Profilbild von k.dreist

von

Vortrag: “Recht auf Stadt” und Gespräch zum Thema Stadtraum, Boden und Liegenschaftspolitik

29. November 2011 in Blog - alle Themen

Die #[Occupy/Acampada/Echte-Demokratie-Jetzt]-Bewegung kämpft seit mehreren Monaten um einen öffentlichen Platz für ihre Asamblea. Einen Platz auf dem sie ihre/unsere Agora installieren kann. Dem Ort der in der griechischen Antike der das Zentrum für Versammlungen war und Raum der politischen Auseinandersetzung darstellte.

Zahlreiche MieterInnen-Initiativen kämpfen darum überhaupt noch Teil der Stadt bleiben zu können, andere Verteidigen die letzten Commons von S-Bahn bis Wasser und verurteilen ihren Ausverkauf. Ehemalige Hausprojekte wie die Liebig 14 kämpften bis zum Schluß gegen die im nachhinein als illegal erklärte Räumung “ihres”/”unseres” Hauses.

All diese Bewegung kämpfen um “Ein Recht auf Stadt für alle.” und fordern dazu auf diese neu zu denken, sie fordern eine Ende des Ausschlusses, eine Ende des Ausverkaufs der Stadt und ein Ende der Unterordnung des Sozialen unter Marktinteressen.

Ein kurzer Abriss, der Gemeinsamkeiten und Unterscheidendes der verschiedenen Kämpfe herausarbeitet. Unterstützt durch Teile der umgebenden Ausstellung.

“Recht auf Stadt”-Vortrag, 29.11.2011, 19:00, Kunsthalle am Hamburger Platz, Gustav-Adolf-Straße 140, Berlin-Weißensee

und danach ab 19:30 im Gepräch mit Leonie Baumann, Rektorin der Kunsthochschule Weißensee und Mitinitiatorin der Initiative Stadt Neu Denken zum Thema “Stadtraum-, Liegenschafts-, u. Bodenpolitik”

Vortrag und Gespräch findet im Rahmen der Finissage der Ausstellung “Zeitreise – von der Einkaufsquelle zur Kunsthalle” statt, welche noch am Mo. dem 28.11.2011 von 12:00-19:00 und am Di. dem 29.11 von 12:00 – Partyende geöffnet ist.

2 Antwort auf Vortrag: “Recht auf Stadt” und Gespräch zum Thema Stadtraum, Boden und Liegenschaftspolitik

  1. ein gutes thema, auch daß diese ganzen kämpfe zusammen gefaßt und zusammen gedacht werden, und damit ein neuer ausgangspunkt für das zukünftige geschaffen wird, wo es hoffentlich nicht mehr nur immer um einzelfragen geht und einzelprojekte und jedeR für sich etc.pp.
    genau das wäre ein anknüpfungspunkt, zum andocken an die occupy-idee, zumal das thema geradezu danach schreit…

    leider ein bißchen spät bescheid gegeben. so daß ich es höchstwahrscheinlich nicht schaffen werde zu kommen. schreibe es mir aber auch, für den fall, daß es doch noch klappen sollte. weil es ein wichtiges thema ist.

  2. Hallo Anja,
    wird dein Beitrag im Livestream sein oder später als Video? Wäre gerne bei euch und euren Aktionen dabei, genau wie zehntausende andere die aufgrund nicht gerade kostenloser Fahrkarten und Übernachtungsmöglichkeit verhindert sind.

    Hinzu kommt die allgemeine Sozialproblematik, das die meißten die sich gedanklich in unserer Welt bewegen an chronischem Geldmangel leiden. Weil einfach organisatorisch vom Staat dafür gesorgt wird das wir nicht allzu flexibel sind. Die einzige Verbindung in die Metropolen des Widerstandes ist nur noch das überwachte Internet. Was natürlich wieder ein Problem für die Aktivisten vor Ort darstellt.

    Die Bewegung kann auf mindestens 1 Million Menschen in der BRD geschätzt werden, von denen ein Teil noch nicht informiert ist, ein anderer Teil auf dem Land verrottet und ein anderer Teil noch nicht weiß worauf die Sache hinausläuft und wie man am ende heil und besser aus der sache wieder rauskommt.

    Meine Meinung ist das wir Berlin zur Zentrale von Occupy machen sollten. Das Saskia einen ehrlichen und sichtbar durch menschenliebe geprägten Charakter hat, den es zu schützen gilt vor Einfluß der Gegner im BRD Staat. Man wird versuchen sie irgendwie zu beeinflussen, ob nun privat (Beziehungsstress), beruflich (Probleme beim Studium oder der Art). Sicherheit ist absolutes MUSS. Ihr seid VIP’s auch wenn ihr euch nicht so fühlt.

    Die sind hinterhältig, die Gegner halten sich für das Imunsystem des Systems und gehen gegen soziale, vor allem Linke Aktivisten, wie gegen Parasiten vor. Die suchen Angriffsflächen wie man Personen mit Problemen beschäftigen, zermürben kann oder einfach zur Aufgabe zwingt.

    Hauptaugenmerk sollte jetzt einer winterfesten Location auf mindestens zehn Jahre gelten. Der Bundespressestrand ist das perfekte Druckmittel das richtige Grundstück in Berlin von der BRD zu fordern.

    Veranstaltet sofort Solipartys am Bundespressestrand mit Eintritt um Geld in die Vereinskasse zu bekommen. Lasst euch nicht von irgendwelchen Ordnungshütern vorschreiben wie ihr eure Privatveranstaltungen abhaltet. Die geben euch auch keine Rechenschaft über die 300 Milliarden im Bundeshaushalt oder 1200 Millionen fürs Kanzleramt jährlich.

    Das soll es erstmal gewesen sein. Bis zum nächsten mal.

Darauf antworten

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.