Entwurf eines konsensualen Manifestes

18. Oktober 2011 in Blog - alle Themen

Bei den Protesten handelt es sich um eine Demokratiebewegung und nicht um eine Imitation des Occupy-Wall-Street-Movements. Die Empörung der Menschen beruht auf der Beobachtung, dass in diesem und in anderen Ländern über die Köpfe der Mehrheiten hinweg regiert wird, dass die Regierungen Marionetten der Wirtschaft sind und dass die Umverteilung von Vermögen und Ressourcen von unten nach oben schamloser betrieben wird, als jemals zuvor.

Fasst man die Wünsche und Bedürfnisse der maßgeblich an den Protesten beteiligten Menschen zusammen, dann entsteht ein Manifest, auf dessen Inhalte sich fast alle Teilnehmer, Anhänger und Sympathisanten verständigen können.

Wenn verhindert werden soll, dass die Bewegung jetzt von genau denen, die das Ziel der Proteste sind, vereinnahmt wird, dann muss sie ihre Beliebigkeit ablegen und sich auf eine Liste gemeinsamer Forderungen verständigen, denen sich Politik-Darsteller, Industrielle, Spekulanten, Investoren und Bangster nicht anschließen können, ohne ihr Gesicht zu verlieren.

 

Demokratie

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich zur Demokratie im Sinne einer direkten Volksherrschaft bekennt, die Aufklärung über Manipulation stellt und in der jede Stimme, ohne Ansehen von Vermögen und sozialem Status, gleich viel zählt.

 

Frieden

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich mit aller Kraft für den Frieden zwischen den Völkern und im Innern einsetzt und in der Krieg und Gewalt geächtet und nicht als Mittel der Politik anerkannt werden.

 

Meinungsfreiheit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jeder seine Meinung ohne Angst vor Verfolgung oder Benachteiligung offen und frei äußern kann.

 

Toleranz

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion, seiner Überzeugung, seiner sexuellen Orientierung und seinen körperlichen und geistigen Eigenschaften mit Toleranz, Würde und Verständnis behandelt wird

 

Solidarität

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die Schwachen, Hilfsbedürftigen und Notleidenden, unabhängig von den Ursachen für ihre Schwäche, ihre Hilfsbedürftigkeit und ihre Not, im eigenen Land und in jedem anderen Land solidarisch und hilfsbereit gegenübersteht.

 

Wirtschaft

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der sich die Wirtschaft dem Wohl der Menschen unterordnet, in der Besitz untrennbar mit sozialer Verantwortung verbunden ist und in der das Streben nach Glück höher bewertet wird als das Streben nach Gewinn.

 

Arbeit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich für gerechte und faire Arbeitsverhältnisse einsetzt, die Menschen in allen Lebenslagen und Altersgruppen Perspektiven bietet und die verhindert, dass die Würde der Arbeit der Profitsucht und Gier Einzelner geopfert wird.

 

Bildung

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jeder, unabhängig von seiner Herkunft, seinem sozialen oder finanziellen Status, seinem Alter und seiner Vorbildung Zugang zu allen Bildungsangeboten erhält und sich frei und ohne Einschränkungen mit allen Inhalten beschäftigen kann, die ihm für seine persönliche Entwicklung als sinnvoll erscheinen.

 

Soziale Sicherheit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der niemand Angst um seine soziale Sicherheit und seine Versorgung mit Wohnung, Nahrung, Wärme, Kleidung, kultureller und sozialer Teilhabe, medizinischer Versorgung, Bildung, Kommunikation, Genuss und Mobilität hat.

 

Nachhaltigkeit

Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der alle mit Sorgfalt und Behutsamkeit mit den Menschen, der Natur, der Umwelt und den Ressourcen umgehen.

 

Hierbei handelt es sich um einen Vorschlag. Jeder, der sich zugehörig zu der Bewegung fühlt, soll den Entwurf prüfen, ihn erweitern, ergänzen und verbreiten, bis er sich zum Konsens entwickelt hat, der den Protesten ein klares Gesicht verleiht und es den Medien und der Politik unmöglich macht, sie für sich und ihre eigenen Ziele zu vereinnahmen und zu missbrauchen.

42 Antwort auf Entwurf eines konsensualen Manifestes

  1. die demokratie erkrankt laufend an faschismus. interessengruppen, parteien, lobbys gesteuert von der wirtschaft, die 1%, haben erkannt wie man 99% an der nase herumführt.

    wir wollen etwas anderes als stellvertreterpolitik.

    partizipation statt repräsentation.

    nie wieder verantwortung, abgeben an eine minderheit, die diese macht missbrauchen kann, und wird, die dann gegen unsere interessen handelt, und als gewalt zu uns zurückkommt.

    wir wollen 100% partizipation. wir wollen den wahnsinn beenden den die abgegebene macht zu verantworten hat. alle herrschaftsinstrumente wie: lüge, gewalt, grenzen, kapital.

    wir müssen alle wieder zu besinnung kommen. wir wollen keine lohnsklaven mehr sein. wir wollen nicht mehr an der nase herumgeführt werden.

    Wir sind die 99%

    Wir werden aufgrund steigender Mieten aus unseren Stadtvierteln vertrieben.

    Wir sind gezwungen, zwischen Lebensmitteln und Miete zu wählen.

    Wir leiden unter der Ausbeutung unseres Planeten.

    Wir arbeiten lange und hart für wenig Geld und haben keine Rechte, wenn wir überhaupt Arbeit haben.

    Wir bekommen nichts, während das eine Prozent immer alles zu bekommen scheint.

    Wir sind die 99% .

    Es ist an der Zeit Farbe zu bekennen.

    Empöre dich!
    Zeige dich!
    Zeigen wir der Welt wie viele wir sind…

    keine stellvertreterpolitik mehr. keine parteien mehr. keine gewerkschaften die ihre mitglieder an dieses korrupte system verkauft haben. kein linkes 1% gegen ein rechtes 1% austauschen.

    revolution ist es, wenn es bei mir selbst anfängt. revolution ist ein langer prozess. nicht in dem man das 1% austauscht oder eleminiert, sondern wenn sich 100% ändern. wenn alle ihr bewusstsein erweitern und gemeinsam zur vernunft kommen.

    in new york haben sie sich seit vielen wochen direkt vor der wall street einen freiraum im öffentlichen raum besetzt um ein mögliches, anderes leben gemeinsam zu diskutieren und zu planen. in asambleas werden neue ansätze zur kommunikation probiert, und das weltweit. durch das human microphone kommt ein gemeinschaftsgefühl auf.

    wir sind doch alle erdlinge, uns verbindet viel mehr als uns trennt, die grenzen sind eine unnatürliche barriere, eigentlich trennt uns nur das wasser in den meeren und das haben wir mit dem internet untertunnelt.

    wir müssen aufhören uns auseinanderzudividieren.

    manche menschen sind so arm, die haben nur geld.

