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Pressemitteilung vom 22.10.2011 Ein Camp für Berlin!

22. Oktober 2011 in Blog - alle Themen

Wir sind die 99% Wenn du das hier liest gehörst du wahrscheinlich auch zu den 99%

kalei.doskop@ymail.com
(persönliche)
Pressemitteilung

Eine Dauerhafte Mahnwache in Berlin -
zum Beispiel auf dem Alexanderplatz – dem Platz der Veränderung der schon 1989 die
Menschen zusammen brachte!
Neben dem Brunnen der Völkerfreundschaft neben dem eine handvoll Menschen im August
2011 versuchte in Form eines öffentlichen Forums den Menschen einen Ort zu schenken an
den sie jederzeit kommen können um Zuflucht zu finden, Hilfe zu erlangen, oder auch selbst
Hilfe zu leisten, im Kontext mit der weltweiten Bewegung die derzeit unaufhörlich wächst


15.10.2011 Berlin GROßDEMONSTRATION – Wie geht es nun weiter?

Seit einigen Tagen erreichen mich Anfragen ihrerseits wie es denn nun in Berlin mit der weltweiten
Bewegung die keinen direkten Namen trägt und mehr Demokratie und Mitbestimmung für die 99% fordert
weiter geht.

Ob es die Bewegung denn in Berlin überhaupt noch gibt?
JA! ES GIBT SIE!

Es gibt ein tägliches treffen ab 15.00 Uhr vor dem Reichstag auf dem Platz der Republik wo
sich in Vollversammlungen/Plenums/Asambleas weiterhin organisiert und besprochen wird, soweit dies
möglich ist.

Ab spätestens 17.00 Uhr beginnt das öffentliche Plenum.

Dies mag für Außenstehende oft chaotisch wirken, was es auch gelegentlich ist, jedoch gibt es keinen Tag an
dem die Menschen dort frustriert und ohne neues Wissen nach Hause gehen.

Jedoch wollen diese Menschen eigentlich nicht nach Hause gehen!

Der Grund warum es derzeit so aussieht als würde die Bewegung in Berlin sich ins nirgendwo
verirren und zerreden ist schlicht weg dass es uns in Berlin einfach nicht spontan ohne
Anmeldung möglich ist ein dauerhaftes öffentliches Forum zu erschaffen, dass jedem Bürger und
auch Ihnen jederzeit zugänglich ist.

Es entsteht der Eindruck dass in der Hauptstadt der Politik ,
die von Menschen handgemachte Politik unerwünscht ist.

Wir stellen uns die Frage:
„Warum ist es nicht einfach möglich , wie es auch in 1000 anderen Städten möglich ist und
oder geduldet wird hier ein Berlin dieses öffentliche Forum einfach so und spontan zu
erschaffen und somit der Stadt, diesem System und der Welt mit diesem Forum zu helfen. Sie
zu unterstützen und ihnen helfen wirklich die Stimmen der Menschen in die entsprechenden
Institutionen zu tragen?“

Nun versuchen wir auf juristisch korrektem Weg über eine Anmeldung eine Dauerhafte
Mahnwache in Berlin zu errichten.

Diese Mahnwache gedenkt den Leidenden der 99% und soll für die BerlinerInnen tagtäglich
erreichbar sein.
Siehe : piratenpad.de/campberlin

Die Berliner Behörden sind kooperativ.

jedoch empfinde ich es als äußerst dringlich dass dieses Forum innerhalb der nächsten 3- 4 Tage in Berlin
entstehen kann!

Ich , die ich mich als Teil dieser weltweiten Bewegung empfinde und viele andere ebenso wollen dieses
Forum in Form eines Camps nach Vorbild der anderen Städte in Deutschland und Europa und weltweit hier
Berlin!

Und wir würden es sofort aufbauen, wenn man uns nur ließe.
Auf Berliner Boden gibt es jedoch keine Möglichkeit auch nur eine Strandmuschel geschweige denn ein Zelt
einfach so aufzustellen.Außer auf privatem Grund und Boden nach Erlaubnis.

Schon im August 2011 wollten wir dieses Forum in Berlin erschaffen.
Nachdem wir uns ungeschickt für eine Woche Dauerdemonstration auf dem Alexanderplatz
angemeldet hatten wurden Tag um Tag durch Auflagen eingeschränkt.
Siehe:
MDRBrisant 29.08.2011

Story of aCAMPada Berlin:

http://www.youtube.com/watch?v=QO_6L0oVyRw

Ich wünsche mir Unterstützung Seitens der Medien.
Geben Sie die Frage weiter, warum man in Berlin diese Art des spontanen öffentlichen
dauerhaften Forums für jeden Bürger nicht duldet , in der Hauptstadt der Politik!
Warum nimmt sich Berlin kein Beispiel an Städten wie Hamburg, Frankfurt oder Düsseldorf
in denen diese öffentlichen Foren seit einigen Tagen aufgrund genehmigter Anmeldung oder
Duldung schon existieren!?

Man wird Ihnen mit Gesetzen antworten die nun mal von Stadt zu Stadt verschieden sind.

Wenn diese Anmeldung nicht schnellst möglichst genehmigt wird, kann ich nicht dafür
garantieren dass die Berliner Bürger und die Menschen die extra für dieses Forum hierher
gereist sind es sich nicht einfach selbst nehmen.

Ich distanziere mich ausdrücklich von Handlungen dieser Art und will keinesfalls dazu aufrufen, da mir die
Folgen einer spontanen Besetzung in Berlin mehr als bewusst sind.

Jedoch werde ich mich nicht davon distanzieren können wenn ich nach meinem jetzigen
Versuch mich äußerst kooperativ den Berliner Behörden gegenüber zu zeigen und mich auf
Augenhöhe mit ihnen zu treffen an selbigen Behörden und somit an der Stadt Berlin scheitere.

