ich wohne nicht mal in berlin, ich fordere nur, dass man keine”wichtige” gruppen bildet, die sich überordnen…wie soll ich denn anderen was vorschreiben wollen wenn ich nicht dabei bin? in einer asamblea geht das auch gar nicht. Wie gesagt, weil es keine führung gibt. Und das ist verdammt noch mal gut so, und soll beibehalten werden… meiner meinung nach, darf sowas nicht passieren. Für mich ist das nicht “occupy” und noch weniger “echte demokratie jetzt”… sondern plätzchen ergattern wollen in der tolle bewegung. Vollkommen dem entgegengesetzt was die ursprüngliche idee war-> mitbestimmung für ALLE.

          mit “nicht allgemeingültig” meine ich, dass eine entscheidung, die in einer asamblea zwischen allen getroffen wird nicht eine ist, woran sich jeder einzelner immer halten muss (entscheidungen müssen immer wieder hinterfragt werden, sowie man immer wieder die entwicklung der bewegung hinterfragen sollte) Aber die debatte soll immer zwischen allen stattfinden und nicht in gruppen, deren mitglieder sowieso tendenziell einer meinung sind… wenn man unfähig ist debatten mit der allgemeinheit zu führen und nach konsens zu suchen, hat man entweder “democracia real ya” nicht verstanden oder man will es nicht verstehen und versucht in kleinen gruppen zu bestimmen und zu lenken, denn da ist es sicherlich einfacher.

          ich weiß, du wirst es im nächsten beitrag wieder versuchen umzudrehen… hau ruhig drauf. ich finde es interessant wie manche sich gegen basisdemokratie wehren..

        • und du hast glaub ich auch nicht verstanden, dass ich nicht für die steuerung durch etablierte organisationen bin (ganz im gegenteil!), sondern ich mich hier nur für eine offene debatte darüber einsetze. dafür braucht es eine große asamblea… auch mal weg von den kleinen gruppen und offen fragen stellen und gemeinsam beantworten.

  5. achja übrigens gibts hier weiter pads zum 15j…ist immer bisschen verschachtelt aber neue pads werden dann immer in den alten verlinkt..wenn man WILL bekommt man also eigentlich alles mit und kann auch zu allem stellung beziehen…vorausgesetzt halt man will auch wirklich und legt es nicht nur drauf an heisse luft zu produzieren:

    http://titanpad.com/Ny5KFW1OZF

    • wenn man will, macht man auch eine asamblea und diskutiert man das offen mit dem menschen vor ort. und nicht online für die insider … letzten endes bleiben leute uninformiert. zum beispiel und vor allem diejenigen, die nicht so schnell infos finden (neue interessierte zum beispiel )

      • du tust gerade so als wäre es das komplizierteste, unzumutbarste auf der welt auf nen padlink zu klicken und darin mitzutippen…redest von “insider” und sonstigem quatsch…und genau das ist deine vorgehensweise seit rund 5 tagen, seit dem du auf dieses thema aufmerksam geworden bist und mich persönlich sehr sehr nervst mit deinen hysterischen aussagen – ich könnte fast sagen: anfeindungen!…denn was du sagst bezieht sich nicht auf konkret stattfindende vorgehensweisen oder auf das was wirklich geschehen ist..du versuchst vielmehr eine generelle debatte zu führen, dir fehlt aber der wirkliche ausdruck dafür also verbiegst du einen realitätsausschnitt den du aufgeschnappt hast so dass du ihn als beispiel für das nutzen kannst was du eigentlich sagen willst…

        das ist allerdings asozial und höchst egoistisch, denn du verwirrst andere leute mit deinen märchen, hetzt (unbewusst wohl aber dennoch stattfindenend) leute gegeneinander auf und bringst gerüchte in umlauf..du sorgst so für streit unter leuten die sich eigentlich sonst sehr gut verstehen…einzig weil es dir nicht möglich ist auf einer metaebene klar zu sagen was du denkst und du dich deshalb an einer scheinrealität reiben musst die es so nie gab.

        …epic fail!