    mit dem überleben an arbeit koppeln, das ist doch unser untergang. jeder mensch gibt um zu überleben seine freiheit auf, gibt sich in lohnsklaverei. muss von morgens bis abends tun was andere von einem wollen. das ist niemals das was wir wirklich tun wollen. das ist meist nichtmal vernünftig. wir spalten atome, bescheissen andere leute um ihr geld, vergiften den planeten, rauben ihn aus. versklaven andere. spekulieren mit dem glück und leid anderer. nur um noch mehr, gier, hass und gewalt.

    bis alle vernünftig sind: bge. damit sie was haben zum dran klammern. damit sie nicht gleich losrennen und den nächsten laden leerräumen in der neuen welt, bis sie zur vernunft gekommen sind.

    revolution heisst, wenn es bei mir anfängt. wenn ich mein bewusstsein verändere. meinen konsum verändere. was tut das mir an wenn ich das konsume, was tut es meiner umwelt an. wir konsumieren nur unbewusst alles. waren, drogen, politik, … haben kein bewusstsein mehr dafür. viel hilft nicht viel. wenig im richtigen moment im richtigen ambiente wirkt viel mehr.

    auch der vorwurf es würde nicht mehr gearbeitet. es würde anders gearbeitet. mehr sozial, geistig, kulturell, künstlerisch. die leute wollen doch nicht wegen der plackerei und der fremdbestimmung arbeiten. die wollen unter menschen und überleben. arbeit ersetzt das soziale. wir können auch ohne unvernünftige, fremdbestimmte arbeit sozial und lieb zueinander sein, dafür müssen wir den planeten nicht kaputtarbeiten und uns fremdbestimmen, also an der nase herumführen lassen. das system ist doch zum scheitern verurteilt gewesen, bevor es überhaupt begann: grenzenloses wachstum auf einem nicht mitwachsendem planeten. wie soll das gutgehen? es gint eine zeit gut, nun sind die rohstoffe aus.

    die haben uns die ganze zeit mit wohlstand berauscht und ruhig gehalten, mit besinnungslosem konsum. das ist nun zu ende. die ganze wirtschaft brennt und die banken löscht man. und wer rettet uns? die retten sich. wir müssen uns selbst retten. die führen uns die ganze zeit schon in den abgrund, seit hunderten jahren, mit dem muff von 1000 jahren.

    wie die lemminge rennen wir den führern hinterher. wir wollen das alles nicht mehr. wir wollen zusammenkommen und zur vernungt kommen.

    niemand hilft dem anderen.
    niemand kennt die antwort.
    niemand hat die lösung
    niemand hält sich an wahlversprechen.
    niemand kümmert sich um deine bedürfnisse.
    niemand hilft den armen und unterdrückten.
    niemand kümmert sich um dich und deine familie.
    wenn niemand gewählt ist, ist es besser für alle.
    wählt niemand.
    keine macht für niemand

    denkt für euch selbst.

    lest und hört und schaut nicht ihre medien. wir haben eigene.

    da niemand die lösung kennt, kann man sie jetzt auch nicht benennen. wir müssen zusammenkommen, zusammen zur vernunft kommen. überegen wie wir das alles beenden können. gemeinsam das alte problem abstreifen können. wir wollen kein 1% mehr das die regeln vorgibt. wir wollen 100% partizipation. keine führer mehr.

    think for yourself, question authority. (tim leary)

    wenn regierung die antwort ist, war es doch eine dumme frage!

    no dogmas. mut zum neuen.

    das neue ist eine mischung aus allen guten gesellschaftsformen. kommunismus, demokratie, sozialismus, kommunismus. es ist etwas neues, ohne namen. wir müssen erst die bestehende kollektive bewusstlosigkeit überwinden, gemeinsam um dann, zusammen, die lösung zu finden.

    ganz ruhig. ohne gewalt.

    http://www.youtube.com/watch?v=yOaz0yhj_5s

    hört auf in euren ritualen zu verweilen. kommt da raus in die asambleas und lernt mit uns anders miteinander umzugehen und zu kommunizieren. wir können das nur alle gemeinsam schaffen, alle 100%. dazu gehört auch der cop, der banker, der nazi, der antideutsche, der radikale, der obdachlose, der arbeitslose, der arbeiter. jedes einzelne. wenn jeder sich verändert, verändert sich die gesellschaft.

    das system arbeitet weil du arbeitest!

    hört auf euch wie erwachsene zu benehmen. lebt im hier und jetzt und nicht für morgen, die rente. lasst euch von den grauen männern nicht die zeit stehlen. momos kampf gegen die grauen männer ist auch unser kampf. glaub nicht alles was du denkst. glaub nicht alles was sie dir erzählen und erzählt haben. wir wollen bildung statt erziehung zum sklaven

    kommt raus zu uns, lasst uns damit anfangen. wenn nicht jetzt, weltweit, gemeinsam, wann dann? wollen wir zustände wie in london vor kurzem? wollen wir zustände wie in griechenland?

    macht die augen auf, bitte.
    http://www.youtube.com/watch?v=i4639vev1Rw
    http://www.youtube.com/watch?v=f5pur4-dfiY
    http://www.youtube.com/watch?v=OwWInp75ua0
    http://vimeo.com/30081785
    http://www.youtube.com/watch?v=3cWndm9LXlg&feature=share
    http://www.youtube.com/watch?v=mIJrJrW3o0o&feature=share
    http://www.youtube.com/watch?v=3CUz4M3M1r8
    http://www.youtube.com/watch?v=aE3R1BQrYCw&feature=share
    http://www.youtube.com/watch?v=NCLTnacLHqw&feature=share
    http://wirsinddie99prozent.tumblr.com/
    http://www.youtube.com/watch?v=TZuuu3eOjZ4&feature=player_embedded
    http://www.youtube.com/watch?v=SnSeYikjOLs
    http://www.youtube.com/watch?v=iVaBjG4ejpc
    http://www.youtube.com/watch?v=mfqRPfhxUdc
    http://www.youtube.com/watch?v=fvPpAPIIZyo
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=oc7-JrTOGvg
    http://www.youtube.com/watch?v=Xyoape7OQ5w
    http://www.youtube.com/watch?v=Xa1OeYnGH1Q
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=_niEy74SKcg
    http://www.youtube.com/watch?v=zCIdRiciMT8&feature=share
    http://www.youtube.com/watch?v=QxX6tYB78u8
    http://www.youtube.com/watch?v=cmewskG4HPg
    http://www.youtube.com/watch?v=WmEHcOc0Sys

    http://www.alex11.org/2011/09/debatte-die-asamblea-als-instrument-basisdemokratischer-meinungsbildung/

    bringt euch und eure vorstellungen ein. kommt als individuen, als einzelne. wir wollen auch nicht konform in einer masse aufgehen, jeder einzelne ist wichtig, keiner darf zurückgelassen werden, kommt alle.

  2. Ich fände es schön, wenn ein bedingungsloses grundeinkommen und die legalisierung bzw der liberalere umgang mit drogen explizit mit aufgenommen würde.
    generell sollte der text vielleicht etwas direkter sein und nicht so, wie es in der politik üblich ist. so kann er schnell verwaschen werden fürchte ich. vielleicht wäre es auch nicht verkehrt, wenn es eine seite gäbe, wo man über die einzelnen punkte abstimmen kann, sobald wir mal so weit sind, dass wir unsere ziele genau benennen können.