Denn dann muss ich mich fragen ob diese Stadt denn wirklich noch das Potenzial besitzt die
Hauptstadt Deutschlands zu sein.
Bitte unterstützen sie die Idee dieser weltweiten Bewegung auch für Berlin!
Die ist eine kulturelle Revolution deren Teil wir alle sind!
Auch sie sind die 99% Sie die Journalisten die auch schon seit Jahren nicht mehr freien
Herzens berichten dürfen.

5 Antwort auf Pressemitteilung vom 22.10.2011 Ein Camp für Berlin!

  1. Ich habe diesen Artikel in meinen Blogs geteilt, unter anderem auf (funktioniert hoffentlich …)

  2. OccupyBerlin OccupyReichstag

    Auch wenn es die Herren und Frauen von der Polizei noch nicht gemerkt haben, Schäuble und Merkel veräussern gerade unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder an die Deutsche Bank.

    Leider können sich die Revolutionäre vor dem Reichstag nicht vernünftig verständigen und Ihre Meinung bzw. Forderungen kund tun ,da Megafone sowie Mikrofone mit Verstärker von der Polizei konfiziert wurden.

    Des weiteren versucht die Polizei offenbar den Protest auszusitzen. Die wiederholten Ansagen zur direkten Räumung jeder weiteren Blockade des Reichstages sind allenfalls als Gewaltandrohung zu verstehen.

    Wie am Beispiel New York direkt zu erkennen ist, wird es von Seiten der Revolutionäre kein Verzicht auf das Demonstrationsgrundrecht geben. Es besteht auch keine andere Möglichkeit die politischen Entscheidungsträger vom Unmut der Bevölkerung in Kenntnis zu setzen. Die mittlerweile bestehende Ignoranz in den Köpfen der Staatsbediensteten ist allgegenwertig.

    Die Tatsache das weder das Erste ,das Zdf oder irgend ein privater Nachrichtensender am 15.10.2011 die Auflösung der Demonstration dokumentieren durfte, spricht Bände. Es ist an der Zeit die verfassungsrechtliche Ordnung auf der Strasse öffentlich durchzusetzen, da in nahezu allen politischen Lagern keine Kernkompetenzen mit sozialstaatlichen Prinzipien vorhanden sind.

    [b]Wir fordern den EFSF in seiner jetzigen Form sofort zu stoppen![/b]

    Weiter fordern wir eine gesetzlich festgeschriebene Finanztransaktionssteuer und die sofortige Beendigung von Spekulationen auf Nahrungsmittel und Rohstoffe.
    Eine Kreditausfallversicherung des Deutschen Staates zu Gunsten privater Banken kann es nicht geben. Der Hochfrequenzhandel in seiner jetzigen ungeregelten Form ist unverzüglich zu verbieten.

    [b]Der Mensch ist das Mass aller Dinge, für unsere Zukunft und für die Zukunft unserer Kinder.[/b]

    an alle politischen Lager – respektiert das deutsche Grundgesetz

    remember

    we are the 99 percent

    • …nicht zu früh verzweifeln. Die sind einfach überfordert. Angela aus der Uckermark – unsere regierende Ex-FDJ-Sekretärin kann den Steagall-Act garnicht kennen. Wir müssen uns einlesen (in alle Bereiche) und klüger als unsere Regierung werden.
      KEEP COOL!
      MfG!

  3. Wem oder Was gehört eigentlich “der Alex”?
    Wer oder Was ist eigentlich der Eigentümer vom Alex (oder eben auch anderen öffentlichen Plätzen)?
    Wer oder Was hat(te) eigentlich das Recht, den Alex (oder eben auch andere öffentliche Plätze) mittels Polizisten von Demonstranten (frei)räumen zu lassen?
    Wem gehören diese öffentlichen Plätze eigentlich? Ist das nicht eigentlich Gemeingut?

    Wenn diese Plätze also Gemeingut sind, dann können dort Menschen auch demonstrieren in welcher Form sie wollen?! – Sie können ihrem Unmut Ausdruck verleihen. Das ist grundgesetzlich geschütztes Recht!

    Sollte es einen oder mehrere Eigentümer dieser öffentlichen Plätze geben, so sollten diese sich erklären und zu erkennen geben. Dann sollte die Allgemeinheit nämlich entscheiden, ob es diesen Eigentümern überhaupt gestattet wird, diese Gemeingüter in (Privat)Besitz zu nehmen und dadurch (gesetzlich geschützt) überhaupt berechtigt zu sein diese Plätze, als dann Privateigentum, überhaupt (durch Polizei) schützen lassen zu können.

    Solange diese Eigentumsfragen nicht geklärt sind hat auch niemensch das Recht, den Demonstranten – egal in welcher Form sie demonstrieren – Gewalt anzutun und sie in ihrem Demonstrationsrecht zu behindern oder dieses gar zu unterdrücken!

    Wer sich dieses Recht, zu Unrecht, nimmt, gehört nicht zu den 99%!

    Ps.: Sollte es tatsächlich Privateigentümer des Alexanderplatz oder anderer öffentlicher Plätze geben, dann mögen diese ihre Vorstellungen über den Preis öffentlich kundtun. Dann sollte die Allgemeinheit ernsthaft darüber nachdenken solchen Typen den verlangten Preis (ein- für Allemal) in den Gierschlund zu würgen und diese Freiräume für zukünftige Generationen auch als Freiräume zu erwerben und zur Verfügung zu stellen.

    Dann brauchen solche “Dreschflegel” nicht mehr zu dreschflegeln, wie sie das auf dem Alex (und auch an anderen Orten immer wieder für privates Eigentum tun) tun.

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