Camp-Besuch

6. November 2011 in Blog - alle Themen

Guten Tag Leute,

da ich am Samstag, dem 05.11.2011 im Camp in der Klosterstraße war, konnte ich mir einen Eindruck über die Gegebenheitenvor Ort machen. Es gibt drei große Zelte, in denen jeweils die Küche, die Technik und so eine Art Teestube untergebracht sind. Die kleinen Camping- Zelte stehen auf der gesamten Wiese verteilt. Die Wiese ist  relativ klein. Von einem großen Camp kann man nicht sprechen. Da drängt sich sofort die Frage auf, wo man etwaigen Zulauf unterbringen möchte. Das Camp ist zentral gelegen, aber zu weit vom Alex entfernt, es liegt in einer Nische und ist nicht mal von der Grunerstraße aus warnehmbar. Eines ist sicher:  alle Alex-Passanten laufen gemütlich am Camp vorbei!  Für einen Protest ist das durchaus schlecht. Vielleicht könnte man mit Wegweisern arbeiten. Die Küche läuft, es gibt einen sehr netten, fröhlichen Koch, der beinahe täglich Suppe kocht. Das Technikzelt ist – soweit ich das überblicken konnte- ebenfalls funktional. Und die Teestube sowieso. Am Eingang des Camps ist eine Feuerstelle, wo man bei Lagerfeuer diskutieren und musizieren kann. Musiker sind da sehr willkommen. Soviel ich weiß gibt es keine Toiletten. Jeder weiß wie anstrengend eine solche Situation ist. Ein Dixi-Klo würde sehr helfen. Ansonsten braucht man Dinge des täglichen Bedarfs:  warme Klamotten, warme Getränke, Lebensmittel, Batterien  etc.  Die Leute im Camp haben innerhalb einer Woche (länger gibt es das Camp noch nicht)  ziemlich viel auf die Beine gestellt. Sie zu unterstützen mit Sach- aber auch mit Geldspenden ist lohnenswert. Was mir nun besonders am Herzen liegt, ist die Tatsache, dass es irgenwann regnen wird. Ein Dauerregen mit der verbundenen ansteigenden Kälte wird sich sehr demoralisierend auswirken. Die Camp-Bewohner müssen gegen schlechtes Wetter abgesichert werden. Das Camp braucht – meiner Meinung nach – einen zentralen Unterstand, der aus Holz und Zeltplanen gebaut wird. Dort könnten einige Zelte Platz finden und später eine beheizte Jurte gebaut werden, um das Überwintern zu sichern. Vielleicht könnte auch jemand ein Festzelt sponsern, der Holzboden aber muss aus jeden Fall sein. Ich habe mal eine Skizze gemacht wie so ein Unterstand aussehen könnte, er wäre an einem Tag auf- bzw. abgebaut. Das nötige Know How, das Werkzeug sowie Schrauben kann ich zur Verfügung stellen. Das Holz muss andersweitig besorgt werden.

Jetzt erstmal Schluss für heute, mein Kind braucht mich jetzt

Enrico

 

 

 

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