  3. mm sagte am 18. Oktober 2011

    Schwierig an so einem Manifest ist, dass die aufgeführten einzelnen Punkte immer eine ähnliche Gewichtung haben (müssen), weil sie alle als gewünschtes Ergebnis gleich wichtig sind. Diese Demokratiebewegung kämpft weltweit vor allem für partizipative Demokratie, die vor allem über Konsensfindung, kollektives Denken und nicht über spalterische Abstimmungen und Kompromisse funktioniert. dies erfordert ein grundsätzlich neues Denken und auch eine “Revolution nach innen”. So etwas lässt sich schwerlich in einem Thesenpapier fassen, weil die Arbeit daran erst begonnen hat.

    • nein, die revolution nach innen lässt sich eben nicht sehr schwer vermitteln.
      http://www.youtube.com/watch?v=8W-9EIWWXWY&feature=player_embedded

      die begriffe sind einfach aufgeweicht und die bedeutung geht flöten.
      krieg ist frieden. freiheit ist sklaverei. unwissenheit ist stärke.

      chomsky kann sowas sehr toll entschlüsseln. müssen wir aber selbst.

      revolution ist eben nicht ein prozent zu verändern, sondern 100%. nicht die regierung ist das problem, wir sind das problem. wir geben die macht ab, wir konsumieren, wir dienen dem system. uns müssen wir revolutionieren. unsere fehler beseitigen. einer war die verantwortung abzugeben, die macht zu konzentrieren, die dann gegen unsere eigenen interessen geleitet als gewalt zurückkommt. unsere eigene verantwortung. nicht die der 1%. wir gehen arbeiten in der matrix, wir dämmern weiter vor uns her. wir organisieren uns nicht selbst. wir, die 99%. 1% organisiert sich, 1% hat alles, 1% weis genau wie lang der hase läuft. 1% ist sich seiner macht bewusst die 99% ihnen geben. unser denken, unsere wörter und unsere sprache ist es die wir wiedererlangen müssen, die gesamtgesellschaftliche bewusstlosigkeit zu durchbrechen. in den occupied areas. in asambleas überall.

      zusammen, nicht mehr gegeneinander. nicht mehr übereinander. selbstbeherrscht. selbstbewusst. rücksichtsvoll. nachhaltig. respektvoll …

      genau 100% anders als zuvor. nur so kann es gehen, wenn wir unser unvernünftige handeln auf alles ebenen überdenken. auch das denken, auch die sprache, auch das gendern, auch die nationen, alles was uns auseinanderbringt überwinden, irgendwie.

      revolution ist es wenn es bei mir anfängt, bei jedem einzelnen. nicht den anderen. nicht bei dem 1%.

  4. Ergänzung weiterer Punkt: Gleichheit

    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der sich alle gleichermaßen an der Gestaltung unserer Gesellschaft beteiligen und über ihr Leben entscheiden können, unabhängig von Geschlecht, Schicht/Klasse, Sexualität, “Rasse”, Staatsbürger_innenschaft und Herkunft. Wir wollen eine Welt schaffen ohne Hetero-Sexismus, Rassismus, Feindlichkeit gegenüber Transpersonen, Klassismus und allen anderen Ungleichheiten.

    Änderungsvorschlag: Wirtschaft

    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der sich die Wirtschaft dem Wohl der Menschen unterordnet und in der es keine Besitzvermehrung auf Kosten der Lebenszeit anderer gibt.

  5. Ganz wichtig: Geschlechtergerechte Sprache benutzen, sonst fühlen sich ganz viele Personen nicht angesprochen.

    Konkret:
    - Jede*r statt Jeder
    - Ihm*ihr statt ihm

    (vorschläge zu geschlechtergerechter Sprache gibts hier: http://www.uni-graz.at/uedo1www_files_geschlechtergerechtes_formulieren-4.pdf)

  6. Ich fände es auch schön, wenn niemand gezwungen wäre zu arbeiten, bzw. sich selbst aussuchen kann, was für ihn oder sie Arbeit bedeutet und was er oder sie machen möchte! Das bedingungslose Grundeinkommen könnte da wirklich ein erster Schritt sein (sofern es auch wirklich aussreichend hoch ist)!

    • finde ich auch gut! vielleicht magst du ja den punkt “arbeit” so umformulieren?

    • Man soll nicht zur Arbeit gezwungen werden…ja, ist schon richtig…aber, definiere Arbeit in einer modernen Gesellschaft. Was ist Arbeit, wenn die Ausbeutung der Arbeitskraft nicht mehr möglich ist, weil sich die Gesellschaft geändert hat. Arbeit ist dann der Tribut an die Gesellschaft, den ein jeder zu geben hat, damit die Gesellschaft leben kann. Jeder wird die Möglichkeit zur Arbeit haben, ohne überfordert zu werden. Wenn ich von der Gesellschaft nehme (Essen, Kleidung, Wohnraum, medizinische Versorgung), dann muss ich auch bereit sein, etwas zu geben, nämlich meine Arbeit für die Gesellschaft. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist Unsinn, wenn jede Hand gebraucht wird. Die Herren aus dem Westen haben sich 1990 sehr über die Aufteilung der Arbeit in der DDR gewundert. An einem Arbeitsplatz, so wie sie es formulierten, waren 3 Personen beschäftigt. Natürlich haben sie 2 dieser Personen weg rationalisiert, was zur Massenarbeitslosigkeit der Einen und zum Burnout der Anderen geführt hat. Nein, Arbeit ist in einer gerechten Gesellschaft kein Zwang, sondern der Mensch kann sich überseine Arbeit definieren und vervollkommnen. Arbeit dient der Gesunderhaltung von Körper und Seele, sie ist zentraler Bestandteil des Seins. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist etwas für vom Kapitalismus zerstörte und ausgesonderte und sehr bedauernswerte Individuen.

  7. Änderungsvorschlag Toleranz

    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der jede*r, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Sexualität, “Rasse”, Klasse und körperlichen und geistigen Eigenschaften mit Toleranz, Würde und Verständnis behandelt wird

    • hab vor jahren mal was tolles gelesen. das war nur auf das internet bezogen, aber ich denke dieser geist ist nun reif für die sogenannte reale welt:

      Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace

      John Perry Barlow

      Regierungen der industriellen Welt, Ihr müden Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft bitte ich Euch, Vertreter einer vergangenen Zeit: Laßt uns in Ruhe! Ihr seid bei uns nicht willkommen. Wo wir uns versammeln, besitzt Ihr keine Macht mehr.

      Wir besitzen keine gewählte Regierung, und wir werden wohl auch nie eine bekommen – und so wende ich mich mit keiner größeren Autorität an Euch als der, mit der die Freiheit selber spricht. Ich erkläre den globalen sozialen Raum, den wir errichten, als gänzlich unabhängig von der Tyrannei, die Ihr über uns auszuüben anstrebt. Ihr habt hier kein moralisches Recht zu regieren noch besitzt Ihr Methoden, es zu erzwingen, die wir zu befürchten hätten.