        • “denn was du sagst bezieht sich nicht auf konkret stattfindende vorgehensweisen”

          was denn genau, was ich sage?? du sagst es doch selbst:

          Florian Elel
          “Occupy/EDJ/acampada/alex11/whatever: Also meiner Meinung nach krankt das ganze im Reallife derzeit bisschen daran dass irgendwie so Cliquen entstanden sind, die untereinander nicht immer sooo toll vernetzt sind..da ist internet schon besser…das wird nun nach dem #15j aber noch krasser werden, denn da kommen dann wiede…r zig neue L…eute dazu…desgwegen muss man im übrigen auch nicht allzuviel plan…en und vorausdenken…es sind nun mal offene Strukturen und da kommt es dann eh immer anders als man denkt…wir sollten halt vor allem die Grundidee am Leben halten und jeder sollte sich selbst als Einzelperson besonders gut vernetzen…das heisst: halt mal nicht immer zu den gleichen Klüngeltreffen gehen. Es gibt jede Woche nen Haufen Aktionen wo man neue Leute kennenlernen kann…muss man dann halt auch machen und eben auch immer bereit sein sich auf Neue/s einzulassen..”

          also es stimmt nur, wenn du es sagst oder wie? bei dem wort “clique” bist du ausgerastet und mich als blöd und lächerlich beschimpft, aber wenn du das sagst ist es richtig… wenn ich das sage sind es anfeindungen? Es ist natürlich alles scheinrealität, so wie es für dich scheinrealität war, dass gruppen entstanden sind… jetzt sagst du selbst, dass es cliquen gibt und cliquen sind nichts anderes als gruppen. aber weil du es jetzt sagst ist das realität geworden. vorher waren es märchen…
          hier geht es nicht um einen bloßen freundeskreis. wenn das so wäre, würde ich mich zurückhalten. die “gerüchte” interessieren mich auch nicht. mich interessiert occupy/edj. es geht um eine protestbewegung nicht um eine party. deshalb mische ich mich ein.

          “das ist allerdings asozial und höchst egoistisch, denn du verwirrst andere leute mit deinen märchen, ”

          welchen märchen? den selben märchen denn du bei facebook jetzt schreibst? entschuldige, ich verstehe nicht.

          “dir fehlt aber der wirkliche ausdruck dafür ”

          ja, ich werde auch nie artikeln schreiben können. Sprache ist nicht meine spezialität, vor allem die deutsche nicht. Egal was du über mich denkst und über meine art, dinge zu sagen, es ist eben so wie ich reden kann. Das wird mich nicht dazu bringen zu schweigen.
          auf die metaebene mit den “richtige” worten hat schon matthias merkle einen sehr guten artikel geschrieben… ich bin eben der pöbel und habe einen vorschlag gemacht. der ist aus gründen, die du selber weiß, berechtigt.

          ich verwirre wem? du verwirrst mich indem du dich gegen meine aussagen wendest und dann genau das selbe schhreibst. hier geht es nicht darum, leute als dumme schafe zu behandeln und in den “richtigen” bahnen zu lenken und versuchen nicht zu verwirren. es geht darum, leute dazu zu bringen selbst zu denken… und auch selber tun. und genau das tue ich indem ich mich einmische und zwar so, wie ich es kann und will. ich werde deine formatvorgaben nicht folgen. tut mir leid.

          wo hetze ich leute gegeneinander? du hetzt gegen mich seit dem ich dir nicht mehr 100%ig zustimme.
          aber mach ruhig. das finde ich auch interessant. vor allem wenn du dann das selbe sagst und tust als wäre das schon immer deine meinung gewesen. ich weiß, dass meine art alles andere als perfekt ist, aber was gebracht hat es schon. sieht man an deine jetzt geänderten meinung ;P

          “…epic fail!”

          apropos anfeindungen meinst du wa? wie sie meinen, chef…. ihre aussagen sind nie fail, obwohl sie ganz genau das selbe sagen wollen wie ich, sogar mit den selben worten :)

          “du tust gerade so als wäre es das komplizierteste, unzumutbarste auf der welt auf nen padlink zu klicken und darin mitzutippen”

          für viele ist es in der tat sehr kompliziert, sich überhaupt im internet zu bewegen…es gibt auch sehr viele alte leute, die aus logischen gründen an der bewegung interessiert sind. Es gibt leute, die die zeit nicht haben, udn es gibt leute die es zu unständlich finden. Es gibt eben viele leute die einfach nicht wissen, was ein pad ist und wie es funktioniert.. wenn die bewegung wächst. muss das immer wieder erklärt werden… abgesehen davon, dass das internet nicht die einzige plattform sein darf, wo man basisdemokratie übt… der protest auf der straße ist genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger… das muss auf jeden fall draußen umgesetzt werden… instrument dafür ist die asamblea… das weiß du doch selbst.

