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KarneWAHL der Empörten

17. September 2011 in Blog - alle Themen

Am 18. September 2011, also am Wahlsonntag, findet in Berlin der “Karnewahl der Empörten” statt.

Mit der Aktion soll dem Gefühl Ausdruck verliehen werden, dass die Namen auf den Wahlzetteln und die Personen im Abgeordnetenhaus uns nicht mehr repräsentieren.

 

Wir stellen uns gegen ein System in dem überforderte Parlamentarier längst nur noch Lobby-, Konzern-, und Bankeninteressen dienen, in dem Gesetze von PR-Agenturen geschrieben und beworben werden und in dem am Ende das Gemeinwohl stets hinten an steht.

Wir sprechen uns für eine partizipative Demokratie von unten aus, in der der Einzelne seine Verantwortung gegenüber dem Rest der Gesellschaft kennt und wahrnimmt, und diese nicht durch ein Kreuzchen auf einem Zettel alle vier Jahre wegdelegiert.

Wir wollen insbesondere Künstler gewinnen, uns an diesem Wochenende zu unterstützen, bzw. Teil unserer Bewegung zu werden.

Lasst uns gemeinsam friedlich und kreativ protestieren. Die Straße gehört uns allen!

Jeder ist für sich selbst verantwortlich, frei und kreativ.

Freiheit muss gemäß Verfassung in Deutschland nicht angemeldet werden sondern existiert.
Wir machen Straßenkunst im öffentlichen Park, die Idee dazu ist aus vielen Köpfen gewachsen, die Lorbeeren hierfür sollen daher allen Mitwirkenden zugute kommen, und nicht nur einem Leiter/ Anmelder/ Verantwortlichen.

Besucher von Ordnungsamt, Polizei usw. sind als Gäste willkommen und nach dem Prinzip der Liebe und des guten Willens mit Umarmungen begrüßt werden.

Sonntag 18. September 2011 ab 14:00 Uhr im Mauerpark

Ab 15:00 findet ebenfalls eine Asamblea (basisdemokratische Bürgerversammlung) statt 

Infos: Was ist eine Asamblea?

One Love, Peace and Create your Universe

Infos auch im Fratzenbuch

12 Antwort auf KarneWAHL der Empörten

  1. wählt mich
    bin nicht korrupt,
    nicht machtbesessen
    und schon lange nicht mehr in der bananenrepublik genannt deutschland GmbH wohnhaft
    du hast die wahl

  2. ob die politbande überfordert ist, sei dahingestellt. korrupt und verlogen, kriminell bis nutzlos sind sie allemal.
    ich wünsch mir, daß 100 000de auftauchen und protestieren.

  3. H.-Joachim Weinberger, aufgestellt als parteiloser Kandidat zur Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am 18.09.2011, möchte darauf hinweisen:
    Obwohl ich als parteiloser Direktkandidat zum Abgeordnetenhaus mit aufgestellt bin, repräsentiere ich die Menschen die sich empören.
    Ich bin unter dem Motto “Wohlstand heißt Bescheidenheit” und “Empört Euch” angetreten!
    Und das meine ich auch so!
    Also, ich würde mich freuen, wenn das berücksichtigt werden würde!

    Ein schönes Wochenende
    H.- Joachim Weinberger

  4. ,Bedingungsloses Grundeinkommen,Kostenlose Öffentliche Verkehrsmittel,Förderung der Künste,Abschaffung des Mangels,freie Glaubensäußerung,Armee und Polizei abschaffen,§1 der StVO ist suffizient,verantwortungsvolle Bürger,Kinder,Jugendliche die keine Not oder Mangel erleiden müssen,keinen Rassismus oder soziale Diskriminierung,Abschaffung des Adels und derer Titel im Öffentlichen Leben,es gibt noch mehr aufzulisten .

  5. Was wir brauchen ist folgendes:

    - Eine Währung mit Goldstandard (weg mit dem FIAT-Geld)
    - Abschaffung des Zinseszins
    - Freigeld mit negativem Zins
    - Bedingungsloses Grundeinkommen (ohne Wenn und Aber)
    - transparente, offene, direkte Demokratie
    - Komplette Kontrolle von Managern und Vorständen
    - einen Friedensvertrag mit den Siegermächten des 2. Weltkrieges (Google nach: “BRD Lüge”)

    Der wichtigste Punkt ist jedoch das bedingungslose Grundeinkommen, denn die wenigsten Menschen können sich in dem System names Kapitalismus selber verwirklichen. Eine vollständige Selbstverwirklichung bleibt leider nur den Reichen vorbehalten, es sei denn, man lebt wie die Mönche und meditiert und betet den ganzen Tag.