      Regierungen leiten Ihre gerechte Macht von der Zustimmung der Regierten ab. Unsere habt Ihr nicht erbeten, geschweige denn erhalten. Wir haben Euch nicht eingeladen. Ihr kennt weder uns noch unsere Welt. Der Cyberspace liegt nicht innerhalb Eurer Hoheitsgebiete. Glaubt nicht, Ihr könntet ihn gestalten, als wäre er ein öffentliches Projekt. Ihr könnt es nicht. Der Cyberspace ist ein natürliches Gebilde und wächst durch unsere kollektiven Handlungen.

      Ihr habt Euch nicht an unseren großartigen und verbindenden Auseinandersetzungen beteiligt, und Ihr habt auch nicht den Reichtum unserer Marktplätze hervorgebracht. Ihr kennt weder unsere Kultur noch unsere Ethik oder die ungeschriebenen Regeln, die unsere Gesellschaft besser ordnen als dies irgendeine Eurer Bestimmungen vermöchte.

      Ihr sprecht von Problemen, die wir haben, aber die nur Ihr lösen könnt. Das dient Eurer Invasion in unser Reich als Legitimation. Viele dieser Probleme existieren gar nicht. Ob es sich aber um echte oder um nur scheinbare Konflikte handelt – wir werden sie lokalisieren und mit unseren Mitteln angehen. Wir schreiben unseren eigenen Gesellschaftsvertrag. Unsere Regierungsweise wird sich in Übereinstimmung mit den Bedingungen unserer Welt entwickeln, nicht Eurer. Unsere Welt ist anders.

      Der Cyberspace besteht aus Beziehungen, Transaktionen und dem Denken selbst, positioniert wie eine stehende Welle im Netz der Kommunikation. Unsere Welt ist überall und nirgends, und sie ist nicht dort, wo Körper leben.

      Wir erschaffen eine Welt, die alle betreten können ohne Bevorzugung oder Vorurteil bezüglich Rasse, Wohlstand, militärischer Macht und Herkunft.

      Wir erschaffen eine Welt, in der jeder Einzelnen an jedem Ort seine oder ihre Überzeugungen ausdrücken darf, wie individuell sie auch sind, ohne Angst davor, im Schweigen der Konformität aufgehen zu müssen.

      Eure Rechtsvorstellungen von Eigentum, Redefreiheit, Persönlichkeit, Freizügigkeit und Kontext treffen auf uns nicht zu. Sie alle basieren auf der Gegenständlichkeit der materiellen Welt. Es gibt im Cyberspace keine Materie.

      Unsere persönlichen Identitäten haben keine Körper, so daß wir im Gegensatz zu Euch nicht durch physische Gewalt reglementiert werden können. Wir glauben daran, daß unsere Regierungsweise sich aus der Ethik, dem aufgeklärten Selbstinteresse und dem Gemeinschaftswohl eigenständig entwickeln wird. Unsere Identitäten werden möglicherweise über die Zuständigkeitsbereiche vieler Eurer Rechtssprechungen verteilt sein. Das einzige Gesetz, das alle unsere entstehenden Kulturen grundsätzlch anerkennen werden, ist die Goldene Regel. Wir hoffen, auf dieser Basis in der Lage zu sein, für jeden einzelnen Fall eine angemessene Lösung zu finden. Auf keinen Fall werden wir Lösungen akzeptieren, die Ihr uns aufzudrängen versucht.

      In den Vereinigten Staaten habt Ihr mit dem “Telecommunications Reform Act” gerade ein Gesetz geschaffen, das Eure eigene Verfassung herabwürdigt und die Träume von Jefferson, Washington, Mill, Madison, Tocqueville und Brandeis beleidigt. Diese Träume müssen nun in uns wiedergeboren werden.

      Ihr erschreckt Euch vor Euren eigenen Kindern, weil sie Eingeborene einer Welt sind, in der Ihr stets Einwanderer bleiben werdet. Weil Ihr sie fürchtet, übertragt Ihr auf Eure Bürokratien die elterliche Verantwortung, die Ihr zu feige seid, selber auszüben. In unserer Welt sind alle Gefühle und Ausdrucksformen der Humanität Teile einer umfassenden und weltumspannenden Konversation der Bits. Wir können die Luft, die uns erstickt, von der nicht trennen, die unsere Flügel emporhebt.

      In China, Deutschland, Frankreich, Rußland, Singapur, Italien und den USA versucht Ihr, den Virus der Freiheit abzuwehren, indem Ihr Wachposten an den Grenzen des Cyberspace postiert. Sie werden die Seuche für eine Weile eindämmen können, aber sie werden ohnmächtig sein in einer Welt, die schon bald von digitalen Medien umspannt sein wird.

      Eure in steigendem Maße obsolet werdenden Informationsindustrien möchten sich selbst am Leben erhalten, indem sie – in Amerika und anderswo – Gesetze vorschlagen, die noch die Rede selbst weltweit als Besitz definieren. Diese Gesetze würden Ideen als nur ein weiteres industrielles Produkt erklären, nicht ehrenhafter als Rohmetall. In unserer Welt darf alles, was der menschliche Geist erschafft, kostenfrei unendlich reproduziert und distribuiert werden. Die globale Übermittlung von Gedanken ist nicht länger auf Eure Fabriken angewiesen.

      Die zunehmenden feindlichen und kolonialen Maßnahmen versetzen uns in die Lage früherer Verteidiger von Freiheit und Selbstbestimmung, die die Autoritäten ferner und unwissender Mächte zurückweisen mußten. Wir müssen unser virtuelles Selbst Eurer Souveränität gegenüber als immun erklären, selbst wenn unsere Körper weiterhin Euren Regeln unterliegen. Wir werden uns über den gesamten Planeten ausbreiten, auf daß keiner unsere Gedanken mehr einsperren kann.

      Wir werden im Cyberspace eine Zivilisation des Geistes erschaffen. Möge sie humaner und gerechter sein als die Welt, die Eure Regierungen bislang errichteten.

      John Perry Barlow (barlow@eff.org)

      Davos, Schweiz

      8. Februar 1996

      (Deutsch von Stefan Münker)

      umbauen, ausbauen, remixen, aussaugen. wir das beste von allem extrahieren. alles gute gegen alles schlechte.

    • Hey Julia!
      Ich verstehe nicht, wieso Du unter Toleranz Klasse und “Rasse” aufgeführst. Für Lohnarbeitsausbeutung oder Rassekonzepte bist Du doch wohl nicht, oder? Was hilft der/dem Lohnarbeiter_in Toleranz, Würde und Verständnis, wenn dies_er ein Bruchteil an Einkommen/Vermögen hat wie andere? Was hilft Toleranz usw., wenn Menschen aufgrund der Eigentumsverhältnisse an Produktionsmitteln zum Verkauf von Arbeitskraft zu Bedingungen der Kapitalist_innen gezwungen wird? Was hilft Toleranz z.B. der/dem Schwarzen, wenn sie/er fortwährend als die/der Andere wahrgenommen wird?
      Stattdessen würde ich von Überwindung von Rassismus und Klassismus schreiben. Und dies würde dann wohl unter den Punkt Gleichheit passen.