  6. Hier scheint mir so manches durcheinander zu geraten. Natürlich kann es die eine Vollversammlung (zumindest noch) gar nicht geben, da müssten ja irgendwie dann auch 82 Mio rein.
    Aber das Prinzip von Dezentralität kann auch nicht bedeuten, dass sobald irgendwo etwas schwierig wird, es Widerspruch und Reibung gibt, man sich auf eben jene Dezentralität rausredet, und einfach sagt jeder kann ja machen was man will. Dann verlässt man eben eine FB-Gruppe und wechselt zu N-1, oder macht seine eigene Versammlung … (Und Flo, du bist mal wieder nicht gemeint!)
    Und rausreden auf die viele Arbeit, die ja nun mal jemand machen muss, und die diejenigen, die sie machen am allerbesten völlig ungestört erledigen können müssen, funktioniert eben auch nicht.
    Wir haben da Strukturen zu entwickeln und zu üben, das ist unsere Hauptaufgabe! Und deswegen müssen wir alle geeigneten Mittel austesten! Und dazu muss eben, wenn man sowas in die Hand nehmen will mit einer Orga, im Vorfeld dafür geworben werden, und nicht im Nachhinein Stück für Stück Pads verteilt und Infoveranstaltungen abgehalten werden! Das ist doch nicht so schwer, und wenn man sagt, nächste Woche gibt es an einem für alle zugänglichen Ort eine Versammlung zu etwas, und veröffentlicht dies auf allen zugänglichen Kanälen, dann können da all diejenigen hinkommen, die wollen, und dann findet sich das eben!
    Aber die Demo am 15J, die am Neptunbrunnen startet ist nach dem 15O eben nichts, was irgendjemand so einfach auf seine Kappe nehmen kann, ohne das geeignet kommuniziert zu haben. Und das ist nunmal nicht passiert, und dass ausgerechnet diese Initiatoren sich weder hier zu mehreren Artikeln zu Thema und auch nicht bei FB und nicht bei N-1 dazu je geäußert haben, spricht doch wahrlich Bände. (Und Flo, nein, du bist wieder nicht gemeint, sorry!)
    Und hierzu ist aus meiner Sicht die Asamblea das geeignete Instrument: Um sich kennenzulernen, um Positionen auszutauschen, um auf Augenhöhe sich auseinanderzusetzen. Und um dann erstmal überhaupt festzustellen, über was eigentlich überhaupt entschieden werden muss, und was sich im Miteinander sowieso klärt, ohne weiteres Zutun, einfach über Austausch. Aber dort wird Vertrauen geschaffen, das habe ich so erlebt, und es verpflichtet diejenigen, die “mehr tun” immer wieder, diese Vertrauen zu erwerben.
    Meine Güte, übertreibt es bloß nicht mit der vielen Arbeit für die Demovorbereitung, das ist nicht so wild. Und zudem passiert da schon ganz viel parallel, oder glaubt irgendjemand, dass die 10000 am 15O in irgendeinem Minikernteam mobilisiert wurden? Das waren sehr, sehr viele, und mit denen gilt es zu sprechen, wie und wo auch immer!
    Und überhaupt, hört mit diesem Asambleabashing auf. Hier in Berlin wurde das Prinzip der Asamblea mit zu vielen Handzeichen und der Fokussierung auf Redereihenfolge schwerstens erschwert, weil wir “ja unsere eigenen Erfahrungen machen müssen”, und weil wir nicht erstmal ausprobieren, was andernorts prima funktioniert. Nun gut, aber da kann die Asamblea an sich nichts dafür, und sie ist und bleibt das richtige Instrument! Und wo nicht sollten wir sie verbessern, aber nicht zu den alten Strukturen, nur weil wir sie besser gewohnt sind, zurückkehren!

  7. Es ist doch etwas sehr schönes, wenn jeder machen kann was er will, zum Beispiel einer Asamblea aus dem Weg gehen die hauptsächlich daraus besteht ein auf Masse orientiertes Happening zu organisieren. UND den falschen, selbstreferentiellen Widersprüchen aus dem Wege zu gehen ist völlig richtig, denn es gibt auch reale (Alltags-)Probleme in dieser Welt denen der Vorrang gehört vor einer virtuellen Debatte um selbstgeschaffene Arbeit die man versucht auf andere abzuwälzen.

    Nichts anderes ist eine Debatte die anderen vorwirft zu wenig zu tun, in fremder Sache. Also du machst ja garnicht bei meiner Demo mit, du/ihr tut zu wenig… mähmähmäh.

    Das schlimme daran: Die eigentlich Veränderung der Verhältnisse leidet darunter, sie leidet darunter das man der Gelegenheit beraubt wird sich reale Probleme der Welt anhören zu wollen, sich reale Lösungen auszudenken um in reale zwischenmenschliche, direktwirksame Vereinbarungen einzutreten die mehr organisieren als nen blödelndes, theatrales Massenevent.

