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Protokoll Asamblea am 21. September 2011

22. September 2011 in Blog - alle Themen

Karnewahl

Kurzes Resümee: Insgesamt eine sehr gelungene Veranstaltung. Die Resonanz war sehr gut und es wurde die Erfahrung gemacht, dass man in der Nähe eines Wahlstandes nicht politisch auf die Leute einwirken darf.

Anregung: Das mit den Flyern muss besser werden. Wir brauchen Vorlagen und Leute die sie gestalten. Außerdem wurde angeregt, dass auf den Flyern grundsätzlich auf die regelmäßigen Asambleas hingewiesen wird.

Börse

Kurzes Resümee: Es waren viele aus Spanien und Griechenland gekommen, die in dieser Stadt leben. Es waren ca. 30 Leute, die eine Asamblea vor der Börse abgehalten haben, u.a. über

  • Wer trägt die Verantwortung?
  • Es werden echte Märkte zerstört!
  • Nicht nur Banker oder Politiker sind schuld,  sondern jeder der mitmacht.

Erez hat auch noch mal sein interessantes Projekt COMCOMISM vorgestellt.

Dauercamp

Neue Anmeldung ist in Bearbeitung und ist in Zusammenarbeit von Juristen fast fertig gestellt. An dieser Stelle vielen Dank an alle Juristen, die uns unterstützen.

Das Camp soll am 1. Oktober auf dem Schlossplatz starten. Der Zweck ist Obdachlosigkeit in Bezug auf soziale Ungerechtigkeiten, wie z.B. Mieten und Lebensunterhaltskosten. Wir befinden uns nun in der konkreten Planungsphase.

Meinungen:

  • Der Platz ist gut sichtbar und hat keinen direkten Zugang per Auto.
  • Wollt ihr mehr Aufmerksamkeit? Das ist auf dem Alex eher gegeben.
  • Am Alex beginnt bald das Oktoberfest.
  • Auf dem Schlossplatz sind mehr Touristen, aber die brauchen wir genau so.
  • Symbolischer Platz, weil das Schloss Millionen kosten wird, die für dringende Dinge verwehrt werden.
  • aCAMPada Berlin als Grundstein für ein neuen Palast der echten Demokratie.
  • Universitäten sind in der Nähe.
  • Dagegen sind die Verkehrsanbindungen schlechter.
  • Andere Vorschläge: Lustgarten und Tiergarten

Das Thema Standort wurde von den Organisationen für abgeschlossen erklärt, weil das im Vorfeld auf dem Pad besprochen wurde. Die Anmeldung ist nun für den Schlossplatz vorbereitet worden.

15. Oktober

Parallel zur Asamblea fand ein Workshop dazu statt. Für das Zusammentragen der Informationen wurde ein Pad aufgestellt.

Einwurf: Die Frage ist, wie bringen wir die Menschen zusammen? Wir müssen die Menschen mobilisieren und wie schaffen wir das?

Ideen:

  • Es finden viele Aktionen statt, wie die von Attac. Wir müssen uns vernetzen.
  • Flyer müssen mehr Aussagekraft haben.
  • Wir brauchen Multiplikatoren. Z.B. mit Ken.fm verbinden uns viele Gemeinsamkeiten. Er hat sich öffentlich als Nichtwähler präsentiert.
  • Plakte kleben mit dem 15. Oktober im Vordergrund. Dazu kleine Videos drehen und sie ins Netz stellen. In Berlin wird etwas getan und du kannst auch mitmachen.
  • Eine Idee war,  unsere Mainstreammedien schalten zu Sendungen ein Blog mit Kommentarfunktion. Wenn Themen sich mit unseren überschneiden, sollten wir diese Blogs überfluten und auf den 15. Oktober hinweisen.
  • Es sollte bei jeder Asamblea als Ordnungspunkt Nr. 1 gelten.
  • Es sollte sich jemand oder mehrere finden, die sich verantwortlich fühlen und die Informationen zusammentragen.
  • Gezielt E-Mails an Journalisten schicken.

Es wird am 24. September einen nächsten Workshop geben. Aktueller Stand: 24. September von 14 – 18 Uhr in der Danzigerstr. 13. Es werden noch genaue Daten als Event veröffentlicht. Es sollten sich möglichst viele Leute dort hinbegeben. Und kommt auf das Pad: Aktionsvorschläge für den 15. Oktober!