      Mit körperlichen und geistigen Eigenschaften meinst Du Ableism, oder?

  8. wie wäre es wenn mal jeder seine Wünsche und Ziele für eine bessere Zukunft formuliert und das erstmal zusammengetragen wird.Dann sehen wir wo wir gemeinsame Ziele haben und können daraus eine Zusammenfassung machen.Die Texte die jetzt hier stehen sollte man ausdrucken und mit zu den Asambleas nehmen so dass man den Menschen die dazukommen etwas in die Hände geben kann damit sie wissen warum wir da sind!

  9. Ich würde nochmal explizit darauf hinweisen, das unser Verständniss von Demokratie ein völlig anderes ist als das der etablierten Parteien. Den Absatz über Demokratie würden auch die “Volks”parteien so unterschreiben, die wollen uns ja auch erzählen, sie wären demokratisch. Von daher würde ich darauf hinweisen, das wir ein Verfahren von steter An- und Abwahl freier Vertreter und basisdemokratische Entscheidungsgremien fordern, und keine Berufspolitiker, die alle 4 Jahre gewählt werden, um uns dann wieder verkaufen zu können.

  10. Ich möchte dass der Punkt Nachhaltigkeit deutlich ergänzt, oder aber der Punkt Tierschutz separat aufgenommen wird. Ich finde es schrecklich, in einer Gesellschaft leben zu müssen, in der es sowohl Nutztierfarmen gibt als auch mit Tieren wie z.B. Pferden, Katzen, Hunden… derart respektlos wie heute umgegangen werden kann, ohne dass es für die Halter bzw. die verantwortlichen Personen zu spürbaren Konsequenzen kommt und die Behörden wegschauen können. Hier sollten verbindliche Grundregeln geschaffen werden, deren Einhaltung auch jederzeitlich kontrolliert wird. Es kann nicht sein, dass auch hier wieder nur die zum Zuge bzw. zum “Recht” kommen, die Geld haben, bzw. sich einen teuren Anwalt leisten können. Zudem sollte das Thema verantwortlicher Umgang mit Tieren auch in die Schulbildung Einzug finden. So wie es jetzt ist, ist es eine Schande für die Menschheit und oftmals ein großes Leid für die Tiere.

    • Den Umgang mit nichtmenschlichen Tieren unter Nachhaltigkeit zusammenzufassen würde bedeuten, diesen ihre Individualität abzusprechen und dem Objekt Natur zuzuordnen.
      Was verstehst Du unter “Tierschutz”? Vorherrschendes Verständnis scheint zu sein, hiermit Tierausbeutung bloß zu reglementieren, jedoch nicht abschaffen zu wollen: größere Käfige, elektrische Betäubung statt Bolzenschussgerät+Ausbluten. Dies ist aber kein “Tierschutz”, denn Schutz der Tiere kann niemals deren Tötung, Leidzufügung oder Autonomieberaubung bedeuten.

      Verbote und Gesetze sehe ich nicht als emanzipativ an. Die Veränderung beginnt im Kopf bzw. in der Auseinandersetzung mit dem Wahrgenommenen. Die Befreiung von Mensch und Tier kann nicht verordnet werden.

  11. Die Idee war ja, bereits bestehende Manifeste als Grundlage zu nehmen. Ich habe ein feministisches Manifest aus Barcelona gefunden, kann aber leider kein bzw. zu wenig spanisch. Hier der Link: http://feministesindignades.blogspot.com/p/manifest.html

    • Wenn du runterscrollst, findest du eine englische Version.
      Ich finde die Idee, auf vorhandene Manifeste zurückzugreifen nicht gut. Man kann sich an der Struktur orientieren, aber die Inhalte müssen schon von den Leuten selbst kommen.

  12. Der Entwurf erscheint mir zu schwach, zu grundlegend – der lädt Angela doch geradezu ein, sich mit der Bewegung zu “solidarisieren”, d.h. sie zu kapern. Es wäre besser, sich trotz der unterschiedlichen Meinungen der verschiedenen Empörten auf konkretere policy-Punkte zu einigen, statt nur im Bereich der Grundwerte, die jeder irgendwie gut findet, zu bleiben. Hier ein paar Vorschläge:
    1) Bedingungsloses Grundeinkommen und Debatte über die Natur des Sozialstaates: Wir fordern soziale Rechte statt staatliche Armenfürsorge
    2) Volksabstmmung zur EU-Reform in ganz Europa: Wahl der EU-Kommission durch das EU-Parlament, Verantwortlichkeit der Kommission gegenüber EU-Parlament, Gesetzesinitiative beim EU-Parlament, Abschaffung des EU-Ministerrats und Einführung eines europäischen Senats mit frei gewählten Senatoren und gleicher Repräsenation aller Länder, dafür Proportionalität im EU-Parlament –> Wirtschaftsunion ohne eine politische Union ist Irrsinn und öffnet Partikularinteressen Tür und Tor
    3) Reform des Geldsystems: Jeder Schritt weg vom Papiergeld ist wünschenswert – Goldkauf durch Zentralbanken, Erhöhung des Leitzinses, strikte Unabhängigkeit der EZB –> Kein Spielgeld für die Banken mehr
    4) Trennung von Investment- und Geschäftsbank-Bereich –> Zerschlagung von Banken, damit es kein “too big to fail” mehr geben kann
    5) Transaktionssteuer, Vereinheitlichung der Bankenaufsicht, strengere Gesetze für Eigenkapitalbestand, Verbot von Derivatgeschäften
    6) Trennung politischer und wirtschaftlicher Eliten: Bekämpfung von Lobbyeinfluss, strengere Transparenzgesetze, Höchstgrenzen für staatliche Subventionen an einzelne Privatunternehmen
    7) Abschaffung von privaten Krankenversicherungen: Gesundheitliche Grundversorgung ist keine Ware!
    8) Liberalisierung des Umgangs mit weichen Drogen

  13. Verbesserungsvorschläge

    Demokratie
    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die sich zur Demokratie im Sinne einer direkten Volksherrschaft bekennt, welche das Volk nicht manipuliert und in der jede Stimme, ohne Ansehen von Vermögen und sozialem Status, gleich viel zählt.

    Solidarität
    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, die Schwachen, Hilfsbedürftigen und Notleidenden, unabhängig von den Ursachen für ihre Schwäche, ihre Hilfsbedürftigkeit und ihre Not, im eigenen Land und in jedem anderen Land solidarisch und hilfsbereit gegenübersteht. Solidarität soll als Hilfe zur Selbsthilfe definiert werden, die über finanzielle Unterstützung hinaus geht und die nicht dazu dient, den oder die Hilfsbedürftigen in eine Abhängigkeit vom Helfer zu bringen.

