Kunstprojekt zum Thema Kapitalismus

29. November 2011 in Blog - alle Themen

Poster zum Projekt

Ich möchte hier folgendes Projekt vorstellen.

“THE CHURCH OF MONEY” ist ein Konzeptkunstprojekt von Andreas Lange.

Es geht dabei um eine Darstellung des Kapitalismus als Religion – als eine fundamentalistische Staatsreligion. Diese gibt den politischen Entscheidungsspielraum vor und prägt das gesellschaftliche Leben bis ins Privateste hinein.

Das Symbol dieser Religion ist das goldene Prozentzeichen, denn Zins, Rendite, Wachstum etc. werden in Prozent bemessen.

Diese Religion hat zwei in Stein gemeißelte Gebote:
1. Wenn du nimmst, dann sei gierig!
2. Wenn du gibst, dann sei geizig!

Andreas Lange arbeitet an einer Installation, die das darstellen wird. Weiterhin soll seine Arbeit auch die Entfernung der Finanzprodukte vom Menschen und von konkreten Dienstleistungen verbildlichen und zeigen,  und worum es in der Spitze der Vermögenspyramide geht.

Für den Künstler Andreas Lange sind Geiz und Gier Antikultur, weil sie den Menschen auf seine niedrigsten Beweggründe reduzieren. Weniger Geiz und weniger Gier bedeuten ihm mehr Menschlichkeit – und ermöglichen erst Kultur!

Wenn Sie sich über den Fortgang des Projektes informieren oder es unterstützen wollen, dann senden Sie eine E-Mail an the_church_of_money@hotmail.com

Den Videospot zum Projekt findet Ihr hier: http://youtu.be/n43ZFfFE87g

Lieben Gruß
Andreas

3 Antwort auf Kunstprojekt zum Thema Kapitalismus

  1. warum hast du denn ein Copyright auf dein Projekt, Logo oder Idee? Irgendwie widerspricht sich das, oder?

  2. Aus welchem Grund widerspricht es sich für Dich?

  3. Hier würde mich auch die genaue Antwort auf diese Frage mal sehr interessieren :-) .
    Denn nicht überall, wo “große Freiheit” draufsteht, ist auch nur die kleine Freiheit zuhause.

    Sehr viel Gutes & Schönes & arbeitsreich Erzeugtes wird von anderen Menschen nach meiner Erfahrung häufig imperialistisch niedergetrampelt – sei es aus Unwissenheit oder Neid oder oder. Vermutlich häufiger als dass es in einem produiktiven ‘Diskurs’ erweitert und entwickelt wird.

    Daher halte ich eine moderate u. transparente Einschränkung der Rechte an Erzeugnissen anderen Menschen für nach wie vor erforderlich. Das regelt sich m.E. nicht einfach von alleine durch maximale Offenheit. Heutzutage.

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