Aktionen

Es sollten mehr Börsenblokaden geben. Wir zeigen uns mit unseren Freunden aus den USA solidarisch.

Mehr Sklavenmärkte an verschiedenen Jobcentern, wie dieser hier.

Parteigründung

Auf Facebook gab es eine Diskussion darüber eine Partei zu gründen.

Meinungen:

  • Es wäre jetzt zu früh.
  • Wir sind gegen Parteien!
  • Eine Partei ist hinderlich, weil wir direkte Demokratie wollen.
  • Grundsatz: Überparteilich
  • Eine Partei wird systembedingt verweicht.
  • Wir sind für Konsens und wir wären dann dem Konkurrenzkampf ausgesetzt.
  • Wir wollen keine Menschen ausschließen.
  • Jeder kann Parteien unterstützen und auch beitreten, aber wenn jemand zu uns kommt, dann als Mensch.
  • Wir müssen aufpassen, dass wir nicht von Parteien instrumentalisiert werden.

Andere Themen

  • Vorschlag: Asamblea thematisch trennen. Z.B. am Mittwoch organisatorische Fragen und am Sonntag eine freie Diskussion.

7 Antwort auf Protokoll Asamblea am 21. September 2011

  1. Ich würde für das verteilen von Flyern und Plakaten zu verfügung stehen. An wen wende ich mich und wann geht es los? Schliesslich ist schon fast ende september und wir müssten ja dann bald die plakate aushängen…. gruss

  2. Habe mich an Attac gewendet zwecks Hilfe bei Vorbereitung und Organisation für den 15. Oktober. Werde versuchen das wir dort eine Bühne bekommen. Auch bei Ken FM werden wir versuchen was zu deichseln. Dann wenden wir uns noch ans Haus der Demokratie und Menschenrechte und versuchen auch Nina Hagen dafür zu gewinnen.

  3. Hau deine Infos auf jedenfall in das Pad: http://typewith.me/1s3kfoAhBr

  4. Ahoj alle zusammen!

    Schön zu sehen das eure Assamblea gestern so gut gelaufen ist.

    Ein paar Wörter zu dem Workshop:

    Es geht darum, am 15. Oktober an vielen unterschiedlichen Orten in Berlin auf die Strasse, auf Plätzen und in Parks zu gehen und da ein grosses Schild mit einer Frage auf zu stellen, wie zum Beispiel: “Was empört uns?”, “Was ist echte Demokratie?”, “Was wollen wir wissen?” oder “Was willst du ändern?”. Und wir fragen dann die Leute auf der Strasse und bieten ihnen an, ihre Reaktionen und Antworten auf ein Schild zu schreiben was dann neben der Frage aufgestellt wird.
    So wollen wir am 15. Oktober den öffentlichen Raum wiedererobern und echte demokratie erleben, indem wir auf der Strasse Debatte über Gesellschaft, Macht, Geld, Demokratie…

    Und um das vorzubereiten, organisieren wir bis dahin soviele Workshops wie möglich, dass die Leute am 15O eigenständig solche Aktionnen organisieren können.

    Hier findet ihr die Präsentation des Workshops:

    http://pad-company.posterous.com/15o-words-on-the-street-workshop-presentation

    Und hier die Beschreibung der ganzen Aktion am 15. Oktober wie sie der Internationalen Coordination Group vorgestellt wurde.

    http://pad-company.posterous.com/action-proposal-for-october-15th-real-democra

    Bis bald!

    Pierre

  5. Wer etwas verändern will muss sich in den Aktuellen Grenzen des Rechtes bewegen. Da führt der Weg über eine Partei. Ob eine Partei von System aufgeweicht wird ist eine berechtige frage. Jedoch lassen sich Wege gehen um alle Befürchtungen Ausschließen zu können.

    Eine moderne Partei ist in einem festgeschriebenen Konstrukt wie einer Stiftung mit unveränderlichen Parametern zum Ziel hin verankert. Dies Ziel ist die öffentliche Diskussion. Und hierüber die öffentlich überdachte wie erarbeitete Form einer sich dem kollektiven Informationswesen variabel angleichenden Demokratie. Siehe Fragen Antworten Teil 2-33) Palast.com

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