    Wirtschaft
    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der die Wirtschaft allen Menschen dient, um ein Leben ohne Mangel zu führen. Überproduktion und Ressourcenverschwendung ist zu verhindern und durch eine ökologische Planwirtschaft zu gewährleisten, welche auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Gewinnstreben hat in einer neuen Gesellschaft keinen Platz. Das Streben nach Profit wird durch das Streben nach einer gerechten Gesellschaft mit sozialer Sicherheit für alle ersetzt. Produktionsmittel, Rohstoffe, Grund und Boden gehören allen Menschen. Besitz wird nur im Rahmen der eigenen Nutzbarkeit eine Rolle spielen.

    Arbeit
    Wir wollen in einer Gesellschaft leben, an der alle durch ihre Arbeit gleichen Anteil haben. Die Ausbeutung der Arbeitskraft findet nicht mehr statt. Arbeit dient der Aufrechterhaltung des Lebensstandards. Arbeit soll allen Menschen in allen Lebenslagen und Altersgruppen Perspektiven bieten, ohne jemanden zu überfordern oder gar auszubrennen.

  14. “Volk” ist ein konstruierter Begriff von etwa 1910.

    Lass dich schön in Grenzen einsperren, dann haben es die Machtmenschen einfacher!

    Weg mit dem Volk, weg mit Volksherrschaft, weg mit Grenzen, weg mit Nationen!

  15. Das schönste Manifest ist immer noch das hier:

    http://www.youtube.com/watch?v=LmOcfTEuoUg

  16. Auf meinem Blog kam noch diese Anregung:

    Man könnte es auch persönlich formulieren:

    Ich möchte alle Menschen in dieser Gesellschaft, in meiner Umgebung mit Respekt und Liebe behandeln, etc…

    Ich möchte die Möglichkeit haben zur Entscheidungsfindung beizutragen…

    ich möchte mit Wahrheiten konfrontiert anstatt vernebelt werden…

    und dann kann jeder für sich unterschreiben und wir sammeln das, würde doch ganz dem Sinn der Bewegung entsprechen und in seiner Masse zum „wir werden“.

    wenn du nämlich auch von gesellschaft und nicht von gesetzen sprichst, kann man das nicht immer einfach so festlegen, sondern jeder einzelne muss dazu beitragen…IM kollektiv.

  17. sorry, ging schief, also nochmal diese hier:

    Sehr gut, dass die Forderungen bzw. Manifestationen positiv – mit „wollen“ ausgedrückt werden.

    Im letzten Punkt („Umwelt“) fehlt mir noch der Zusatz, dass Ressourcen und Werte für kommende Generationen garantiert werden müssen:
    „… und in der sich jeder Einzelne dazu verpflichtet diese an die kommenden Generationen weiter zu geben.“ (oder sowas in der Art).

    Ferner könnte man noch einen zusätzlichen Punkt „Gerechtigkeit“ aufmachen (oder evtl. bei „Demokratie“ hinzufügen?):
    „Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der das Recht über dem Staat steht und nicht umgekehrt, und in der jeder Volksvertreter, der das Mandat – und damit das Vertrauen – des Volkes hat, auch dieses ohne Abstriche vertritt.“

    Letztlich geht es doch um „Rechte“ im natürlichsten Sinne, oder? Dass wir die Rechte, die laut Grundgesetz und UN-Menschenrechtserklärung uns gehören, in ihrer ursprünglichsten Bedeutung zurückfodern …

  18. Ich habe noch einen Punkt, der womöglich an die Grenzen der jetzigen Vorstellungskraft vieler Menschen geht und damit noch überfordern könnte, aber die Vision ist:

    Wir wollen in Zukunft ein Wirtschaften ohne Geld, damit der damit erzeugte künstliche Mangel an Ressourcen aufhört. Und damit die Ressourcen bedarfsgerecht und nachhaltig genutzt werden, wollen wir ihre gemeinsame Verwaltung und abgestimmte, gerechte Verteilung ihrer Nutzung.

  19. Würde noch Respekt, Gleichberechtigung, Chancengleichheit ergänzen

  20. Wir sollen noch bzgl. der Ressourcen das Ziel aufnehmen, dass wir unser Leben so gestalten, dass jeder nicht mehr als einen ökolgischen Fußabdruck der Größe 1 entspricht. Das bedeutet, dass wenn alle Menschen so leben, auch nur eine Welt benötigt wird. Sobald die 1 überschritten wird, bräuchten wir mehr als unsere Erde, und eine zweite sehe ich noch nicht:
    http://faszinationmensch.wordpress.com/2010/12/22/wie-gros-ist-dein-okologischer-fusabdruck/

  21. Bei mir kam gerade noch eine interessante Anregung rein:

    “Es wurde nie kommuniziert ob überhaupt ein Konsens für ein Manifest da ist. Das ist er nämlcih nicht! Ein solches Papier bringt kaum vorteile und weit mehr nachteile bezüglich das unter einen Hut bringen der 99% … ausserdem werden sich unsere Gegener darauf stürtzen … ich finde nicht, dass jetzt die Zeit ist Dogmen zu entwerfen bevor noch die mobilisierung der Leute überhaupt stattgefunden hat!”

    Mein Bauch sagt mir, dass da was dran ist. Wir müssen uns nur die Liste oben anschauen. Das ist sicherlich nur die Spitze des Eisbergs aller Punkte, die wir zur Diskussion stellen könnten.

    Vielleicht schauen wir uns ab, wie es die Spanier vormachen. Dort wird seit Wochen in Asambleas und Arbeitsgruppen besprochen, wie es weitergehen soll. Am besten, wir üben das auch. So kann jeder von uns erfahren, wie sich ein zukünftiges Von-unten-regieren anfühlt und was man dabei entwicklen kann.
    In jeder Dorf / in jedem Kiez werden Ergebnisse zusammen getragen. Gewählte Delegierte tragen das in die Stadt / den Kreis, zusammen. Wieder gewählte in den den Regionen, dann in den Ländern und zum Schluss auf Bundesebene.

    Noch können wir uns alle nicht konkret vorstellen, wohin es gehen sollte. Also lasst uns damit anfangen, zu Zukunft zu üben und zu gestalten. Lassen wir es als parallelen Prozess zur ejtzigen Regierung laufen. Und wenn wir das Ergebnis haben, wird das Umsteigen auf den anderen Zug vermutlich ganz einfach werden.