    Ich empöre mich, weil:

    - Manager ohne ehrliche, harte Arbeit ein Millionengehalt bekommen
    - die Reichen noch reicher werden und die Armen ärmer
    - die Politiker uns belügen und nicht für das Volk arbeiten
    - ich mich nicht selber verwirklichen kann dank des Kapitalismus
    - wir von einem Überwachungsstaat ausspioniert werden
    - unsinnige Gesetze uns einschränken

  6. Wohne nicht in Berlin aber ich kann die Wut vieler Menschen in diesem Lande nachvollziehen.

    Selber Hartzer, keine Chance auf Job und nur Drangsalierungsmaßnahmen durch den Staat. Überwachung, Spionage weil kritisch und die stetig steigenden Kosten zulasten der Allgemeinheit. Das geht mir gehörig gegen den Strich.

    Was diesem Land fehlt ist eine solidarische Gesundheit, gemeinsam zu kämpfen als alleine. Leider sind wir nicht mehr so mutig wie zu früheren Zeiten. Israels Bürger gingen auf die Strassen – hier in Deutschland wählt man lieber die Gewohnheiten.

    Da muss sich grundlegend etwas ändern.

  7. Mittlerweile gibt es auch in den USA eine Gruppe von empörten Bürgern. Das Vorhaben nennt sich “US day of Rage”. Geplant ist, die Wall-Street mit Zelten und Sitzblockaden zu blockieren, ganz nach dem Vorbild der Spanier. Die Bürger empören sich dort, weil 99% des gesamten Vermögens in der Hand von 1% sind, eine ziemlich ungerechte Verteilung. Eine Selbstverwirklichung ist auch in den USA nicht möglich.

    Heute findet der erste Versuch statt und zu Anfang sind dort mehr Leute als bei Acampada Berlin. Es sind nach ersten Schätzungen mindestens 500 Leute, wie man auch hier sehen kann:

    http://www.youtube.com/watch?v=vdWjmsVsq1Y

    Es ist auch nicht wirklich überraschend, dass unsere gleichgeschalteten “Qualitätsmedien” über diese Proteste nicht berichten, wahrscheinlich wird befürchtet, dass noch mehr Leute auf die Idee kommen, sich zu empören. Irgendwie muss es doch möglich sein, auch in Deutschland einen längeren Protest zu errichten? Oder geht es den Leuten doch noch zu gut? Es fängt schon mit dem zivilen Ungehorsam an, wenn ein Zelt aufgebaut wird, weil man für echte Demokratie protestieren möchte, dann sollte man sein Zelt NICHT entfernen, auch nicht auf Anweisung der uniformierten Handlanger der Elite. Wenn dann mit einer “Zwangsräumung” gedroht wird, kann man als Gruppe ein Zelt umkreisen und so beschützen.

    Die Journalisten in den USA sprechen schon von Anti-Kapitalistischen Terroristen, genauso wie ich es erwartet habe. Die Demonstranten, die die Wallstreet besetzen wollen, werden tatsächlich mit Terroristen verglichen, weil sie unser “modernes” Wirtschaftssystem zerstören wollen.

    Wer die Entwicklung der Empörten in den USA beobachten möchte, hier sind ein paar Links in Englisch:

    https://occupywallst.org/

    http://usdayofrage.org/

    Hier der Artikel über Anti-Kapitalistische Terroristen:

    http://www.thenewamerican.com/usnews/politics/8967-day-of-rage-wall-st-occupation-sparks-fears

  8. Wir waren bei der Lichterdemo. Dort war es doch sehr überschaubar. Allerdings konnten wir so für den Karnewahl proben. Wir haben unsre Zelte am Schlosspark aufgeschlagen und uns empört. Ein Banner hing am UIfer und die Leute fuhren mit Dampfern an uns vorbei und man konnte uns von der Brücke sehen. Will sagen warum campen wir nicht dort? Es kam keine Polizei und wir konnten ungestört das tun was auf dem alex nicht möglich war. Ich finde es ist eine Überlegung und einen erneuten Versuch wert.

    LG Que

  9. wie kann man hier denn Videos uploaden?

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