    Und warum: weil Leute eine Wolke des Vieltuens/ des Macher um sich aufbauen, bei der die Selbstüberlastung zu einem anbetteln fremder Produktivkraft führt, bei der nicht gefragt wurde ob man sich bei DEM Projekt, DER Demo schlichthin oder was auch immer überhaupt beteiligen will. Oder überhaupt mal fragt ob es sinnvoll ist wieder das Volk zu spielen und hintereinander herzutrotteln um dann Füllfutter für ne nicht beeinflußbare Presseverwurstung zu sein.

    Daher: Verweigerung! 15J, tun was man will.

    Und bitte versuche doch jeder mal einen Text zu schreiben oder eine Organisierung hinzukriegen bei der nicht Sonderlingstechniken wie Facebook oder was auch immer benutzt werden. Wer Gesichtsbuch oder än1 benutzen will, bitte: aber hört auf eine Organisierung von der Verliebtheit Einzelner in Technik abhängig zu machen. Organisierung ist Vereinbarung, da gehört eben auch zu Techniken/Kommunikation zu vereinbaren und nicht vorrauszusetzen.

    Und nochmal hierzu:

    “Aber das Prinzip von Dezentralität kann auch nicht bedeuten, dass sobald irgendwo etwas schwierig wird, es Widerspruch und Reibung gibt, man sich auf eben jene Dezentralität rausredet, und einfach sagt jeder kann ja machen was man will.”

    Kleines metaphorisches Rätsel:

    Mitten auf dem Alex brennt es. 10 Meter entfernt davon entfernt sitzt ein offener Kreis von Leuten, genannt Asamblähung. Dort herrscht Konsensprinzip. Es wird heftigst darüber diskutiert ob jeder machen kann was er will und wie man mit dem Brand umgeht. 50 Meter weiter steht eine einzelne Person und geht auf einen der Feuerlöscher in den Geschäften zu, sie ist geübt darin das zu tun was sie für richtig hält.

    Ok, nun zum Rätsel: Was ist die Frage?

    • Fast hätt ich dir recht gegeben in manchen Punkten, aber dieses Betroffenheitstotschlagargument – passend zum bevorstehenden Fest als Gleichnis vorgetragen – das am Ende mit dem Feuerlöscher und so, das auch noch mit einer grundschullehrerhaften Frage enden muss, das zeigt doch auf, dass du an Kommunikation nicht interessiert bist. Musst du ja auch nicht, aber dann schreib anderen nicht vor, wie sie zu kommunizieren haben. Ich muss nämlich auch nichts.

      • die antwort wa(H)r…..?!!

      • Ui da macht sich aber jemand auf ganz tief in die Rhetorikkiste zu greifen. Der Grundschullehrervergleich, jaja, eine zutiefst verabscheuenswürdige Person dieser Grundschullehrer, gerade dann wenn er Fragen stellt und Gleichnisse macht ist er ganz ganz schlimm. Wußte garnicht das wir gerade im Klassenraum sind mein lieber Schüler.

        Da Zustimmungen offensichtlich sehr wichtig sind – dafür sind ja diese dussligen Ratingdaumen da, muß es wohl darum gehen jemanden “Recht zu geben”, und wenn das nicht eineindeutig geht hatte das gegenüber einfach mal kein Interesse an Kommunikation, das ist doch platt… ich denke da kriegste eigentlich mehr hin. Und Recht geben was soll das sein, und wer ist eigentlich die beurteilende blinde Justizia in dieser Kommentarspalte.

        Aber ich schlage mal ganz nach kapitalistischen Restritualen folgenden Tausch vor, du kriegts einen Ratingdaumen hoch oder du kannst auch “Recht haben”, wenn du mir erklärst wo die Vorschrift liegt und wo die Executive die sowas überhaupt durchsetzen könnte damit es auch eine Vorschrift ist.

        Ein “Betroffenheitstotschlagargument” muß ich wohl übersehen haben. Aber nur soviel Occupanten befinden sich nicht im luftleeren Raum,oder außerhalb eines wie auch immer gearteteten Systems das was sie tun wird auch Betroffenheiten erzeugen.

        Und zum Abschluß: Ich bin weniger auf der Suche nach Zustimmung als nach Erkenntnis.

  8. ich lass euch darüber diskutieren…

    wisst ihr, warum unsere liebe märkelchen keine polizei einsetzt?
    sie ist zumindest schlau genug um zu wissen, dass wir uns früher oder später selbst kaputt machen indem wir grüppchen bilden…

    die idee der asamblea hat man einfach vergessen, zu schön ist es, sich wichtig und gebraucht zu fühlen im kleinen kreis….

    http://farm5.staticflickr.com/4154/5082038509_c42f1cfdca_z.jpg

  9. ahh… Merkel ist doch irrelevant. Das Stück das sie spielt interessiert auch keinen mehr, die Volksbühne hatte schon bessere Stücke.

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