  22. es gibt natürlich einen konsens. da draussen herrscht krieg. das system gegen die menschen. es wird mit angstmachen, hass, lügen und gewalt regiert. die menschen werden auseinanderdividiert in rassen, nationen, oben, unten, links, rechts, …, wir sind rücksichtlos, eine ellenbogengesellschaft, alles ist negativ. niemand kümmert sich um dich und deine familie, niemand kümmert sich um den anderen, niemand kümmert sich um die hungernden kindern in afrika. niemand macht was einfach so. alle haben nur das geld im kopf, andere niedermachen, endlich oben stehen, noch mehr materielles … das ist was ist. das ist scheisse. das ist wohin die 1% uns hingeführt haben, das ist das alternativlose modell. aber wir sind ihnen gefolgt! nicht zu vergessen. aber das geht jetzt so nicht weiter. grenzenloses wachstum auf einem nicht wachsendem planeten, der ganze krieg und die umweltzerstörung und die lohnsklaverei. für den vermieter und den energiekonzern arbeiten wir, und dann beim essen müssen wir den cent schon zweimal umdrehen. und dafür das es uns hier so gut geht, gehts den kindern in afrika noch schlechter. und dem banker noch besser als uns allen zusammen. das ist scheisse.

    wie beenden wir das? wir 99% opfer nehmen den tätern ihre macht und instrumente.

    wir haben auch keine detail-lösungen, nur hoffnungen und grad soviel vernunft das wir sehen das das nicht weiter geht.

    es gibt eine idee: wir machen es genau 100% anders als zuvor. mit liebe und respekt, miteinander statt gegeneinander, solidarisch, kollektiv, ohne führer, ohne gewalt und krieg, nachhaltig, zärtlich, langsam, umweltbewusst, bewusst, partizipieren statt repräsentieren. konsens statt kampfabstimmung … wir stoppen jetzt einfach mal die ganze scheisse, spielen da nicht mehr mit, geben unsere stimmen nicht mehr ab, konsumieren nicht mehr wie blöd sondern gehen auf die strasse, besetzen sie und reden mit den mitmenschen wie wir das hinbekommen könnten. dafür sind die besetzen gebiete da. niemand kennt die antworten, niemand kennt die lösung, auch marx nicht, niemand, wir alle zusammen schon eher, wir haben schon so viel erreicht. freie software, creative commons, das internet, der flug zum mond. warum nicht was dezentrales, tolles, gerechtes, graswurzeliges, umweltverträgliches, nachhaltiges, vernünftiges … es ist immer nur an den realisten gescheitert. hören wir auf realistisch zu sein, schauen wir wohin uns das gebracht hat. versuchen wir das scheinbar unmögliche, das gegenteil von dem was war. werden wir bessere menschen. bewusstere menschen.

    ein mögliches leben ist anders. ein anderes leben ist möglich. einige praktizieren das schon länger und können dem rest helfen, wir müssen alle zur besinnung kommen, vernünftig werden und einen konsens finden. einheitliche tolle grundwerte als konsens und der rest wird regional basisdemokratisch oder auch im konsens abgestimmt. aber so, dass sich nie wieder eine gruppe über eine erheben kann, das das nicht wieder kaputtmanipuliert werden kann. keine macht für niemand. die vernunft und liebe muss siegen sonst geht alles den bach runter. der geldmarkt ist schon im arsch, schau nach griechenland was passiert wenn wir 99% uns nicht organisieren, das system kollabiert und die gewalt zieht ein. das will keiner von uns. deutschland ist keine insel und wir halten uns nicht während die ganze welt den bach runter geht.

    http://www.youtube.com/watch?v=T-gAm5qxsQY&feature=player_embedded

    ich bin sicher, kollektiv sind wir vernünftiger als die es waren. schwarmintelligenz. wir wissen alle was gut für uns ist, das wir uns versorgen müssen, wir wissen wie die maschinen funktionieren, wir wissen welche schädlich sind, und wir wissen auch wie wir energie aus anderen quellen bekommen als den gefährlichen maschinen, die nur profitabel schienen. es soll keinen profit und keinen zwang mehr geben. die leute werden trotzdem übereinkünfte finden wie sie füreinander sorgen. das mit dem geld war eine lüge. gib ihnen ausreichend grundeinkommen und sie machen keinen scheiss mehr. fangen wir an normal zu werden. das verrückte spiel zu dem wir verleitet wurden führt in den untergang, in die gewalt und den zivilisationstod.

    auch ist es quatsch jetzt von einer gruppe eine lösung für alle fragen zu erwarten. niemand hat die lösung, darum treffen wir uns auf den strassen um die zu finden. wir müssen hier nicht das perfekte neue gesellschaftsmodell und lauter antworten auf alle fragen finden. wir alle sind individuen und haben andere träume und vorstellungen und hoffnungen. niemand hat die lösung für alles. keine gruppe kann zentral sagen wir lösen das für alle und alles. wir wissen es besser als alle anderen, das hatten wir die ganze zeit, das machen die parteien. die sagen, wir machen es besser. die kommunisten sagen wir übernehmen den staat und lassen ihn dann absterben damit der arbeiter regiert, was sie nie gemacht haben, es war immer die partei die an der macht kleben blieb und den arbeiter an der nase herumgeführt hat. keine parteien mehr, wir wollen auch keine werden mit einem wahlprogramm oder so, mit allen antworten auf alle fragen die eh keiner mehr glaubt. wir wollen das der wahnsinn aufhört, das wir zusammenkommen, zusammen denken, zusammen eine lösung finden für den ganzen wahnsinn. obs dann bge ist oder kein geld mehr, obs dann mit der oder der idee ist, ist doch egal. viele asambleas überall auf der welt, überall in den städten sollen sich bilden, miteinander reden und das erarbeitete mit anderen asambleas der welt abgeleichen und schauen wo es gemeinsamkeiten gibt. voneinander lernen. sich organisieren mit den anderen. wir wurden organisiert, und das ziemlich ungerecht. das müssen wir jetzt selbst machen, sonst erhebt sich wieder ein prozent.

    das muss doch irgendwie verpackt werden, das wir zusammen ne lösung finden müssen weils so nicht weitergeht. und wenn das gut klingt, kommen die leute und reden. nicht wenn wir sagen wir haben die lösung. wir haben keine, nur viel nachholbedarf an menschlichkeit.

    • Erstmal: Geiles Statement, danke fürs Mitteilen! Dann: Genau dieses Plopp hat es bei mir heute Nachmittag auch gemacht. Sich jetzt abzumühen, um etwas Repräsentatives hinzubekommen, wodurch man möglichst nicht vereinnahmt wird und sich abgrenzt, absichert,…ist schon wieder ein Reagieren auf die herrschenden Spielregeln. Etwas vorschützen, das nicht ist, sich indirekt einreihen in genau dieses Gehabe des Systems…schon wieder ein Mitspielen und damit ein Zugeständnis und ein erster Schritt der Unaufrichtigkeit.

      Es ist de facto nicht möglich, jetzt ad hoc einen Konsens – ein Manifest – hinzubekommen, in dem alle sich wiederfinden. Es sei denn, es wird so allgemein und beliebig gehalten, dass es eh keinen Hund hinter dem Ofen vorholt.

      Dabei geht es aber nicht um diese Details, zumindest im Moment nicht. Im Moment geht es darum, “Nein” zu sagen und das rüberkommen zu lassen. Jetzt etwas zu präsentieren, hinter dem “wir alle stehen” wäre verlogen oder ginge auf Kosten vieler, die sich dann abwenden.

      Jeder hat seine Details, viele sind einheitlich, aber eben nicht alle. Mir zum Beispiel ist neben den Punkten in Jacob’s Entwurf (den ich absolut klasse finde) Tierschutz extrem wichtig – ich kann im Grunde meiner Seele nicht nachvollziehen, wie jemand sich anmaßt, andere Lebewesen ohne deren Einverständnis umzubringen und aufzuessen. Wobei das nichts mit einem Urteil zu tun hat – ich verstehe es nur wirklich nicht. Das mag aber (noch) nicht jeder so sehen und obwohl es für mich ein absolutes Grundverständnis ist, setze ich es nicht bei anderen voraus. Sprich, wenn jemand Fleisch isst, würde ich deshalb nicht sagen “Wir verfolgen komplett andere Ziele und du bist raus.” Das sind auch Entwicklungsprozesse und wenn nicht, dann nicht.

      Jedenfalls wurde mir heute Mittag plötzlich die Gefahr klar, die in dem steckt, jetzt etwas vorlegen zu wollen. Es ist zu diesem Zeitpunkt nicht reif und wir könnten uns damit mehr schaden als nützen.

      Gestern schlug ich vor, dass wir eine einheitliche Plattform schaffen, auf der wir uns zentral austauschen, um eben möglichst viele Stimmen und auch den allgemeinen Austausch unter einen Hut zu bekommen. Tatsächlich aber scheint mir inzwischen das Wichtigste, diese durchaus schon bestehende und absolut einheitliche Überzeugung, dass es so nicht weiter geht, zu demonstrieren. Dieses grundehrliche Gefühl teilen definitiv 99%. Die Einzelheiten ergeben sich – Lernen beim Gehen.

  23. ist auch nicht alles auf meinen mist gewachsen. hatte hilfe von ihm:
    http://www.youtube.com/watch?v=yOaz0yhj_5s

    das hat er uns in unserem kollektiven bewusstsein hinterlassen wohl.
    danke rudi. der kampf geht weiter ;)

  24. achja, zu dem “wir müssen bessere menschen werden” hatte ich die tage schonmal was gelesen. bisher nur den deutschen telepolis artikel, aber aus london gibts wohl schon eine formulierung und da kommt das wohl auch raus, das wir bessere menschen werden müssen.
    http://www.heise.de/tp/blogs/8/150653

    denen gefällt scheinbar der 99% spruch nicht, ich finde es genial, weil es soviel ausdrückt und man damit sehr gut argumentieren kann, weil die meisten sehen es auch genau so. nicht das wir uns ganz von dem 1% trennen, aber total an der nase herumgeführt fühlen. klar ist, dass wir am ende 100% sein müssen, wir vernichten nicht 1% oder tauschen es aus.

    aber ansonsten, hirachielose gesellschaft und alle müssen bessere menschen werden.

    ich denke es müssen viel mehr asambleas überall stattfinden und man sollte die ergebnisse abgleichen und sich gegenseitig inspirieren. vielleicht schaffen wir es echt global die probleme loszuwerden, die lohnslaverei, die umweltzerstörungen.

    und die tiere gehören für mich schon zur umwelt dazu. bin kein veganer, sondern wie viele, gewohnheitstier. jeder hat so seine systemschäden und eine andere realität. für mich sind die besetzten gebiete freiräume um genau sowas zu bereden, sich gegenseitig ins gewissen reden, sich gegenseitig näherkommen, sich gegenseitig das bewusstsein zu erweitern. feststellen das uns doch nicht soviel dividiert wie wir immer dachten. das menschliche zurückgewinnen was uns das system abgerungen hat. lernen und selbst zu organisieren statt organisiert zu werden.

    in spanien sinds wohl schon ganze stadtteile die okkupiert worden sind, in denen man sich umeinander kümmert während draussen das system immer weiter zerfällt und das 1% nur sich rettet.

    wär das nicht ne idee. alle mieter eines wohnhauses auf die seite ziehen, die sollen gemeinsam transpis aus den fenstern hängen: besetzt von den 99% und keine überteuerte miete mehr zahlen … am besten davor noch campen mit hausunterstützung, aufwärmplatz, strom, wasser, internet …

    stadtteilarbeit, basisarbeit. bei den 99% und nicht vor dem haus der 1% zwischen den touris.

    die vernunft okkupiert die stadt zurück.

  25. ich stimme andesha zu..insgesamt gabs ja nun auch einges an Skepsis gegenüber einem “offiziellem” Manifesttext, aber was haltet ihr davon wenn wir das “Manifest” dann auch nochmal in nem pad um die Einwände angepasst und verändert hier mit aufnehmen?: http://www.alex11.org/manifest/ …da sind schon zwei andere manifestartige Texte und so kann man einfach darstellen wie sich die Sache im Zeitverlauf entwickelt…nie mit Anspruch auf Allgemeingültigkeit und immer offen für Weiterentwicklung…

    So wäre der Text nicht verloren und man könnte bei Bedarf drauf verweisen (ewig gleiche Pressefragen zb) ohne dass es ner Festlegung gleichkommt…

    Irgendwo festhalten sollte man den Text aber mal…bietet dann ja auch ne Grundlage für spätere Differenzierung irgendwann..

  26. Nur damit es gg.f nicht untergeht, hier noch ein Text, der bei mir ankam:

    Sehr gut ist die positive Formulierung. Was mir fehlt ist die Aufnahme des Gemeingutes, Mutter Erde (umfassend) und im einzelnen Wasser, Luft, Land… Die die besitzen (Land, Ressourcen) sollten für Nutzung denen die nicht besitzen, Nutzungssteuern abgeben. Erde= Natur=Lebensressource:Anzahl Menschen= Existenzgrundlage (Versorgt mit Grundbedürfnissen) Dazu ist die Bolivianische Staatverfassung als weiteres Beispiel sicher ein guter Input. http://www.google.ch/url?sa=t&rct=j&q=bolivien%20staatsverfassung&source=web&cd=2&ved=0CCMQFjAB&url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBolivien&ei=stOfTs-jIorXsgbw2bGlAw&usg=AFQjCNFeHhmgOMOeGtaxRKHTQqNxjGYUgQ&cad=rja
    Schlussendlich muss aber jeder einzelne darüber Nachdenken wie weit er/sie bereit ist zu teilen, tolerieren, sich etwas einschränken (Fleischkonsum,Vielfliegerei usw). Jeder für sich muss mit seinen Mustern, Dogmen die er von Eltern, Schule, usw. mitbringt aufräumen um einem Neuen Denken Platz zu machen. Empören ist gut und jeder hat das recht darauf, aber es Bedarf auch einer Selbstreflektion! Man könnte sich auch weiter überlegen, was kann man noch gebrauchen von diesem Abfallhaufen der zurückbleiben wird. So quasi eine Mülltrennung für Staat, Wirtschaft, Politik, Soziales…(Gibts überhaupt was brauchbares?).
    rEvolution beginnt bei jedem einzelnen im Herzen und zusammen gibt es die machtvollste
    Macht..die Liebe die alles verbindet. WE ARE ONE- WE WANT BE 100%

    • Hm…mir scheints wir haben hier nun eher eine Art brainstorming und ich glaube nicht dass man in diesem thread zu ner Lösung kommen wird…einer sollte vielleicht mal das bisher diskutierte in einem neuen Artikel zusammenfassen und auch die Optionen die nun auf dem Tisch liegen benennen…willst du das vielleicht machen, Martin? Steckst ja ganz gut drin in der Diskussion…

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